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Guinga – „Roendopinho“

Als Kind war Carlos Althier de Souza Lemos Escobar aus Madureira, einem Arbeiterviertel von Rio de Janeiro, immer ziemlich blass. Deshalb wurde er Gringo genannt, er machte daraus seinen Künstlernamen, den umgangssprachlichen Guinga. Heute gilt der Gitarrist und Songwriter, der mit vielen Sänge­r(in­­ne)n auftrat, aber vorsichtshalber auch 30 Jahre als Zahnarzt arbeitete, als Urgestein. Als Solo-Gitarrist stellt er sich nun mit „Roendopinho“ in dem Osnabrücker Label Acoustic Music Records vor 15 Titel, Covers und eigene Werke, die aus der reichen Musiktradition Brasiliens schöpfen, melancholisch, spielerisch, gereift. Mit 64 Jahren hat Guinga nun auch die nötige Sonnenbräune. ff