Aktuell
Home | Blog.JJ | Bürger fremdeln, statt Menschlichkeit an den Tag zu legen

Bürger fremdeln, statt Menschlichkeit an den Tag zu legen

Lüneburg, 27. August

Am besten gleich an der Grenze Minenfelder, Stacheldrahtzaun, Wachtürme anlegen und scharfe Schäferhunde einsetzen wie weiland die DDR, um die Menschen an der Flucht zu hindern, an der Flucht zu uns, also genauer, an der Zuflucht.  Dann müsste niemand  zur Abschreckung an Asylbewerberheimen zündeln. Die kurzsichtige Gesinnung fände Zulauf. Leider.

Woher kommt diese grassierende Angst vor dem Fremden, die das Sein von immer mehr Bürgern in Aggression und Aversion taucht, die sich auch in Leserbriefen an die LZ mehr oder weniger offen breit macht, diese Angst, dass uns andere was wegnehmen, unsere Gesellschaft unterwandern wollen, unsere Ordnung bedrohen und uns mit den Krisen der Welt konfrontieren, nicht in der Glotze, nein, hautnah?

Heidenau ist eine Wegmarke, da wächst das Geschwür einer feindlichen Gesinnung, protestieren nicht nur Berufs-Krakeeler und Glatzen, da laufen aufgebrachte Bürger mit, die mit Neo-Nazis im Chor singen. Das ehrlich gesagt, macht mir mehr Angst.

Auch ich sehe,  dass sich die Welt selbst im kleinen Lüneburg ändert, dass ich am Sand an manchem Tag  mehr Arabisch als Deutsch höre. Ja. Da ist kein Phänomen, das  mal eben aufflackert und wieder verschwindet.  Wir leben mitten in einem großen Umbruch.  Nichts Neues in der Menschheitsgeschichte, nichts Neues in den Ursachen, nichts Neues in den Folgen.  Neu wäre es, wenn die Welt stillstünde, sich nichts mehr ändert, Ruhe wäre, für immer.

Mich beschämt und ängstigt, wie Flüchtlinge in Bausch und Bogen verteufelt werden, reflexartig, ohne Ansehen der Person. Auch weil bei vielen die Angst umgeht, dass es am Fleischtrog enger wird. Eine Angst, die erst schwindet, wenn man verbrieft etwas mehr hat als die anderen. Das empfindet man dann als gerecht.

Ich stelle mir vor, wie das ist, meine Heimat nur mit einem Bündel und ohne einen Heller für immer zu verlassen, wochenlang auf gefährlichen Routen ins Ungewisse. Und am Ende der Flucht so ein feindseliger Empfang.

Wie wäre es, wenn man es einmal mit einem: „Guten Tag“ versucht,  wenn man einmal die Geschichte des Menschen, der Zuflucht sucht, anhört und man dann vielleicht spürt, wie die Angst womöglich schwindet und sich in Verstehen,  Teilnahme und im besten Fall in Hilfe verwandelt.  So eine Chance würde ich mir auch wünschen.  Niemand muss  gleich vom Saulus zum Paulus werden, aber viele könnten es mit mehr Menschlichkeit versuchen.

Hans-Herbert Jenckel 

94 Kommentare

  1. Friederike Danckwardt

    BRAVO und DANK, Herr Jenckel. Das ist eine ebenso mutige wie notwendige Stellungnahme. Ich kann nur hoffen, dass sich die Lüneburger Politprominenz an Ihnen ein Beispiel nimmt und sich hier oder andernorts sehr bald ebenso unmissverständlich für Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft ausspricht – und dem Bekenntnis anschließend mit pragmatischer Humanität reale Lösungen folgen lässt.

    Übrigens warnte Ulrich Mädge schon im September 2014 auf einem Treffen der 400 Bürgermeister aus Niedersachsen davor, die Fehler der 90er Jahre zu wiederholen. Damals hätte Deutschland ebenfalls eine große Anzahl Flüchtlinge aufgenommen und die Integration vernachlässigt. „Die Folgen spüren wir heute“, sagte er. Für die ankommenden Menschen müsse deshalb sofort schulische Hilfe und vor allem Sprachunterricht angeboten werden. Es gehe nicht nur um ein Dach über dem Kopf, sondern auch um Gesundheit, Arbeit und Bildung. Bund, Länder und Kommunen müssten dieses Mal längerfristig denken, betonte der Präsident des Niedersächsischen Städtetages. Er gehe nicht davon aus, dass die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak auf absehbare Zeit wieder in ihre Heimat zurückkehren könnten.

    Siehe: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Die-naechsten-Jahre-werden-nicht-leicht,staedtetag120.html

  2. Danke Herr Jenkel für diese klaren Worte.

  3. Petra Kruse-Runge

    Deutliche Worte! Es ist absolut erschreckend, was da grade hoch kocht. Und verräterisch ist auch manches Mal die Wortwahl, wenn Hr. Weil z.B. meint, dies wir seien in einer Notlage. NEIN! Die Menschen, die sich unter Lebensgefahr auf den Weg machen, sind in größter Not. Und wir sind in der glücklichen Lage, ihnen helfen zu können!
    Allen, die da auf der Strasse stehen und hetzen oder „nur“ zuschauen möchte ich sagen: ihr lebt hier dermaßen sicher, warm und satt. In Deutschland fallen keine Bomben, kommen keine Terroristen und ich muss keine Angst haben, dass meine Kinder verhungern. Bei allen möglichen Folgen, die auf unser Land zukommen mögen: Asyl ist ein Grundrecht und darf weder verwässert noch verhindert werden!

    • …aber es darf auch nicht massenhaft missbraucht werden ! Warum vergessen Sie diese Seite der Medaille ??

    • Meine liebe Frau Runge, die grünen haben mit der spd als erste, deutsche soldaten ins ausland geschickt. sie ist mit waffenexporte einverstanden. das grüne fähnchen richtet sich für meinen geschmack zu viel nach dem wind. flüchtlinge fallen nicht vom himmel. ob wirtschafts,oder kriegsflüchtlinge, mir wird auch hier zuviele unterschiede gemacht. lieber schnell erschossen , als langsam verhungern. oder wie sehen sie das? die verlogenen argumtentationsketten von der wirtschaft und von der politik sind gleich lang.

    • @Petra Kruse Range

      Das in Marokko, Tunesien,Kosovo, Albanien,Rumänien, Ghana, u v.m. Krieg , bzw. Bürgerkrieg herrscht und eine Flucht als einzige Lösung in Frage kommt, ist ebenso unwahr, wie die Behauptung, das die Menschen arm wären. Wer 5.000-10.000 Dollar zahlen kann, die Familie einfach alleine lässt und hier mit Iphone und Markenkleidung ankommt und das zu 90% als Mann , ist m. A. n. berechnend, aber kein Flüchtling. Syrien, Afghanistan und Teile des Irak bilden eine Ausnahme, da dort Krieg herrscht, bzw. der IS im Vormarsch ist. Die Verpflichtung zu helfen hat in erster Linie die USA, da diese die Konflikte ausgelöst, bzw.geschürt hat. Von dort betretenes Schweigen, bis auf die Aufforderung mehr zu tun.

  4. Ich sammel mal ein paar Punkte die mit Fleischtrog und Fremdenhass etc. meines Erachtens nichts zu tun haben. Vieleicht ist das Problem vieler Menschen auch die Angst ihr friedliches Stück Heimat und das Zusammengehörigkeitsgefühl mit den Nachbarn zu verlieren oder die Angst das Deutschland wie wir es kennen auch für die nachfolgenden Deutschen für immer zu verspielen.
    1. die Politik erklärt nicht wohin die Reise in unserem Land geht oder gehen soll.
    2. die Politik lenkt die Reise scheinbar auch nicht mehr.
    3. die Politik hält sich nicht an ihre eigenen Regeln und Gesetze: z.B. Zuwanderung über sichere Drittländer, von abgelehnten Asylbewerbern werden nur 15% ausgewiesen, etc.
    4. es wird teilweise so getan als ob die Ankömmlinge unsere demografischen Probleme lösen können. (Nach wollen geht es nicht) warum werden nicht mal Riesenprogrammen für mehr Kinder gestartet (kinderwilkommenskultur) und Möglichkeiten geschaffen, das auch ein normaler Geselle wieder 3 Kinder großziehen kann ohne auf ein modernes Leben mit Urlaub etc. verzichten zu müssen.
    5. in Afgahanistan Kosovo und anderen Konfliktzonen schafft es die Welt seit Jahren nicht eine Kultur der gegenseitigen Achtung und Toleranz zu etablieren. Warum sollten sich die Mentalitäten und Kulturen dieser Menschen in Deutschland ändern?
    6. im ehemaligen Jugoslavien und Kosovo werden die Ethnien zur Konfliktvermeidung wieder getrennt. Warum, wenn es so schön zusammen geht
    7. in Berlin und anderen Städten werden auf Demonstrationen von vornehmlich muslimischen Zuwanderern Tötet die Juden Rufe skandiert ohne das der Staat eingreift.
    8. das Interesse vieler Zuwanderer an unserer Kultur und uns als Menschen hält sich stark in Grenzen. Z.b. wird Töchtern der Kontakt zu Deutschen untersagt. Wird das zur Integration führen?
    9. fast die Gesamte in der BRD neu entstandene Organisierte Kriminalität der letzten 30 Jahre ist zugewandert.
    10. vielerorts geht das Gemeinschaftsdenken verloren und wir oft durch Clandenken abgelöst. (An vielen Schulen und Stadtteilen mit hohen Migrationsanteil zu erleben.)
    11. salafisten, Islamisten und andere Gewaltbereite Migranten werden von der Politik im Land geduldet, anstatt diese Personengruppen massiv auszuweisen und eine evt. erworbene Staatsbürgerschaft zu entziehen.
    12. die Politik hat nicht die Kraft die Probleme, die sie verursacht wieder zu korrigieren und zu beheben. Das ist beim Euro und den Maastricht Verträgen etc. deutlich zu sehen und die Bürger Haben dann auch kein Vertrauen, dass z.B. Fehlentwicklungen, die das Land so stark verändern wie in der Zuwanderung ,dann wieder korrigiert werden. Die Bürger werden dann einfach mit den Problemen allein gelassen.
    13. Es gab immer Millionen von Menschen auf der Welt, die es verdient gehabt hätten besser zu leben. Aber noch nie ist eine Regierung auf die Idee gekommen die Tore soweit zu öffnen und damit das Schleusergeschäft so stark zu befördern.
    14. wir sollten die Menschen darin unterstützen ihre Länder in Ordnung zu bringen.
    15. Länder wie Katar, die den IS unterstützen, sind an Deutschen Konzernen und deren Gewinnen beteiligt, das sollte unterbunden werden.
    16. die geistigen Wurzeln aus denen sich z.B. der IS speist müssen analysiert, benannt und verfemt werden

    • Hartmut Michels

      Bernd, über alles, was Sie da zusammengetragen haben, kann man reden, nacheinander, obwohl vieles vage dahergesagt ist, ungesichert und verallgemeinert bis zum Verblassen, vor allem aber ohne erkennbare Verbindung zum Thema.

      Soll man den an Leib und Leben Bedrohten, die an unsere Tür klopfen, Hilfe versagen?

      Oder soll man sie so behandeln, wie wir in ihrer Lage wünschten behandelt zu werden?

      Darum geht es.

      • @Hartmut Michels

        „Darüber kann man reden….“

        Nein, leider kann man über die völlig richtigen und nachvollziehbaren Bedenken und Ängste der Bürger nicht reden, ohne gebrandmarkt zu werden. Ebenso über die grosse Mehrheit von Flüchtlingen, die keine sind, da in den Heimatländern weder Krieg ,noch Bürgerkrieg, noch politische Verfolgung herrscht. Und das die Politik die Zahlen bis Jahresende nun in Richtung 1Million korrigiert hat ebensowenig, wie über die Kosten die der Bürger zu tragen hat. Dies wird allen, auch Sozialschwachen, Alleinerziehenden und Hartz4 Empfängern ungefragt aufgebürdet.

