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Der Misthaufen als Berg der Weisen in der Flüchtlingskrise

 

Hans-Herbert Jenckel
Hans-Herbert Jenckel

 

(Den Blog.jj führt Hans-Herbert Jenckel, Geschäftsführender Redakteur und Online-Chef der LZ, Kürzel jj. Gastkommentare sind willkommen. )

 

Lüneburg, 28. Januar

Jedes Wochenende werden in Lüneburg Männer nach Übergriffen auf ihre Frauen in den eigenen vier Wänden von der Polizei des Hauses verwiesen und wegen Körperverletzung angezeigt, jeden Tag werden zwischen Flensburg und Fürstenfeldbruck Frauen missbraucht. Diese Typen soll die ganze Härte des Gesetzes treffen.

Doch jetzt stellt sich zur Verwunderung vieler Deutscher heraus, dass auch unter den Flüchtlingen Männer sind, genauso schlimme.

Bei den deutschen Gewalt- und Sextätern gräbt die Ursachenforschung  nach sadistischen Anlagen, schlimmer Kindheit, rasender Eifersucht und nach Minderwertigkeitskomplexen, die die Kerle zu Exzessen treiben.

Bei ausländischen Männern ist die dunkle Macht des fremden Glaubens, der fremden Kultur schuld an Habgier und Brutalität. Und das, obwohl sie nur geduldete Gäste sind. Schon deswegen gehören die Delikte natürlich hier ganz anders, schneller und härter bestraft.

Immer mehr Deutsche finden:  Der Gleichheitsgrundsatz „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ gilt nicht für den „Gast“. Der Grundsatz  muss in Notzeiten wie diesen außer Kraft gesetzt werden dürfen.

Nein, sage ich, er muss geschützt werden. Schützen heißt aber nicht, wegschauen, wegducken und hoffen auf bessere Zeiten, sondern ohne Ansehen Gesetze auch anwenden.

Doch die Opponenten, die sich vor Überfremdung fürchten, argumentieren:  Warum denn nicht mit zweierlei Maß messen, um das Flüchtlingsproblem in den Griff zu kriegen. Der Zweck heilige die Mittel.  Schließlich handeln Politiker nicht anders, biegen sich das Schengen-Abkommen des unkontrollierten Passierens der Binnengrenzen zurecht und die Dublin-Verordnung für die Aufnahme von Flüchtlingen.

Früher nannte man das Willkür, heute dynamische Demokratie oder so.

Und krähen dazu die politischen Alpha-Hähne, heißen sie nun Horst Seehofer, Christian von Stetten oder Wolfgang Bosbach, nur laut genug, wird ja jeder Misthaufen für verängstigte Deutsche zum Berg der Weisen.

Hans-Herbert Jenckel

341 Kommentare

  1. Und krähen dazu die geschäftsführenden Redakteure,heißen sie nun Hans Herbert Jenckel,wird da jeder Misthaufen für linksgrüne Träumer zum Berg der Weisen.Sorry.Das musste sein.

    • Kinder nicht unbedingt erschießen

      Eine Gastkommentar von Sterotax von Birch

      Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen,
      liebe Lüneburgernde!

      Unser Land befindet sich derzeit in einer beispiellosen Krise: Der Aufstand der Wüste, der in täglich sich steigernder Stärke gegen unsere Grenzen anbrandet, ist nichts anderes als die versuchte Wiederholung der geschichtlichen Verheerungen, die früher schon so oft unseren Erdteil gefährdet haben. Ich gebe meiner festen Überzeugung Ausdruck, daß wir die ausländische Gefahr auf die Dauer nur niederringen können, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit gleichwertigen Methoden entgegentreten. Aus diesem Grund habe ich kürzlich den Vorschlag unserer großen Vorsitzenden Frauke Petry bekräftigt, daß gegen die Massen von Flüchtlingen, die in diesem Winter unsere Grenzen berennen, der Einsatz von Schußwaffen kein Tabu sein darf. Auch nicht gegen Frauen und Kinder! Es wird niemanden verwundern, daß die Lügenpresse sogleich mit wütendem Gekläff über mich hergefallen ist und meine Worte in alle nur denkbaren Richtungen verzerrt hat. Selbstverständlich darf Waffengewalt gegenüber Nichtdeutschen nur in den engen juristischen Grenzen ausgeübt werden, die wir ihr zu stecken gedenken. Seien es nun Warnschüsse vor die Brust oder standrechtliche Exekutionen. Es soll auch niemandem die freundliche Aufnahme verweigert werden, dessen echte Hilfsbedürftigkeit ihn zu einem wochenlangen Todesmarsch durch halb Europa geführt hat – und nicht etwa die Aussicht auf medizinische Untersuchungen und ein kostenloses Girokonto. Ich beanspruche aber für mich das souveräne Recht, einen Hilfsbedürftigen erst dann hilfsbedürftig zu nennen, wenn es sich um einen Hilfsbedürftigen handelt! Der Versuch sexuell verwirrter Gutmenschen und Linksfaschisten, eine derartige Notlage an Äußerlichkeiten feststellen zu können, zeugt nur von den verlogenen Vorurteilen dieser weltabgewandten Drückeberger. Wer war es denn, der jeglichen Unterschied zwischen Mann und Frau geleugnet hat? Da sollte es die selbsternannten Genderforscher wohl kaum stören, die Feuerstöße gleichermaßen auf die Geschlechter zu verteilen! Was jedoch die Kinder betrifft, so bin ich wohl, das sei hier ehrlich bezeugt, über das Ziel hinausgeschossen. Eine strenge Erziehung vorausgesetzt, lassen sich die meisten von ihnen zu halbbrauchbaren Fabrikarbeitern abrichten, wie mir ein befreundeter Rassekundler aus Thüringen ins Brüsseler Kontor telegraphierte. Für diese Fehleinschätzung ein klares „Sorry“ meinerseits!

      In diesem Sinne herzlich

      Ihre Sterotax von Birch

    • Arabisch? Deutsch? Mann!

      Ein passendes politisches Poem zum vielschichtigen Thema Klischee und Wirkung von Thomas Gsella:

      Der deutsche ist ein guter Mann:
      Er hält die Frau in Ehren.
      Er zündet Flüchtlingsheime an
      Und gründet Bürgerwehren.

      Der Araber kennt Goethe nicht
      Und Kraut und Schinkenhäger.
      Der deutsche Mann liebt das Gedicht
      So wie den Baseballschläger.

      Die Araber sind alle gleich.
      Sie sind nun mal arabisch.
      Der deutsche Mann ist engelgleich
      Gut, wahr und schön, kurz: arisch.

      • @Arabisch? Deutsch? Mann!

        Lieber „Arabisch? Deutsch? Mann!“ Sie haben den von mir wirklich sehr geschätzten politischen Dichter Thomas Gsella zitiert.

        Wie könnte ich Ihnen jetzt widersprechen? Dichter und Kabarettisten sind mir heilig. Diese dürfen sagen und schreiben was sie wollen und können nicht anders, als gegen alles Konservative zu sein.
        Kennen Sie Kabarettisten, die Rechte sind? Sehen Sie.
        Die im Gedicht enthaltene Botschaft entzieht sich einer politischen Würdigung. Sie ist „Kunst“ und auch die darf alles.

        Nein, man (!) kann ihnen aus alldem auch als konservative Frau, die ich bin, nicht gram sein, nur weil Sie Thomas Gsella zitieren.

        Nur ein Punkt berührt mich in Ihrem Vorbringen etwas unangenehm: Wo ist die „deutsche Frau“ geblieben? Ist es gewünschtes „Klischee“ oder beabsichtigte „Wirkung“, dass sie nicht mit ihren Tugenden oder Untugenden hier auftaucht?
        Mir scheint, sie sind ein übler Macho und Chauvi, lieber Arabisch? Deutsch? Mann!

        • Liebe Carla,

          „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.“ Nicht wahr?

          Wer lesen kann, der liest:

          „Der Deutsche ist ein guter Mann:
          Er hält –> DIE FRAU <– in Ehren."

          • @Chamäleon
            Sie Chamäleon, ungeistreiches, plagierendes: Ich erwähnte die DEUTSCHE Frau, nicht die geraubte, versklavte, wie sie Ihnen als übler Chauvi anscheinend vorschwebt.

          • Gottes Werk und Teufels Beitrag

            Ach DIE ?

            Die brauchte ich doch nicht mehr zu erwähnen, Dummerchen!

            Man liest deine Blog-Posts und hat sie sofort vor Augen.

            ( ˘ ³˘)

  2. Ja, wenn Krisen und Wahlkampf zusammentreffen, schlägt die Stunde der Demagogen. Und leider werden nicht nur die Misthaufen, von denen Horst Seehofer, Christian von Stetten oder Wolfgang Bosbach herunterkrähen, für verängstigte Deutsche zum Berg der Weisen. Es gibt Spezialisten des Dung-Aufhäufens, die fähig sind, jedes vernünftige Gedankenpflänzchen unter den Ausscheidungen ihres Missvergnügens zu begraben, ehe noch ein Dieter Thomas Heck in seinen besten Tagen den ersten Artikel des Grundgesetzes rausgerattert haben würde, und die diese wrasenden Haufen pestilenzialischen Gestanks dann als anbetungswürdige Markierungen überlegener Debattekultur und gehobener Einsichten verkaufen.

    Millionen von Menschen auf der Flucht, frierende Kinder hilfesuchend vor unserer Haustür – und ein großer Teil dieser von Glück und Wohlstand verfolgten Gesellschaft schreit allen Ernstes selbstbewusst heraus, dass man ihnen hier nicht helfen könne, weil – statistisch gesehen – unter 100.000 Menschen mit einem Gewaltverbrecher zu rechnen ist.

    Es scheint, als erlebten die Nachkriegsgenerationen ihre erste echte Krise. Eurodesaster, Kriegseinsatz im Kosovo, Griechenlandhilfen, Atomwende oder Hartz-IV-Gesetze – vermeintlich hat nichts unsere Republik so sehr erschüttert wie die vielen Fremden, von denen die allermeisten in friedlicher Absicht in unser Land strömen.

    Als Kinder haben wir gelernt, für unser Wort einzustehen, unseren Nächsten zu lieben, fremde Menschen in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren. Diese Krise nun zerstört all die erworbenen Sicherheiten, wirft alle Werte über den Haufen, der Diskurs läuft aus dem Ruder. Im Internet entlädt sich eine heftige Energie. Sascha Lobo sendet einen Hilferuf „an die zurechnungsfähigen Teile der Bevölkerung“, doch endlich digital aufzustehen gegen die Dummheit und den Hass, der zu einem ohrenbetäubenden Getöse angeschwollen sei. AfD und NPD hätten die meisten Likes bei Facebook stöhnt Lobo und ruft: „Bitte, mindestens durchschnittlich Begabte, kommt zu uns ins Netz! Diskutiert mit, redet mit, zeigt euch! Lasst uns nicht allein mit den stumpfen Horden. Kommt! Wir halten nicht mehr lange durch im digitalen Stalingrad der Vollidiotie.“ (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html)

    Ist dies der virtuelle Bürgerkrieg einer Gesellschaft, die in ihrem Leben nie wirkliche Probleme kannte und sich nun im Angesicht der Flüchtlinge vor Angst in Lagern zusammendrängt? Es haben sich Schützengräben gebildet, verbale Kämpfe verlaufen ohne völkerrechtliche Regelungen, die Verletzungen sind zahlreich, im Kampfgetöse bleiben Zwischentöne ungehört.

    Diese Zwischentöne aber sind es, die weiterhin Gehör brauchten. Wenn es ernsthafte Alternativen zu Merkels Entscheidung gäbe, so würde man sie gerne hören. Bisher aber erklingt von der säbelrasselnden Gegenbewegung zur Politik – immerhin aller etablierten Parteien – nur die Forderung nach einer ominösen festen Obergrenze der Flüchtlingszahlen. Vor drei Wochen haben Sie selbst geschrieben, Herr Jenckel: Wer solche Linien auszieht, dem formt sich das Bild von einem Land, welches sich einmauert, seine Grenzen militärisch bewacht und Waffen einsetzt gegen Menschen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen. Es wäre das Ende unserer Welt, wie wir sie bisher kennen.

    Wieso also gibt es keine Partei, die eine Alternative bietet? Denn CSU, AfD und NPD haben außer Klagen, schrillen Tönen und Drohungen nichts beizutragen. Vielleicht weil es keine Alternative gibt zu einer Politik der kleinen Schritte. Und diese Schritte sind sichtbar für den, der sie sehen will. Es werden verknöcherte Strukturen aufgebohrt, Köln hat uns sensibel gemacht für das Sprechen über sexuelle Gewalt, für das Victim Blaming und die Gefahr, rassistisch zu argumentieren.

    Auf der anderen Seite wird die Macho-Kultur vieler Einwandererfamilien ernster genommen, auch die Integrationspolitik beginnt aus ihren Fehlern zu lernen, es herrscht längst Einigkeit darüber, dass die Flüchtlingszahlen abnehmen und die Fluchtursachen bekämpft werden müssen, eine Verschärfung der Gesetze im Umgang mit Straftätern unter Asylsuchenden ist plötzlich ohne großes Murren möglich, – und bürokratische Hürden für Wohnungsbau und Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt werden beseitigt. Deutschland wächst an dieser Krise. Nehmen wir unser Herz in die Hand und geben unserem Land ein wenig Zeit.

    • Niemand hindert Sie daran, dies zu tun. Gründen Sie eine Stiftung und helfen Sie. Dann werden Sie auch schnell erkennen, wieviel Unterstützung Sie wirklich haben.
      Dies ist Pluralismus, herauszufinden, wo der Mist am Meisten stinkt, und nicht anderen seinen eigenen Mist vor die Tür zu kippen und ihn dann anzufeinden, dass es so unsagbar rieche.

      Sozialistische Grüße

  3. So viel hässlichen Unsinn hätte ich selbst Ihnen, lieber Herr Jenckel, nicht zugetraut. Kompliment !

    • Das passt sich gut. Wir sammeln gerade so anonymes Bashing – also, herzlichen Dank.

      • Danke, Herr Jenckel, das habe ich verdient !

      • Bashing (von engl. bashing „öffentliche Beschimpfung“ bzw. bash „heftiger Schlag“) „Hässlicher Unsinn“gehört zur Meinungsfreiheit und wir leben immernoch in einer Demokratie..“Wir sammeln gerade so anonymes Bashing.Fühlen Sie sich dann besser,so als besserer Mensch?Und die anderen sind so unglaublich böse und unmenschlich?Ohne die Hintergründe zu kennen?Ach,ist ja egal.Hauptsache Sie sind so unglaublich gut und intelligent.Und da gilt auch nicht mehr das Gleichheitsprinzip,gell?Vermeintlich hässliche Worte (ohne Gewaltandrohungen und Beschimpfungen)haben die gleiche Daseinsberechtigung wie Ihre vermeintlich guten Worte,welchen man Schwarz -Weiß Gut -Böse Denken unterstellen könnte.Jetzt bin ich bestimmt für die „Guten“das allumfassende „Böse“.Arbeitsloser mit geringem IQ.Ungebildet in jedem Fall.Bestimmt AFD Anhänger.Unmenschlich und kalt.Der böse Deutsche!Lass uns auf ihn stürzen…..damit wir uns einfach besser und gebildeter fühlen können.Und während wir uns in diesem Saft suhlen,kommt TTIP und Vollüberwachung durch die Hintertür und führt uns in die bargeldlose Diktatur.

      • Grünes Arschloch

        hh Jenckel:

        Sind sie jetzt das Schosshündchen von Claudia Roth?
        Sie erinnern an „dumm und dümmer!“
        Nur waren die Kommentare der Schauspieler witzig und nicht so krank voller Realitätsverweigereung.
        Haben Sie jetzt schon arabisch, suaheli und tonga erlernt und Ihrer Tochter ein Koftuch gekauft? Wird Zeit, Sie Oberklugscheisser!Sie wollen dich Ihre Feunde nicht verärgern?

        • Grünes Arschloch
          ihr name scheint programm zu sein. schön, herr jenckel stellt auch aussagen von rechten vollpfosten hier rein, damit jeder sehen kann, was ihn blüht, wenn solche leute an die macht kommen. die ratten kommen jetzt aus ihre deckung, weil sie glauben, genug unterstützung zu haben. es wird nicht klappen. es wurde tatsächlich mal zeit, herauszufinden, wie weit der deutsche sich wirklich entwickelt hat. die politik hat ja schon seit jahrzehnten geschlafen. was macht eigentlich unser verfassungsschutz? sieht er nur zu?

          • Harald Belzigheimer

            @ Klaus Bruns
            Wenn man deutsche Steuerzahler und Bürger, die alles ungefragt finanzieren und die politischen Entscheidungen aufgezwungen bekommen , so bezeichnet, wie Herr Jenckel dies tut, besser beleidigt, muss man die Retour abkönnen.

            Und das müssen Sie auch, Bruns. Wer andere als Vollpfosten bezeichnet und dergleichen, nur weil eine andere politische Meinung vorhanden ist,die Ihnen persönlich nicht zusagt,darf sich nicht wundern, wen zurückgeschossen wird.

        • Ach kommen Sie!!! Sie wünschen sich doch insgeheim , das ihre wirren Fantasien wahr werden(Arabisch,Suaheli,Kopftuch etc.) nur um sich später hektisch, schnappatmend hinzustellen“… hab ich es euch nicht gleich gesagt?!?“.
          Ich empfehle ihnen,wenn sie Angst vorm Leben in Deutschland haben, machen sie es wie die Prepper. Bauen sie sich einen Bunker, horten sie Lebensmittel, schliessen sie die Bunkertür von innen!!!
          Und wenn sie vielleicht nach 20 Jahren die Tür wieder öffnen werden sie feststellen:“So ein Mist, Deutschland hat ohne mich einfach weiter existiert!!!“.

          • @Era
            Waren Sie mal in Hennef /Nord, Duisburg Marxloh, FFM, Köln/Kalk, Berlin/Neukölln, HH, Bochum, Gelsenkirchen,usw.
            Da wird man „geklatscht“, wenn man deutsch spricht.

            So mittlerweile auch in Paris in den falschen Vierteln( das erlebten WELT-Redakteure, die fix geflüchtet sind), die jüdische Bürger mittlerweile meiden( müssen).
            Waren Sie schon mal aus Niedersachen heraus?

          • Aha, ist Ihnen das selbst widerfahren?
            Oder haben sie das bei FB „gehört“?
            Ich bin mal an einem Neujahrsmorgen ,halb betrunken ,durch Berlin-Wedding geirrt, da man mich „vergessen“ hatte!
            Und siehe da, da traf ich auf türkischstämmige Berliner!!!
            Und das schlimmste war für mich ,das ich etwas abwertend belächelt wurde, weil ich kein Berliner bin.
            Also, Sie werden jetzt bestimmt grummeln:“… einfach nur Glück gehabt!“, JA KANN SEIN ODER AUCH NICHT!!!
            Etwas mehr Mut bitte, meine Güte!!!

          • @nge Baumas2. Februar 2016 at 15:40:

            Wiederliche Hetzer wie sie gehören eben nicht zufällig zur Anhängerschaft der AFD.
            Derlei dummdreiste Lügengeschichten gehören entschieden zum Geschäftsmodell dieser Karrieristen. Siehe z,b, auch die frei frei erfundenen tätlichen Angriffe auf Herrn Pretzell in Lüneburg.

        • @ Arschloch

          Echauffier dich nicht so!

          Es braucht weniger, als du denkst:

          Drei Tage Schluckauf
          eine kaputte Heizung
          Vertrauensverluste in Tokyo
          Haarrisse im Primärkreislauf
          Seekrankheit
          Sauerstoffmangel
          Zahnweh

          Schon zählt das 21. Jahrhundert nicht mehr
          Schon wird dir schwarz vor Augen
          und du bringst es nicht fertig

          diese Zeile zu Ende zu lesen

          • @Grenzwerte
            Würde schleunigst EEG machen lassen.

          • Lass es bleiben, Dussel. Du würdest bloß wieder das Geld der Solidargemeinschaft zum Fenster rauswerfen. Schau einfach in deinen Badezimmerspiegel. Die Leere in deinen Augen wird dir sofort klar machen, dass in der trostlosen Wüstenei dahinter auch zwei Hirne nicht hätten überleben können.

