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Cheryl Green – „Kokon“

Liebe und Zweifel, Hoffnung und Herzschmerz sind die Lieblingsthemen von Cheryl Green. Zu viel Gefühl landet jedoch schnell in der Abteilung „kitschig“ der Musikbranche. Dazu kommt, dass die Stimme der 32-jährigen Songwriterin aus Bingen am Rhein wie die eines jungen Mädchens klingt. Trotz hochkarätigen Musikern (den Bass eingespielt hat übrigens Robbee Mariano, gern gesehener Gast bei der Lüneburger 1st Class Session) hinterlässt das Album „Kokon“ (ZeitART Records/Membran) einen zuckersüßen, klebrigen Nachgeschmack. Das könnte in kleineren Dosis noch genießbar sein, nach zwei oder drei Liedern bekommt man jedoch ein Bedürfnis nach derbem, finnischem Trash-Metal. ele