        Jegliche freie Äusserung über die Dinge sind schlichtweg „verboten“.
        Selbstverständlich muss wirklichen Flüchtlingen geholfen werden. Keinen Frage.Und Angriffe auf deren Heime sind mit aller Macht zu bekämpfen.Ohne Zweifel!

        Ich wohne in einer Stadt und in einem Viertel mit hohem Migrantenanteil. Und zwar diejenigen Migranten, die nicht aus Südeuropa stammen. Man hat wirklich Angst. Körperverletzungen und Hass auf Deutsche sind alltäglich. Ich weiss nicht mehr, was das Schönreden bringen soll. Selbst tükischstämmige Menschen schlagen in Duisburg/ Marxloh Alarm, da Clans aus Rumänien, Bulgarien, Saudi Arabien und dem Libanon dort rechtsfreie Räume haben, erklärte die Polizeigewerkschaft vor kurzem und stufte diese als nicht mehr sicher ein.

        All das hat man selbst mit einer lockeren und liberalen Politik der letzten Jahre herbeigeführt. Mich schaudert es vor der Zukunft. Ich möchte nicht leben, wie in Frankreich , Schweden oder Belgien oder wie in Köln, Duisburg, Mönchengladbach . Man hat einfach Angst!

      • zitat : …obwohl vieles vage dahergesagt ist, ungesichert und verallgemeinert bis zum Verblassen, vor allem aber ohne erkennbare Verbindung zum Thema.

        Das ist genau zugehörig zum Thema wie der gesamte Beitrag und auch andere Sachverhalte und Feststellungen. Denn es sind politische Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen.
        Ich kann nirgendwo in dem Beitrag Verallgemeinerungen sehen, geschweige denn vage dahergesagtes. Vielleicht erkennen Sie die einfachen Zusammenhänge nicht.

    • Die Flüchtlinge kommen j e t z t, in diesen Minuten, Stunden und Tagen. Ihnen muss j e t z t geholfen werden. Und der Flüchtlingsstrom wird andauern. Man kann sträfliche Versäumnisse der EU beklagen, aber das hilft nicht weiter. Aktuell geht es darum, Soforthilfe zu leisten.

      • @HaGe
        Gut formuliert. Was wären Vorschläge von Ihnen? Als ob es so einfach wäre!
        Jetzt, sofort und schnell. Das ist schon ironisch!

        Sie meinen nicht, das sich schon führende Politiker den Kopf zermatern, was man machen könnte?
        Siehe Polen und die Slowakei, die aus Angst vor Terror und Problemen bei der Integration keine muslimischen Flüchtlinge aufnehmen und von Nichtmuslimen nur die, die sie wollen.
        Wollen Sie nun Bomben auf Polen werfen, oder die Regierung dort würgen?

        • @Hans Behrens
          Erschreckend viele Politiker haben sich bislang, so zumindest meine Wahrnehmung, eher damit befasst, die Flüchtlingsströme „abzuwehren“. Obwohl seit einigen Jahren bekannt ist, dass hunderttausende Flüchtlinge kommen werden.
          Polen begründet seine Ablehnung vordergründig mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine, wobei geflissentlich verschwiegen wird, dass die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge überschaubar ist, und dass diese zudem beinahe allesamt wieder zurückgeschickt werden.
          Auf die Bomben-Polemik gehe ich nicht ein, ist mir zu doof.
          Aber danke, dass Sie mir Ironie erklären. Jetzt weiß ich wenigstens, dass es aber so was von ironisch ist, wenn Menschen, die jetzt Hunger haben, die jetzt dürsten, die jetzt Kleidung benötigen, die jetzt ein Dach über dem Kopf brauchen usw. pp. die Soforthilfe verweigert wird. Was sind das bloß für krude Gedankengänge?
          Es ist nicht meine Aufgabe, Problemlösungen zu ersinnen. Dafür gibt es hochkarätige Fachleute.

          • Dagmar kachelamm

            HaGE:

            Zitat: „Erschreckend viele Politiker haben sich bislang, so zumindest meine Wahrnehmung, eher damit befasst, die Flüchtlingsströme „abzuwehren“. Obwohl seit einigen Jahren bekannt ist, dass hunderttausende Flüchtlinge kommen werden.

            Viele ja, NICHT die AFD, die darauf schon lange vorher hinwies, vor allem Herr Lucke. Mit dem Ergebniss , das die „erschreckend vielen Politiker“ , also die in Regierungsverantwortung sind ,sie als braun, dumpf, rassistisch uund ausländerfeindlich darstellten.
            Wenn Sie die Zustände und die Reaktion der Politik beklagen, haben Sie wohl die falsche Partei gewählt.
            Ausserdem handelt es sich eben nicht vordergründig um „Flüchtlinge“, sondern ( s.o.) wie Frau Merkel nun äusserte um „Wirtschaftsflüchtlinge!“ Also eben DAS was Lucke vor 1 1/2 Jahren diskutieren wollte. Aber trösten Sie sich, denn nun DÜRFEN Sie es aussprechen, da die“mächtigste Frau Deutschlands“ es nun politisch korrekt nachplappert.

    • 5. in Afgahanistan Kosovo und anderen Konfliktzonen schafft es die Welt seit Jahren nicht eine Kultur der gegenseitigen Achtung und Toleranz zu etablieren. Warum sollten sich die Mentalitäten und Kulturen dieser Menschen in Deutschland ändern?
      die umgebung formt den menschen.
      ich könnte ihnen zu vielen ihrer fragen eine ehrliche und rationale und richtige antwort geben. ich habe aber das gefühl, sie wollen dieses gar nicht. ein weltbild ,ist ein weltbild. die einen schaffen sich ein einfaches, es lebt sich bequemer, die anderen ein ehrliches. es lebt sich damit ziemlich beschissen. und trotzdem bin ich für das ehrliche. hinterfragen sie die tätigkeiten unserer wirtschaft und unsererer politik, denn nur beides sorgt für die tatsachen, die beklagenswert sind und sie merken, wer für die situationen die verantwortung zu tragen hat, es aber nicht tut. wer besticht, siehe siemes, oder despoten waffen liefert, ist nie unschuldig. und die behauptung, wenn wir es nicht tun , tun es andere, ist nur billig und eben sehr bequem.

      • Herr Bruns unter Kaiser Wilhelm hieß ihre Einlassung: am deutschen Wesen genesen. Da glaube ich nicht so recht dran. In etlichen Stadtgebieten kann man jetzt schon eine Verdrengung der angestammten Kulturen erleben. z.B. Duisburg Marxloh. Die Entwicklung im Kosovo ab 1945 sollten Sie sich auch mal ansehen und gerne mal einen Serben dazu befragen. Da Sie ehrlich und rational veranlagt sind können sie sich mal über den religiös- kulturellen Hintergrund vieler Zuwanderer informieren. z.B. http://www.derprophet.info hält einige Informationen bereit anhand derer sie verstehen werden, warum etliche Weltregionen nicht zur Ruhe kommen. Die Amis haben bis vor kurzen geglaubt, dass man den Menschen nur materielle Perspektiven bieten muss und schon werden sie die Konflikte beenden, da haben Sie sich mal wieder getäuscht. Ich bin der Meinung solange die geistigen Wurzeln der Konflikte außer acht gelassen werden, wird es keinen Frieden geben. Das waren in unserer Geschichte übrigens auch wichtige Voraussetzungen den Rechts- und Linksextremismus einzudämmen.
        Unsere Verantwortung liegt nicht nur darin Menschen zu helfen sondern auch zu Verhindern das unser Land langfristig zur Konfliktzone wird. Da darf gerne auch mal über die eigene Generation hinausgedacht werden. Im übrigen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht bequem.

        • sehen sie Bernd, ich halte aus gutem grund nichts von religionen. diese religionen haben eben nicht nur gute einflüsse. und wenn wir in deutschland es endlich schaffen würden, staat und kirche wirklich zu trennen, wären wir einen großen schritt weiter. so aber, finde ich zumindest, sind vorwürfe in richtung einer religion völlig überflüssig. wir bekommen ja nicht mal unsere eigenen christlichen werte in den griff. bildung verhindert so manches. da alle nach bildung rufen, sollte man es ihnen geben und zwar kostenlos. damit könnte man auch die von ihnen beschworenen geistigen wurzeln bestens in den griff bekommen.in der vergangenheit wurden da viele fehler gemacht. alle kinder müssen in die schule. nur über sie, kann ein verständnis für alles von allen klappen. wir leben im kapitalismus, da helfen materielle perspektiven gewaltig. wir können es uns nicht aussuchen, ob wir in einer konfliktzone im eigenem land leben müssen. die probleme kommen zu uns, ob wir es wollen oder nicht. wer sich abschottet, sperrt sich selbst auch ein. ich halte nichts von abschotten. es wird nicht funktionieren. konflikte wird es immer geben. die frage ist nur, wie gehen wir damit um? wer vorurteilsfrei in eine begegnung geht, hat schon mal einen großen vorteil. ich persönlich halte es so. wachsam sollte man dabei natürlich bleiben. und was das deutsche wesen betrifft, da können wir von anderen ländern , was die gastfreundschaft angeht, tatsächlich noch etwas lernen. was marxloh betrifft, ich habe den bericht im fernsehen verfolgt. mutti hat hände geschüttelt. dadurch werden dort bestimmt keine probleme gelöst, aber wie sagt man: gefahr erkannt, gefahr gebannt. die leute dort reden miteinander. und nur so geht es. über den anderen meckern, oder herfallen ,war noch nie eine lösung.

          • Dagmar kachelamm

            @Klaus Bruns,Ha GE, Ron……..

            Heute schon die LZ gelesen?

            http://www.landeszeitung.de/blog/newsticker/259823-merkel-will-wirtschaftsfluechtlinge-schneller-abweisen

            Jetzt ist es offiziell: Es gibt Wirtschaftsflüchtlinge.Die Kanzlerin hat es ausgesprochen und nun ist es erlaubt, das was der braune Bürger, Mob und die AfD ,sowie die Pegida längst geäussert hatten. Nun darf man es politisch korrekt aussprechen.

          • Hallo Klaus, ich versuche mal auf ihre Äußerungen in Bezug auf die hier diskutierten Punkte einzugehen:
            1. Was sie von Religionen halten ist doch im Bezug auf die Problematik irrelevant. Viel wichtiger ist doch, ob ihr geistiges Fundament egal woraus es sich speist konform gehen kann mit dem Grundgesetz und den Werten und Normen unserer Gesellschaft.
            2. wie wirkt denn ihrer Meinung nach die Kirche auf den Staat und umgekehrt? Insbesondere in Bezug auf das diskutierte Thema? Das Europa und die BRD christliche Wurzeln haben lässt sich sicherlich nicht bestreiten und war in der zivilisatorischen Entwicklung auch sicher nicht von Nachteil. Große Teile unseres staatlichen Selbstverständnis entspringt der christlichen Lehre, so hat unser Sozialsystem nicht umsonst seinen Ursprung in der katholischen Soziallehre. Als Mitglied der Gesellschaft kommen sie somit um die christlichen Werte kaum umhin, egal wie sie zu Religionen stehen.
            3. Um Vorwürfe Richtung Religionen geht es auch nicht. Es wäre allerdings wünschenswert über ihre Inhalte zu sprechen und mal zu diskutieren, was uns humanistisch vorran bringt und kritisch hinterfragen was uns zurück wirft.
            4. Bildung ist immer gut und darf auch gerne Umsonst sein. Bildung richtet trotz allem wenig aus, wenn die Werte und der Geist nicht stimmen. Das können sie besonders an den studierten 9/11 Attentätern erkennen, die nicht nur gut gebildet waren sondern mit ihren Ingenieursstudien eine gesicherte materielle Zukunft gehabt haben könnten. Ebenso von Haus aus Reiche Länder wie Nigeria, Irak, Afghanistan… könnten einiges bewegen, wenn sie ihre Köpfe in Griff bekommen und der Gewaltgesellschaft abschwören würden.
            5. Sie setzen Abschottung mit Einsperren gleich. Ich gebe mal 2 Gegenbeispiele: Japan und Australien
            6. Materielle Not kann man Materiell lindern, aber es löst keinen Konflikt, der seinen Ursprung nicht im Materiellen hat.
            Die Welt steckt in vielen Teilen in kulturell und religiösen Auseinandersetzungen und da kommen wir nicht umhin über den geistigen Nährboden dieser Konflikte zu sprechen und zu debattieren, auch wenn es die Religion ist.