      • Dann sammeln Sie mal weiter die „böse Propaganda“ der Pegida, AfD und alles was nicht Ihrer abgehobenen meinung ist!

        http://www.welt.de/wirtschaft/article151603912/Ist-Merkel-schuld-an-Fluechtlingskrise-Wer-sonst.html

        http://www.welt.de/politik/article151650826/Immer-mehr-Juden-verlassen-Frankreich-aus-Angst.html

        Und zum Schluss für Herrn Jenckel noch mal die „Fachkräfte“, die gleich in Lohn und Brot stehen(und bisher in den letzten Jahren nichts auf die Reihe kriegen:

        http://www.welt.de/wirtschaft/article151637452/Die-Wahrheit-ueber-das-Fluechtlings-Jobwunder.html

    • „Kretin“, diese von Ihnen selbst gewählte Maske, mit der Sie sich – vermutlich aus Gründen präventiver Selbstentschuldigung – eine stark verzögerte geistige Entwicklung bescheinigen, befreit Sie – anders als Sie zu meinen scheinen – nicht von der Pflicht, den Vorwurf des „hässlichen Unsinns“ zu begründen, falls Sie nicht unversehens – und das nicht nur vor Herrn Jenckel und seinen Freunden unter den Veteranen und Ausgedienten des Panzerbataillons 84 – als unehrenhafter Oberkretin dastehen und als solcher nicht nur unauslöschlich in die Chroniken von Melbeck und Reppenstedt sondern außerdem in die Historie dieses Blogs eingehen wollen.

    • Kretin
      die wahrheit ist sehr oft hässlich. hat mit unsinn leider nichts zu tun. sie sollten ihre vereinsbrille abnehmen, es sieht sich besser. dumme menschen , primitive gewaltbereite menschen und menschen ,die glauben, etwas besseres zu sein, als der andere, gibt es leider überall. im gegensatz zu ihnen, erscheine ich nicht anonym. warum tun sie es? wollen sie was besseres sein, oder haben sie einfach nur schiss?

      • Tja Klaus, unaufrichtige und feige „Kretins“, die bloß mal kurz ihre hässlich miefenden Misthaufen absetzen, gibt es auch in Lüneburg mehr als einen und ihre Lügen breiten sich heute mit rasender Geschwindigkeit aus. Die letzten zwei Wochen war bei Blog.jj Thema und wurde zugleich vorgeführt, dass das Internet und seine „sozialen“ Netzwerke wirken wie Dreckschleudern und Räuberpistolen in einem. Auch die Geschichte des russischstämmigen Mädchens, das von Ausländern vergewaltigt worden sein soll, stellte sich als frei erfunden heraus. Sie diente politischen Zwecken. Das Berliner Lauffeuer vom toten Flüchtling zeigte, dass es nicht nur die „rechte“ Szene gut versteht, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, um eine bestimmte „Wahrheit“ über Ausländer zu transportieren. Das zweifelhafte Privileg der Rechtsradikalen ist es aber, ausgerechnet diejenigen, die zur Aufklärung ihrer und anderer Lügen beitragen, als „Lügenpresse“ zu diffamieren. Im Lügenbrei, der dadurch angerichtet wird, soll die Saat von Angstmacherei, Fanatismus und Hass vor allem in der bürgerlichen Mitte aufgehen. Deren Polarisierung und Radikalisierung zu verhindern wird dadurch zur Bewährungsprobe der Integrationspolitik. Sie wird mindestens ebenso wichtig werden, wie die Heimatlosigkeit der Flüchtlinge aufzufangen.

  4. Jetzt muss schon der Deutsche Kriminelle dafür herhalten die Mentalität und Kultur der Flüchtlinge zu relativieren in der Frauen nun einmal nicht den Wert eines Mannes haben und wenn sie sich darüberhinaus noch westlich Kleiden und ohne Aufpasser unterwegs sind Freiwild darstellen. Sie sollten dazu lernen Herr Jenkel, dazu empfehle ich Ihnen Alice Schwarzer alle 3 Seiten. Übrigens aus Februar 2015 und somit vor Köln.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islamismus-debatte-hier-irrt-die-kanzlerin-13388949.html

    • Vergewissern Sie sich eigentlich, dass Sie die Worte verstehen, die Sie verwenden, um Ihrem Unmut Luft zu machen? Etwas „relativieren“, das lehrt ein Blick in den Duden, besagt, dass etwas zu etwas anderem in Beziehung gesetzt und dadurch in seinem Wert o. Ä. eingeschränkt, also nicht für absolut gehalten wird. Die deutsche Entsprechung lautet „vergleichen“. Sie werfen Herrn Redaktor Jenckel vor, dass er vergleicht, Bert? Wenn zwei Männer an verschiedenen Orten, bei sich Zuhause – oder sonst wo auf der Welt – jeweils eine wehrlose Frau misshandeln und der eine ist 32 Jahre alt, wiegt 93 kg, wurde als Christ getauft und ist in Lüneburg aufgewachsen, der andere ist 29 Jahre alt, wiegt 78 kg, wurde als Moslem und Glied der Umma in Damaskus geboren und ist im vorigen Jahr nach Bienenbüttel umgezogen, was haben die beiden dann gemeinsam, Bert? Sie sind beide – wie Georg Büchner das nannte – Vertreter der Kategorie „das Dreckstück Mensch“ und Herr Jenckel meint: „Diese Typen soll die ganze Härte des Gesetzes treffen.“ Ich kann keinen Unterschied zwischen „dem deutschen“ und dem „nicht-deutschen“ Kriminellen erkennen, der Frauen quält. Und ich kann auch nicht erkennen, was es für die betroffenen Frauen für einen Unterschied macht, ob ihr von einem dummen, jähzornigen deutschen Trunkenbold oder von einem dummen, misogynen syrischen Bekifften Gewalt angetan wird. BEIDE Typen soll die ganze Härte des Gesetzes treffen! Wer gegen einen anderen Menschen grausam ist – in Worten oder in Taten – für den hat der andere nicht „den Wert eines Menschen“ und das ist inakzeptabel — ganz gleichgültig (oder unabhängig davon), welche „kulturellen“, „religiösen“, „psychischen“ oder „lebensgeschichtlichen“ Motive die Brutalität eventuell erklären können. Diese „Typen“ sind die „Kunden“ von Polizei und Justiz. Nichts anderes schreibt Hans-Herbert Jenckel: „Der Grundsatz ‚Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren‘ (…) muss geschützt werden. Schützen heißt aber nicht, wegschauen, wegducken und hoffen auf bessere Zeiten, sondern ohne Ansehen [der Person, der Herkunft und des Glaubens, usw.] Gesetze auch anwenden.“

      Wollen Sie Menschen danach beurteilen, wie sie aussehen und welche Überzeugungen sie haben, oder danach, wie sie sich tatsächlich verhalten und was sie tun, Bert? In diesem Fall verteidigen Sie die elementaren Prinzipien von klarer Vernunft, Rechtstaatlichkeit und Demokratie, in jenem die von blinden Affekten, Faustrecht und proto-staatlicher Willkür. Hier sind Sie Mitglied einer zivilisierten Gemeinschaft, dort einer asozialen Bande gleichgesinnter Egozentriker. Hier sind Sie im Recht, dort befinden Sie sich außerhalb davon.

      Dazu empfehle ich Ihnen die Lektüre unseres Grundgesetzes, Bert. Zumindest der Präambel, und der Normierungen der Grundrechte (Art. 1–19) und der sog. grundrechtsgleichen Rechte (Art. 20 Abs. 4, Art. 33, Art. 38, Art. 101, Art. 103 und Art. 104). Übrigens aus Mai 1949 und somit vor Köln.
      http://www.gesetze-im-internet.de/gg/index.html

      • Sie hätten den Text von Schwarzer lesen sollen, dann hätten Sie evt. verstanden was den Unterschied ausmacht zwischen gewöhnlichen Kriminellen und Menschen, die Aufgrund ihres religiös, kulturellen Hintergrund Taten begehen. Diese Menschen werden unsere Gesetze nie akzeptieren sondern eher unsern Staat verändern. Wir akzeptieren ja mittlerweile schon die Genitalverstümmelung von kleinen Jungs, die nicht Teilnahme an Klassenfahrten und Schwimmuntericht von Mädchen, das verbannen von bestimmten Speisen etc. und wir berücksichtigen in der Strafbemessung entgegen ihrer Aussagen bereits den Kulturellen Hintergrund von Tätern. Eine Gesellschaft kann nicht nur auf Basis von Gesetzen funktionieren. Dann bräuchte man einen Polizeistaat in dem an jeder Ecke ein Polizist steht, der jede zwischenmenschliche Regung gesetzlich überprüft. Nicht umsonst gibt es in funktionierenden Gesellschaften gemeinsame Werte und Normen deren Wesen insbesondere eine selbstverständliche Breite Anerkennung ist und nicht nur eine zähneknirschende Befolgung bei Strafandrohung und Überwachung.

  5. Michael Kohlhaas

    Sehr geehrter Herr Jenckel,

    Sie beklagen in Ihrem Beitrag, dass hinsichtlich der Bewertung von Straftaten unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden, je nachdem, ob es sich bei dem Täter um einen Deutschen oder einen Ausländer handelt. Ihre Forderung nach einer Gleichbehandlung aller Straftäter unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit teile ich uneingeschränkt. Wenngleich ich nicht so recht glauben kann, dass von Seiten der von Ihnen angeführten „politischen Alpha-Hähne“ tatsächlich die Forderung erhoben wird, Ausländer für vergleichbare Taten härter zu bestrafen als Deutsche. Meldungen über solche Forderungen sind mir jedenfallls nicht bekannt. Richtig ist sicherlich, dass die mutmaßlich von Ausländern in der Silvesternacht begangenen Taten eine Diskussion darüber in Gang gesetzt haben, wie künftig mit straffällig gewordenen Ausländern – insbesondere mit Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden – umgegangen werden soll. Dass als Konsequenz daraus die Voraussetzungen für eine Ausweisung straffällig gewordener Ausländer abgesenkt worden sind und konsequenter abgeschoben werden soll, ist mir natürlich nicht entgangen.

    Um zur Frage der Gleichbehandlung zurückzukehren – was halten Sie von folgendem Vorschlag: Personen, die in Deutschland eine Straftat begangen haben, sind künftig des Landes zu verweisen und, wenn nötig, abzuschieben – ganz gleich, ob es sich bei dem Täter um einen deutschen oder um einen ausländischen Staatsangehörigen handelt. Schon bei Goethe (in: Wilhelm Meisters Wanderjahre) heißt es: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“

    • Michael Kohlhaas
      wer nimmt denn deutsche kriminelle auf? schnaps das war sein letztes wort, da trugen ihn die englein fort. ach ja, ein neuer kontinent muss her. die engländer hatten mit australien ja richtig glück gehabt.

      • @ Klaus

        Das deutsche gefängniss nimmt sie auf, wie bisher auch. Die sind eben Deutsche. Oh, wie gemein von mir. Ich habe „deutsch“ geschrieben. Kriege ich die Todesstrafe?

  6. Ganz nüchtern betrachtet, ist eine Grenze zunächst einmal nicht mehr als eine wirkliche oder gedankliche Linie, die zwei Dinge voneinander trennt.
    Sie lässt das eine enden, gleichzeitig das andere beginnen und umgekehrt. Und sie verleiht beiden Bereichen Kontur und Gestalt. Vor allem macht sie das eine vom anderen unterscheidbar – oder: Sie behauptet diese Unterschiede.
    Denn jede Erkenntnis beginnt mit einem entscheidenden Akt: zu verstehen, dieses ist nicht jenes. Aber, und das gehört zu jeder Grenzerfahrung: Man kann auch falsche Unterscheidungen treffen. Nicht die Grenze ist das Problem, sondern ob diese Grenze an dieser Stelle sinnvoll und notwendig ist.
    Der Begriff Definition enthält das lateinische Wort finis. Wörtlich könnte man Definition mit Abgrenzung übersetzen. Jeder, der einen Begriff definiert, begrenzt seinen Inhalt, und das müssen wir tun, damit wir uns einerseits als Menschen verständigen und uns andererseits die Welt begreiflich machen können.
    Eine Grenze ist das, was der Mensch dazu erklärt, bewusst oder auch unbewusst. Grenzen zu ziehen entspricht einem tief in uns liegenden Bedürfnis.
    Wir brauchen sie nicht nur, wir könnten ohne sie nicht leben. Der Mensch ist ein soziales Wesen und bildet Gemeinschaften. Ich halte sehr viel von der These, die der Soziologe Georg Simmel schon Ende des 19. Jahrhunderts aufgestellt hat, dass Grenzen eigentlich nichts anderes sind als symbolische Markierungen, durch die sich schon existierende soziale Einheiten einen Rahmen geben und dadurch von anderen Einheiten sichtbar abgrenzen. Das ist auch jenseits der großen politischen, ethnischen und sprachlichen Grenzen immer und überall zu besichtigen, egal, ob es bestimmte äußerliche Codes wie etwa Mode oder Slangs sind oder untereinander geteilte Ansichten, Formen des Humors oder Wertvorstellungen.
    Grenzen definieren soziale Zusammenschlüsse: Ehen, Familien, Freundschaften, Vereine, in größerem Rahmen Milieus und Schichten, letztlich politische Gemeinschaften. Die Grenzen halten diese Gemeinschaften nicht nur zusammen, sie entfalten gleichzeitig Wirkung nach außen. In früheren Gesellschaften etwa dokumentierte die Kleidung einer Frau sehr deutlich, ob sie verheiratet war, jeder Mann wusste, dass er eher nicht mit ihr flirten sollte. Das bedeutet aber: Grenzen schränken auch ein – die Bewegungsfreiheit, das Verhalten, die Sprache, das Denken.
    Grenzen üben auch Zwänge aus, sofern sie nicht nur eine Gemeinschaft definieren, sondern auch bestimmte Verhaltensregeln festsetzen, tun sie das zweifelsohne. In der zivilisatorischen Entwicklung sind aus von Menschen gebildeten Gruppierungen unterschiedliche Gesellschaften und Staaten entstanden. Und die Grenzen, die sich diese Gemeinschaften gegeben haben, sind zu politischen und territorialen Markierungen, aber auch zu Regeln, Gesetzen und Rechtsordnungen geworden, deren Einhaltung von der Gesellschaft eingefordert und auch durch Ausübung von Zwang durchgesetzt werden kann.
    Grenzen sind Signale für Inklusion und Exklusion.
    Gleichzeitig markieren Grenzen aber auch den Ursprung menschlicher Konflikte.
    Die erste und intimste Grenze verläuft zwischen mir und dem anderen. Wir wissen, wie delikat diese Grenze ist, aber keiner möchte auf sie verzichten und dem anderen zum Beispiel alle Zugriffsrechte auf den eigenen Körper gestatten. Was aber, wenn dieser von sich aus diese Grenze überschreitet? Verteidigen, nachgeben, zurückschlagen? Menschen sind widersprüchliche, janusköpfige Wesen. Einerseits verspüren sie den Drang, Grenzen zu überwinden, sie wollen frei sein, um ihre eigenen Gedanken, Vorlieben und Lebensentwürfe, aber auch ihre Unverschämtheiten und Aggressionen zu leben, andererseits gelingt es ihnen in den seltensten Fällen, diese Freiheit anderen gegenüber durchzusetzen und selbst auszuhalten.

    • Konrad Paul Liessmann

      Eine physische Grenze ist eine gedachte und gelebte Linie, die um etwas (oft nur um den Rand eines Tellers, der an einer Nase festgewachsen ist) herum führt, aber manchmal auch von einem oder mehreren Nachbarn, die abgetrennt worden sind, nicht akzeptiert wird. Das nennt man dann Krieg. Schwelt diese Unzufriedenheit nur im Stillen und wird sie nicht offen zugegeben, kann das eine Form von psychologischer Kriegsführung sein.

      Sehr oft wird das Wort „Grenze“ missbräuchlich verwendet. So spricht man vom Ziehen einer Grenze, meint aber den Schlussstrich, wonach nichts mehr, noch nicht einmal eine andere Meinung kommt. Man spricht von „grenzwertig“, meint aber „mutig“, weil man sich selbst nicht dazu traut. So gibt es auch als Grenzen deklarierte Baudenkmäler, die aber zu ganz anderen Zwecken erbaut worden sind.

      Die Berlin-chinesische Mauer, von der nur noch der ältere, chinesische Teil erhalten ist, galt so als „antifaschistisches Bollwerk“ zum Trutz und Schutz gegen westlichen Imperialismus. Sie war bzw. ist aber in Wahrheit lediglich Ergebnis einer ABM-Maßnahme. Diese ist von weitsichtigen Chinesen – deswegen auch sehr groß angelegt – zur Reaktivierung des Maurer-Handwerks und damit zur Stärkung des Konsums initiiert worden. So diente sie auch nie der Abwehr oder Abgrenzung gegen die damaligen Hunnen oder Mongolen, sondern hat nur zum Wohle des Volkes einen Haufen Geld gekostet, der von den Arbeitern eben wieder ausgegeben werden konnte.

      Der Berliner Teil teilte zwar faktisch Berlin-Ost und Berlin-West, diente aber wie der chinesische Partei auf der einen Seite zur wirtschaftlichen Belebung der DDR und auf der anderen, also der rückwärtigen Seite, als Befestigungsmöglichkeit für Plakate, da Zeitungen in diesem Staat noch nicht sehr im Schwunge waren. Die Überwachung der Plakatbefestigungen durch Soldaten in den Wachtürmen muss allerdings als Zensur bezeichnet werden.

      Als Enfant Terrible aller Grenzen wird gern die USA gesehen, weil diese alle Grenzen in der Welt ignoriere, um ohne Gewissenskonflikte überall mit militärtechnischem Know How aushelfen zu können.

      Fakt ist aber, dass es für die Weltpolizei wirklich keine Grenzen gibt, was ja so auch im kleinen für die hiesigen Ordnungshelfer z. B. bei der Überschreitung von Grundstücksgrenzen im Gefahrenfall gilt. Bekräftigend kommt ohnehin hinzu, dass die USA das Land der grenzenlosen Möglichkeiten ist, was eben sehr streng beachtet wird.

      Früher gab es auch mal eine feste russische Grenze. (Aber früher hatten wir eben auch noch einen Zaren.) Während der letzten zwei Weltkriege war das eine eher dynamisch verschiebbare virtuelle Linie auf dem Atlas. Danach herrschte längere Zeit Ruhe. Mittlerweile wird diese Grenze immer mal wieder nach Gutdünken westwärts verschoben, so dass einige schon den nächsten Weltkrieg befürchten.

      Angesichts der vielen Russen, die bereits in San Tropez Immobilien käuflich eroberten, sollte sich der gallische Druide zügig seines Zaubertrankes erinnern, bevor diese offensichtlich gefährdeten Russen wie letztlich die von der Krim wieder heim ins Reich geholt werden. Die paar Franzosen die da nämlich noch wohnen, würden dann wie weiland die Krim-Tataren einfach als Kollateralschaden gelten.

      Die politische Grenze ist die Basis für die kartografische Grenze und wird von den gewählten Volksvertretern bzw. von selbst ernannten Volksvertretern bzw. von dazu berufenen Alleinherrschern im Zusammenspiel mit Vertretern anderer Staaten unter Beachtung eventueller Kriegsverläufe festgelegt. Sie wird oft mit einem Zaun aus dem Baumarkt verdeutlicht.

      Die politische und kartografische Grenzlegung verlangt ein hohes Maß an Exaktheit zur Übertragung in die Realität, da Grenzen schon immer Niemandsland waren und somit einen Verlust an Hoheitsgewalt bedeuten. Hierzu ist in der Mathematik die sogenannte Grenzwert-Berechnung entwickelt worden, um die richtige Grenzdicke ermitteln zu können, die dann in die Realität übertragen wird. Ausgehend von einem bestimmten Maßstab der darstellenden Landkarte wird der Grenzwert errechnet, um Streitigkeiten auszuschließen. Beispiel: Kartenmaßstab: 1:100.000, Gezeichnete Dicke: 0,15 mm, Rechnung: 100.000 x 0,15 mm, Grenzsoll: 15 Meter (Grenze darf in der Realität nicht breiter als 15 Meter sein).

      Eine psychische oder innere Grenze ergibt sich im komplexen Zusammenspiel zwischen manchmal schwieriger Erziehung, sozialem Umfeld und finanziellen Möglichkeiten und kann sich in Bettnässertum, Weinkrämpfen vor Bungee-Jumping-Versuchen, Brechreiz bei bereits 2.0 Promille, Hektodenz (Besonders schwerer Fall der Dekadenz) oder Angstschweiß bei Standesamt-Besuchen äußern.

      Da Grenzen Schnittkanten von Schnittmengen sind und so keinem Besitzer zugeordnet werden können und trotzdem als psychologisches Absurdum meist der lähmende Respekt des jeweiligen Anwohners gegenüber dem Nachbarn bestand, konnte sich ob der tödlichen Ruhe eine Vielzahl gefährdeter Pflanzen- (z.B. das Mauerblümchen) und Menschenarten (z.B. der Rucksackosnabrücker oder der Lopauwolf) in Grenzbereichen entwickeln. Biologen warnen daher aus ökologischen Gründen eindringlich vor dem Öffnen von Grenzen im Rahmen der Globalisierung.

