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Sylvan – „Home“

Als Gegenentwurf zur üblichen Kurzlebigkeit im Showbiz kann Sylvan gelten. Das Hamburger Quintett um Sänger Marco Glühmann ging 1998 aus der Band Chamäleon hervor, zeichnet sich durch Beständigkeit und den Mut zu komplexen Geschichten aus. Das Konzeptalbum „Home“ (Gentle Art of Music/Soulfood) erzählt von lang vergessenen Kindheitserinnerungen einer Protagonistin, die nun Bilder von einer bedrohlichen Welt und Fragen nach Sicherheit und Geborgenheit heraufbeschwören. Das ist nicht unbedingt ein Thriller, aber entfaltet seinen Charme wie ein ruhiger Fluss, der zunehmend an Tiefe gewinnt, auch wenn die englischen Texte einige Konzentration erfordern. ff