  5. An die Ratstalente

    Grunau, Schmidt, Adam, Pauly, von Mansberg und Webersinn.

    Mich würde interessieren, ob Sie zu diesem existenziellen Thema auch eine Meinung haben und wie sie lautet.

    Betretenes Schweigen und ausdauerndes Wegsehen – wie von der Kanzlerin lange vorgemacht – muss doch nicht unbedingt auch in Lüneburg das richtige Rezept sein.

    Was denken Sie?

    Mit Dank vorab

    Jasmin Pötzel

  6. herr jenckel, sie kennen bestimmt den ausdruck, vergebliche mühe. bei einigen ist das so. hat auch viel mit bildung und kontaktfreudigkeit zu tun. wer angst um seinen arbeitsplatz hat , denkt nun mal anders. einfache tätigkeiten kann eben auch jeder ausüben. es gibt bei uns immer mehr einfache tätigkeiten, dank dem größten niedriglohnsektors europas. die wirtschaft wird sich ihre hände reinwaschen. und zwar mit noch billigeren arbeitskräften. und da ist die krux. klug reden und klug handeln ist nun mal zweierlei. dass dabei oft die menschlichkeit auf der strecke bleibt, ist doch nicht neu. politik und wirtschaft gehen dabei doch immer hand in hand. wer nur symptome behandelt, aber grundsätzlich die ursachen dabei vergisst, wird scheitern. wer waffen herstellt und vertreibt , muss sich doch nicht über kriegs-flüchtlinge wundern. und wer resourcen anderer länder plündert , ob menschliche, oder rohstoffe aller art, muss sich über wirtschafts-flüchtlinge ebenfalls nicht wundern.

  7. Wir werden täglich mit immer mehr traumatisierten Kriegsflüchtlingen konfrontiert. Niemand sollte sich täuschen, wie stehen erst am Anfang einer großen Fluchtbewegung. Hunderttausende warten in Nordafrika auf die Überfahrt.
    Wir tun gut daran, uns mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass diesen Zug nichts aufhalten wird, weder das Geplauder der Stammtische, noch die Pegidaleute und auch nicht das „Wir-haben-alles-im-Griff“ der Politiker. Menschen, die an ihren Wohnorten tagtäglich um ihr Leben fürchten , sei es wegen Hungersnot oder wegen Kriegsgefahren, haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie bleiben und kommen um oder sie begeben sich auf einen langen und risikoreichen Weg mit höchst ungewissem Ende. Sie durchqueren zu Fuß per Anhalter oder in Booten Wüsten, Savannen und das Mittelmeer. Wenn die Elendsflüchtlinge bei Nacht in überladene Boote gepfercht werden, können sie nur noch beten, dass sie lebend über das Meer kommen. Viele ertrinken, nicht zuletzt deswegen, weil die Länder ihrer Sehnsucht nicht das geringste Interesse daran haben, dass sie jemals dort ankommen. Was wir derzeit in TV-Bildern sehen, sind Flüchtlingsströme von Arm nach Reich und aus Kriegsgebieten in vermeintlich sichere Zufluchtsorte. Wir können versuchen, Mauern aufzurichten, um unseren Reichtum zu verteidigen. Aber diese Mauern werden dem Andrang auf Dauer nicht standhalten. Die Rufe nach neuen und schärferen Gesetzen werden die Probleme erst recht nicht lösen. Die Verzweifelten in Vorderasien und Afrika haben ganz andere Sorgen als unsere Asylgesetze zu lesen. Wenig interessiert es sie, ob das Taschengeld für Asylbewerber gekürzt wird. Es zeugt von wenig Nachdenklichkeit, all die Menschen als Wirtschaftsflüchtlinge und Asylbetrüger zu beschimpfen. Ihr Ziel ist im Regelfall nicht die viel beschworene „soziale Hängematte“, sondern das nackte Überleben. Man spricht von massenhaftem Asylmissbrauch statt vom Beginn einer Völkerwanderung. Die Politik begnügt sich im Wesentlichen mit der Organisation von Flüchtlingsunterkünften. An den Kern des Übels will sie nicht ran, weil zentrale Inhalte der Politik verändert werden müssten. Es gab noch nie gleichzeitig so viel Bedrohliches für so viele Menschen. Es hatten die Bedrohten noch nie so viel Kenntnis über die ungerechte Verteilung auf dieser Erde: bittere Armut einerseits und überbordenden Reichtum andererseits. Kommt das zusammen, dann sind Massenwanderungen die Folge. Bei der Suche nach den Fluchtursachen fällt auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien,Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Äthiopien, Somalia. Kennzeichnend für fast alle Kriege in diesen Staaten sind völkerrechtswidrige Militärinterventionen, zumeist der USA und ihrer Bündnispartner. Diese Kriege sind hauptursächlich für die großen Fluchtbewegungen, bedeuteten Tod, Verarmung, Anarchie, religiöse Massaker und Massenflucht. Nie gelang es, stabile Demokratien einzuführen oder gar Menschenrechte zu sichern. Wer also Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbinden und Militärbündnisse wie die Nato auf reine Verteidigungsaufgaben zurückführen. Die USA bleiben von den Fluchtauswirkungen verschont. Ausbaden müssen ihre Kriege die Bündnispartner. Der deutsche Beitrag muss deshalb darin bestehen, jede militärische Unterstützung für Interventionskriege rigoros abzulehnen und eigene Waffenlieferungen in Krisenregionen einzustellen.
    Wir sind aber der größte Waffenexporteur der EU. Die Syrier, die jetzt nach Deutschland fliehen, fliehen auch wesentlich vor Deutschen Waffen zu uns! Unsere Waffenlieferungen bezahlen wir mit neuen Flüchtlingsströmen.
    Wir wissen dass unser Wohlstand zum großen Teil auf Kosten der Herkunftsstaaten der Flüchtlingswellen begründet ist. Heute wissen auch die Ärmsten viel über uns. Die informierte Weltgemeinschaft wird Ungleichgewichte nicht auf Dauer hinnehmen. Die Alternative ist : Entweder wir geben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, u. a. als Entwicklungshilfe, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder sie werden sich ihren Anteil bei uns abholen.
    Wir Deutsche haben es geschafft, nach dem Zweiten Weltkrieg 12 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge einzugliedern und sie zum Teil unseres wirtschaftlichen Aufstiegs zu machen. Auch diese Flüchtlinge waren oft nicht willkommen und wurden angefeindet. Die Voraussetzungen waren damals : zerbombte Städte, zerstörte Infrastruktur, Millionen Witwen und Waisen. Die Deutschen hielten solidarisch zusammen. Heute brauchen wir Solidarität untereinander und mit den Flüchtlingen. Sie wollen in ihrer großen Mehrzahl nicht schmarotzen, sondern ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten.

    • @ Rainer Petroll
      Zitat: “ Sie wollen in ihrer großen Mehrzahl nicht schmarotzen, sondern ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten.“
      Ich lehne den Begriff Schmarotzen kategorisch ab. Und ersetze ihn mit “ wegen der beitragsfreien sozialen Leistungen!“

      Das ist Ihre Meinung. Äusserungen bei Befragten gehen nicht dahin. Der Zuwanderungsgrund Arbeitsaufnahme ist erst an 5. Stelle der Statistik, so sagt der Migrationsbericht 2014. Davor sind Familiennachzug und andere Gründe.
      Ebenso sind in Europa die Mehrheit der Migranten auch nach vielen Jahren auf soziale Leistungen angewiesen. Man hat sich schlichtweg geweigert, den westlichen Lebensstil anzunehmen und pünktlich, zuverlässig und arbeitsam zu sein. Ein grosses Hinderniss ist vielfach die Religion einiger Einwanderer, die komplett andere Glaubens-und Lebenseinstellungen zwingend vorgibt.
      So haben z. B Kroaten, Polen, Tschechen kaum Probleme mit der Anpassung und dem Erlernen der Sprache. Andere Zuwanderer aus dem arabischen und afrikanischen Raum sind auch nach vielen Jahren sprachlich im Nachteil und nach Jahren noch nicht in der Lage fliessend deutsch zu sprechen. Ob die Migration mit den zumeist kaum ausgebildeten Flüchtlingen ,bzw. nicht nach westlichen Standards geprägten Ausbildungen und Sprachschwierigkeiten so einfach sein wird, glaube ich nicht. Die einfachen handwerklichen und Montagearbeiten in der Industrie werden immer mehr automatisiert oder ins Ausland verlagert.

      Kürzlich stellte die FAZ in einem Artikel fest, das 50% der Einwanderer aus Afrika im Jahre 2015 Analphabeten sind. Und die Arbeitsplätze in Deutschland sind rar und werden vielfach nur noch auf Zeit oder von schlecht bezahlenden Zeitarbeitsfirmen getragen. Selbst sehr gut ausgebildete Menschen aus Deutschland sind arbeitslos.

    • @ Rainer Petroll
      Es scheint in Ihrem beitrag etwas ganz wichtiges zu fehlen, nämlich das viele Länder in europa mit hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben. Deshalb Zuwanderung in den Arbeitsmarkt? Wie soll das gehen?

      Siehe:
      http://www.welt.de/wirtschaft/article124090796/Wie-Europa-unter-der-Massenarbeitslosigkeit-leidet.html

    • Vera Huber an Herrn Petroll

      Eigenartig, die Linke weiß immer viel über die Ursachen, die Rechte immer viel über die Folgen. Bernd und Kuno haben es mit „den“ Muslimen, „dem“ Missbrauch und „der“ organisierten Kriminalität, Sie und Klaus mit „den“ Imperialisten, „den“ militärischen Abenteuern und „der“ organisierten Waffenlobby. Ob die Lebensverhältnisse in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Äthiopien und Somalia vor den westlichen Interventionen so paradiesisch waren, wie Sie uns glauben machen möchten, halte ich jedoch für ebenso zweifelhaft wie Bernds idyllische Phantasie vom „friedlichen Stück Heimat und dem urdeutschen Zusammengehörigkeitsgefühl mit den lieben, guten Nachbarn“, welche beide durch unüberlegte Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit gegenüber Migranten „für immer verspielt“ werden könnten. Es gibt sowohl bei Bernd wie bei Ihnen viele unbelegte, zum Teil sogar unbelegbare Verallgemeinerungen, jede Menge Halbwahrheiten und ungezählte Übertreibungen. („Die Deutschen hielten [nach ´45] solidarisch zusammen“? Dass ich nicht lache. Schauen Sie mal im Archiv der LZ nach, wie vielen „Friedländer Habenichtsen“ in der BBZ und im Landkreis in den Fünfzigern die Baracke überm Kopf abbrannte. Bis Ende der Sechziger (zum Teil bis gestern) waren in Reppenstedt alle Pommern und Preußen „Polacken“, also Bagaluten, d.h. – anders als die verniedlichenden Torfrocker später meinten – Kleinkriminelle und Strauchdiebe, mit denen man sich nicht einließ, wenn man keine ansteckenden Krankheiten unter die eigenen Leute schleppen oder auf die schiefe Bahn geraten wollte. Ganz und gar unchristlich wurde noch lange nach dem Krieg nicht nur in Betzendorf gebetet: „Herrgott im Himmel, sieh unsere Not / wir Bauern haben kein Fett und kein Brot / Flüchtlinge fressen sich dick und fett / und stehlen uns unser letztes Bett / Wir verhungern und leiden große Pein / Herrgott, schick das Gesindel heim“. )

      Das neunzehnte und das zwanzigste Jahrhundert sind zu Ende. Wir können unsere aus der Geschichte geerbten Probleme nicht wegdiskutieren. Ebenso wenig nützt uns der Glaube, dass der zivilisatorische Prozess hin zu einer befriedet humanisierten Gattung unumkehrbar sei. Leider gibt es keinen Plan und keine Versicherung dafür, dass die Menschheit oder Teile von ihr (etwa in Europa) immer vernünftiger und anständiger würden.