      Manchmal werden friedliebende Grenzgänger von blindwütigen Hegemaßnahmen verblendeter Grenzpolizisten und -soldatinnen in Verkennung des rechtlichen Graubereichs jeder Grenze heimgesucht. Auch Zöllner liegen auf der Lauer, die nicht verstanden haben, dass der echte Grenzgänger eine Grenze sowieso niemals überquert, sondern diese entlang wandert, um eine besondere Form von Freiheit zu genießen. Die anderen Formen von Grenztouristen nutzen die Anlagen hingegen nur, um ihre Verwandschaft in einem anderen Land zu besuchen oder um Urlaub zu machen.

      Die Annahme mancher Zollbehörden in manchen Nicht-EU-Länden, die Grenzen würden durch umfangreiches Schmuggeln missbraucht, hat sich bisher nicht bewahrheitet und muss als Auswuchs eines Selbsterhaltungstriebes gesehen werden. So fanden sich im Rahmen einer EU-Untersuchung, die von der Leuphana in einer maltesischen Studie auf Hochglanzpapier verkauft wird, die mit Abstand meisten Drogen-, Alkohol-und Zigarettenvorräte in Gräben, Hainen und sonstigen Grünanlagen VOR und nicht HINTER diversen Grenzen.

      Chronisch unterbezahlt, machen sich die Zöllner allerdings ihren besonderen Status zunutze, um die in der freien Natur gefundenen Waren an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Man bekommt bei ihnen alles, was das Herz begehrt. Nimmt man jedoch nichts ab, rächen sie sich, in dem sie in von ihnen untersuchten Autos Drogen hinterlegen, die sie dann unter Ausschöpfung aller staatlicher Sanktionsmaßnahmen „entdecken“ und so wieder zu Geld machen.

      Typische Grenzdialoge:

      — „Ihr Scheiß Zollspacken ich weiß nicht wo die zehn Kisten gefakte iPhones auf einmal herkommen. Ich bin mir sicher als ich losgefahren bin waren da noch Drogen drin … Ääähm scheiße das waren doch nur welche von diesen Billigrolex…“ „FESTNEHMEN !“

      — „Wo wollen Sie denn hin mit dem ganzen Zeug?“ „Ay Alda das muss du nisch wissän voll krass konkrete Probläme gefällig ay isch mach dich Krankenhaus.“

      Typische Borderline-Monologe:

      — „Gerade heute las ich einen Artikel von Henryk M. Broder zu genau diesem Thema. Das was Sie hier heute betrieben haben beschreibt er sehr gut. Wohl deshalb auch dieser Blog. Sie haben Broder gelesen und fühlten sich zum Relativieren genötigt. Sie können dies jetzt zu Ihrer Bashingsammlung hinzufügen oder nicht. Es bleibt mir die Ent-täuschung nicht erspart.“

      Wegen solcher Kommunikationskatastrophen wurden schließlich die EU (www.europa.eu) und das Psychiatrienetz (www.psychiatrie.de) gegründet – auch wenn beide offiziell mit verbesserten Handels- bzw. Handlungsmöglichkeiten begründet wurden.

  7. Gerade heute las ich einen Artikel von Henryk M. Broder zu genau diesem Thema.

    Das was Sie hier heute betrieben haben beschreibt er sehr gut. Wohl deshalb auch dieser Blog.
    Sie haben Broder gelesen und fühlten sich zum Relativieren genötigt.

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article151535590/War-das-was-in-Koeln-geschah-ein-Pogrom.html

    Sie können dies jetzt zu Ihrer Bashingsammlung hinzufügen oder nicht.

    Es bleibt mir die Ent-täuschung nicht erspart.

    • Hallo, Herr Kasper,
      vielen Dank für Ihre Einschätzung.
      Nein, ich habe Herrn Broder nicht gelesen. Warum auch?
      Was ich von ihm kenne, das ist ja sehr eigen. Er bedient eine spezielle Klientel. Ich gehöre nicht dazu.

      Und für die Bashing-Sammlung reicht es nicht. Leider habe ich da (GNTM) heute kein Bild für Sie. lg hhjenckel
      LG

      • @ Jenckel
        Sie mögen wohl keine Juden? Unterstelle ich einfach mal so.So wie Sie her anderen ähnliches auch unterstellen!
        Zum K**** diese Deutschen!

        • Ups, einfach mal was unterstellen in die Luft greifen, nichts in der Hand haben, aber sich auskotzen. Muss ja auch mal sein, Nico.

          Also mir persönlich hat es in Jerusalem, Hebron, Bethlehem und auf dem Golan sehr gut gefallen, keine Beschwerde, keine Vorurteile

          • Herr Jenckel, es scheint sinnlos zu sein, sich mit solchen menschen zu beschäftigen. es gibt dazu alternativen. ich bin gespannt, wann man sie entdeckt. aus erfahrung sollte man bekanntlich ja klug werden. ihnen ein forum zu geben gehört zum klug sein anscheinend nicht dazu. für mich habe ich diese erkenntnis gewonnen. versuch macht tatsächlich klug. schade eigentlich. diese menschen könnten tatsächlich hilfe gebrauchen, so voller angst, wie sie sind.

          • Nein, Sie haben den Verfasser Broder pauschal abgelehnt.
            So hätte das mal ein AFD Mitglied äussern sollen; das wäre wieder der Supergau für die Partei gewesen und die Kritiker wie Sie hätten wieder genüsslich die Rassistenkeule geschwungen.

            Das mache ich jetzt mit Ihnen. Einfach Abneigung der Person unterstellen, aufgrund der Herkunft oder Glaubens , wenn mir eine geäusserte Meinung nicht passt.
            Das kann nicht nur die Groko, Jenckel oder Frau Roth, sondern auch ich.

          • Es bleibt dabei: Luftnummer.

          • Herr Jenckel.Haben Sie den Wink mit dem Zaunpfahl immernoch nicht verstanden?Sie unterstellen aus der Luft gegriffen gleichermaßen.Unter uns…..mit Geld in der Hand ist doch ach so schön jedes Land,nicht wahr?Ich werde Sie nicht mehr lesen.Da wird einem nur schlecht.Schade.

          • Das ist einmal eine gute Idee.

        • Och gottchen,Nico, wollen sie es auch mal mit der vermeintlichen „Antisemitismus-Keule“ versuchen?
          Da haben Sie es dem Jenckel jetzt aber um die Ohren gehauen!
          Und nach der Logik derer, die überall jene „Antisemitismuskeulen“ geschwungen sehen,
          (meist gegen sich selber)
          müßte Herr Jenckel damit ja endgültig erledigt sein, kann es ja nur eine Frage von wenigen Wochen sein, bis er seinen Job verliert.
          „Und wenn nicht, kann das ja nur daran liegen, daß (*)“
          *hier kann dann eine beliebige weitere Unterstellung / Verschwörung eingebracht werden. Sehr beliebt sind da die klassischen antisemitischen Stereotype.

          • Sarah Schnieders

            @ Hilsen

            “ beliebige weitere Unterstellung / Verschwörung eingebracht werden.“

            Wird doch mit der AFD jeden Tag versucht, sodaß schon jeder auf Durchzug schaltet, wenn eine blond-orange gefärbte Empörungselse ohne passende Ausbildung,geschweige denn Studium, wieder ihre platten Pauschalurteile über Andersdenkende zum Besten gibt.
            Da sind alle mittlerweile Meister geworden, nachdem sich die platten „Voraussagen“ der weisen Plüschtierwerfer, grünen Hansel mit Libanesentuch und blinder Willkommenstrottel , daß die AfD sich innerhalb eines Jahres zerlegen wird ,nicht bewahrheitet haben.

            Im Gegenteil. Sie ist aktuell bei Umfragen zur BTW bei ca. 15%. Also VOR den linken Mauermörderfreunden des antifaschistischen Schutzwalles und VOR den grün getünchten Möchtegernpolitikern ohne Studium und mit Null Toleranz und Null Ahnung in der Innen-und Aussenpolitik, die bereits Gift und Galle spucken,daß ihre realitätsfernen Phrasen einer allversöhnlichen, religiösen Ansicht und Weltanschauung mit Muslimen und der so angepriesene „arabische Frühling“ in die Katastrophe geführt haben,weil religiöse „ewig Gestrige“ sich zahlreich vermehren.
            Also , einfach hinnehmen,daß Deutschland solche grünen Realitätsverweigerer und Möchtegernpolitiker, die mehr in der Türkei bei Demos sind, als in ihrem Wirkungs-und Wahlkreis , nicht mehr akzeptieren.
            PS: Je öfter man die Keule schwingt, je öfter bekommt man sie selbst um die ohren und je wirkungsloser wird sie bei einem selbst.

    • Bundeskasper, ich wollte mich mit ihnen nicht mehr in verbindung setzen. ich hoffe hier nur, etwas bei ihnen zu bewirken. broder ist in meinen augen ein billiger reaktionär. ihm es es egal, was er mit seinem stuss verbreitet. er verdient geld damit. fragen sie doch mal, was hinter der meinung von broder steht, dann wissen sie auch, warum er sie so hat. er ist in meinen augen ein giftzwerg,der sonst nirgends erfolg haben wird, außer in deutschland, wo es eine klientel gibt, die adolf immer noch nachtrauert

      • theodor badreczewski

        @Klaus Bruns

        Zitat: er ist in meinen augen ein giftzwerg,der sonst nirgends erfolg haben wird, außer in deutschland, wo es eine klientel gibt, die adolf immer noch nachtrauert.

        Wer so etwas schreibt,muss mit seiner eigenen person nicht im reinen und voller blindem und ungerechtfertigtem, persönlichen hass sein.
        ansonsten würde er andere meinungen akzeptieren,denn die meinungsfreiheit und der respekt vor der meinung andersdenkender , ist ein fundamentales element der demokratie.

        • theodor badreczewski
          schmunzel, clementine hat nicht nur von sauber gesprochen, sondern auch von rein. bei meister propper konnte man vom küchenfußboden essen, es war klinisch rein, aber seine haare mussten wohl schon daran glauben. ich hinterfrage mich desöfteren, ob ich sauber oder schon rein bin. ich kenne keinen neid und hass ist für mich eine übeflüssige emotion, die nur unnötige energie verbraucht. und trotzdem habe ich eine meinung , die ich hier vertrete. und da ich mich auch schon desöfteren mit herrn broder beschäftigt habe, der gerade seinen einlauf von seiner hausmacht springer bekommen hat, ist giftzwerg noch ein untertriebener ausdruck für ein möchtegern-journalisten. ich akzepiere meinungen, sogar dummheit. aber respekt muss man sich bei mir verdienen.

          • theodor badreczewski

            @ Bruns

            Respekt sollten Sie vor der literarischen Leistung des Herrn Broder,ebenso wie vor seinen offenen Worten über die Zuwanderung, Muslime und deren religiösen Wahn, usw. haben. Aber die Literatur bei Ihnen, wäre bei einem Ahnungslosen gelandet, was nichts weiter bedeuten würde, als Perlen vor die Säue werfen. Ausserdem kann ja nicht sein,was nicht sein darf, daß sogar ein „Nichtdeutschstämmiger“ bezüglich der Zuwanderung und des Integrationsunwillens und krimineller Machenschaften vieler Etnien, einfach offen Kritik übt. Leider ist es trotzdem so und man kann nun die böse Nazikeule nicht auspacken,gell?
            Sie haben lediglich, wie fast alle Linken ( die ja angeblich immer für Toleranz werben und alle mit gleichen Rechten und freier Meinungsäuserung sehen wollen, ausgenommen AFD, Pegida und alle die dergleichen Meinung sind natürlich ) und Ahnungslosen hier, Vorurteile, weil Herr Broder polnischstämmig und jüdischen Glaubens ist und die Feindschaften der Moslems gegen ihn und allgemein gegen Juden, kritisiert. Und das passt nicht in Ihr Weltbild. Herr Bruns, sorry Sie sind im Gegensatz zu Herrn Broder, eine echte Lachnummer. Meinen Respekt haben Sie nicht. Woher auch? Verdient haben Sie ihm mit Weltfremdheit und Realitätsverlust in jedem Kommentar hier nicht.

          • @ Bruns
            Die Äusserungen über Clementine und Mutter Beimer mag Ihr persönliches Niveau darstellen. Das Verstörende und Traurige ist, daß Sie diese Dinge, sowie die Darstellungen im TV zur Realität zählen.
            Das überwiegend unbewohnte Asylbewerberheime beschädigt werden und bis jetzt niemand zu Schaden gekommen ist, blenden Sie ebenso aus, wie beim Artikel über einen Handgranatenwurf in ebenso einem Heim, bei dem beiläufig in einem Satz berichtet wurde, daß die Granate in den Bereich des Securitypersonals geworfen wurde.
            Aber die übliche Empörung, Hysterie und das Geschreie über rechte Gewalt(?) hallt gleich durch Ihr Gehirn und frisst sich dort fest.
            Armer TV Glotzer!

          • Respekt vor einem wirren Gartenzwergexperten der schwadroniert, wie toll alles läuft?
            Das hat Ihr Freund mit Kassenbrille schon 1989 nicht gemerkt,daß alles auf ein Har Magedon zusteuert.

    • Oh my goodness, Bundeskasper, Ihre Worte:

      „Gerade heute las ich einen Artikel von Henryk M. Broder zu genau diesem Thema. (…) Wohl deshalb auch dieser Blog.“

      An diesen beiden Sätzen wird der ganze Irrsinn Ihrer Synthesen deutlich. Weil SIE einen Artikel gelesen haben, schreibt der geschäftsführende Redakteur der Landeszeitung einen Blogbeitrag. Animistisches Denken heißt seit Piaget das Stadium in der Entwicklungspsychologie, in welchem das egozentrische Gemüt kognitiv noch nicht oder nicht mehr in der Lage ist, seine psychische Identität von der Außenwelt zu trennen.

  8. Jochen Rollwagen

    Sehr geehrter Herr Jenckel,

    Sie befinden sich offensichtlich in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwirrung, anders ist dieser wirre Text nicht zu erklären. Kein Wunder, ändert sich doch die „Agenda“, der Sie als „Meinungsführer“ ihre Meinung hinterherführen gerade in beschleunigter Weise (was von Anfang an abzusehen war). Ihre Partei führt ja die von ihr perfektionierte polit-gymnastische Übung der 180-Grad-Wende-nach-grenzenloser-Empörung-mit-anschliessendem-Komplett-Umfallen gerade wieder vor, schön ist das nicht, man kennt das ja inzwischen, es wird mit jeder Wiederholung auch nicht besser. Da kann einem schon mal schwindlig werden als „Meinungsführer“. Vielleicht ist ja tatsächlich jemandem aufgefallen, daß man irgendwie in der Regierung und nicht in der Opposition ist und daß man da schon mal irgendwie mit-regieren sollte und nicht nur alles doof finden. Naja. Und jetzt geht’s andersrum, schön wird das nicht, die Schweden fangen ja schon an, hoffen wir alle – auch gerade für die Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen – daß es nicht allzu schlimm wird.

    • Sehr geehrter Herr Rollwagen,
      ich gehöre keiner Partei an, habe noch nie einer angehört.
      Und dass Sie verwirrt sind, tut mir herzlich leid. Wundern tut’s mich aber nicht.
      Trotzdem gute Besserung
      lg hhjenckel

      • ha ha herr jenckel, ich habe drei parteien angehört, das verwirrt noch mehr.

        • @Bruns
          Ist doch völlig klar.Einen der derart „wirr“ ist,will keine Partei haben.Und Heckenscheren-und Gartenzwergexperten gibt es neben Rechtsextremismusexperten wohl Hunderttausende. Allen gemeinsam ist die nicht anerkannte Reppenstedter Hochschulbildung , die 2 Monate dauerte.

      • Jochen Rollwagen

        Sehr geehrter Herr Henckel,

        vielen Dank für Ihre Antwort.

        Man muß ja einer Partei nicht angehören, um die „Agenda“ als „Meinungsführer“ zu vertreten. Immerhin fabuliere ich nicht von der „dunklen Macht des fremden Glaubens“ (ist das aus Star Wars oder GZSZ ?) Ich „wundere“ mich auch nicht, „dass auch unter den Flüchtlingen Männer sind, genauso schlimme“, ich und viele andere schreiben das in diesem Blog seit Wochen, daß auch Sie (zeitgleich mit der Partei, der Sie definitiv nicht angehören) jetzt auch zu dieser Erkenntnis kommen freut mich. Herr Stegner findet das jetzt ja auch alles ganz okay mit ohne Nachzug und so.

        Sie irren sich auch wieder mal, wenn Sie glauben, daß „Immer mehr Deutsche finden:“ (das ist doch auch aus der Werbung, oder ? Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um Haarausfall sagt Herr Dr. Alpecin oder so) „Der Gleichheitsgrundsatz „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ gilt nicht für den „Gast“. Der Grundsatz muss in Notzeiten wie diesen außer Kraft gesetzt werden dürfen.“

        Das finden in der Tat nur einige wenige Menschen, die Sie bis zum Kurswechsel der Partei, der Sie so gar nicht angehören auch noch ganz okay fanden, aber jetzt dreht der Wind und der Redakteur dreht mit. Akrobat schööööööön.

        Und jetzt sind wir also plötzlich auch Ihrer Meinungs-Simulation nach in „Notzeiten“, wo doch bisher alles halb so schlimm war mit den „paar Flüchtlingen“. Wenn Sie nicht aufpassen übernehmen Sie demnächst noch die Argumente der AfD. Aber auch da bin ich mir sicher: Auch das würden Sie im Sinne der „Agenda“ schaffen.

        • Na endlich Jochen Rollwagen – endlich lassen Sie mal die Katze aus dem Sack!
          Will sagen, das links-rechte Gedankengut sprießen.
          Vielen Dank für Ihren offenen und ehrlichen (vor allem im Teil „Ich gehöre zu einer Generation, über die man viel sagen kann, aber sicher nicht, dass sie gerne auf die Straße geht – ja, nicht mal, dass sie gerne ihre Meinung sagt. Dabei gibt es doch so viele Dinge, die uns nicht passen…….Denn wer für etwas brennt, kann scheitern. Und das ist wirklich nicht unser Ding.“) Blog-Beitrag.
          QED !!!!
          Sie freuen sich auf meinen Mut? Meine Argumente? Meine geistreichen Gedanken? Nicht einmal mehr das glaube ich Ihnen – ein ganz ordinärer Linkstroll !
          Sie wollen den Staatsmann Gabriel an der Macht?
          Sie machen sich Sorgen um die ganze Welt – aber vor der eigenen Tür fegen ist nicht.
          Ja, ich mache mir Sorgen, dass die Stimmung kippen könnte. Dies habe ich mehrfach, auch in anderen Diskussionen, zum Ausdruck gebracht. Wir hatten einmal eine soziale Marktwirtschaft, abgeschafft durch eine Sozialdemokratische Partei mit Hilfe der Grünen/Bündnis90.
          Zu feige eine Börsenumsatzsteuer zu erheben, errichtet man (sich) jetzt eine sozialdemokratische Republik?
          Soll es jetzt zu Verteilungskämpfen zwischen altem und neuem Prekariat kommen, gemischt mit Religions- und ethnozentrischen Rassereinheitsgedanken damit es besser brennt?
          Wer hätte etwas davon ? Wissen Sie die Antwort?
          Lassen Sie sich leiten von dem Sprichwort cui bono, aber Sie wissen es auch so.
          Es soll vollendet werden, was in den 70/80er Jahren nicht gelang. Der Marsch durch die Instanzen ist vollendet – jetzt sollen Ergebnisse her.
          Kippt die Stimmung nach rrächts – dann brennt die Republik !
          Wer sie anzündet? Sie haben ihre Truppen doch bereits in Stellung gebracht.
          Die Flüchtlinge und die heimische Bevölkerung? Kollateralschäden im Kampf der Arbeiterklasse.
          Die Gelegenheit ist günstig – man kann ja gleich ganz Europa anzünden.
          Die, wie schrieb JJ in seinem Blogg so treffend, irrlichternden Politiker helfen dabei ohne es zu ahnen. Eine plan- und hilflose, weil gefangen in ihrer Erziehung und intellektuell überfordert, MöchtegernKanzlerin Frauke
          Wirschaffendasnicht ist willfähriges Opfer dieser Attacke auf das Gesellschaftssystem.
          „Ich wundere mich auch nicht, dass auch unter den Flüchtlingen Männer sind, genauso schlimme wie ich und viele andere“? So offen und ehrlich habe ich die intellektuelle und letzten Endes persönliche Bankrott-Erklärung Ihrer Generation noch nirgends gelesen. Dafür vielen Dank.
          Und S i e erdreisten sich, mich den Mahner als Deppen und Lügner darzustellen?

