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Eveline Hall – „Just a Name“

Sie war Solotänzerin an der Hamburger Staatsoper, Showgirl in Las Vegas, mit 65 Jahren wurde sie Model, ist heute weltweit gefragt und im Jahr, in dem Eveline Hall 70 wird, hat sie nun ihr erstes Album aufgenommen. Und das ist eine sehr, sehr bemerkenswerte Sache geworden. Mit Produzent Franz Plasa entstanden elf Songs, die sich zwischen Chanson, der Grandezza eines Leonard Cohen, dem Stolz einer Grace Jones und der ästhetisierten Düsternis eines Nick Cave bewegen. „Just a Name“ (Ponk!/Membran) fesselt fast durchweg, sogar die Cover von „Riders On The Storm“ und „House Of The Rising Sun“ geben eigentlich Abgedroschenem einen neuen, Tiefe suggerierenden Klang. oc