      Darum haben Hartmut Michels und HaGe recht: Nach den Erfahrungen mit den bestialischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August 1992 gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber kann man sich über das erneut kopf- und konzeptionslose Agieren unserer politischen „Manager“ nur entsetzen angesichts eines Problems, dass sich vor spätestens vier Jahren für jedermann unüberhörbar angekündigt hat. „Man kann sträfliche Versäumnisse der EU beklagen, aber das hilft nicht weiter. Aktuell geht es darum, Soforthilfe zu leisten.“

      • Vera, sie sind drollig. das paradies stelle ich mir anders vor. das haben wir weder in deutschland noch in einem der von ihnen genannten länder. ob es nach unserer intervention dort besser ist, als vorher, bezweifle ich auch. was die soforthilfe angeht , wie sieht die denn aus? wer hält sich gern dabei zurück? vielleicht die verursacher dieser flüchtlingsströme? es kommt zu uns ja nur ein kleiner teil an. und die entwicklungshilfe ist ein placebo, was nicht mal ansatzweise probleme löst. haben sie auch den satz gehört: geld ist nicht das problem, sondern……? tatsächlich ist geld genug vorhanden, nur mal wieder in den falschen taschen. was die solidarität der deutschen untereinander angeht, da gebe ich ihnen recht. bei der nächsten überschwemmung können die deutschen ja wieder ernsthaft üben.

        • „und die entwicklungshilfe ist ein placebo, …“ Herr Bruns. Die Entwicklungshilfe ist nicht nur ein Placebo, sondern hat auch eine Alibi-Funktion. Leider ohne große Wirkung. Es gibt genügend sehr gut recherchierte Berichte von Medien und auch unabhängigen Organisationen, dass sowohl von Entwicklungshilfe, als auch von Spenden kaum etwas dort ankommt, wo es gebraucht wird und wofür es gedacht ist. Warum? Der weitaus größte Teil dieser Gelder bleibt bei Verwaltungskosten und im Empfängerland bei korrupten Regimen hängen. Leider auch in den Verwaltungen und Gehältern hiesiger karitativer Organisationen. Leitende Posten bei diesen Einrichtungen (meist sogar gemeinnützige e.V.) sind schließlich auch bei ehemaligen Politikern, für die es sonst keine weitere Verwendung mehr gibt, absolut begehrt. Rudolf Seiters (ehemaliger Bundesinnenminister) ist z.B. Chef der DRK Deutschland. Übrigens nicht zu verwechseln mit den vielen DRK-Ortsvereinen, die sicher wertvolle Arbeit leisten. Doch das DRK als Dachverband ist schon fast ein Wirtschaftsunternehmen. Und der Chef der Charitas Deutschland erhöhte sich in drei Jahren mal eben sein Jahresgehalt um 60% auf nunmehr 160.000 Euro. Eigenmächtig! So sieht Wohlfahrtspflege und sehen Hilfsorganisationen in Deutschland aus. Und ebenso verläuft es eben mit Entwicklungshilfe. Sorry – aber ich finde alles Grundtief verlogen.

  8. @ Herrn Jenckel:

    Wir sprechen uns in ein paar Jahren wieder, ob die Veränderung zum positiven geführt hat oder wie zu Zuständen in Köln , Berlin, Duisburg und Mönchengladbach.
    Ich empfehle die Artikel über Duisburg/Marxloh in der Welt und FAZ. Diejenigen , die Kritik an der Zuwanderung un der liberalenlinksgrünen Politik üben, sind fast mehrheitlich KEINE deutschen „Nazis“ oder „ewig Gestrige“, „Braune“ sondern Menschen türkischer Abstammung. Die gewerkschaft der Polizei spricht von No Go Areas.
    Und Sie, lieber Herr Jenckel, wissen das kaum Spanier, Griechen, Italiener oder Portugiesen, Polen oder Kroatan das Hauptproblem dort sind. Aber selbst das ist ja schon Nazisprech!

    • @ Bernd Bundeskasper

      Wenn die AfD eines Tages mal so viele potentielle Mitglieder haben sollte, wie Sie sich Namen erträumen, Werner Bielert, Karl Sigmer, Jan Henschel, Hans Behrens, Lydia Reimann, Hilde Trautwein, Kuno, Andre Hebsen, Dagmar Behrens, etc., etc., dann müsste man wirklich beginnen, sich um den geistigen Zustand der Republik zu sorgen.

      Wollen Sie ein Boot mit dreihundert Hilfesuchenden wirklich absaufen lassen, weil sich unter ihnen ein Dieb und ein Rauschgifthändler befinden könnten? Wo ist dann noch der Unterschied zum Kindermord in Betlehem?

      Oder was möchten Sie mit Ihren sozialpolitischen Schreckensgemälden und Ihren wahllos zusammengestoppelten Zeitungsausrissen bezwecken?

      • „Wollen Sie ein Boot mit dreihundert Hilfesuchenden wirklich absaufen lassen, weil sich unter ihnen ein Dieb und ein Rauschgifthändler befinden könnten? Wo ist dann noch der Unterschied zum Kindermord in Betlehem?

        Nein, das hat niemand gesagt, behauptet oder gefordert! Ich weiss nicht, wie Ihre völig abwegige Ansicht zustande kommt.Meine Aussage war es jedenfalls nicht.

        Nur zäumen Sie das Pferd von hinten auf. Wenn hier in Deutschland ein ganz klares Signal an „ALLE“ gegeben wird , das man ohne Asylantrag nach Deutschland einreisen kann, wird man weiter Tausende Dollar(!) an Schwerkriminelle zahlen, um hierher zu kommen. Und das wird sich fortsetzen!
        Das in Marokko, Tunesien, Albanien, Bulgarien, Kosovo, Rumänien ,Ghana oder anderen Ländern Krieg oder Bürgerkrieg, bzw. politische Verfolgung herrscht,wäre mir neu.
        Die wirklichen Flüchtlinge aus Syrien, Lybien, Iran und Afghanistan( Länder in denen die o. g. Zustände zu Asyl berechtigen, aufgrund des IS und des Krieges) leiden unter den 600.000 aus dem Jahre 2012-2014 nicht zurückgeführten und abgelehnten Bewerbern und denen, denen ,die 2015 gekommen sind und denen nie Asyl gwährt werden wird.
        Die eigentlichen „Flüchtlinge“ wären kein Problem. Weder logistisch, noch finanziell und bez. der Kriminalität. Dadurch das kein Unterschied gemacht wird, entsteht ein Chaos, das nicht mehr beherrschbar wird.
        Laut Faz und Welt ist die nächste Welle aus der Ukraine zu erwarten.

      • Lieber Anonymus,

        leider muss ich Sie hier korrigieren – nicht ich habe diese Zeilen verfasst.
        Zu dieser Diskussion hätte ich mich auch nicht zu Wort gemeldet, hätten Sie es mir nicht unterstellt.

        Da der Prophet im eigenen Land nicht zählt, muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen, wenn auch leidvoll, sammeln.

        Nachdem die Diskussionskultur in Deutschland sich auf Nazi und „Braun bleibt Braun“ reduziert hat, bleibt für Ehrlichkeit kein Platz mehr.

        Daher habe ich die Rolle des stillen Beobachters eingenommen und bereite mein Flucht vor. Wir werden sehen, wer mir dann Asyl gewährt, mir eine/n Integrationsbeauftragten an die Seite stellt und mich freudig aufnimmt.

    • Herr @Werner Bielert, aus welchem braunen Pamphlet haben Sie denn diesen Käse abgekupfert?

      • @Ha Ge:
        Wenn Sie persönlich „Die Welt“ und die „FAZ“ als braunes Pamphlet bezeichnen, ist es wohl unumstritten, das Sie ausser billiger antifaschistischer Literatur nichts lesen. das macht aber nichts. Bewiesene und untermauerte Fakten muss nicht jeder verstehen.

      • Warum müssen sie eigentlich immer Töpfe kreieren, in die sie andere Reinstecken um sie zu diffamieren (z.b. Braun, Nazi, etc. ) warum versuchen sie nicht einfach auf der Sachebene zu argumentieren? Auch evt. falsche Argumente und Sachdarstellungen kann man sachlich entkräften oder wenn man selbst falsch lag, darf man sich auch gerne korrigieren oder überzeugen lassen. Es ist immer besser seine Theorie der Wirklichkeit anzupassen als umgekehrt.

  9. Becker von den Mitternachtsspitzen hat gesagt: Asylkritiker sind keine Kritiker sondern Arschlöcher. Diese Aussage mag nicht nach jedem seinen Geschmack zu sein. Ich kann die Aussage nachvollziehen. Jeder der locker mal so eben sagt: Ich habe nichts gegen Ausländer,aber….., stellt sich in den Dienst der braunen Gesinnung,ohne zu begreifen, dass diese nur auf sowas warten ,um den nächsten Schritt zu wagen.

    • Danke Ron. Für diesen Hinweis bekommen Sie drei Pluspunkte. Ich bezweifle allerdings, dass der eine Kasper (eindeutig als der Immergleiche durch die immergleichen Denk- und Schreibfehler zu identifizieren), der sich hier so fleißig als Kuno oder Bernd, als Dagmar oder Hans Behrens, als Lydia Reimann, Jan Henschel, Karl Sigmer, Werner Bielert oder Sieglinde Wichmann verkleidet, sich als einer der von Joko und Klaas Gemeinten und Angesprochenen wiedererkennen und daraus lernen wird. Einsicht ist nicht die Stärke von Rechthabern.

      • Also bitte, „Ludwig“, Sie verschieben das Niveau immer weiter nach unten, bis es nicht mehr geht, weil es unterirdisch wird Wie kommen Sie zu dem Blödsinn, dass meine Wenigkeit irgend etwas mit den von Ihnen aufgeführten Namen zu tun hat ? Vollkommener Mist ! Und wo, bitte schön, haben Sie „Denk- und Schreibfehler“ in meinen Kommentaren entdecken können ??

        • „Kuno“, wer wird denn gleich greinen? Wir haben Sie doch alle lieb. In Tendenz und Tenor gleichen Sie eben Bernd, dem eifernden Maskenmann, der, weil er „die Stimme des Volkes“ zu repräsentieren beansprucht, meint, einen mehrstimmigen Shanty-Chor von Tambourmajoren, Claqueuren und jubelnden Countertenören simulieren zu sollen, um den Arbeitstakt auf dem Schiff Esperanza zu bestimmen und fest zupackende Matrosen mit seinen improvisierten Texten anzuspornen oder zu unterhalten. Wer sich – wie Sie – unter die Gauck´schen „Dunkeldeutschen“ mischt, indem er „Missbrauch“ zischt, anstatt die Hand zu reichen, darf sich nicht wundern, wenn er auch für den einen gilt, der hier scheinbar von überall herzukommen scheint. Zwei Bemerkungen noch: 1.) Von „Blödsinn“ und „vollkommenem Mist“ zu schimpfen, „verschiebt“ das Niveau auch nicht wieder nach oben und 2.) ist der Punkt das neutrale Satzschlusszeichen. Er steht nach einem abgeschlossenen [auch mehrteiligen] Ganzsatz (sofern dieser nicht durch ein Fragezeichen als Frage oder durch ein Ausrufezeichen als besonders nachdrücklich gekennzeichnet ist).