          Ihre Art der Diskussion ist mir leider nur zu bekannt.
          Die Nazikeule, die Sie sonst immer schnell zur Hand hatten, fehlt noch – warum?
          Keinen Mumm? Nur zu – es tut nicht mehr weh. Ich bin es mittlerweile gewohnt.
          Ich frage mich auch, warum Sie sich an mir so festgebissen haben, andere haben ähnliches geschrieben. Ich hatte bisher noch nicht einmal auf die Gefahr durch die totalitäre Demagogie hingewiesen, das taten andere.

          Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß Frau Jochen Rollwagen

          • Hallo Gerti, schön wieder von Ihnen zu hören, aber besser wird es auch nicht – gute Besserung.

      • @ hh jenckel

        Anhand der Situation in Deutschland meint man dann doch vielfach bei Ihren Stellungnahmen einen absolut linksgruenen Realitätsverweigerer hier zu haben, der alles für die „Mutti Kanzlerin“ ausgeblendet zu haben scheint. Eben linksgrüne Realitätsverweigerung , bis zur Selbstaufgabe.

        “ Sie schaffen das!“
        Allerdings mittlerweile ohne die Mehrheit in Deutschland, die den Wahnsinn von Selbstzerstörung, Import von Gewalttätern und Mördern,ehemaligen IS Anhängern, sowie Vergewaltigern, unkontrolliert, unregistriert und ohne Prüfung der Motive und Prüfung der Asylberechtigung nicht mehr mitträgt!Hereinspaziert nach Deutschland! Die Quittung kommt garantiert!
        Gute Besserung auch Ihnen Herr Jenckel!

    • Jochen Rollwagen
      was die verwirrung angeht, selbst schuld.wer sich nur an nachrichten anhängt, die ihm gefallen, muss sich nicht wundern. was herr jenckel betrifft, er war so schlau, was ich erst hinterher wurde, nachdem ich in drei parteien eingetreten war. er brauchte diesen umweg nicht. haben wir eine relevante opposition, die wirklich was verhindern kann? die schweden sind getriebene. der intelligenz, die eigenen dummheit entgegen zu stellen, hat noch nie gereicht. der fromme wunsch mit der guten besserung wird nicht reichen.

  9. der gute herr broder, die stimmungskanone bei der welt. übrigens , er wurde gerade von der eigenen hausmacht zurechtgewiesen. seine übertreibungen fallen selbst der langsam auf.Die Redakteurin der Springer-Zeitung Bild am Sonntag, Miriam Hollstein, bezeichnete Broder auf Twitter als „Autor, der sich um die Werte des Abendlands sorgt und Journalistinnen Vergewaltigungen wünscht“.
    http://www.sueddeutsche.de/medien/kritik-an-broder-broder-wuenscht-journalistinnen-erfahrung-mit-is-rape-culture-1.2816537

  10. der mensch ist die summe seiner erfahrungen, seiner umgebung , seiner bildung und seinen mitgegebenen genen. jemandem dieses alles vorzuwwerfen ist einfach nur dumm. unvernünftige meinungen gegenüber menschen, kann man tatsächlich nur an einer tatsache festmachen. trifft diese meinung die eigene art , oder nicht? das logische denken ist nun mal nicht jedem gegeben.

    • @ Bruns

      Sorry, Bauer und Gartenzwergexperte Bruns und logisches Denken-zwei Welten treffen aufeinander!Schönen Abend noch!

      • Luisa
        wer ist der bauer? und was die gartenzwerge betrifft, das ist mir einfach zu deutsch. dieses überlasse ich lieber den ewig gestrigen. sie sind ein fan von sandburgen? vielleicht mit selbstschussanlagen? oder reicht noch der jägerzaun?

  11. Sehr geehrter Herr Jenckel,
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, Ihnen und dem ganzen Team zum 70-jährigem Jubiläum! Weiterhin viel Erfolg in einem schwieriger werdenden Umfeld und auch in Zukunft ein gutes Händchen in journalistischer und kaufmännischer Hinsicht. Vielen Dank für jede Ausgabe, die ich seit nunmehr über 20 Jahren täglich in den Händen halten und genießen durfte.

    Ihren aktuellen Blog finde ich dieses Mal leider nicht so gelungen. Das liegt sicher nicht am Thema sondern an der Art und Weise, wie Sie mit diesem so schwierigen Sachverhalt umgehen. Nur der Vollständigkeit halber möchte ich feststellen, dass es keinerlei Unklarheiten oder Abweichungen hinsichtlich der Gültigkeit von Recht und Gesetz für jedermann geben darf. Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Die „Härte“ des Gesetzes kann daher niemals „voll“, „halbvoll“ oder was auch immer sein. Das Gesetz ist das Gesetz, Justitia ist bekanntermaßen blind und Urteilsfindungen sind Sache der Richter.
    Da Sie aber in Ihrem Beitrag in Hinblick auf ( Achtung, Differenzierung!) anerkannte Asylanten, subsidiär Anerkannte und Wirtschaftsmigranten, Zweifel an Justitia, ihren Sachwaltern und pauschal an vielen (?) Deutschen aufkommen lassen, erwarte ich im Rahmen der journalistischen Sorgfalt, die explizite Nennung von Roß und Reiter. Diese elementare Grundlage einer zielführenden Diskussion konnte ich aber nicht finden. Sie bleiben hier im Ungefähren und verlegen sich auf unbelegte Thesen und Mutmaßungen. Was genau kreiden Sie Herrn Bosbach , Herrn Seehofer und Herrn Christian von Stetten eigentlich an, deren bedingungslose Rechtstreue? Das ist doch genau das, was Sie wollen.
    Auch Ihre Einlassungen und die Relativierungen zu den üblen Vorkommnissen der Silvesternacht sind kein Ausweis von besonderer Geschmackssicherheit. Die Foristen Bundeskasper und Bert haben darauf ja bereits hingewiesen. Wie kommen Sie auf nachfolgende Aussage und wie kann ich diese belegbar nachvollziehen?

    „Immer mehr Deutsche finden: Der Gleichheitsgrundsatz „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ gilt nicht für den „Gast“. Der Grundsatz muss in Notzeiten wie diesen außer Kraft gesetzt werden dürfen.“

    Wer sagt das, wie viel Deutsche sind dieser Meinung, wo steht das geschrieben und warum, wenn Sie es denn wissen, teilen Sie uns das nicht mit?
    Ich möchte Sie höflich bitten, gerade bei diesem schwierigen Thema journalistische Sorgfalt walten zu lassen und nicht ins Metaphysische abzugleiten. Vielleicht können Sie Ihre Aussagen dahingehend präzisieren und die Community an den Hintergründen Ihrer Sichtweise jetzt und in Zukunft detaillierter teilhaben lassen.

    Vielen Dank. Ihnen, allen Lesern und Foristen ein schönes Wochenende.

    • Lieber Herr Schmid,
      vielen Dank für die guten Wünsche, auch für die Kritik.
      Hier im Blog vertrete ich eine Meinung, die muss keiner teilen.
      Sie fragen nach Hintergründen für den letzten Eintrag: Wenn ich allein hier im Blog die Quintessenz der letzten 600 Kommentaren nehme zum Thema Flüchtlinge, dann reichte das allein für den Beitrag als Grund. Ich rede nicht von den Kommentaren, die gar nicht veröffentlicht wurden.

      • wieso sippenhaft???
        Es wird klar aussortiert, welche einzelnen personen einlass erhalten. ich bin kein ausländer und wurde mit meinen kurzen haaren auch schon abgewiesen worden. was ist daran verwerflich?
        der besitzer oder pächter hat das hausrecht.
        bei ihnen ist schon eine starke phobie erkennbar.
        aus meiner erfahrung gibt es mit den allen bekannnten spezialisten zu 80% ärger. diejenigen, die seit langer zeit stammgäste sind und die keinerlei probleme machen und türke oder araber sind, wird auch einlass gewährt. warum auch nicht?
        das alle securitymitarbeiter und diskobesitzer böse rassisten sind, entspringt nur ihrer armseeligen phantasie und zeugt von absoluter unkenntniss.

    • Sehr geehrter Herr Thomas Schmid,

      Sie monieren, Herrn Jenckels „Einlassungen und die Relativierungen zu den üblen Vorkommnissen der Silvesternacht sind kein Ausweis von besonderer Geschmackssicherheit. Die Foristen Bundeskasper und Bert haben darauf ja bereits hingewiesen.“ Relativierungen „zu den üblen Vorkommnissen“? Und „Bundeskasper“ sowie „Bert“ als Gewährsleute? Nun ja, Herr Schmid, man ahnt, wie es zu der Einschätzung Alexander Gaulands kommt, in der AfD seien nur drei oder vier Leute intellektuell satisfaktionsfähig und die Mehrheit Spinner.

      Ich nehme an, Sie haben davon gehört, dass Wissenschaft der Versuch ist, die Erscheinungen des Lebens „systematisch“ zu deuten und ins Verhältnis zu setzen. Der Lateiner im Deutschen sagt dazu: „Relativieren“ (kommt von relatio: Beziehung/Verhältnis). Der durchschnittliche Deutsche ist größer (meint: vom Erdboden bis zum Scheitel höher) als der durchschnittliche Peruaner. Dies ist, liebe FrauenrechtlerInnen, eine sogenannte „Relativierung“. Sie ist nicht „unerträglich“ und auch nicht beleidigend: weder für den Engländer noch für den Kongolesen. Es ist halt so: Der durchschnittliche Lachs ist einfach länger als der durchschnittliche Hering. Der Deutsche ist der Hering, der Tuareg der Lachs.

      Köln: 500 heimatlose Marodeure, fern aller Bindungen, Kulturen, Überzeugungen und unserer Moral, haben in der Silvesternacht 500 Menschen angegriffen, genötigt, erniedrigt, bestohlen und beraubt. Jeder einzelne der mutmaßlichen Täter hat dieses Schicksal vermutlich vielfach selbst erlebt. Das entschuldigt nichts, erklärt aber ein wenig. Die gefühlten Verlierer suchen sich vermeintlich Schwächere, um sich ein kleines bisschen größer zu fühlen. Das ist überall gleich, von Marokko bis Pegidistan. Dies zu wissen, macht freilich nichts, was die einen oder die anderen tun, besser.

      Sie, Herr Schmid, „differenzieren“ zwischen „Asylanten, subsidiär Anerkannte[n] und Wirtschaftsmigranten“ und deuten damit zu Recht an, hier gebe es ein Problem. Denn über wen sprechen wir überhaupt, wenn wir von Einwanderern sprechen? Das ist ein zentrales Thema der Kriminologie. Sind minderjährige männliche Einwandererkinder ohne Ausbildung in Paris vergleichbar mit weiblichen schwarzen Jugendlichen mit High-School-Abschluss in Chicago? Wenn nein – warum nicht? Welche Schlussfolgerungen lassen sich ziehen? Was muss getan, was unterlassen werden? Wie viel Mitgefühl darf man haben, wie viel Wut?

      Die entscheidende Frage jeder Wissenschaft, daher auch der Sozialwissenschaft, daher auch der Kriminologie, ist die der „Differenzierung“, also der Unterscheidung und „Relativierung“. Es gibt Erscheinungen des Lebens und Erfahrungen des Alltags; es gibt Erklärungen, Theorien, Korrelationen. Hinter jeder Wegkreuzung der Erkenntnis können Denkfehler, Kurzschlüsse und Fehlerquellen liegen.

      Beispiel Ausländerkriminalität: Selbst wenn wir eine bestimmte Ethnie als „Ausländer“ definiert haben, stellen sich viele Fragen: Wie sind Altersstruktur, Geschlechtsstruktur, Sozialstruktur dieser Ethnie im Vergleich zur Mehrheit? Wie hoch sind die Verzerrungen der Wahrnehmung dadurch, dass „Fremde“ – überall und immer – einer wesentlich höheren Aufmerksamkeit und sozialen Kontrolle unterliegen als „Einheimische“? Welche Ungleichzeitigkeiten, Verwirrungen, Überspitzungen werden von ethnischen Minderheiten in die Aufnahmeländer integriert, ohne dass eine „Kultur“ dafür verantwortlich gemacht werden kann? Was ist importiert, was ist vorgefunden?

      Aus 50 Jahren Forschung in Deutschland meinen wir, ein paar Erkenntnisse zu haben, die tragfähig sind. Dazu gehört, dass die Desintegration und Kriminalitätsbelastung der zweiten oder dritten Einwanderergeneration deutlich höher ist als die der ersten, die in besonderem Maße auf Anpassung und Integration ausgerichtet ist und dafür sogar dramatische soziale Deklassierungen in Kauf nimmt: Ein kurdischer Ingenieur geht zu Ford ans Band; eine tunesische Lehrerin wird Änderungsschneiderin, ein afghanischer Medizinstudent räumt bei Lidl Regale ein. Diese Menschen tun und ertragen das, weil es ihren Kindern „einmal besser gehen soll“.

      Die Einwanderer machen dabei – das darf keinesfalls vergessen werden – viele Fehler: Sie fürchten sich; sie halten starr an den Traditionen ihrer Heimat fest; sie flüchten sich in Gewohnheiten aus der alten Kultur; sie reden nur mit sich selbst, und in ihrer Muttersprache. Das alles ist falsch und manchmal auch dumm, aber überaus menschlich und verständlich. Die deutschen Auswanderer des 19. Jahrhunderts haben sich in den USA oder in Australien kein bisschen anders verhalten: Stille Nacht, Osterhase, erzgebirgische Schnitzerei, Sepplhut, Karl Moik. Noch heute hüpfen bezopfte deutsche Mädels in vierter Generation in Namibia herum, und ihre Großeltern machen ihnen weis, so sei Deutschland.

      Betrachtet man die Zahlen, die uns die Wissenschaft liefert, stellen sich viele Sachverhalte überraschend anders dar, als uns eine öffentliche Diskussion suggerieren will, die jeden Nonsens für eine billige Schlagzeile in Kauf nimmt, und eine ganz schnelle Lösung für jedes Problem verspricht.

      Die Zahlen zeigen zum Beispiel, dass die Kriminalitätsbelastung junger „deutscher“ Männer zwischen 18 und 25 nicht nennenswert niedriger ist als die von Ausländern – Einwanderern – derselben Altersgruppe. Dass die allermeisten Opfer von Gewalttaten aus genau derselben sozialen Gruppe kommen wie die Täter. Dass die Erfolge von Resozialisierung verurteilter Straftäter bei Ausländern nicht wesentlich geringer sind als bei Inländern.

      Angeblich, so sagt die Legende des sogenannten „gesunden Menschenverstands“, ist jede Statistik eine Lüge. Das stimmt natürlich nicht und ist nur eine billige Vertröstung der Menschen, die sich mit Fragen der Statistik nicht auskennen. Tatsächlich ist jede Statistik eine zu beantwortende Frage, eine intellektuelle Herausforderung, eine offene Behauptung. Sie kann richtig sein oder falsch, erhellend oder sinnlos. Eine Statistik, die eine gleichzeitige Zunahme menschlicher Geburten und der Beobachtung von Weißstörchen darstellt, ist nicht „falsch“, aber gewiss auch kein Beweis für die Klapperstorch-Theorie! Sie sagt so viel aus wie die Statistik zwischen Mondphasen und Abtreibung. Auch über dieses schöne Thema sind in Deutschland schon Doktorarbeiten geschrieben worden.

      Daraus ist nun nicht zu folgern, es löse sich das Problem der Migrantenkriminalität unter dem Vergrößerungsglas der Empirie einfach in nichts auf. Es gibt zum Beispiel einen mit jeder Migrationsbewegung einhergehenden Import spezifischer Kriminalität, teilweise als bloße Randerscheinung, weil die Migranten (als Täter) ihre Opfer (als Migranten) gleich mitbringen, teilweise durch importierte Strukturen, die an die sozialen Gegebenheiten des Aufnahmelands angepasst werden. Klassisches Beispiel: die italo-amerikanische Mafia. Die Mafia hatte sich in Sizilien und später ganz Süditalien als Ordnungsmacht der Latifundien-Eigentümer gegen die Kleinbauern entwickelt, in vielerlei Hinsicht aber als allgemeiner Faktor einer Parallelverwaltung etabliert: Sie beging niemals wahllos Verbrechen, wie es die Filmkultur suggeriert, sondern gewährte Schutz, soziale Hierarchie, Orientierung. Ihre Strukturen waren perfekt geeignet, die in den USA ankommenden, dort unterprivilegierten und ausgegrenzten italienischen Einwanderer zu organisieren. Ganz ähnliche, jeweils spezifische Strukturen bauten auch andere eingewanderte Ethnien auf, um sich Räume der Entfaltung zu erkämpfen und zu sichern: Iren, Chinesen, Mexikaner, Deutsche.

      Zur Frage, wie es sich mit der Kriminalität junger entwurzelter Männer in fremden Kulturen verhält, gibt es eine wirklich sehr breite wissenschaftliche Literatur. Sie umfasst die Gefährten des Odysseus, die Mordgesellen des Herrn Hernán Cortéz, die verlorenen Existenzen der deutschen Sonderkommandos in Russland. Und viele mehr.

      Sie kennt auch die „Fremden im Innern“, die „Outlaws“ und Verrückten: „Teds“ und „Mods“, „Halbstarke“, „Rockerclubs“, „Gammler“ und „Punker“ und zahllose andere Erscheinungsformen einer ziellos-desorientierten, subjektiv hoffnungslosen, bildungsschwachen und ausgegrenzten männlichen Jugend. In Deutschland gab es auch schon immer „Pegida“: unsere „besorgten“ Bürger gegen italienische Mopeds, spanische Schmalzlocken, türkische Neudeutsche. Schauen Sie sich, Herr Schmid, mit Ihrer Mutti und Omi jenseits der 50 oder 70 mal ein paar Aufzeichnungen aus deren Jugendtagen an: Als sie mit wehendem Petticoat und brennendem Herzen vor dem Dorfkino auf und ab gingen und auf den schönen Jungen aus Oklahoma oder Neapel warteten: My friend Jack eats sugar lumps (The Smoke / https://www.youtube.com/watch?v=CG1ldTxFQf8).

      Und für Sie, Herr Schmid, den verehrten Bildungsbürger unter den besorgten Bürgern empfehle ich eine schöne deutsche Operette: West Side Story. Sie ist 65 Jahre alt. Ihr Schöpfer war ein Jude aus der Ukraine. Kein hergelaufener Krakeeler aus Großdeutschland könnte ihm jemals das Wasser reichen.

      Bleiben Sie bitte ruhig und freundlich.

      Auch Ihnen, Herr Schmid, allen Liebhabern und Floristinnen ein schönes Wochenende!

      • Liebe(r) Herr/Frau Fischer,
        vielen Dank für die ausführliche Darstellung Ihrer Sichtweise, die guten Wünsche zum Wochenende und für die leider nicht gendergerechte Inklusion aller Liebhaber und Floristinnen. Lasst Blumen sprechen.

        Erlauben Sie mir bitte, das Ich Ihr freundliches Fürbittgebet noch auf die offensichtlich völlig überforderten Mitarbeiter-/innen des hiesigen Friseurhandwerks ausdehne.
        ( Achtung, so weit ich weiß, machen die besseren Coiffeure auch Hausbesuche.)

        Liebe Grüße
        Thomas Schmid

        • Gern geschehen, Herr Schmid,

          sollten Sie auf eine inhaltlich sinnvolle Antwort auch diesmal wieder nur deshalb verzichtet haben, weil Sie meine Überlegungen und Anmerkungen erneut überforderten, schreiben Sie mir bitte. Ich versuche dann künftig, das Niveau für Sie noch ein wenig weiter abzusenken.

    • Jenckel kreiert Gespenster, die er dann mutig bekämpft. Guter Journalismus sieht wahrlich anders aus. Herr Jenckel schwächelt, das wenigstens lässt sich aus den Zeilen herauslesen.

