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Kinks – „Phobia“

Es war das 23. und letzte Studioalbum der Kinks, und die Brüder Ray und Dave Davies hatten noch eine Menge Ideen zu verarbeiten. Nur wollte ihnen im Jahr 1993 nach 30 Jahren Bandgeschichte keiner so recht zuhören, die Szene wandte sich jungen Britpop-Bands zu, und drei Jahre später war es mit der Band, ohne die Oasis und Co. nichts wären, ganz vorbei. Jetzt wird „Phobia“ (Columbia/Sony) neu aufgelegt und entpuppt sich als ein weiteres Kinks-Werk, das zeitlos gut ist, gefüllt mit Texten voller Ironie, Sarkasmus und Kritik, mit guten Melodien, mit kitschfreien Balladen, hartem, nicht überproduziertem Rock und originellen Zitaten an die Beatles und die eigene Bandgeschichte. oc