      • Ich bestehe auf meine Eigenständigkeit und Einmaligkeit in diesem Forum. Was soll es auch bezwecken sich mit verschiedenen Namen zum gleichen Thema zu äußern. In diesem Forum kann man unter einem Namen mehrere Kommentare abgeben! Also mal bitte wieder zur Sache äußern oder wozu tummeln Sie sich hier.

        • Bernd, jeder mensch ist einmalig, darauf muss man nicht bestehen. aber auf ehrlichkeit schon. wie viele nickname haben sie hier?

          • Klaus, das hatte ich bereits geschrieben. Ich poste nur unter dem Namen Bernd und in diesem Post habe ich bisher nur meinen Bernd entdeckt. Also sie können bisher alle Bernd Kommentare mir zu ordnen. Sollte einem beflissenen Schreiber und Leser wie ihnen aber auch an den Zusammenhang meiner Worte ersichtlich sein. Die anderen müssen sie schon separat befragen, für die kann ich mich nicht äußern.

    • gefällt mir.

  10. Sieglinde Wichmann

    @ Herrn Jenckel:
    Ich stimme Ihnen völlig zu. Menschlichkeit, Emphatie und zu helfen ist immer angebracht und wichtig. Und das sofort.Keine Frage.

    Trotzdem möchte ich zukünftig keine „Veränderung“, die Ehrenmorde, Zwangsheiraten, hohe Drogenkriminalität, Gewaltkriminalität, Bau von vielen Moscheen, die Aufgabe der kulturellen Identität, vermummte Menschen , Gesetzesänderungen wie die Erlaubniss zur Beschneidung von kleinen Kindern und dem Schächten von Tieren (die bereits verankert sind), die Ablehnung von inländischen Bürgern mit Begriffen wie „Untermensch, Ungläubiger“ als Bereicherung ,oder einfach als „Veränderung“ hier erleben.

    Rotterham, Malmö und Paris sind wieder sehr schnell aus den Medien verschwunden. Man könnte aus den fundierten und mit Zahlen untermauerten Artikeln, die geradezu wachrütteln , eine andere Ansicht zur Zuwanderung erhalten.
    Ich betone nochmals ausdrücklich, das dies keine Rechtfertigung für Gewalt gegen Flüchtlinge und Einwanderer ist und ich Brandanschläge auf Asylbewerberheime aufs Schärfste verurteile und verabscheue.

  11. Geht am Kern der Sache vorbei.
    Die EU bekommt die Binnenmigration unter den eigenen Mitgliedern noch nicht einmal in den Griff. Spanien, Portugal, Griechenland, Bulgarien… verlieren bereits ihre gut ausgebildete Jugend an Länder mit mehr Zukunftsperspektive, also auch an Deutschland. Noch! Was soll also eine Ausrichtung auf Kulturkreis fremde Migranten, sind die für die Wirtschaft noch billiger als das Prekariat vor Ort? Wieder mal Schnellschüsse ohne den Sachverstand der Ökonomen zu bemühen. Die Erfahrungen der Vergangenheit sind scheinbar vergessen obwohl die Probleme (Gastarbeiter 3. Generation) auch nach über 40 Jahren noch nicht vollständig gelöst sind.

    • Sie sind ja `ne wahre Ein-Mann-Armee an der PC-Tastatur. Und Zeit ohne Ende, was? Als würden Sie dafür bezahlt, hier als Dagmar bzw. Hans Behrens, als Kuno, als Lydia Reimann, Jan Henschel, Karl Sigmer, Werner Bielert oder Sieglinde Wichmann und zuletzt sogar als Dagmar kachelamm, Dana Wiczorek und Rita Dahmke den allgegenwärtig dieselbe Litanei abspulenden multiplen Anti-Humanisten zu geben, den überhaupt nicht kümmert, dass das Thema des Blogs akute Nothilfe ist und nicht lautstark kolportierte Minderheitenhypothesen über ethnosoziale Konfliktmöglichkeiten in den metropolitanen zentraleuropäischen Mischkulturen des Jahres 2035.

      Warum machen Sie es nicht wie Panikrocker Udo Lindenberg (69) vorgestern und sagen laut und vernehmlich: «Ein klares Bekenntnis ist jetzt wichtig: Wir heißen Flüchtlinge, die Entsetzliches wie Krieg, Tod, Vergewaltigung erlebt haben, willkommen – und wir kümmern uns auch». Sie brauchen ja nicht gleich eine doppelseitige Anzeige in der «Bild»-Zeitung zu schalten. Und niemand verlangt von Ihnen, dass Sie täglich zwölf Stunden lang den Vorübergehenden aus Ihrem Küchenfenster zuflöten: «Eine bunte Republik ist für mich selbstverständlich!»

      • Nur mal zur Klarstellung ihrer Unterstellungen: Ich bin für akute Nothilfe und kenne kein Beispiel wo diese in Deutschland auch gegenüber Flüchtlingen,falls Sie da differenzieren sollten, verweigert wird.
        Ihnen empfehle ich übrigens in die Entwicklungshilfe, eine Uno Blauhelmmission oder zur Bundeswehr zu wechseln, da können Sie direkt vor Ort helfen und ihre Theorien sofort zur Anwendung bringen inklusive sofortiger Feedback Möglichkeit. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn Sie aus ihrer bequemen wir helfen allen und zwar jetzt und sofort Position herauskommen und sich einzelnen Sachpunkten zuwenden, die nämlich gelöst werden müssen, wenn man Verantwortung übernehmen möchte.

    • @Rita Dahmke:

      Zitat: „Die Erfahrungen der Vergangenheit sind scheinbar vergessen obwohl die Probleme (Gastarbeiter 3. Generation) auch nach über 40 Jahren noch nicht vollständig gelöst sind.“

      Die Probleme sind jetzt da und nicht in der Vergangenheit. Die Probleme in Neukölln, Bochum, Mönchengladbach, Duisburgund anderen Grosstädten gab es in den 70ern noch nicht, sondern entstanden erst in den nachfolgenden Generationen der Gastarbeiter;nämlich mit deren Nachkommen. Das bedeutet nichts anders, als das die nachfolgenden Generationen erheblich schlechter integriert sind.

    • „Die Erfahrungen der Vergangenheit sind scheinbar vergessen obwohl die Probleme (Gastarbeiter 3. Generation) auch nach über 40 Jahren noch nicht vollständig gelöst sind.“ Das haben Sie „Rita Dahmke“ hier geschrieben.
      Gastarbeiter war Anfangs (ich meine so Mitte der 50-ziger Jahre) auch so gemeint. Es sollten befristete Arbeitsverhältnisse sein. Daraus wurden aber sehr schnell Arbeitsmigranten. Also Integration in die hiesiger Gesellschaft. Und genau das ist schief gelaufen, bzw. hat nicht funktioniert. Es war damals und ist Heute noch eine Wunschvorstellung der Politiker. Es haben sich Parallelgesellschaften gebildet. Ähnlich wie in den USA oder Großbritannien. Gerade in den USA gibt es in einigen Städten so bezeichnende Ausdrücke wie „China-Town“ u.ä. . Das gibt es auch in Deutschland. Hier werden solche Viertel nur etwas abfälliger bezeichnet.
      Eine wirkliche Integration gibt es nicht. Sie leben nach ihren eigenen Gesetzen (hier meine ich auch unterschiedliche Mafiaeinflüße, die es nicht nur aus Italien gibt) und bleiben unter sich. Jetzt soll bitte keiner mit der Geschichte seines türkischen oder italienischen Freundes kommen mit dem er zusammen grillt. Das ist albern und nicht repräsentativ.
      Erstaunlich ist nur, das die 3. und teils 4. Genration diese Schranken nicht nieder reißt und sich wirklich integriert. Sie gehen mit deutschen Kindern zur Schule, sind vielleicht in einem Sportverein und anderes. Und trotzdem bleiben sie letztlich unter sich.
      Und hier bin ich ganz bei ihnen. Wenn schon die Integration von Einwanderern aus EU-Staaten nicht wie gedacht umsetzbar ist, wie soll es dann mit Migranten aus nicht EU-Staaten mit wieder völlig anderem kulturellem Hintergrund und anderen Religionen gelingen. Das können sich Politiker wie ein Mantra ständig schön reden, aber es wird die Probleme nicht lösen. Die Integration muss/soll die Gesellschaft leisten, wenn es denn möglich ist. Da genügt und hilft es nicht nicht wenn sich Politiker vor Kameras und Mikrofone stellen und es immer wieder Migrationsbedarf und Integration predigen.
      Doch lassen sie mich das ausdrücklich noch erwähnen. Ich möchte nicht in der Haut der Flüchtlinge, die vor Krieg, psychischer und physischer Gewalt fliehen stecken. Sie brauchen Hilfe, Unterkunft und Sicherheit.

      • Sie schreiben Ihren Namen mit »c«. Stammen Sie, Ihre Eltern oder Großeltern aus Südafrika? Aus Brasilien? Aus Hollywood? Oder sind Sie Abkömmling polnisch-deutscher Vorfahren, die im Sommer 1945 von Rzeszów (Reichshof) nach Reppenstedt vertrieben wurden?

        Stellen Sie sich mal zwei Reisende in einem Eisenbahnabteil der neunziger Jahre vor (üblicher Eurofima-Wagen der UIC-X-Type mit jeweils zehn Coupés ausgelegt für sechs Personen). Wir wissen nichts über die Vorgeschichte dieser beiden Passagiere, ihre Herkunft oder ihr Ziel. Sie haben sich häuslich eingerichtet, Tischchen, Kleiderhaken, Gepäckablagen in Beschlag genommen. Auf den freien Sitzen liegen Zeitungen, Mäntel, Handtaschen herum. Die Tür öffnet sich, und zwei neue Reisende treten ein (einer von ihnen sind womöglich Sie). Ihre Ankunft wird nicht begrüßt. Ein deutlicher Widerwille macht sich bemerkbar, zusammenzurücken, die freien Plätze zu räumen, den Stauraum über den Sitzen zu teilen. Dabei verhalten sich die ursprünglichen Fahrgäste, auch wenn sie einander gar nicht kennen, eigentümlich solidarisch. Sie treten, den neu Hinzukommenden gegenüber, als Gruppe auf. Es ist ihr Territorium, das zur Disposition steht. Jeden, der neu zusteigt, betrachten sie als Eindringling. Ihr Selbstverständnis ist das von Eingeborenen, die den ganzen Raum für sich in Anspruch nehmen. Diese Auffassung läßt sich rational nicht begründen. Umso tiefer scheint sie verwurzelt zu sein.

        Dennoch kommt es so gut wie nie zu offenen Auseinandersetzungen. Das liegt daran, daß die Fahrgäste einem Regelsystem unterliegen, das nicht von ihnen abhängt. Ihr territorialer Instinkt wird einerseits durch den institutionellen Code der Bahn, andererseits durch ungeschriebene Verhaltensnormen wie die der Höflichkeit gebändigt. Also werden nur Blicke getauscht und Entschuldigungsformeln zwischen den Zähnen gemurmelt. Die neuen Fahrgäste werden geduldet. Man gewöhnt sich an sie. Doch bleiben sie, wenn auch in abnehmendem Grade, stigmatisiert.

        Dieses harmlose Modell ist nicht frei von absurden Zügen. Das Eisenbahnabteil ist ein transitorischer Aufenthalt, ein Ort, der nur dem Ortswechsel dient. Die Fluktuation ist seine Bestimmung. Der Passagier ist die Negation des Seßhaften. Er hat ein reales Territorium gegen ein virtuelles eingetauscht. Trotzdem verteidigt er seine flüchtige Bleibe nicht ohne stille Erbitterung.