  12. Hallo Bernd,

    über die Silvesternacht in Köln ist inzwischen alles gesagt worden. Jetzt muss abgewartet werden, was die polizeilichen Ermittlungen ergeben, ob es zu Strafverfahren kommt und ob am Ende Urteile gesprochen werden. Das kann eine Weile dauern. Genug Zeit, um über eine Auffälligkeit nachzudenken, die hier bei Blog.JJ bislang unbeachtet blieb: Meine Person nämlich und meine Beobachtungen. Ich wohne südlich von Hamburg in Lüneburg – am Rande der Lüneburger Heide. Vor einigen Jahren habe ich begonnen, mich intensiver der Fotografie zu widmen und bin dabei, diese (die Fotografie und die Intensität) stetig zu verfeinern. Neben der Fotografie ist die grafische Gestaltung bzw. das Design ein zweiter Bereich, dem ich mich mit großem Interesse widme. (Bald wird es ein Widmungsexemplar von mir geben) Ich habe mich sowohl in der Fotografie, als auch bei der freien Gestaltung auf keine Richtung (und auch auf keine Lichtung oder Dichtung) festgelegt. Das Produkt schafft der Moment, die (ungerichtete) Idee und vor allem die Natur. Den Rest übernimmt die Kamera. Und was dann noch übrig ist, erledige ich selbst. Meine Meinung ist: Im Hinblick auf die „massive Algenbildung“ auf den Teichen zehn und elf am Bockelsberg und auf ihr „radikales Kippen“, welches beides aus „einem herrlichen herbstlichen Anblick, nur ein Frühjahr später eine trübe, trostlose und durch die sich plötzlich ausbreitende Teichlinse grüne Fläche“ machte, sollten Sie, statt Mutmaßungen über den literarischen Einfluss von Henryk M. Broder auf die Richtung und Eigenart der Jenckelschen Kopfgeburten anzustellen, sich vielleicht einmal in der Ihnen eigentümlichen, immer ins Maßlose und Endgültige übertreibenden Diktion fragen: „Hat die Stadt die Absicht, das bei mir und syrischen Spaziergängern meiner Generation so beliebte Naherholungsgebiet sterben zu lassen?“

    Ihr Feind, Bernd, ist heute „das Relativieren“, das Sie Herrn Jenckel vorwerfen. Herr Broder nennt noch zwei weitere Bösewichter: „das Kontextualisieren“ und „das Differenzieren“. Alles drei nicht gut, wenn man Leuten wie Ihnen und Henryk folgt. Oben hat ein namenloser Kommentator schon viel Richtiges zu dieser Anklage gesagt: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-61746 . Ich kann nur ergänzen. Die sehr kluge und heldenhaft mutige ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, Tochter irakischer Christen aus Mossul, die Herr Broder auf widerliche Weise lächerlich zu machen versucht, fasste alles, was ich und – wie ich glaube – auch der LZ-Online-Chef Jenckel für richtig halten in einem drastischen Satz zusammen: „Nicht Ausländer, sondern Arschlöcher belästigen Frauen“ (https://twitter.com/welt/status/685781081228972032). Jenckel schreibt: “ Diese Typen soll die ganze Härte des Gesetzes treffen.“ So ist es! Aber das wollen Sie und Ihr Gewährsmann Broder nicht gelten lassen. Wer die Urheber sexueller Gewalt als Verbrecher bezeichnet, ohne Ansehen der Person, also ohne auf deren ethnische und religiöse Zugehörigkeit oder ihre Herkunft zu verweisen, der macht sich der „Relativierung, Kontextualisierung und Differenzierung“ schuldig. Warum? Ist ein Vergewaltiger denn kein Vergewaltiger, wenn er aus Lüneburg stammt? Oder ist ein Vergewaltiger mehr als ein „gewöhnlicher“ Vergewaltiger, wenn er nicht aus Lüneburg stammt? Nein! Beide sind kriminelle Straftäter und zwar ALS EINZELPERSONEN und NICHT ALS EXEMPLAR EINES KOLLEKTIVS. Darin – und NUR das ist für die Beurteilung ihres Verbrechens relevant – unterscheiden Sie sich nicht. Das Strafrecht aller demokratischen Rechtsstaaten überall auf der Erde kennt NUR den Einzeltäter, NUR über den EINZELNEN wird geurteilt, gerichtet und Recht gesprochen. „Relativierung“ heißt, ein Faktum zu einem anderen ins Verhältnis setzen, „Kontextualisierung“ heißt, dieses Faktum vor dem Hintergrund ausschlaggebender Umstände einordnen, und „Differenzierung“ heißt, das Faktum in seiner Besonderheit zu bewerten. Das, Bernd, sind unniverselle Verfahren der Erkenntnisgewinnung und Entscheidungsfindung, die von praktisch jedem sogar beim Einkaufen im Supermarkt angewendet werden müssen. Der Blaubeerjoghurt wird mit dem Kirschjoghurt verglichen (Relativieren), seine Bekömmlichkeit und seine Energie- und Nährwerte werden im Hinblick auf unsere Gesundheit und diätetischen Pläne, sein Preis beim Tasten nach unserem Geldbeutel gegen andere Speise- und Erwerbsoptionen abgewogen (Kontextualisierung) und die Marke X wird gegen Joghurtsorten des Anbieters Y und Z gehalten (Differenzierung), bevor wir wählen, zur Kasse tuckern und bezahlen.

    Was ist falsch daran, wenn wir dasselbe tun, um der extremistischen Propaganda von verantwortungslosen politischen Kräften entgegen zu treten, die durch das Schüren von Vorurteilen gegen ausgesuchte soziale Gruppen und durch das Aufpumpen von Angstszenarien billige Stimmengewinne bei den anstehenden Wahlen einfahren möchten? Was ist falsch daran, wenn man – wie z. B. Jenckel – schreibt: Sexuelle Gewalttäter „soll die ganze Härte des Gesetzes treffen“? Und was ist falsch daran, wenn man außerdem – wie z. B. im Tagesspiegel – liest und für richtig hält, WEIL ES EINE TATSACHE IST, und NICHT, weil man irgendetwas herunterspielen oder verharmlosen möchte: „Die weitaus meisten sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen sind nicht Taten von Bahnhofshorden, sondern werden von den eigenen Männern und Freunden begangen“?

    „Die Frauen der gebildeten Stände“ die „in dem Aggressor jemand sehen, den sie therapieren wollen“ ist eine ebenso perfide Erfindung Broders wie die Identität von „Einwanderern mit einem archaischen, sexistischen Frauenbild“ und kriminellen Gewalttätern. Es gibt – man denke nur – AUCH Frauen, die sich überlegen, wie man mit „Einwanderern mit einem archaischen, sexistischen Frauenbild“ umgehen sollte. Und es gibt Einwanderer, die ein solches Frauenbild haben. Aber es gibt eben auch (immer noch sehr, sehr viele) Deutsche, die ein solches Frauenbild haben. Doch – glücklicher Weise – treffen auf BEIDE Guppen die berühmten Worte des Dichters zu: „O ihr Guten! auch wir sind. Tatenarm und gedankenvoll“. Anders als Broder suggeriert werden die wenigsten „Frauenhasser“ – ob eingewandert oder nicht – zum Täter. Würden „Weltbilder“ auf direktem Wege Taten erzeugen, würde wohl halb Europa hinter Gittern sitzen. Aber bei denen, die wirklich Täter werden, gilt Jenckels Satz : “ Diese Typen [ – ob eingewandert oder nicht – ] soll die ganze Härte des Gesetzes treffen.“

    Noch einmal: wer nicht relativiert, kontextualisiert und differenziert, Bernd, der setzt die Dinge absolut, der behauptet ihre beziehungslose und unvergleichliche Singularität, die es – zumindest in DIESER Welt – aber nicht geben kann. Absolut singulär ist nur Gott — oder der Teufel.

    Wer dennoch das Unterscheiden, das Einordnen und das In-Beziehung-Setzen verteufelt, und damit die Objekte seines Hasses zum Teufel MACHT, der ist ein Betrüger auf einem Lügenfeldzug, auf welchem er Menschengruppen in Bausch und Bogen stigmatisiert und perhorresziert, um Kapital daraus zu schlagen. Bei der AfD und ähnlichen extremistischen Ein-Themen-Parteien ist das erhoffte „Kapital“ die Zustimmung von Wählern, die man in Panik versetzt, um sich ihnen als „Retter“ aufzudrängen. Bei Broder, Ihnen, Bernd, und ähnlichen extremistischen Eine-Meinung-Distributoren ist das erhoffte „Kapital“ die Aufmerksamkeit von Lesern, um dem eigenen Ego durch Zustimmung (oder auch durch wortreiche „Relativierung“ wie hier) die Illusion (und die Genugtuung) von Wichtigkeit und Wirkung zu erkünsteln.

    • Sie bleiben an der Oberfläche hängen. Es braucht kein Relativieren und Gleichsetzen um einen Flüchtling als Mensch wie jeden anderen Bürger zu erkennen. Er ist es einfach. Die Frage und Befürchtungen, die viele der kritischen Foristen hier haben und immer wieder aufwerfen ist, ob unsere Bürger und unser Land in der Lage sind/ ist mit den religiös kulturellen Hintergrund, den dieser Mensch mitbringt, friedlich zusammen zu leben und ob der Migrant es kann und will. Im Kern der Kritik geht es darum, ob wir soviel Islam in unserem Land vertragen, ohne unseren Frieden und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung in Zukunft dieser Zuwanderung zu opfern. Um das abzuwägen müsste man sich intensiv mit den Inhalten und Dogmen dieser Religion auseinander setzen. Dies geschieht aber nicht und der notwendige Diskurs hierzu wird von den Befürwortern dieser Zuwanderungspolitik konsequent verweigert. Dies ist auch in allen Blogs dieser Zeitung zu sehen. Der Islam als solches untersagt seinen Gläubigen eine Integration von daher ruhen seit 20 Jahren die Hoffnung auf die Entwicklung eines sogenannten Euroislam (siehe Bassam Tibi) oder auf eine zunehmende Distanzierung vom Glauben. Nun ist nach 20 Jahren die Entwicklung des Euroislam eine marginale Randerscheinung geblieben, deren Befürworter mittlerweile zu teilen unter Polizeischutz stehen müssen um leben zu können und die Hoffnung auf zunehmende Distanzierung ist nur eine Hoffnung geblieben und von sich heraus schon keine Lösung. Es reicht auch nicht aus permanent zu wiederholen, das die Schwierigkeiten mit dem Islam nichts zu tun haben. An der permanenten Verabreichung dieser Beruhigungspillen erkennt man doch die Hilflosigkeit und Verlogenheit der Diskussion und der betriebenen Politik. Und kommen Sie mir nicht permanent mit dem Grundgesetz, es wird uns nichts helfen, wenn unsere Organe und unser Staat auf Dauer überfordert ist/sind um es durchzusetzen. Wenn es so einfach wäre, hätte man das Grundgesetz auch einfach nur für Afghanistan und andere Länder modifizieren und einführen müssen, um die Probleme in diesen Ländern zu lösen.

      • Heißen Sie mit Zweitnamen Bernd? Hannes soll Ihnen nicht immer mit dem Grundgesetz kommen? Was hätten Sie denn gerne? Einen ordentlichen shoot-out wie in „Gnadenlos“? Und anschließend Sylvester Stallones ausdruckslosen, ja leblosen Blick in die Kamera der Tagesschau? Ein Blick, der alles in sich aufnehmen kann, der alles bedeuten will, wo er doch nichts bedeutet?

        Wir leben nicht „in Afghanistan oder anderen Ländern“, Bert. In Deutschland gilt das Grundgesetz und es gelten die mit ihm vereinbaren Gesetze und materiellen Rechte. „Unsere Organe und unser Staat“, Bert, „sind/ist nicht [zu] überfordert[,] um es durchzusetzen.“ Ganz egal, welcher weltanschaulich-religiöse Extremismus eine Straftat mit motiviert, Bert, ob sie von einem Anhänger des Islam oder von einem Anhänger der AfD begangen wird, sie wird aufgeklärt und geahndet, der Täter oder die Täterin wird verfolgt und bestraft werden. In Deutschland gilt auch die Meinungsfreiheit, Bert. Jeder, Sie, Bert, und auch der Korangläubige, kann sich zurechtphantasieren, was er möchte. Jeder kann herumrennen und rufen, alles werde schiefgehen, jeder kann dicke Bücher über die allgegenwärtige Zensur durch die Betreiber von Online-Foren schreiben, die sein und Ihr, Bert, verfassungsgarantiertes Recht auf alles aushöhlen und das Ziel verfolgen, die von Putins Mossad bezahlte Chemtrail-Diktatur der Echsenmenschen in der Hohlwelt zu vertuschen, oder er kann versuchen, in einer Grundlegung der Metaphysik islamischer Sitten die integrationsfeindliche Sonderstellung der Rechtgläubigkeit zu begründen. Aber weder er noch Sie, Bert, darf dabei gegen Gesetz und Recht verstoßen. So hart kann das Leben in einem demokratischen Rechtsstaat sein, Bert.

        Oder wollen Sie auch nur Karriere machen und ordentlich verdienen, Bert, indem Sie uns mit der einen Hand eine desaströse Zukunft ausmalen und mit der anderen das Rezept hinhalten, mit dessen Hilfe wir – sofern wir Sie gut dafür bezahlen – auf kürzestem Wege ins gelobte Land gelangen? Eine Bekannte von mir bietet seit Anfang letzten Jahres Rückenmassagen mit gleichzeitiger Lebensberatung an. Und das mit vollem Erfolg: Ihr erster Kunde hat gleich nach der Therapie seinen Job als Programmierer an den Nagel gehängt und ist für ein halbes Jahr nach Italien gereist, um dort zu wandern. Meine Bekannte hat in dieser Zeit seine Wohnung und sein Auto übernommen.

        Miriam Wurster

      • Lieber Bert.Wie Sie sehen laufen Ihre Bemühungen ins Leere.Entweder Sie bekommen den Aluhut von Wurster aufgesetzt oder werden auf das Grundgesetz aufmerksam gemacht.Der Kluge lernt aus den Erfahrungen anderer und der Dumme macht sie selber.So ist das.Diese Menschen interessiert es auch nicht ,dass eine Gesellschaft kein Betonstein ist,sondern ein empfindlicher Organismus.Dieser Organismus kann schnell zerstört werden.Schon an der Stelle helfen keine Gesetze mehr.Wir importieren uns unkontrolliert rückständige Kulturen aus anderen Ländern und glauben tatsächlich,dass diese mit ein paar Integrationskursen demokratisch werden würden.Wofür Deutschland 70 Jahre brauchte,schaffen diese innerhalb kürzester Zeit?Da können die Dunyas und Özdemirs noch so viel glänzen.Das echte Leben spielt sich ganz woanders ab.Wohlwissend der Ziele der Muslimbruderschaft und Salafisten.Jetzt kommen bestimmt die studierten Besserwisser und erzählen ihre studierte Mär von Irgendwas.Politikversagen auf unsere Kosten!Das ist die Wahrheit.Frau Merkel sagte vor Jahren schon ,dass Multikulti gescheitert ist.Viele gebildete Türken sind gerade dabei dieses Land zu verlassen.Auch gebildete reiche Juden kehren uns den Rücken.Protest durch die Hintertür,während hier alle daherschreiben.Hier braut sich etwas unheilvolles zusammen.Vielleicht verstehen einige diesen Kommentar erst in ein paar Jahren.So what.Aber einige Anworten auf Ihren Kommentar….Ne Bert,Weißt du Bert,Verstehe doch Bert…Bert ,Bert Bertilein.und meine Bekannte ist Lebensberaterin.Ihr erster Kunde….Bla bla..Ich fühle mich hier wie in einer Sekte.Und dann der Jenckel,unter einige Kommentare komischen Psychomüll abzulassen.Sorry.Herr Jenckel.Das war mein letzter Senf und Tschüss

  13. Herr Jenckel widmet diesen Blog dem Menschenrecht der Zugewanderten. Das ist sehr löblich, denn augenfällig sind hier Probleme entstanden, die nach Lösungen verlangen.

    Alle dürften es wissen: Es gibt keine einfache Lösungen der deutschen Probleme mit „Flüchtlingen“. Vor allem nicht, wenn keine echte Lösungen gesucht werden. Zumal in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Gruppen geleugnet wird, dass es ein tiefgreifendes Problem mit dieser Einwanderung gäbe. Es besteht ein klarer Gegensatz zwischen denen, die gutgläubig alle Menschen aufnehmen wollen, die in Not sind und denjenigen, welche dem Interesse der Einheimischen den Vorrang geben und Grenzen dicht machen wollen.

    Selbstverständlich hat Frau Merkel nicht den Auswanderungsdruck aus den arabischen Ländern von Agadir bis Feyzabad geschaffen. Sie ist weder für die Nahostkriege noch den Expansionsdrang des Islams verantwortlich. Sie hat aber höchstpersönlich und ohne von irgend Jemanden dafür ein Mandat bekommen zu haben, die Völkerwanderung zu einem heute fast ausschließlichen deutschen Problem gemacht. Frau Merkel hat die Deutschen ungefragt sozusagen über Nacht belastet mit der nicht abzutragenden Hypothek des „wir schaffen das“.

    Doch damit nicht genug. Frau Merkel hat zusätzlich Europa tief gespalten und Deutschland isoliert. Sie hat die deutsche Gesellschaft auseinander dividiert, auch dieser Blog gibt davon Zeugnis. und Letztendlich hat sie auch den Einwanderern übel mitgespielt.

    Warum?
    Die allermeisten Zugewanderten sind mit völlig falschen Vorstellungen nach Deutschland gelockt worden. Deutschland ist niemals nie das Land des „freundlichen Gesichts“ gewesen und es wird es nicht mehr werden. Deutschland hat sich bisher nicht als Einwanderungsland begriffen. Auch nicht als schon fast zehn Millionen Migranten hier sesshaft geworden sind. Die Deutschen haben insbesondere die türkischen Einwanderer nie wirklich willkommen geheißen. Man hat sie als Gastarbeiter eingeladen und sie dann vergessen, als man sie nicht mehr brauchte. Man hat es hingenommen, dass sie einfach geblieben sind. Und man hat geduldet, dass sich daraus in den Ballungsgebieten Parallelgesellschaften auch aus anderen Ethnien gebildet haben. Eine nur dreißig minütige Fahrt mit dem Metronom von Lüneburg nach Hamburg und ein jeder konnte sich davon selber überzeugen. Nach wie vor haben sich die politischen Parteien nicht bereitgefunden, ein Einwanderungsgesetz zu beschließen, welches für eine rechtsstaatliche einwandfreie Regelung von Einwanderung ohne Überstrapazieren und Missbrauch des Asylrechts hätte führen können.

    Dieses Versagen ist nun augenfällig. Deutschland hat alleine in 2015 mehr als eine Million Menschen aufgenommen, welche zu den mehr als zehn Millionen Menschen „mit ausländischen Wurzeln“ hinzukommen. Diese “Aufnahme” verlief und verläuft keineswegs freudig, wie eine staatlich gelenkte oder beeinflusste Presse den Leuten fast rund um die Uhr weismachen will. Sie verläuft nach wie vor ungeregelt und teilweise chaotisch. Und diese Zuwanderung setzt sich im Jahr 2016 vergleichbar mit gleicher Intensität fort. Die Regierung sucht hilflos nach Lösungen, den Zustrom etwas zu bremsen. Sie möchte, dass die Grenzstaaten der EU und das Hauptdurchgangsland Türkei unser deutsches Problem lösen. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht funktionieren wird. Deutschlands Hoheit endet an seinen nationalen Grenzen und diese verlaufen an den Alpen und nicht am Mittelmeer. Keines der anderen EU-Länder ist bereit, durch Aufnahme von Migranten den auf Deutschland lastenden Einwanderungsdruck zu mildern. Die Türken werden sich jedes Entgegenkommen mit Milliardenzahlungen und politischen Zugeständnissen abkaufen lassen.

    Die deutsche Regierung unter Frau Merkel hat bisher keines der großen Probleme gelöst sondern nur vor sich hergeschoben: Eurokrise, Energiewende und nun „Flüchtlings“-Krise sind ungelöste Probleme, die einen gemeinsamen Nenner haben: Unserer Bevölkerung wird es im günstigeren Fall Tausende von Milliarden Euro zu kosten. Der astronomisch hohe Schuldenberg von über 2 Billionen Euro und die zusätzlichen Verbindlichkeiten, welche die Regierung im deutschen Namen aufgenommen hat, würden auf einen Schlag alle Ersparnisse der Bewohner dieses Landes auslöschen, wenn es zum jederzeit möglichen unkontrollierten Kollaps des Euro kommt.

    In der Flüchtlingskrise müssten die Gesetze angewendet werden. Das findet nicht statt. Vom Asylrecht wird nicht mehr gesprochen, denn es ist faktisch außer Kraft gesetzt worden. Warum? Weil nach diesem Asylrecht nur maximal 3 % der Asylbewerber sich darauf berufen können und weil die Bürokratie hoffnungslos überfordert ist. Im Ergebnis werden nahezu alle “zu uns gekommenen” hierbleiben. Gleichermaßen gilt das Aushebeln von Recht für Schengen-Abkommen und Vertrag von Dublin, welche nur noch Makulatur sind.