        Nun öffnen zwei weitere Passagiere die Tür des Abteils. Von diesem Augenblick an verändert sich der Status der zuvor Eingetretenen. Eben noch waren sie Eindringlinge, Außenseiter; jetzt haben sie sich mit einem Mal in Eingeborene verwandelt. Sie gehören zum Clan der Seßhaften, der Abteilbesitzer, und nehmen alle Privilegien für sich in Anspruch, von denen jene glauben, daß sie ihnen zustünden. Paradox wirkt dabei die Verteidigung eines »angestammten« Territoriums, das soeben erst besetzt wurde; bemerkenswert das Fehlen jeder Empathie mit den Neuankömmlingen, die mit denselben Widerständen zu kämpfen, dieselbe schwierige Initiation vor sich haben, der sich ihre Vorgänger unterziehen mußten; eigentümlich die rasche Vergeßlichkeit, mit der das eigene Herkommen verdeckt und verleugnet wird.

      • @Oscar:
        Meine volle Zustimmung zu Ihrem realitätsnahen Beitrag. Ohne die rosarote Multikultibrille.

  12. @ Dagmar kachelamm

    Dagmar, Wirtschaftsflüchtlinge hat es schon immer gegeben. Was ist daran schlimm? Als die Mauer viel, kamen eine Menge davon in den Westen. Sie wurden auch nicht wieder nachhause geschickt. Ganz im Gegenteil, man hat Ihnen Bananenstauden aufs Autodach gelegt.

    • 1. Weil der Gesetzgeber vorgibt, das diese „zurückgeführt“ werden
      2. Weil die Mehrheit der Bevölkerung dies nicht möchte
      3. Weil es enom viel Geld kostet, was anderweitig sinnvoll eingesetzt werden könnte.
      4. Weil die bürgerfinanzierten Sozialkassen bestehen und es sich um eine Solidargemeinschaft handelt, bei der die Einzahlungen vom Bürger erwirtschaftet werden müssen und nicht von Himmel fallen.

      • Egal, wie ich zu dem Kommentar stehe, hier hat „Ludwig“ recht. Dieser Kuno ist geklaut. Denk Dir einen eigenen Namen für die Diskussion aus !

    • @Anonymus: Wen meinen sie mit Wirtschaftsflüchtlingen nach dem Fall der Mauer, die dann in den „Westen“ gekommen sind? Ehemalige Bürger der DDR?
      Dann ist ihnen offensichtlich nicht bekannt, dass es vermutlich erheblich mehr Westdeutsche gab, die sich durch Betrügereien mit Geldern aus dem Solidaritätsfonds und Gelder von der KfW in den neuen Bundesländern bereichert haben. Leider nur wenige sind dabei „aufgeflogen“ und verurteilt worden. Insgesamt wurden dort aber Milliarden Steuergelder betrügerisch erschlichen. Auch Spekulanten haben entsprechend „gute Geschäfte“ im Osten getätigt. Eckelhaft! Aktivitäten aus anderen Milieus will ich gar nicht erwähnen.

      Sie werden es vielleicht nicht wissen. In Westdeutschland wurden zur Weihnachtszeit Kerzen als Zeichen der Solidarität mit den „Brüdern und Schwestern“ in der Sowjetisch besetzten Zone in die Fenster gestellt. Es war ein Symbol der Verbundenheit. Viele Familien waren durch die Demarkationslinie getrennt. Und Heute? Heute wird teilweise mit Hass und Neid aufeinander geblickt. Ich habe vor Freude geheult als ich die Bilder vom Fall der Mauer gesehen habe. Mir war auch bewusst, dass es eine große Aufgabe für beide Seiten ist wieder zusammen zu finden. Es wird vermutlich auch noch einige Zeit dauern, bis die neuen Bundesländer den alten gegenüber wirtschaftlich gleichwertig sind. Doch den Fall Fall der Mauer will ich nie missen.

      • mein lieber Oscar, sie haben sich in der adresse geirrt. übrigens sind mir die gaunereien bekannt. ich finde ,so mancher bei der treuhand hätte gut hinter gitter gepasst. aber wirtschaftsflüchtlinge sind gerade die jungen frauen aus der ddr trotzdem. der männerüberschuss ist in den neuen bundesländern kein zufall. ich habe nichts gegen frauen, ganz im gegenteil.

  13. Die Wahrheit über Fachkräfte, die uns von Herrn Stegner(SPD) so toll verkauft wurden:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article145819644/Bundesagentur-daempft-Erwartungen-auf-Integration.html

  14. Das es so nicht weitergeht ist aber eine Erkenntniss , die langsam durchdringt. Natürlich ist Hilfe wichtig und gerde jetzt muss geholfen werden. Aber trotzdem ist die Lage besorgnisserregend. Denn Rückführungen , die laut deutscher Gesetze legal sind, vorher angekündigt werden , können wegen dem ungesetzlichen Wiederstand der nicht legalen Einanderer in Deutschland nicht durchgeführt werden:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article145799121/Mit-diesen-Tricks-werden-Abschiebungen-
    verhindert.html

    Wenn das so weitergeht, sind riesige Probleme in kurzer Zeit da. Jeder kann sich ausmalen was das bedeutet.

    • als Jan Henschel und heute als Jan Hen(t)schel, als Dagmar bzw. Hans Behrens, als Lydia Reimann, Karl Sigmer, Werner Bielert oder Sieglinde Wichmann, mal als kuno und mal als Kuno und zuletzt sogar mehrfach als Dagmar kachelamm, Dana Wiczorek und Rita Dahmke, als Hans Karcher und Karl Illgner – aber nie als Runter Gunkel oder Heiming Hennberg- doch auf jeden Fall als erster Asylkritiker im Landkreis möchten Sie »klar unterscheiden«. Und zwar zwischen jenen Flüchtlingen, »die Anspruch auf Schutz haben« (ins Töpfchen) und »jenen, die diesen Anspruch nicht haben«, weil sie eine »bessere wirtschaftliche Perspektive für sich persönlich« suchen (ins Kröpfchen). Aber, Bernd, wissen Sie eigentlich, was Sie da sagen? Auf dem Streben nach einer besseren persönlichen wirtschaftlichen Perspektive beruhen doch mindestens das Weltwirtschaftssystem inklusive hiesiger »sozialer Marktwirtschaft«, die darauf gepfropfte Moral und Ethik sowie der gesamte Polit-, Presse- und Funkbetrieb. Sind Sie am Ende der Ansicht, das alles sei nur Teil des falschen Lebens? Und wie wollen Sie selbst einmal Schutz beanspruchen, wenn Sie – nach Ihrer Emiritierung als provinzpolitisches Kommentatoren-Chamäleon aus der Familie der Leguanartigen unter den doppelzüngig vielgesichtigen Schuppenkriechtieren – dereinst in der Kritik für einen zwielichtig-lukrativen Anschlußjob in der »freien Wirtschaft« stehen werden?

      Fragt Sie perspektivisch

      Ihr Ludwig

      • Hans Georg Heiboldt

        @ unbekannter Verfasser:

        Wissen Sie eigentlich , das Ihre geschätzte Frau Merkel nun nach langer zeit nicht mehr von Fachkräften spricht, sondern plötzlich zwischen den Begriffen unterscheidet? Sie bezeichnete einige als „Wirtschaftsflüchtlinge“ und forderte Konsequenzen und „schnelle Abschiebungen!“
        Ist das nicht erstaunlich, das diese hochintelligente Frau nun, nachdem alle Kritiker schon tausendfach diese Begriffe erklärt haben und dafür tausendfach verhauen und beleidigt worden sind, diesen „Unterschied mit dem Töpfchen“ verstanden hat, Sie aber nicht, bzw. Sie dies nicht verstehen wollen?

        Ich würde mir daher an Ihrer Stelle über die Karriere der Kommentatoren, die sehr viel schneller als Sie die Begrifflichkeiten differenziert und verstanden haben, keine Gedanken machen. Über die weiteren Millionen der ausscheidenden Politiker und ihre Pensionen, die sie trotzdem erhalten, sollten Sie sich allerdings Gedanken machen. Die werden nämlich Sie und ich weiterhin finanzieren.

  15. Schade, dass Sie und noch zwei andere Kollegen hier nicht Sachbezogen diskutieren können oder wollen, da haben Sie leider Ähnlichkeit mit meinen pupertierenden Schülern, nur das ich bei denen noch nicht die Hoffnung aufgegeben habe. Eine Diskussion lebt natürlich vom Austausch der Argumente auch unter Bezugnahme des vorher gesagten. Nur zum rumpöbeln und diskreditieren und der Versuchung Themen oder Mitdiskutanten ins lächerliche ziehen zu wollen ist einerseits die Zeit zu schade und in diesem Fall das Thema zu ernst.daher empfehle ich Ihnen doch einfach beim Fernseher sitzen zu bleiben und über das verfehlte Studium nachzudenken. Freundlichst ihre Forumsgemeinde

    • jetzt sprechen Sie zur Abwechslung mal ohne Heteronym und nicht im Namen „der“ Bürger oder gerieren sich als „Stimme des Volkes“, sondern treten in aller Bescheidenheit als „Forumsgemeinde“ vor die Stadt Lüneburg und den übrigen Erdkreis hin?

      Und Sie deuten ganz nebenbei an, Sie seien Lehrer? Da hätten Sie zu Zeiten von Bundeskanzler Willy Brandt wohl sehr ernste Schwierigkeiten bekommen. Dabei denke ich noch gar nicht an den „Beschluss über die Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst“ (vulgo „Radikalenerlass“) vom 28. Januar 1972.

      Vielmehr meine ich, mich zu erinnern, der Deutsche Bildungsrat habe im Strukturplan für das Bildungswesen 1970 festgelegt, dass zum Vermitteln von Kenntnissen und Fertigkeiten bei Volkspädagogen an öffentlichen Einrichtungen auch die sichere Beherrschung der muttersprachlichen Orthographie müsse vorausgesetzt und abverlangt werden können. Vier Zeichen- und sechs Rechtschreibefehler in fünf knappen Sätzen hätten damals sicher Ihre sofortige Beurlaubung aufgrund einer nicht auszuschließenden Irritation der kulturellen Integrität Ihrer okzidentalen, von Reifungskrisen gebeutelten Schülerschaft zur Folge gehabt.

      Und denken Sie daran, ein Argument ist eine Aussage, die überzeugt, keine, die überwältigt (oder bloß überzeugen soll) – mag sie auch noch so oft wiederholt werden.

      Gruß und Knicks

      Ihr Ludewig(s)

      • hätte ich mir denken können, Sie haben es nicht verstanden, Kausalitäten sind nicht ihr Ding. Ich bin in Nachhilfe geübt: die Forumsgemeinde bezog sich als Antwort auf ihre Aufzählung aller, die nicht ihrer Meinung sind und somit unter aller Sau und gerne von Ihnen in einen Topf gesteckt werden. Im übrigen gebe ich zu als Legastheniker eingestuft gewesen zu sein, dass Sie das herausfordert sich zu belustigen passt zu ihren sonstigen Stil. Ich durfte aber trotzdem studieren und bemühe mich nach wie vor um Besserung.
        Vielleicht helfen Sie mir jetzt noch auf die Sprünge welche Aussagen von Bernd unter den Radikalenerlass fallen? Dann könnte man weiterkommen in der Diskussion.

    • Inhaltlich stimme ich Ihnen voll zu. Bei Ludwig habe ich den Verdacht, dass er zu den Auftragnehmern des Innenministeriums gehört, die jetzt überall in Foren die „richtige“ Meinung platzieren sollen. Da reicht es dann, in einem sachlichen Zusammenhang das böse Wort „Asylmissbrauch“ niederzuschreiben, schon fallen zwei, drei Verfechter der guten Sache offenbar gut vernetzt über einen her und brandmarken einen als rassistische Nazisau. Das hat Stil und ist von oben erwünscht.
      Aber ich kann Ihnen nicht glauben, dass Sie Lehrer sind, dafür ist Ihre Rechtschreibung doch arg daneben.