    Angetrieben von Wahlprognosen, welche einen Erdrutsch der Protestpartei AfD erwarten und befürchten lassen, zimmert die Regierungskoalition in panischer Eile neue Gesetze zusammen. Sie versucht, Zeit zu gewinnen. Der jüngste Asylkompromiss genannt “Asylpaket II” ist ein weiteres Beispiel dafür. Es ist wie immer mit dieser Regierung der Frau Merkel: Je mehr Zeit verloren geht, umso schwieriger wird alles. Es fehlen Hunderttausende Wohnungen. Der Arbeitsmarkt sucht Facharbeiter, es kommen aber davon viel zu wenige. Stattdessen wird der überwiegende Teil der Eingewanderten auf Jahrzehnte hinaus auf Sozialtransfers angewiesen sein. Der zu erwartende Familiennachzug wir die Lage weiter dramatisch verschärfen.

    Das Asylrecht ist Dreh- und Angelpunkt des Immigrationsproblems. Es ist im Jahr 1949 nie für die Bewältigung einer massenhaften Zuwanderung ausgelegt worden, wie sie das Land seit Mitte 2015 erlebt. Das Ablehnen von Asylanträgen löst keine Probleme, es schafft nur neue. Denn ein Zurückführen von abgelehnten oder unerwünschten Ausländern wird es in nennenswertem Umfang nicht geben. Die Gründe dafür sind bekannt. Es gibt Einwanderer, welche ihre Ausweispapiere vernichtet haben. Sie geben sich beispielsweise als „Syrer“ aus, um hier Asyl zu bekommen. Und andere verschweigen ihre Herkunft, weil sie dann nicht in ihr Heimatland abgeschoben werden können. Ohne Papiere wird also kaum jemand ausgewiesen werden können. Aber Menschen, die sich ihr Hierbleiben durch Betrug erschlichen haben, sollten sich nicht auf ein Gastrecht berufen dürfen. Daran wird die Erklärung von bestimmten beispielsweise afrikanischen Ländern zu sicheren Herkunftsländern nichts ändern. Denn fast überall dort sind Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung, welche einer Abschiebung entgegenstehen.

    Es gibt keine einfachen Lösungen. Auch das Asylpaket II regelt nichts, weder umfangreich noch dauerhaft. Es geht zudem davon aus, dass alle Beteiligte das Gesetzespaket umsetzen. Bei etlichen Kommunen und einigen Bundesländern sind Zweifel erlaubt. Erste politische Reaktionen aus der Opposition machen das deutlich. Und letztendlich werden es die meisten Ausländer versuchen, welche künftig ausreisen müssen, mit allen rechtlichen und praktischen Mitteln ihre Abschiebung zu vereiteln. Sie werden sich dabei zu Recht oder Unrecht auf Menschenrechte berufen und darin die Unterstützung einer Vielzahl von Verbänden, Organisationen und anderen Gruppen wie Glaubensgemeinschaften finden. Dem inneren Frieden des Landes wird damit kein Gefallen getan. Die Probleme werden weiter bleiben.
    Die Bundesrepublik Deutschland wird sich entweder als Staat und als Nation behaupten. Oder sie wird den Weg der Selbstaufgabe beschreiten.

    • Ok, ein sehr langes Klagelied darüber, was Ihrer Meinung nach nicht rund läuft. Das alles klingt sehr nach einem der 30 Millionen Bundestrainer, die auch immer ganz genau wissen, warum die deutsche Mannschaft in diesem Jahr nicht Europa- und 2018 nicht Weltmeister werden kann.

      Wie lautet aber nun Ihr Vorschlag? Was genau soll man wie genau mit welchem Ziel genau anders oder besser machen?

      • @Marlene: Was läuft denn bei Ihnen nicht rund? haben Sie ein Problem damit, dass 30 Millionen Menschen eine Meinung haben? Soll jemand seine Meinung nur dann formulieren dürfen, wenn er auf einem Mal für alle Probleme eine Patentlösung anbietet?
        Sie haben es doch gelesen: Es gibt keine einfachen Lösungen. Es wäre sehr viel gewonnen, wenn die Politik zur Anwendung von Recht und Gesetz zurückfindet. Wenn das stattfinden würde, bräuchte man sich über Patentlösungen kaum noch den Kopf zerbrechen.

      • Marlene, das ist kein Klagelied sondern eine Zusatandsbeschreibung. Wenn Sie genauer lesen würden könnten Sie auch Lösungen oder zumindest erste Schritte erkennen. Z.B. Anwendung des Rechts (Asylrecht, Drittstaatenregelung etc.), Schutz unserer Grenzen, konsequente Rückführung, Transfer abgelehnter Asylbewerber, Einwanderungsgesetz mit Qualitätskontrolle etc.

        • Ja, danke Bert. Das sind alles Inhalte bereits geltender Gesetze und praktizierter Rechtsprechung, wie sie CDU, SPD, FDP und Grüne in den 13 Kabinetten von Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel auf den Weg gebracht, angewendet haben und auch weiterhin anwenden. Aber sogar ein „Einwanderungsgesetz mit Qualitätskontrolle“ hätte in der akuten Notsituation vom letzten Spätsommer KEINEN deutschen Regierungschef – und wenn es auch der von Ihnen erträumte politische Erlöser selbst gewesen wäre – befähigt, anders zu handeln, als es Frau Merkel getan hat.

          Worin also über das schrill berserkernde Mosern und Lamentieren hinaus auch NUR EINE EINZIGE IDEE besteht, die im Rahmen unserer Verfassung sowie der mit ihr konformen Gesetze und vor dem Hintergrund bestehender internationaler Verträge und herrschender Macht- bzw. Interessenkonstellationen praktikabel oder durchsetzbar wäre, das, lieber Bert, finde ich in Ihren papageienhaften Nachplapper-posts genausowenig wie in den stark verwässerten Aufgüssen von Aufgüssen der extremistisch bramarbasierenden Stereotypen und Standardphrasen, wie sie sich die stets blasiert auftretenden, aber leider stets nur sehr mittelmäßig musizierenden AfD-Trompeten „Wolf“ und „Thomas Schmid“ hier im Blog ununterbrochen gegenseitig servieren.

          • @Marlene
            Die Einzige die lamentiert, sind Sie.
            Da stehen Sie Ihrer Lieblingskanzlerin in Nichts nach.
            Floskeln, Phrasen, vorgefertigte und oberflächliche Interviews, die andere für sie ausgearbeitet haben und die berühmte Raute, die m. A. n. lediglich für Unvermögen, Inkompetenz, Arroganz, Frechheit und dem ungenierten Brechen von geltenden Gesetzen steht.

            Leider sind die Bürger langsam müde, die immer gleichen platten Parolen zum „Durchhalten“ für alle, die nicht in Berlin im warmen Büro mit Luxusentlohnung, Dienstwagen, mit Chauffeur sitzen , weiter anzuhören.
            Sollten bis Mitte des Jahres noch weitere 500.000 nicht berechtigte, angebliche Asylbewerber über die nicht mehr existente Grenze nach Deutschland gelangen,wird die Ruhe im Land zu einem Sturm werden.
            Sie sollten mit Ihrer Meinung lieber dem Weg der Kanzlerin, auf Ihre bereits erstandene Hacienda in Lateinamerka folgen.
            Deutschland hätte dann zwei schwadronierende Nichtskönner weniger.

      • @Marlene
        Das hätte man verhindern können,indem man auf die AFD gehört hätte und zwar im Vorwege.
        Nun wird man die Geister der illegalen Massenzuwanderung und des Familiennachzuges ,incl. ernster Probleme nicht los.
        Herzlichen Glückwunsch!

    • @wolf

      Danke für Ihren sehr sachlichen und realistischen Kommentar. Habe diesen gleich kopiert und werde mit meinen Schülern darüber diskutieren.

      • Wo unterrichtest du denn? An der Sondaschule? Willst du deinen Kids dort (http://www.sondaschule.de/home/) zeigen, wie sie schablonenhafte Wahlpropagandatexte von rechtspopulistischen Bauernfängern, die mit den immerselben Halbwahrheiten, Vorurteilen und kulturpessimistischen Alarmismen punkten möchten, erkennen und kritisch dekonstruieren können ?

    • Wolf, sie vergessen bei aller Beschreibung der Zustände mal die Integrationsleistung unseres Landes in den letzten Jahren zu loben. Die wird deutlich, wenn man berücksichtigt, das in Deutschland anteilig an der Bevölkerung mehr Menschen leben, die hier nicht geboren sind, als in klassischen Einwanderungsländern wie den USA und Kanada. Und das auf engstem Raum. Viele Probleme an mangelhafter Integration liegen im übrigen auch an mangelndem Interesse der Zugewanderten. Unter anderem ist bei Türkisch-arabischer Zuwanderung nur wenig Interesse an unser Kultur und unserem Land zu erkennen. Augenscheinlich wird das immer wieder beim Besuch von Kulturdenkmälern und Museen, dort treffen Sie seit Jahrzehnten mehr Japaner, Koreaner und mittlerweile Chinesen als unsere Neubürger.

    • Sehr gut und solide zusammengefasst, obwohl ich nicht alle Textpassagen so unterschreiben würde, trotzdem mal ein klasse Kommentar!

      • Vielen Dank, Eratosthenes, das tut gut, von einem so außergewöhnlich vielseitigen griechischen Gelehrten wie Ihnen gelobt zu werden

        Und ich dachte schon hier würde praktisch jeder auf das Abspulen der immergleichen Lamento-Plattitüden von „Wolf“ und „Bert“ hereinfallen.

        Aber Sie, der als Mathematiker, Geograph, Astronom, Historiker, Philologe, Philosoph und Dichter, der im Auftrag der ägyptischen Könige aus der Dynastie der Ptolemäer rund ein halbes Jahrhundert lang die Bibliothek von Alexandria geleitet hat, geben sich natürlich nicht mit dem Nörgeln allein zufrieden. Sie wollen nicht nur Destruktion, sondern fragen, wie ich es ebenfalls immer tue, nach dem Konstruktiven, nach den Vorschlägen und Ideen, die im Rahmen unserer Verfassung sowie der mit ihr konformen Gesetze und vor dem Hintergrund bestehender internationaler Verträge und herrschender Macht- bzw. Interessenkonstellationen praktikabel und auch tatsächlich durchsetzbar wären.

        Bravo!

        Einen Käfer zertreten, wie Schopenhauer einmal anmerkte, kann schließlich jeder dumme Junge. Aber alle Professoren der Welt können keinen neuen machen. Nicht wahr? Und so einen staatlichen Organismus zu reanimieren, wenn ihn die Schreihälse, die Schlagetots und Gewaltpriesterinnen von der AfD und die aus Pegidistan erst einmal gründlich ruiniert haben, wird sicherlich auch kein Kinderspiel.

        • Oh, Pardon, habe ich mich etwa vertan?
          Ich meinte den Kommentar von Wolf!

          • Jaja, Eratosthenes, das hatte ich dann ja auch richtig begriffen, als ich über unser diesbezügliches Einverständnis schrieb: „Und ich dachte schon hier würde praktisch jeder auf das Abspulen der immergleichen Lamento-Plattitüden von „Wolf“ und „Bert“ hereinfallen.“

            („Bert“ hatte ich bloß hinzugefügt, weil der für die einfältige AfD-Tröte „Wolf“ immer den etwas primitiver geschnitzten Sekundanten markiert.)

      • Eratosthenes, ich bin auch Ihrer Meinung, dass man nicht nur Herumnörgeln sollte, wie „Wolf“ das hier immer wieder tut, sondern konstruktive Vorschläge und Ideen verlangen muss.

        Genau wie Sie und Marlene, Eratosthenes, hatte ganz oben (im zweiten Kommentar) schon Frau Marie A. darauf hingewiesen:

        „Wenn es ernsthafte Alternativen zu Merkels Entscheidung gäbe, so würde man sie gerne hören. Bisher aber erklingt von der säbelrasselnden Gegenbewegung zur Politik – immerhin aller etablierten Parteien – nur die Forderung nach einer ominösen festen Obergrenze der Flüchtlingszahlen. (…) Wer solche Linien auszieht, dem formt sich das Bild von einem Land, welches sich einmauert, seine Grenzen militärisch bewacht und Waffen einsetzt gegen Menschen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen. Es wäre das Ende unserer Welt, wie wir sie bisher kennen.

        Wieso also gibt es keine Partei, die eine Alternative bietet? Denn CSU, AfD und NPD haben außer Klagen, schrillen Tönen und Drohungen nichts beizutragen. Vielleicht weil es keine Alternative gibt zu einer Politik der kleinen Schritte? Und diese Schritte sind sichtbar für den, der sie sehen will. „

  14. Sehr geehrter „Wolf-„.Deutschland hat sich bisher nicht als Einwanderungsland begriffen. Auch nicht als schon fast zehn Millionen Migranten hier sesshaft geworden sind. Die Deutschen haben insbesondere die türkischen Einwanderer nie wirklich willkommen geheißen. -Ich kann Ihnen versichern,aus der Kultur kommend,dass wir uns auch nie als Deutsche verstanden haben.Der Deutsche war weltoffen,interessiert und tolerant genug eine funktionierende Multikulti Gesellschaft aufzubauen..Jedoch wurde die letzten Jahrzehnte der Generation „politisches Asyl“nicht darauf geachtet,dieses Zusammenleben konstruktiv zu erhalten.Auch von Seiten der jeweils anderen Kultur.Dazu sei auch die schleichende Islamisierung aus den Herkunftsländern zu erwähnen.Ebenso hat die Politik aus falsch verstandener Toleranz zugelassen,dass Imame in deutschen Moscheen die neue Generationen zu islamisieren versucht.Das trägt zu einer weiteren Kluft der Kulturen bei.Rassismus von beiden Seiten.Wenngleich ich den Deutschen als toleranter einstufen würde.Herr Jenckel sorgt nur für eine weitere Vertiefung dieser Kluft.Falsch verstandene Solidarität und Toleranz.Unwissend der Kultur und der Religionen.Stattdessen auf Andersdenkende losgehen.Im Gegensatz zu ihm,verstehen wir „Migranten“die berechtigten Sorgen der Deutsche und teilen diese.Nicht aus dem Rassismus heraus,wie Deutschen schnell unterstellt wird,sondern aus logischer Herleitung der Tatsachen und ausländischer Politik im Auge.Achten Sie auf den Dialog mit Andersdenkenden.Sie werden erstaunt sein,dass dahinter auch nur Menschen stehen.Wir Migranten werden gerade von allen Seiten missbraucht und instrumentalisiert.Ja,Auch aus dem linksgrünen Spektrum,die auf unsere Kosten ihren egozentrischen Narzissmus ausleben und somit nur weitere Ablehnung uns gegenüber fördern.Denn in Feinbilder aufbauen,verehrte Linksgrünen,steht ihr den Rechten in nichts nach.Schönen Tag!

    • Lieber „direkt“,

      Sie schreiben: „Wir Migranten werden gerade von allen Seiten missbraucht und instrumentalisiert.“ Da haben Sie recht. In besonders verabscheuungswürdiger Weise – da stimme ich Ihnen zu – geschah das gestern erneut durch die AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Die hatte nämlich am Freitag im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“ auf die Frage, wie ein Grenzpolizist auf den illegalen Grenzübertritt eines Flüchtlings reagieren solle, gesagt: „Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.“

      Sie werden dem Vorsitzenden der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski, sicher mit mir zusammen zustimmen, wenn er Petry als „offensichtlich geisteskrank“ bezeichnet. „Wer als Deutscher mit der Kenntnis um 2000 erschossene Flüchtlinge an der innerdeutschen Grenze fordert, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen, der kann geistig nicht normal sein, “ sagte Dombrowski der „Mitteldeutschen Zeitung“.

      • Lieber Herr Tibor R. Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes-aber bei Gruppen,Parteien,Völkern,Zeiten die Regel.Befreit die Linksgrünen auch nicht.Das wollte ich zum Ausdruck bringen.Sie müssen mich nicht auf Frau Petry aufmerksam machen.Denken kann ich ganz gut alleine und mir meine Meinung bilden,welche sich von ihrer wohl kaum unterscheiden wird.

      • Der abstruse und im geschichtlichen Kontext unzutreffende Vergleich, des von Ihnen zitierten Herrn Dombrowski, beweist lediglich nennenswerte Bildungsdefizite in der historischen Betrachtung unserer jüngeren Geschichte.

        • Soso, Herr Schmid, der Vergleich beweist „nennenswerte Bildungsdefizite in der historischen Betrachtung unserer jüngeren Geschichte“?

          Bestehen diese nennenswerten Bildungsdefizite bei Ihnen oder beim brandenburgischen CDU-Landtagsabgeordneten Dombrowski? Das wird aus Ihren Worten nicht ganz klar.

          Sie sagen, der Vergleich sei „abstrus und im geschichtlichen Kontext unzutreffend“. Inwiefern? Haben Sie sich bei dieser gravitätisch daher kommenden Formulierung auch etwas gedacht oder klang sie einfach nur gut?

          Was ist falsch daran, wenn Dieter Dombrowski, der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, die AfD-Vorsitzende Frauke Petry als „offensichtlich geisteskrank“ bezeichnet und wenn er diese Meinung begründet, indem er sagt: „Wer als Deutscher mit der Kenntnis von 2000 erschossenen Flüchtlinge an der innerdeutschen Grenze fordert, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen, der kann geistig nicht normal sein“?

          Ich bitte Sie, Herr Thomas Schmid, erklären Sie mir und den übrigen interessierten LZ-Lesern, worin das Abstruse, das im geschichtlichen Kontext Unzutreffende und das Bildungsdefizite Beweisende dieses Vergleichs besteht.

          • Sehr geehrter Herr Racskai,
            in einem (inzwischen nicht mehr aufzufindenden) Beitrag des Foristen Uppsala behauptet dieser, Sie wären Professor der Judaistik im schönen Osnabrück. Ich gehe davon aus, dass diese Angaben stimmen und folgere, dass Sie ein überaus gebildeter und hoch respektabler Zeitgenosse sind.
            Aufgrund dieser Annahme gehe ich weiterhin davon aus, dass Ihnen die von mir vorgetragene Sichtweise nicht unbekannt ist und von Ihnen argumentativ nachvollzogen werden kann.
            Demgegenüber steht ein von Ihnen eingestelltes Zitat des Flegels Dombrowski, der mit Unflätigkeiten und in abstoßender Art und Weise, diesen Pseudodisput mit Beleidigungen garniert. Wir sind uns sicher darin einig, dass derartige Wortmeldungen keinesfalls zu einem redlichen Gedankenaustausch beitragen können und diesen sogar in Abgründe führen, die sich einem ernsthaften geschichtswissenschaftlichen Diskurs entziehen.
            Drei besonders augenfällige Punkte für meine Sicht der Dinge möchte ich hier nachfolgend nennen.

            1. Herr Dombrowski scheitert schon im Hinblick auf den Grenzübertritt am Unterschied zwischen REIN und RAUS.
            Der Schießbefehl galt für DDR-Bürger, die aus dem Land RAUS wollten. Die hier bereits mehrfach publizierte gesetzliche Regelung in Deutschland, bezieht sich auf ungesetzlichen Grenzübertritt in unser Land HINEIN.
            2. Ein DDR-Flüchtling war nach damals geltendem bundesrepublikanischem Recht, Staatsbürger der BRD.
            Somit handelt es sich bei der „Republikflucht“ mitnichten um einen illegalen Grenzübertritt in das Hoheitsgebiet der BRD..
            3. Der Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze, das Produkt einer sozialistischen Unrechtsdiktatur, kann daher niemals mit den geltenden Gesetzen eines freiheitlichen und demokratisch verfassten Rechtsstaats verglichen werden.

            Wer derart abseitigen und widerwärtigen Stuss vorträgt, lässt nicht nur große Zweifel an seinem Demokratieverständnis und Geschichtsbewusstsein aufkommen, er verhöhnt zudem die Opfer der Mauermörder.

          • Sehr geehrter Herr Thomas Schmid,

            keiner Ihrer drei Punkte kann überzeugen:

            zu 1) Rein oder raus, wer auf einen Menschen schießt, NUR weil dieser ohne Erlaubnis eine Staatsgrenze quert, ist ein Mörder.

            zu 2) Ob dabei auf einen Staatsbürger der BRD oder auf einen Menschen geschossen wird, der nicht Staatsbürger der BRD ist, ist ganz gleichgültig. In BEIDEN Fällen handelt es sich um Mord.

            3) Ob ein solches Schießen – aufgrund eines „Schießbefehls“ oder ohne Schießbefehl – in einer „sozialistischen Unrechtsdiktatur“ oder in einem „freiheitlich und demokratisch verfassten Rechtsstaat“ erfolgt, ist ebenfalls ganz gleichgültig. In allen Fällen würde es sich um Mord handeln.

            All das ist in den verschiedenen Mauerschützenprozessen, in denen übrigens auch Fälle der Grenztötung von IN die DDR wechselnden Personen verhandelt wurden, vom Bundesgerichtshof festgestellt worden und in die materielle Auslegung der entsprechenden Gesetze, ohne die es keine Rechtsprechung geben würde, verbindlich eingegangen.

            Zum humanitär-moralischen – also nicht allein zum rein juristischen – Aspekt dieser höchst unappetitlichen Angelegenheit, in die Sie sich hier immer wieder hineinwühlen, empfehle ich Ihnen die erneute Lektüre des Kommentars vom Deutsch Everner RA Dr. Graubmann: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-62084

            MfG

            Tibor Rácskai

          • Sehr geehrter Herr Racskai,
            Ihre Antwort vom 4. Februar 2016 at 10:15 auf meine Erwiderung nehme ich mit großer Abscheu und Verachtung zur Kenntnis. Ihre Lügen werden in naher Zukunft an der Realität zerschellen.

          • Sehr geehrter Herr Thomas Schmid,

            Sie nennen es „Lüge“, wenn ich Mörder nenne, wer einen Menschen aus alleine dem Grund erschießt, dass dieser ohne Legitimation eine Staatsgrenze quert?

            Und an welcher „Realität“ KÖNNTEN diese meine angeblichen „Lügen“ wohl „zerschellen“? Einzig an der Realität doch nur, Herr Schmid, dass Menschen aus alleine dem Grund erschossen werden, dass sie ohne Legitimation eine Staatsgrenze queren. DAS verheißen Sie uns als „Gegenargument“, als Entkräftung, ja, als „Wahrheitsbeweis“ durch das Eintreten grauenhafter Tatsachen für die nahe Zukunft?

            Ihre Erwiderung vom 4. Februar 2016 um 13:44 Uhr „auf meine Antwort vom 4. Februar 2016 at 10:15“ nehme ich mit größter Abscheu, mit Entsetzen und Verachtung zur Kenntnis.

            Wie verkommen muss ein Mensch eigentlich sein, um solch einen „Gegenbeweis“ zu wünschen?

          • Herr Racskai,
            nehmen Sie bitte einfach die aktuelle und nach wie vor gültige Gesetzeslage zur Kenntnis und diffamieren Sie keine Bürger als verkommen, die für deren Einhaltung eintreten. Danke.

          • Thomas Schmid,

            ich nenne nicht „den“ Bürger verkommen, sondern nur den verantwortungslosen Blog.jj-Maskenspieler und AfD-Agitprop-Schmierfinken „Thomas Schmid“, der wahre, zutreffende, gesetzeskonforme und mit der geltenden Rechtsprechung übereinstimmende Aussagen von mir, allen Ernstes durch eine Realität „als Lüge“ überführt zu sehen wünscht, in welcher Menschen „durch Schusswaffengebrauch“ zu Tode kommen, die nichts anderes getan haben, als eine Staatsgrenze ohne Legitimation zu überqueren.

            Zum humanitär-moralischen Aspekt dieser im höchsten Grade unappetitlichen Angelegenheit, in die Sie sich immer wieder (zuletzt sogar mit dem Hinweis auf einen fiktiven Serienmörder) hineinwühlen, empfehle ich Ihnen noch einmal die Lektüre des Kommentars vom Deutsch Everner Anwalts Dr. Graubmann: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-62084

            Was würden Sie einem einfachen Bürger wie Graubmann in Ihrer Herrenmenschenattitüde erwidern, Thomas Schmid?

          • @ Thomas Schmid

            Eine kalt berechnend auf Gewalt und Lynchpsychosen setzende AfD-Vorsitzende und ein durch Ströme von Blut watender kannibalistischer Serienmörder als Empfehlungsgeber für eine rechtsextreme Splitterpartei, die soziopathische Abschottung durch Grenzbefestigungen und Schusswaffengebrauch predigt, aber außer Panikmache und der Denunziation von Vernunft, Bildung und Kenntnissen selbst keine einzige politische Idee zu bieten hat, darauf muss man als blasierter, mit Wikipediawissen sich groß tuender und speckige Überlegenheit simulierender Schmierenkomödiant, der Sie sind, Thomas Schmid, und der all das in seiner einzig von seinem sprachlichem Unvermögen verlässlich begleiteten Blog.jj-Tartüfferie nun schon über Wochen praktiziert, erst einmal kommen.

            Ich gratuliere Ihnen, Herr Thomas Schmid, die Rolle des pausbackigen, fein gescheitelten, aalglatten, selbstgerechten und durch keine Blässe auch nur eines eigenen Gedankens angekränkelten Unmenschen ist Ihnen wie auf den Leib geschneidert.

            Ich wünsche Ihnen ein behagliches Wochenende in rundum komfortabler Eintracht mit sich selbst.

            Katja Fricke

    • direkt
      putin lässt grüßen. die vergewaltigung fand nicht statt. ich rieche was, was sie nicht riechen.

  15. Nicht so verbissen! Wie die Geschichtsschreibung lehrt, ändern sich die Betrachtungsweisen alle paar Jahre. Ein Selbstversuch im Wechseln von Standpunkten und Herangehemsweisen kann überraschend belebend sein und auch Verkrampfungen und Verstocktheiten ideeller Art lösen. Danach dann frisch und wagemutig mit anzupacken und Tatkraft sowie Zuversicht zu entwickeln und zu vermitteln, kann eine schöne Folge von perspektivischen Relativierungen sein. Wer hätte beispielweise gedacht, dass die luxuriöse Ausstattung von Wohnräumen mit hochwertigen Materialien einmal als „Visual detoxing“ bezeichnet werden würde? Noch vor wenigen Jahren, schwieg meistens darüber, wer seinen Urlaub in einem Gesundheitshotel verbrachte. So etwas nannte sich „Kur“, ein Wort, dem man die Unzulänglichkeiten des eigenen Körpers regelrecht anhört. Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Cholesterinwerte – alles schambehaftete Themen. Die Orte, an denen man gegen sie ankämpfte, standen im sozialen Ranking zwischen Krankenhaus, Altersheim und den Weight Watchers. Wer zur Kur musste, hatte die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Dieses Image hat sich nicht nur gewandelt, sondern in sein Gegenteil verkehrt. Zumindest was die neuen, luxuriösen Gesundheitshotels angeht. Sie nennen sich heute natürlich ganz anders: „Well Clinics“ oder „Medical Spas“, beispielsweise der Lanserhof Tegernsee (mit „Energy Cuisine“ nach F.X.Mayr!) oder die SHA Clinic bei Alicante (Makrobiotik!). Entgiften (Der Darm ist das zweite Gehirn!) ist hier Sport, weil es anstrengend ist und der Terminkalender voll. Detox-Drainage, Bio-Impedanz-Analyse, Hydrotherapie, Blut-, Harn- und Hormon-Profil, Solebad oder Saunarium bei 55 Grad mit Minz-Menthol-Duft: Das sind nur einige Stationen auf der „Reise zu sich selbst“, wie der Lanserhof für sein „Med Concept“ wirbt. Zusätzlich zu den Anwendungen – so hieß das früher mal, im Kur-Vokabular – lassen sich die Gäste durchchecken von Fachärzten der Orthopädie, Gynäkologie, Neurologie, der Gefäßmedizin und Psychologie und machen vor Ayurveda-Retreat und anschließender Bettruhe Selfies mit dem Küchenchef, der ihnen beibringt, einen Mini-Burger aus Dinkelsemmel, Birnen sowie einer teelöffelgroßen Portion Kalbfleisch zu konstruieren. Wer in den Lanserhof, die SHA Clinic, das Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden oder ins fünf Sterne Parkschlösschen in Traben-Trarbach an der Mosel fährt, übernimmt die Kontrolle über sein Leben, nicht nur im Erschöpfungs- oder Krankheitsfall, sondern präventiv – schon allein durch die segensreiche Wirkung eines Aufenthalts in schön gestalteter Umgebung. Übersetzt in die Business-Sprache könnte man sagen: Diese Orte wollen Teil der Lösung sein. Keinesfalls Teil des Problems.

    Versuchen auch Sie bitte stets, Teil der Lösung, aber keinesfalls Teil des Problems zu sein, liebe LZ-Kommentierende. Be a bridge (not a barrier) to the world ! Es ist ganz einfach. Seien Sie gut zu sich, dann sind Sie es auch zu anderen.

    Mit ganz lieben Grüßen

    Tania Messner

  16. Michael Kohlhaas

    Gerade habe ich den Artikel „Jeder ist vor dem Gesetz gleich“ von Wolfram Weimer, veröffentlicht am 29.01.2016 vom Handelsblatt (online), gelesen, und ich muss sagen, die Situation, die sich mir nun darbietet, ist sehr verwirrend.

    Während beide Journalisten – Herr Jenckel wie Herr Weimer – sich noch in ihrer Forderung einig sind, dass die deutschen Strafgesetze dem Verfassungsgebot der Gleichbehandlung entsprechend deutschen wie ausländischen Staatsangehörigen gegenüber in gleicher Weise anzuwenden sind, gehen die Unterschiede schon damit los, dass Herr Jenckel etwas von „Misthaufen“ schreibt, während Herr Weimer in seinem Artikel die „Pizza Mista“ thematisiert. Gänzlich unvereinbar werden die Beiträge der beiden Journalisten dadurch, dass Herr Jenckel auf dem Standpunkt steht, Ausländer würden durch eine im Vergleich mit der Handhabung gegenüber deutschen Staatsangehörigen härtere Bestrafung benachteiligt werden, während Herr Weimer das glatte Gegenteil beklagt – dass nämlich die Strafgesetze vielfach nur noch gegenüber Deutschen, aber nicht mehr gegenüber Ausländern (namentlich Flüchtlingen) angewendet werden. Während Herr Jenckel den Politikern vorwirft, durch die Forderung nach härterer Bestrafung von Ausländern gegen die Grundrechte des Art. 1 GG (Schutz der Menschenwürde) und des Art. 3 GG (Gleichbehandlung) zu verstoßen, möchte Herr Weimer den Politikern am liebsten eine Ausgabe des Grundgesetzes zustecken, um sie daran zu erinnern, dass auch die in den Flüchtlingsunterkünften lebenden oder sich im öffentlichen Raum aufhaltenden Frauen Trägerinnen einer Menschenwürde sind, welche – auch vor Übergriffen durch männliche Ausländer – zu schützen der Staat verpflichtet ist.

    Dabei geht es ja nicht nur darum, dass beide Journalisten unterschiedliche Meinungen zu einem Thema haben. Ihre Argumentation fußt auf unterschiedlichen Tatsachenannahmen – nämlich darüber, ob Ausländer oder Deutsche einer schärferen strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt sind.

    Wie soll man als Leser damit umgehen? Die Ausführungen von Herrn Weimer als mistiges Produkt eines provinziellen Käseblatts abzutun, wird wohl nicht funktionieren. Schließlich handelt es sich bei dem Handelsblatt um eine überregional erscheinende Tageszeitung mit einer Auflage von rund 123.500 Exemplaren – das ist mehr als das Vierfache der Auflage der Landeszeitung für die Lüneburger Heide (ausgehend von den bei Wikipedia veröffentlichten Zahlen). Man wird Herrn Weimer angesichts seiner Vita (ehemals Chefredakteur der Tageszeitung Die Welt, des Politik-Magazins Cicero und des Focus) wohl auch nicht als journalistischen Leichtmatrosen abqualifizieren können.

    Ich bin ratlos.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/whatsright/whats-right-zu-fluechtlingen-kettenreaktion-der-rechtsbrueche/12895718-2.html

    • Hallo, Herr Kohlhaas,
      die Größe eines Blattes sagt erstmal nichts darüber aus, ob die Meinung nun richtig oder falsch ist.

      Sie versuchen zudem, etwas zu zerlegen, was nicht zu zerlegen ist.

      Politikern werfe ich vor, Abkommen nach Gutdünken auszulegen, bei den Gesetzen, unseren nationalen Gesetzen, fordere ich nur Gleichbehandlung. Gleich kennt keine Steigerung, weder dahin, Ausländer sollten härter als Deutsche bestraft werden, noch umgekehrt.

      Ich kenne den Artikel von Herrn Weimer nicht, werde mich gleich ans Lesen machen.
      LG

      • Michael Kohlhaas

        Hallo, Herr Jenckel,

        ich stimme mit Ihnen darin überein, dass Gleichheit keine Steigerung kennt (wenn man sich nicht – wie George Orwell – die schriftstellerische Freiheit nimmt, eine Farm zu erschaffen, auf der manche Tiere gleicher sind als andere).

        Wohl aber gibt es ungleiche Sachverhalte. Um in solchen Fällen die Ungleichheit zu beschreiben, bedient man sich gemeinhin des Komparativs. Auch Sie haben in Ihrem Artikel zu diesem sprachlichen Mittel gegriffen, indem Sie geschrieben haben: „Bei ausländischen Männern ist die dunkle Macht des fremden Glaubens, der fremden Kultur schuld an Habgier und Brutalität. Und das, obwohl sie nur geduldete Gäste sind. Schon deswegen gehören die Delikte natürlich hier ganz anders, schneller und härter bestraft.“

        Nun wenden Sie sich mit Ihrer Antwort auf meinen letzten Beitrag gegen die darin enthaltene Passage: „…dass Herr Jenckel auf dem Standpunkt steht, Ausländer würden durch eine im Vergleich mit der Handhabung gegenüber deutschen Staatsangehörigen härtere Bestrafung benachteiligt werden…“ Mit meinen zitierten Worten habe ich Ihrem Artikel eine Interpretation gegeben, die offenbar nicht in Ihrem Sinne ist – nämlich die, dass Sie sich gegen eine härtere Bestrafung von Ausländern im Vergleich zur Praxis gegenüber Deutschen bzw. darauf gerichtete Forderungen wenden. (Anmerkung: Im Deutschen enden regelmäßig gesteigerte Adjektive im Komparativ auf „-er“ und werden üblicherweise mit „als“ zum Vergleichsobjekt verbunden. Das Vergleichsobjekt haben Sie in der von mir zitierten Passage Ihres Artikels leider nicht benannt, so dass ich mich genötigt sah, den Gehalt Ihrer Ausführungen durch Interpretation zu ermitteln, es zumindest zu versuchen).

        Wenn Sie mit der von mir zitierten Passage aus Ihrem Artikel nicht das Problem der fehlenden Gleichbehandlung von Ausländern und Deutschen ansprechen wollten (und davon muss ich ja ausgehen, nachdem Sie mir in Ihrer Antwort auf meinen letzten Beitrag deutlich gemacht haben, dass die Begriffe „Gleichbehandlung“ und „härtere Betrafung“ nichts miteinander zu tun haben, ja, nichts miteinder zu tun haben können, weil Gleichbehandlung keine Steigerung kennt), dann frage ich mich: Was wollen Sie dem Leser mit der aus Ihrem Artikel zitierten Passage eigentlich sagen?

        • Ich hab‘ ein komisches Gefühl, mir wird auf einmal so schwül. Feine Hyper-Interpretation.

        • Was für ein Kohl mal wieder Herr Haase

          Viel geredet, wenig nachgedacht. Die Rhetorik der Verschärfung – à la von Stetten – lebt ja geradezu vom Aussparen des Vergleichsobjekts. Schließlich möchte man bloß »Entschlossenheit« demonstrieren, aber doch nicht – wie von Storch – verraten, wozu man entschlossen ist, um sich so als der Unmensch zu entlarven, der man ist. Das ist doch gewöhnlich auch Ihre Methode: „nicht relativieren“ lautet die Parole des Inhumanismus. Sexuelle Gewalt von Fremden ist mit sexueller Gewalt von Einheimischen nicht vergleichbar, jene ist Ausdruck einer prinzipiellen Andersartigkeit, diese Ergebnis eines graduellen Abirrens vom rechten Weg.

          Übrigens: »Delikte [gehören] natürlich hier ganz anders, schneller und härter bestraft [als] … «

          a) Fehler

          b) dort

          c) in der Vergangenheit

          d) bei anderen

          e) von anderen

          f) etc., etc.

          (…)

          Das Lied zum Versäumnis: https://www.youtube.com/watch?v=XVMljJk8g8E

      • Lieber Herr Jenckel,
        vielen Dank für die Korrektur. Bitte löschen Sie meinen diesbezüglichen Beitrag vom 31.01. at 22:56 oder dokumentieren Sie die vorgenommene Berichtigung. Sie wollen die Leser doch nicht verwirren? Danke.

        • Hallo Michael Kohlhaas alias Bert-Wolf-Thomas Schmid-Runkel-direkt,

          betrachten Sie Ihren „Beitrag“ vom 31.01. at 22:56 bitte als gelöscht und „die vorgenommene Berichtigung“ bitte als dokumentiert.

          Ihre Sorge, widrigen Falles könne der Eindruck entstehen, HERR JENCKEL wolle die Leser verwirren, ist eine Kostprobe Ihrer perfiden Inversionsrhetorik en miniature, die ganz unverkennbar den natürlichen Kerker Ihres gedanklichen Unvermögens darstellt. Denn die leider sehr zahlreichen grammatikalischen, orthographischen und stilistischen Mängel Ihres sprachlichen Ausdrucks (von Ihren inferioren ideologischen Stereotypen sehe ich einmal ab) – wie Sie in allen Ihren hübschen Kostümierungen zuverlässig wiederkehren – deuten ja darauf hin, dass Ihnen ein rationales Steuern Ihres Blog- und Mailverhaltens nur sehr unvollkommen gelingt.

          Also: Nicht Herr Jenckel WILL die Leser verwirren, das wollen nur Sie — um davon abzulenken, dass Sie hier als anonymer Rollen- und Maskenspieler, der seinen eigenen Puppen ständig als der feine Thomas zuapplaudiert, kleine schäbige Propagandafeldzüge inszenieren.

          Und nicht Herr Jenckel hält DIE LESER für so dämlich, dass diese IHRE Scharaden nicht zu durchschauen und zu deuten wüssten! Die Leser als dumm hinstellen und unterschätzen, das tun allein Sie, lieber Michael Kohlhaas alias Bert-Wolf-Thomas Schmid-Runkel-direkt.

          Und auch nur jemand wie Sie kann auf den Gedanken verfallen, die Verantwortung für das Ausbügeln einer ihm selbst unterlaufenen verräterischen Ungeschicklichkeit im Handumdrehen jemand anderem aufzubürden — und dabei zu übersehen, wie es Ihnen leider geht, dass solche unfreiwilligen Selbstentblößungen schon längst zu seinem eigenen Erkennungszeichen bei LZ-Online geworden sind. Wovon auch jeder Leser weiß, lieber Michael Kohlhaas alias Bert-Wolf-Thomas Schmid-Runkel-direkt, außer ihnen selbst.

          Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen ersprießlichen Nachmittag.

          • Hallo Jasmin,
            Leute wie Sie, die noch nicht einmal den Mut aufbringen mit Klarnamen zu posten, sollten besser schweigen oder sich ersatzweise um einen Friseurtermin bemühen.
            Schönen Tag noch.

      • Sehr geehrter Herr Jenckel,

        an dieser Stelle sind drei vergleichsweise sehr harmlose Kommentare, die hier zwei Tage lang zu lesen waren, nachträglich von Ihnen gelöscht worden.

        Warum?

        • Gelöscht wird Wahlwerbung, Verherrlichung von Gewalt, Links- und Rechtsextremismus.
          Sicher aber nicht berechtigte und auch nicht polemische Kritik, solange nicht Fäkalsprache dominiert.
          Ansonsten wurde ein Name geändert, zu Recht und auf Wunsch eines Kommentators, und eine Artikel aus der SZ auf Zitatlänge mit Link gekürzt.
          Das war es meines Wissens. Sollte noch was fehlen, reichen Sie es gerne nach. LG

    • Vor allem Paragraf 3 Grundgesetz ist lesenswert. Beachtenswert sogar.
      Ob Discothekenbesitzer dieses auch so sehen? Wie wäre es mit Sippenhaft? Hatten wir auch schon mal. Herr Weimer hat da wohl einen schlechten Tag gehabt, oder? Jede Medaillie hat zwei Seiten.