      • Kuno, ich weiß wirklich nicht, was ich verkommener finden soll: Einen armen Irren, wie Bernd, der für jeden, der lesen kann, offensichtlich unter ständig wechselnden Alias-Namen von morgens bis abends das sattsam bekannte Panikgerede aus Tageszeitungen extrahiert, hier in verhunztem Deutsch in die Kommentarseiten würgt und darauf pocht, mit dem abgestandenen Unflat seiner vermeintlichen „Argumente“ müsse sich „auseinandersetzen“, wer seine Berechtigung zur freien Meinungsäußerung nicht verwirken wolle, oder einen Entgleisten wie Sie, der nicht nur dem wahllos aufgegriffenen und von Bernd und Oscar (als der anderen „eigenständigen“ Stimme) nochmals flachgebügelten und erneut ausgebreiteten Gewäsch „inhaltlich voll zustimmt“, sondern darüber hinaus auch noch den Verschwörungswahn des angeblich von geheimen Mächten dirigierten „Lügen- und Kampagnenjournalismus“ befeuert. Ich möchte Sie aber beruhigen, ich halte nichts von der fatalen Berufung auf die kollektiven Verbrechen der Deutschen, wonach der Holocaust zitiert wird, auf dass am bußfertigen deutschen Wesen die Zweite und Dritte Welt genese. Und ich halte auch nichts von der Idee einer besonderen Fremdenfeindlichkeit der Deutschen. Gäbe es die, wäre das zu schön, um wahr zu sein. Die Lösung läge dann ja auf der Hand. Allerdings gibt es einen besonderen deutschen Ton, wie Sie ihn an sich selbst beobachten: den Inländerhass. Es ist eine Tatsache, dass die Deutschen sich und einander nicht leiden können. Die Gefühle, die ´89 bei der deutschen Vereinigung zutage getreten sind, lassen daran gar keinen Zweifel. Wer sich selbst nicht mag, dürfte sich aber mit der Fernstenliebe noch etwas schwerer tun. Der Pädagogik des besseren Menschen halte ich entgegen, dass sich sozialpsychologische Lern- und Gewöhnungsprozesse nicht beliebig beschleunigen lassen. Bei ungeübten Populationen können abrupte Steigerungen der Zuzugsquoten quasi allergische Reaktionen hervorrufen. Hier könnte, wenn man will, ein Ansatz zu einer richtigen Politik gesucht werden. Denn alles scheint doch darauf zu deuten, als stünde die eigentliche Völkerwanderung erst noch bevor. Will man sich nicht gleich an den historischen Erfahrungen der europäischen Glaubenskriege orientieren, gibt es vielleicht eine, allerdings fragile Hoffnung, die ich nicht ohne Schaudern ausspreche: Möglicherweise dient die antizipierende Panik gegen die Asylantenströme wie sie derzeit Leute wie Sie, Kuno, und wie Oscar und der vielstimmige Bernd in seinen diversen Kostümen schüren, sogar der Immunisierung; sie wirkt wie eine Art psychischer Impfung. Größere Hoffnungen sind – soweit ich sehe – nicht mehr erlaubt.

      • Kuno, Ludwig scheint der alten 68er Generation zu entstammen, die in diesem Land die Moral abgeschafft hat und sich nun windet, wie sie es hinbekommt mit dem damit verbundenen Schlamassel nichts zu tun zu haben. Am besten das ganze Land abschaffen, scheint ihnen eine Lösung zu sein, auf jeden Fall besser als zuzugeben auf dem Holzweg gewesen zu sein und die eigenen Theorien über den Haufen werfen zu müssen, für die man doch solange gebrannt hat.

        • Leider ganz falsch, Bernd. Ich bin 22 Jahre alt und Anwärter für die Laufbahngruppe 2 (1. Einstiegsamt, ehemals gehobener Dienst) im akkreditierten Bachelor-Studiengang an der Polizeiakademie Niedersachsen in Münden und schreibe derzeit meine Abschlussarbeit über sozialpsychologische Grundlagen und die Wirkung von webbasiert medienvermittelten Stereotypen und Vorurteilen, also über dialogisch konstruierte, aber sozial geteilte Überzeugungen (»shared beliefs«) über Personenmerkmale (»traits«) und/oder Verhaltensweisen (»acts«), die kognitive, affektive und verhaltensmäßige Reaktionen auf Personen und Personengruppen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung auslösen und sich in (meist negativen) Zuschreibungen artikulieren.

          • mein lieber Ludwig, geht das auch in Hochdeutsch?
            ich schreibe klein weiter. ihre aussagen sind ganz nett, ihr umgang mit andersdenkenden weniger. wie wollen sie als ,,klugscheißer,, mit den konservativen, wer weiß schon, wie weit rechts sie wirklich sind, ins gespräch kommen? ihnen fehlt eindeutig die altersgelassenheit. bei ihrem angebenen alter kein wunder. es ist kein vorwurf. sie könnten ,was das alter angeht, mein enkel sein. redegewandtheit und schreibgewandtheit zeigt nicht automatisch in richtung intelligenz. ich gebe gern zu, ich mag sie, können sie aber auch kritik ab? lieber gruß von klaus bruns.

          • Da lag Bernd aber völlig daneben. Ich wünsche ihnen jedenfalls viel Erfolg mit ihrem Berufseinstieg und hoffe Sie halten ihren Weg durch, denn die Arbeit, die Sie erwarten wird, wird weniger mit Vorurteilen zu tun haben sondern vielmehr mit lebensweltlichen Alltagserfahrungen und die werden bei der derzeitigen Flüchtlingspolitik nicht weit weg vieler hier geäußerter Befürchtungen liegen. Ich habe 5 Jahre in Saudi Arabien gelebt als sogenannter Luxus Arbeitssklave (Ingenieur) und ich kann Ihnen sagen, die Menschen in Europa haben keinen leisen Schimmer, was den Kern des Islam ausmacht. Ich wünschte Europa könnte seine Erfahrungen woanders sammeln, als Zuhause. Selbst für noch mehr Geld werde ich das nicht wiederholen.

  16. Diesen Artikel über „rechte Gewalt“ sollte man sich durchlesen. Aber genau, bitte!

    http://www.n-tv.de/politik/Rechte-Gewalt-nimmt-deutlich-zu-article15049686.html

  17. Meinen Sie diese Auszüge sind verfassungswidrig oder Volksverhetzung?

    Zitat:

    Den höchsten prozentualen Anstieg gab es bei der politisch motivierten Ausländerkriminalität.
    Hier erhöhte sich die Zahl der Delikte um 191,6 Prozent

    Fast jeder fünfte Tatverdächtige ist nicht-deutscher Herkunft. „Das will ich nicht verschweigen“,
    Die Ausländerkriminalität ist alles in allem betrachtet höher als im Durchschnitt der Bevölkerung.

    Es ist schlichtweg „verboten“ diese offiziellen Zahlen zu nennen. Auch bei der“ LZ“ , obwohl offizielle Statistiken der Bundesregierung zitiert werden.
    Undemokratischer geht es nicht mehr in Deutschland!

    • Hildegard Trautwein

      @ Bernd, ReneGerhard und Andreas Seeman

      An Ihrem Kommentar ist zu erkenenn, das Sie nichts verstanden haben. Auch der logische Zusammenhang vom destruktiven und gesundheitsschädlichen langem Zorn und Rachegefühlen ist ebenso nicht verstanden worden. Fakt ist, das Vergebung mit einem selbst zu tun hat undnicht mt dem mutmasslichen Täter( der in diesem Falle vielleicht Ausländer war!) um nicht von negativen Gefühlen aufgefressen zu werden und sein ganzes Leben lang zu leiden.

      Das Sie der Meinung sind, das Zorn, Rachegefühle und Hass gegen Andergläubige unbedingt aufrecht erhalten werden müssen um glücklich zu sein/werden, ist für mch nicht nachzuvollziehen. Im Gegenteil, man spricht von einem innerlichen Zerfressungsprozess, der solchen Menschen wie Ihnen widerfährt und sie seelisch angreift.

      Die Vergebung hat nichts mit den mutmasslichen Tätern zu tun, sondern ist eine eigenliebige Tat, die man für sich selbst beschliesst und damit negative Gefühle der Hilflosigkeit und des Hineindrängens in die Opferrolle ein für allemal begräbt.

      • Sie vergessen da ein paar ganz wichtige Kategorien: z. B. Verantwortung. Verantwortung übernehmen, sich der Unvernunft entgegen zustellen. Ich verspüre hierbei weder Zorn, noch Rachegefühle noch Hass. Ich lehne nur entschieden eine Religion ab, die die Welt in Gläubige und Ungläubige teilt und bei der Gewalt inkl. Tötung ein festverankerter Bestandteil der religiösen DNA ist. Und wenn unsere Kamzlerin sagt das der Islam zu Deutschland gehört (sie hätte ja auch sagen können Muslime gehören zu D.) kennt sie scheinbar den Islam nicht oder hat bei dieser Gelegenheit versäumt den Muslimen zu sagen, welche Bestandteile Sie gerne ausgespart haben möchte. Wer dann damit nicht leben kann, muss gehen.

        • Hildegard Trautwein

          @ Bernd:

          Entschuldigung. Aber WER gibt WEM Ratschläge? Ich habe ledigich psychologisches Grundwissen, das eigentlich jedem bekannt sein sollte, hier kommentiert. Ratschläge zu geben, bin ich nicht befugt. Ich habe meine Sichtweise mitgeteilt. Mehr nicht. Ebenso wie Sie.

          Danke für den Kommentar zu den Dingen, die Ihnen fremd sein dürften. Leider haben nicht Sie die Deutungshoheit in Deutschland. Und wenn es um Fachkompetenz geht, auch nicht die Bildung um Relevantes beizutragen.

          Und jetzt noch einmal:

          Ich habe die von Psychologen begründeten Vorbehalte gegenüber den negativen Eigenschaften des Eiferns und des Hasses gegen andere und den gesundheitsschädlichen Rachegefühlen gegenüber Tätern angesprochen. Es ist erwiesen, das lange Hassgefühle, die auch wenn sie berechtigt sein mögen, gesundheitsschädlich sind.

          Ich bin der Meinung, das für die Beteiligten und damit auch für Sie rein GAR NICHTS positives oder greifbares mit Ihren Hinweisen erreicht wird. Es werden lediglich alte Wunden emotional wieder aufgerissen und Menschen an die Vergangenheit erinnert, indem man in Einzelheiten das Leid, die Grausamkeiten und das Elend gedanklich reprodiziert.

          Meinen Sie ernsthaft , das dies zu besserer Gesundheit, besserem emotionalen Wohlbefinden oder zu sonst irgendetwas Positivem bei den Beteiligten beiträgt?

          War Mutter Teresa nicht auch albanischer Herkunft? Und wurde Mahatma Gandhi, der zur Versöhnung mit den Moslems aufrief, nicht sogar in Indien geboren? Jede Religion teilt die Welt in Gläubige und Ungläubige.

          Ihr mittelalterlicher Kreuzzug gegen „den“ Islam ist ein „Wiederkäuen“ von emotionalen Katastrophen und Traumata der Vergangenheit , die nur zu Traurigkeit, Verdruss und dem Unverständniss über fehlende Gerechtigkeit und dem Unverständniss des Zulassens seitens Gottes bei gläubigen Menschen auf der Welt beiträgt.

          Und abschliessend, gebe ich Ihnen den Rat, sich weniger Gedanken über meine Lektüre und meine menschlichen Eigenschaften zu machen und lieber Ihre eigene politische Weiterbildung im Auge zu behalten. Aber Vorurteile über Andersdenkende sind ja bekanntlich treuer als Hunde.

          Ganz abschliessend möchte ich betonen, das ich meine Aussagen und meine Meinung nicht zum Dogma erhebe oder sogar in Anspruch nehme , die einzig richtige und vertretbare Meinung zu haben. Ich lasse andere Meinungen und Ansichten zu. Sie aber offensichtlich nicht! Für Sie gibt es offensichtlich nur eine vertretbare und absolut richtige Sichtweise. Und das ist IHRE EIGENE.

          Wie egoistisch, einseitig und unreflektiert.

          • Richtig, Hildegard

            Hass ist kein Argument. Aber die Meinungsfreiheit schützt auch die vom Hass Zerfressenen.

            Die Auseinandersetzung mit dem Hass in den Foren der „sozialen Netzwerke“ öffnet der Stadt und dem Land gerade die Augen.

            Lange beobachtete praktisch nur die linke Szene, was die deutsche Rechte im Netz trieb. Wenn sie Alarm schlug, interessierte es kaum jemanden. Nun schaut die Gesellschaft in den Spiegel Facebook und LZ-Online. Und erschrickt. Denn was sie sieht, ist erbärmlich. Plumpe Vorurteile, gefälschte Nachrichten über Asylbewerber, Anspielungen auf Mord, auf brennende Heime, auf Gaskammern.

            Auch wenn es schwer fällt, es zu akzeptieren, ist die Flut der Hassbotschaften hier erhellend. Endlich spült es den Dreck ans Tageslicht. Was früher am Stammtisch gemurmelt, in rechten Foren unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschrieben wurde, wird für jeden sichtbar. In der Netzöffentlichkeit wird klar, wie der Nachbar, der Schwager, der Kollege denkt, der über Roma oder Afrikaner herzieht. Der Hass ist plötzlich ganz nah. Und die Republik diskutiert über Rassismus wie vielleicht noch nie.

          • Es ist immer wieder erstaunlich, wie Menschen in die Links – Rechts Kategorien verfallen um Orientierung zu Erlangen in einer komplexen Welt. Alles, was nicht Links und somit gut ist, ist natürlich Rechts. Ich empfehle diesen bequemen selbstgerechten Wohlstandsrevoluzzern mal den Sessel und Sozialstaat zu verlassen und sich vor Ort der Tragödien auf Spurensuche zu begeben und zu schauen, wie sie mit ihren Theorien die Menschen dort beglücken. Ich kann mich noch erinnern, wie die BRD Linke das Dilemma in Afrika mit den scheinbar willkürlichen Grenzziehungen, entgegen ethnischer Zusammengehörigkeit , der Afrikanischen Staaten begründete. Und nun soll alles zusammen in einem Topf funktionieren. Danke für den Großen Feldversuch, das Ergebnis steht leider schon fest.
            Das Dilemma der selbst ernannten Linken ist leider immer wieder, dass sie die Wirklichkeit ihren Theorien anpassen wollen anstatt umgekehrt. Beim Versagen werden natürlich andere Mächte als Grund gefunden aber nicht das Versagen der eigenen Theorien.

  18. erstaunlich, warum sehen menschen nur bis zum horizont und glauben , dahinter geht es nicht weiter?da gibt es einen moslem, der predigt immer noch, die erde ist eine scheibe. da gibt es christen, die glauben an der wiederauferstehung. ich glaube an die dummheit. sie wird nie verschwinden. welcher glaube ist wohl am realischtisten?

    • @ Klaus Bruns

      Das „Realistische im Glauben “ ist nicht entscheidend. Sondern wie kompatibel die Glaubensgrundsätze der Gläubigen mit der geltenden Rechtsprechung und den Regeln im Zusammenleben in der Gesellschaft ist. Und daran erkennt man, ob es zu Problemen kommt wie in Rotterham, Duisburg oder Malmö. Dort sind die Probleme Realität. Man will sie nur nicht sehen.

  19. Eins ist Fakt, der arabische Islam, dem die derzeitigen Flüchtlinge angehören wird Europa verändern, nicht umgekehrt. Bisher hatten wir Berührung mit hauptsächlich türkischen Muslimen, die noch aus den Folgen der Atatürk Ära geprägt waren. Jetzt kommt die volle Ladung und in ihrem Eifer werden sich unsere Politiker überschlagen die Türen zu öffnen, denn Sie wissen nicht was sie tun. Das Wissen über diese Religion ist über die Jahrhunderte in Europas Elite verloren gegangen und ich kann mir nicht vorstellen, dass Frau Merkel und Co. diese Wissenslücken in naher Zukunft ausfüllen Die Entscheidungen werden aus der Hüfte getroffen und die katastrophalen Auswirkungen wird die nächste Generation bezahlen, häufig mit dem Leben, denn dann wird Blasphemie durch die zunehmend dominante Parallelgesellschaft mit dem Tod bestraft. Viel Spaß! Europa wird dem nichts entgegenzusetzen haben. Wer sich informieren will kann dies tun: https://de.europenews.dk/ Ich befürchte aber, eine alternde bequeme Gesellschaft, die ihre Ruhe haben will und ihre Zeit rumbekommen möchte mit möglichst viel Bespaßung und wenig Streß wird ihre Verantwortung nicht wahrnehmen.

  20. Villeicht liegt das fremdeln unter anderem daran:

    https://www.youtube.com/watch?v=UVOSUuuJIoc

    So eine gesezlose archaische und antieuropäische Einstellung und Handeln ist mir fremd.Warum sollte ich tolerant gegenüber Intoleranten sein?

    • ich habe mir den zdf- beitrag angesehen. ich sehe da keine probleme, außer die hausgemachten. wir haben gesetze , die jeder einzuhalten hat und wer das nicht kapiert, oder kapieren will, gehört bestraft, wenn er gegen diese gesetze verstößt. der staat hat das gewaltmonopol, sonst niemand. auch kein moslem, der hinter dem mond leben möchte. konsequentes handeln war schon immer hilfreich. besonders bei der erziehung.

      • Ich kann mich noch erinnern, wie 2 Dutzend Linksradikale(RAF) die Republik aus den Angeln heben wollten und der Staat an seine Grenzen gehen musste und ich denke es geht nicht so gut aus, wenn 10 Tausende ihren Glauben all zu Ernst nehmen. Auch in Afghanistan, Lybien, Irak etc. braucht es nur einen geringen Prozentsatz um die Zivilgesellschaft zum
        Erliegen zu bringen.

  21. @ Bernd, Heinz, Peter und Daniel

    Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (MT 7,1 – 7,5)

    • @ Leserin
      Wer richtet denn? Sollte man Dinge , die eindeutig gesetzlos sind, einfach ertragen und ignorieren? Auch wenn Menschen zu Schaden kommen und Gefahr durch eine unchristliche und unmenschliche, bzw. gesetzlose Sicht-oder Handlungsweise besteht?
      Die Grundlage der Worte Jesu waren eine ganz andere. Man sollte nicht richten, wenn man nicht befugt ist oder der Täter seine Taten aufrichtig bereut. Immer wieder spricht Jesus von „aufrichtigen Bereuen“ und Vergeben. Für „reuelose Täter“ verlangt er ein rechtlich begründetes faires, aber hartes Urteil und Bestrafung. Und es zu kritisieren ,die Rechte der Frauen zu beschneiden, oder sie zu schlagen, zu töten, als Mensch zweiter Klasse zu behandeln o. ä. ist kein Verurteilen. Es ist ein Hinweiss auf gesetzlose ,menschliche Taten,mit der Bitte auf temporäre Strafe. Verurteilen in letzter Konsequenz kann nur Gott beim himmlischen Gericht.

  22. @ Hans Herbert Jenckel
    Kommentar vom 27. August 2015

    Hallo Herr Jenckel,
    mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Auf alles , auch das für mich nicht Stichhaltige oder nicht Nachvollziehbare einzugehen, wäre zu zeitaufwendig. Nur kurz eine Anmerkung von mir.

    Die grassierende Angst vor Fremden bezieht sich nicht auf alles Fremde und ist nicht unmotiviert oder aus der Luft gegriffen, nicht abstrus oder unverständlich, so wie es oft oberflächlich und vereinfacht dargestellt wird.

    Es ist eine erlebte und lebendige Angst und Befürchtung vor dem Kommenden und die Ungewissheit , die in der Zukunft liegt.

    Mir ist bekannt, das man Dinge nicht pauschalisieren sollte. Deshalb möchte ich nicht die vielzitierten Beispiele aus Berlin Neukölln, Hennef /Nord, Duisburg/Marxloh oder Mönchengadbach und Bremen hier wieder aufwärmen ,um das „Fremdeln“ oder Angst zu begründen. Ich bin mir aber sicher, das diese Angst der Bürger begründete Ursachen hat. Und diese klein-oder schönreden zu wollen,oder sofort pauschal Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen, oder die Angst als völlig unbegründet darzustellen, wäre ebenso realitätsfremd, wie unfair.

    Ich hoffe der Frieden in Deutschland bleibt erhalten .

    Wie werden erleben, was die Zukunft bringt.

  23. @ sabine alias Bernd (et alii)

    „Ich hoffe der Frieden in Deutschland bleibt erhalten.“

    Das hoffe ich auch.

    Sie könnten Ihren bescheidenen Teil dazu beitragen, wenn Sie endlich damit aufhörten, Angst zu schüren, indem Sie den vielen anderen Angst unterstellen, die Sie 1.) doch gar nicht kennen, von denen Sie 2.) nicht wissen können, was sie fühlen, und die Sie 3.) nicht autorisiert haben, für sie zu sprechen.

    • Ich weiß nicht warum Sie mich mit in den Topf werfen, nehmen Sie bitte Bezug auf meine Anmerkungen, wenn Sie mir etwas mitteilen möchten. Sie werden dann auch sehen, dass es mir nicht um Angst geht sondern um Verantwortung, die ich für unser Land empfinde. Wenn Sie aufmerksam die Nachrichten verfolgen, werden Sie feststellen, das eine Politikclique mal eben Entscheidungen trifft, die unser Land in den nächsten 5 Jahren nachhaltig derart verändert, das uns und besonders zukünftige Generationen im eigenen Land vor Probleme und Konflikte stellt, die wir und auch der Rest der Welt bisher nicht im Ansatz in der Lage waren zu lösen. Und dies geschieht mal so eben im Vorbeigehen, ohne das die Auswirkungen und Folgen besprochen und diskutiert werden geschweige denn das solche Entscheidungen zur Wahl gestellt werden. Ich kann mich noch erinnern, wie bei der Euroeinführung kritische Stimmen wie z.B. Pro DM etc. Vom Politikbetrieb runtergemacht wurden um eine sachliche Diskussion zu verhindern und nur noch die emotionale Entscheidung: seid ihr für Europa oder gegen in den Raum gestellt wurde. Alle wesentlichen kritischen Sachargumente von damals sind übrigens jetzt Realität. Die derzeitige Diskussion wird gerade versucht auf ein ähnliches emotionales Niveau zu heben: seid ihr für Menschen oder gegen? Entweder ihr nehmt sie alle auf oder ihr hasst sie wohl! Mit Leuten, die so diskutieren lassen sich leider keine Lösungen finden, die nötig sind um für unser Land Entscheidungen zu treffen, die nachhaltig eine friedliche Zukunft sichern.

    • Sorry, seit wann muss man autorisiert werden,um auf vorhandene Ängste aufmerksam zu machen, die die Politik nur als dumpfe rechte Polemik ,Parolen oder dumme Sprüche von ewig Gestrigen bezeichnet?

      Die berechtigten Ängste sind da, weil man überwiegend Menschen zu uns migriert, die einer religiös traditionellen und politisch geprägten Ideologie angehören, die nicht mit den modernen westlichen Maßstäben und der hiesigen Gesetzgebung in Europa zu vereinbaren sind.

      • Dennis, ich mag keine ausreden. sprechen sie mit andersdenkenden? oder machen sie sich ins hemd dabei? ich habe mich zu einer zeit mit türken in unserem land unterhalten, da war das fast verboten.