    • Vor allem Paragraf 3 Grundgesetz ist lesenswert. Beachtenswert sogar.
      Ob Discothekenbesitzer dieses auch so sehen? Wie wäre es mit Sippenhaft? Hatten wir auch schon mal. Herr Weimer hat da wohl einen schlechten Tag gehabt, oder? Jede Medaillie hat zwei Seiten. Einige sind gleicher als andere. Was ist daran neu? Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Wo, beim Kinderkriegen oder bei der Bezahlung? Die sich jetzt aufregen, sind in meinen Augen Pharisäer. Die Flüchtlingsproblematik
      deckt nur unsere Scheinwelt auf, sonst nichts. Was Weimer geschrieben hat ist schlimm und passiert, was er verschweigt, ist leider viel schlimmer.

    • Ludwig Hüttner

      Hi Michael Kohlhaas alias Wolf-Thomas Schmid-Runkel,

      na, wieder in Sachen Rollenspielringelreigen und Vielstimmigkeitssimulation zum Zwecke des Vortäuschens einer multipersonalen Schar von Unterstützern und Claqueuren des monologischen Zeterns unterwegs? Sie sind wirklich ein ganz ein fleißiges Propagandabienchen, pfui Deifi is des Leben schee!

      Dass Sie ratlos sind, hätten Sie den Lüneburgern urbi et orbi nicht extra noch einmal ausdrücklich einzugestehen brauchen. Denn wäre es anders, hätten Sie statt „ratlos“ sicher „von beschränkten Fähigkeiten und Kenntnissen“ geschrieben und davon abgesehen, die bereits ungefähr vierhundert Mal durchgesabberte Schimpfkanonade einen landesweit bekannten rechtspopulistischen Publizisten (er selbst nennt sich, wie Sie sich vermutlich auch, „wertkonservativ“) wie Wolfram Weimer noch ein weiteres Mal nachzubeten, dessen ebenso aggressives wie juristisch haltloses Gerede über angeblich anfechtbares „Staatsversagen und vermeintliche „Rechtsbrüche“ von Regierungsseite nicht dadurch richtiger wird, dass Se es hier in blöder Ahnungslosigkeit von der Materie, aber auftrumpfend augenrollend wiederkäuen. So legitim POLITISCHE Kritik am staatlichen Umgang mit den Flüchtlingen ist, so wenig spricht für die Annahme von RECHTLICHEN Fehlern oder etwa gar eines massiven Rechtsbruchs. KEINER, auch keiner der aus Bayern krähenden ehemaligen Verfassungsjuristen, der die Flüchtlingspolitik als Rechtsversagen anprangert, kann präzise aufzeigen, welche Rechtsnorm denn auf welche Weise verletzt wird.
      Auch das von der Bayrischen Staatskanzlei in Auftrag gegebene Gutachten des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Udo Di Fabio (http://bayern.de/Gutachten_Prof_Di_Fabio) nutzt fragwürdige staatstheoretische Argumente, um den Bund zu europarechtswidrigen Alleingängen anzuhalten, die dieser den Ländern angeblich verfassungsrechtlich schuldet. Das ist steil. Man kann dieses Gutachten auch als Zeugnis einer Verhärtung des politischen Klimas sehen, in dem nun ehemalige Verfassungsrichter ihre hohe Reputation dazu verwenden, einer demokratischen Regierung einen Rechtsbruch zu unterstellen, ohne diesen konkret benennen zu können. Sicherlich nicht bringt dieses Gutachten dagegen eine Absicht der Bayerischen Staatsregierung zum Ausdruck, gegen den Bund zu klagen. Dass eine Klage damit nicht zu gewinnen ist, wissen auch die erfahrungsgemäß hervorragenden Juristen in München.
      Die Pflichten, die im Asylgesetz (vor allem § 18) formuliert sind, stehen unter dem Vorbehalt einer abweichenden Vorgabe des Bundesinnenministers. Allein das schließt den Vorwurf des Rechtsbruchs aus. Abweisen oder Nichtabweisen ist eine POLITISCHE Entscheidung. Sicher kann man sich darüber ärgern, dass eine solche generelle Entscheidung, wie sie jetzt praktiziert wird, nicht parlamentarisch diskutiert und entschieden wurde. Das ändert aber nichts daran, dass KEIN RECHTSBRUCH vorliegt.

      Und natürlich, die Grundrechte gelten. Keine Frage. Ob sie jedoch jederzeit und überall erlangt und durchgesetzt werden können, ist immer eine Frage. Das kann schon hinter Ihrer Wohnungstür nicht mehr so sein und gewiss auch in machen Flüchtlingsunterkünften nicht. Verstöße gegen geltendes Recht sind im Alltag nie auszuschließen. Doch ihre Verwirklichung ist einklagbar. Das ist für einen Rechtsstaat entscheidend.

      Im Übrigen hat Herr Jenckel NICHT behauptet, „Ausländer würden durch eine im Vergleich mit der Handhabung gegenüber deutschen Staatsangehörigen härtere[n] Bestrafung benachteiligt werden“. Denn Jenckels Bezugsgröße ist nicht die juristische Praxis, sondern DAS GEREDE, wie es in Gestalt von Leserbriefen, Mails und Posts auf ihn ein, um ihn herum und über ihn (und uns) hinwegtobt, das Gerede, mit dem er in seiner journalistischen Praxis tagtäglich zu tun hat, und dessen Tenor (oder dominierenden Sinn und Gehalt) er so zusammenfasst: „Bei ausländischen Männern ist die dunkle Macht des fremden Glaubens, der fremden Kultur schuld an Habgier und Brutalität. Und das, obwohl sie nur geduldete Gäste sind. Schon deswegen gehören die Delikte natürlich hier ganz anders, schneller und härter bestraft.“

      Und DIESER Stimmlage, die dem Fremden als dem Minderwertigen, das den „Volkskörper“ auf krank machende Weise beeinträchtigt, eine rigoros purifizierende Behandlung angedeihen lassen möchte, diesem widerlichen Gekrähe von dem Misthaufen der Geschichte in einen nach Pulverdampf und Blut riechenden Nebel hinein, mit welchem Horst Seehofer, Christian von Stetten oder Wolfgang Bosbach, aber auch Typen wie Wolfram Weimer und Sie selbst, Michael Kohlhaas alias Wolf-Thomas Schmid-Runkel, kleine, miese Aufmerksamkeitsgewinne und parteipolitisches Vorankommen befördern möchten, diesem verantwortungslosen Spielen mit dem Feuer der Ungleichbehandlung und dem Irrsinn derjenigen, die sie in „Bürgerwehren“ gerne einmal exekutieren würden, versucht Jenckel entgegen zu wirken, indem er zur Besinnung aufruft: schützt die Grundrechte und missbraucht nicht die Gesetze und denkt – möchte ich hinzufügen – an die Warnung Friedrich Schillers:

      Wehe, wenn im Schoß der Städte
      (…)
      Der ruhge Bürger greift zur Wehr,
      Die Straßen füllen sich, die Hallen,
      Und Würgerbanden ziehn umher,
      Da werden Weiber zu Hyänen
      Und treiben mit Entsetzen Scherz,
      Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
      Zerreißen sie des Feindes Herz.
      Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
      Sich alle Bande frommer Scheu,
      Der Gute räumt den Platz dem Bösen,
      Und alle Laster walten frei.
      Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
      Verderblich ist des Tigers Zahn,
      Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
      Das ist der Mensch in seinem Wahn.
      Weh denen, die dem Ewigblinden
      Des Lichtes Himmelsfackel leihn!
      Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden
      Und äschert Städt und Länder ein.

      • Haben Sie bewußt nur das verkürzte Zitat eingestellt, oder war es nur Zufall?

        Wenn man nämlich alles sieht, könnte man es auch anders interpretieren….

        Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
        Da kann sich kein Gebild gestalten;
        Wenn sich die Völker selbst befrein,
        Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.

        Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte
        der Feuerzunder still gehäuft,
        das Volk, zerreißend seine Kette,
        zur Eigenhilfe schrecklich greift!
        Da zerret an der Glocke Strängen
        der Aufruhr, daß sie heulend schallt,
        und, nur geweiht zu Friedensklängen,
        die Losung anstimmt zur Gewalt.
        „Freiheit und Gleichheit!“ hört man schallen;
        der ruh’ge Bürger greift zur Wehr,
        die Straßen füllen sich, die Hallen,
        und Würgerbanden ziehn umher.
        Da werden Weiber zu Hyänen
        und treiben mit Entsetzen Scherz;
        noch zuckend, mit des Panthers Zähnen
        zerreißen sie des Feindes Herz.
        Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
        sich alle Bande frommer Scheu;
        der Gute räumt den Platz dem Bösen,
        und alle Laster walten frei.
        Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
        verderblich ist des Tigers Zahn;
        jedoch der schrecklichste der Schrecken,
        das ist der Mensch in seinem Wahn.
        Weh denen, die dem Ewigblinden
        des Lichtes Himmelsfackel leihn!
        Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden,
        und äschert Städt‘ und Länder ein.

  17. Erster Artikel:
    Scharfe Kritik an den Fernseh-Kommentatoren

    „Geradezu unerträglich“
    Von allen Sendungen der beiden Fernsehprogramme fordern nach wie vor die Magazine die schärfste Kritik heraus. So hat jetzt im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks der dortige Vertriebenenvertreter Almar Reitzner wie vor ihm schon mehrfach sein sozialdemokratischer Parteifreund Wenzel Jaksch scharfe Kritik an der Behandlung gesamtdeutscher Fragen und der Vertriebenen Probleme durch Magazinsendungen im Fernsehen geübt.
    Reitzner kritisierte vor allem „Panorama“, „Monitor“ und „Report“.
    Er sprach dabei von „glatten Fälschungen“ und „böswilligen Verdrehungen“.
    Reitzner, der auch Präsidialmitglied des Sudetendeutschen Rates ist, warf die
    Frage auf, ob das Fernsehen nicht an Infiltrationsversuchen von kommunistischer Seite und an der Aktivität rechtsradikaler Gruppen mitschuldig geworden sei.

    Zweiter Artikel:
    Spargesetze
    Von unserem Bonner Mitarbeiter.

    „Wie im Jahre 1966, sollen mit dem Bundeshaushalt 1967 wieder Spargesetze verabschiedet werden. Das vorige Mal hießen sie Haushaltssicherungsgesetz und Steueränderungsgesetz, diesmal werden sie Finanzplanungsgesetz und Steueränderungsgesetz genannt. Während 1966 überwiegend die Wahlgeschenke von 1965 zurückgeholt wurden, wird jetzt in die deutsche Sozialgesetzgebung mit dem Rotstift hineingefahren. Im einzelnen sind im Finanzplanungsgesetz unter anderem folgende Änderungen beabsichtigt.“

    Dritter Artikel:
    Polnischer General kämpft für die Wahrheit

    „ Durch deutsche Zuwanderung ein riesiger Nutzen…“
    Es habe geradezu eine „Parallele“ in den historischen Abläufen, einschließlich der „demographischen Prozesse“ im polnischen wie im deutschen Osten gegeben. Durch Zuwanderung Deutscher nach Polen aber habe sich ein „riesiger Nutzen für die Entwicklung unserer Städte und unserer Landwirtschaft“ ergeben, schreibt Kukiel.

    Vierter Artikel:
    Kluft wird größer (dtd)

    Die Entwicklungsländer sind katastrophal verschuldet. In vielen Ländern macht die Bevölkerungsexplosion das wieder zunichte, was von außen in das Land hineingepumpt wurde. So stieg zum Beispiel der Lebensstandard pro Kopf in Indien in den letzten Jahren nur um drei bis vier Dollar jährlich. In den westlichen Ländern dagegen erhöhte er sich um etwa 85 Dollar. Das Gefälle zwischen den reichen und armen Ländern ist also trotz der enormen Hilfen –
    allein seit 1956 zahlte der Westen 82 Milliarden – nicht geringer geworden. Dafür aber hat sich die Schuldenlast der Entwicklungsländer enorm vergrößert.

    Fünfter Artikel:
    Flüchtlinge in Österreich

    Auf dem Jahreskongress der Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem (AWR) in Feldkirch (Österreich) wurden in weitem Umfang österreichische Flüchtlingsprobleme beraten. Wie die österreichische Sektion mitteilte, leben derzeit in ihrem Lande 370000 Vertriebene. Von den 370000 sind 119000 Sudetendeutsche und 110000 Südostdeutsche. 20000 stammen aus den altreichsdeutschen Vertreibungsgebieten oder leben aus einem anderen Grunde als Vertriebene deutscher Staatsangehörigkeit in Österreich. 28000 sind Südtiroler. Zu dem Rest gehören unter anderem 12000 Mandatsflüchtlinge, d.h. als fremdvölkisch Flüchtlinge. Aus Ungarn waren 1956 insgesamt 200000 Personen, darunter 4000 Deutsche, nach Österreich gekommen. Viele sind wieder zurückgegangen. Der größte Teil ist nach Übersee oder in andere westliche Länder weitergewandert. H.N.

  18. Die hässliche Fratze der AfD

    Frauke Petry lügt, wie auch Marcus Pretzell lügt und gelogen hat: Ein Gesetz, das Grenzpolizisten auch nur ERLAUBT, von GEBIETEN kann überhaupt keine Rede sein, notfalls von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, um einen illegalen Grenzübertritt zu verhindern, gibt es in Deutschland nicht!

    »Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weist Äußerungen der Vorsitzenden der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, zum Schusswaffeneinsatz an der deutschen Grenze mit aller Schärfe zurück. „Die Aussage der AfD-Vorsitzenden zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge entlarvt radikales und menschenverachtendes Gedankengut“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek am Samstag in Berlin. In einem Medienbericht hatte Petry auf die Frage eines Journalisten, wie die Grenzpolizei auf einen versuchten Grenzübertritt eines Flüchtlings reagieren solle, geantwortet: „Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“ Das, so der GdP-Vize, entspreche weder der Wahrheit noch der Gesetzeslage. Kein deutscher Polizist würde schießen, betonte Radek.

    An keiner Stelle der geltenden Polizeigesetze gebe es die Rechtsnorm, den Grenzübertritt von Flüchtlingen mit dem Gebrauch der Schussswaffe zu verhindern. Radek: „Wer ein solches radikales Vorgehen vorschlägt, will offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren. So etwas hatten wir schon einmal in der deutschen Geschichte, und das wollen wir nie wieder.“«

    Quelle: http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_Gewerkschaft-der-Polizei-GdP-weist-Petry-Aeusserung-scharf-zurueck

    MfG

    Lena Bergmann

    • @ Lena Bergmann
      Dann existiert kein Grenzschutz? Wie stehts mit den EU Aussengrenzen?
      Ihrer Meinung nach, müssen sich an der EU Aussengrenze die Beamten von illegalen Einwanderern überrennen lassen und dürfen ausser zusehen nichts tun, um dies zu verhindern? Egal ob dies gefährliche Terroristen sind, oder nicht?
      Und der Gesetzgeber darf auf Gesetze aufmerksam machen, die er selbst bricht? Nämlich die illegale Masseneinwanderung zulassen, die von sicheren Drittstaaten stammen?

    • Hätten Sie sich die Mühe gemacht, die Grundlagen der diesbezüglichen Forderung von Frau Petry zu nennen, könnten sie diese auf Basis von Fakten seriös bewerten. Leider haben Sie diese Chance vertan. Hier die gesetzliche Grundlagen, auf die sich Frau Petry bezieht:
      http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html
      Bitte beachten Sie besonders die § 4, 10 und 11.
      Leider bin ich im Augenblick zeitlich unter Druck. Daher später mehr.

      • Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält die Äußerung Petrys für falsch, wonach Polizisten per Gesetz verpflichtet seien, zum Schutz vor illegalem Grenzübertritt „notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch“ zu machen.

        Dazu meint GdP-Vize Jörg Radek im Interview von MDR INFO: „Das ist gesetzlich nicht gedeckt. Waffen dürfen nur zur Abwehr einer unmittelbaren Gefahr eingesetzt werden. Die illegale Einreise von Flüchtlingen zählt dazu nicht.“

      • Thomas Schmid,

        warum wundert mich eigentlich nicht, dass gerade Sie um Verständnis für eine eiskalt berechnende und gewissenlose Demagogin wie Frauke Petry werben?

        JA, es gibt das „Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes“. Und, ja, in Paragraf 11 ist dort auch der „Schusswaffengebrauch im Grenzdienst“ geregelt. Ja, Polizisten dürfen bei akuter Gefahr – wie überall und immer – Waffen auch an Deutschlands Grenzen gegen Personen einsetzen, die eines Verbrechens verdächtigt werden und die auch nach mehreren Hinweisen erheblichen Widerstand leisten. Dazu hat der Bundesgerichtshof 1992 präzisierend festgestellt: Schüsse an der Grenze dürften nur der „Verteidigung von Menschen“ dienen – wenn „von demjenigen, auf den geschossen wird, unmittelbar eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist“.

        NEIN, Schüsse auf Flüchtlinge erlauben unsere Gesetze nicht. Für die unerlaubte Einreise (den illegalen Grenzübertritt) sieht Paragraf 95 des Aufenthaltsgesetzes eine Geldstrafe oder bis zu ein Jahr Gefängnis vor.

        • Liebe Lena Bergmann,
          die Website des Bundesjustizministers stellt das UWzG in seiner aktuellen, seit 1961 gültigen Fassung dar. Ziel dieses Gesetzes ist die Schaffung von Rechtssicherheit. Eine Änderung aufgrund des von Ihnen genannten Urteils wurde nicht vorgenommen. Warum ist das wohl so? Außerdem sind Recht (im Sinne des Gesetzes) und Rechtsprechung nicht das gleiche.
          Damit ist hinlänglich nachgewiesen, dass dieses Gesetz aus dem Jahre 1961 nach wie vor rechtsverbindlich ist und aktuell Gültigkeit besitzt.

          Somit weicht die Aussage von Frau Petry nicht im mindesten von o.g. Rechtsvorschrift ab. Genau dies ist der springende Punkt und den habe ich wahrheitsgemäß anhand der Fakten dargestellt.
          Selbstverständlich ist Kritik an diesem Gesetz statthaft. Dies widerlegt aber nicht die Darstellung von Frau Petry und kann somit ebenfalls keine angebliche Entgleisung nachweisen. Bitte adressieren Sie Ihre Kritik an den Gesetzgeber und nicht an Personen, die von interessierter Seite genötigt werden, bestehende Gesetze zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen zu machen.

          • Lieber Thomas Schmid,

            Sie haben ganz offensichtlich keine Kenntnis, wovon Sie reden. Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, der durch seine Rechtsprechung die Rechtseinheit wahrt und das Recht fortbildet, zur Unbeachtlichkeit grob rechtstaatswidriger gesetzlicher Rechtfertigungsgründe für den Gebrauch von Schusswaffen sind faktisch geltendes und praktiziertes Recht mit richtungsweisender Bedeutung für alle untergeordneten Gerichte in Deutschland.

            In seinem Urteil vom 03.11.1992 (5 StR 370/92, NJW 1993, 141) und exakt im Hinblick auf den § 11 UZwG hat der BGH (übrigens in einer Entscheidung zu DDR-Mauerschützen) konkretisiert, „daß in der Bundesrepublik Deutschland der Schußwaffengebrauch gegen Menschen angesichts seiner unkontrollierbaren Gefährlichkeit (vgl. dazu BGHSt 35, 379, 386) auch im Grenzgebiet (§ 11 UZwG) auf die Verteidigung von Menschen beschränkt werden sollte, also auf Fälle, in denen von demjenigen, auf den geschossen wird, eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist.“

            Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz in § 4 UZwG, Absatz 2 schließt den Schusswaffengebrauch im Falle eines illegalen Grenzübertritts aus. Der Schaden – im Zweifelsfall Tote und Verletzte – würde in keiner Relation zur Verhinderung des Grenzübertritts stehen.

            NEIN also noch einmal: Schüsse auf Flüchtlinge – wie die AfD-Vorsitzende Petry behauptet – erlauben unsere Gesetze nicht

            Noch widerlicher als die Äußerungen von Frauke Petry sind die Äußerungen der Berliner AfD-Landesvorsitzenden und Europaparlamentarierin Beatrix von Storch. Sie schreibt auf ihrer Facebook-Seite:

            „Menschen, die aus Österreich einreisen, haben kein Asylrecht (Art 16 a Abs. 2 GG). Ihnen ist die Einreise zu verweigern (18 Abs. 2 AsylG). Und wenn Sie das HALT an der Grenze nicht akzeptieren, „können die Vollzugsbeamten im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen einsetzen.“ (§ 11 UZwG).

            Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen. Die Menschen sind in Österreich in Sicherheit. Es gibt keinen Grund, mit Gewalt unsere Grenze zu überqueren.“

            Diese Behauptung, dass das „Halt“-Ruf-Ignorieren allein bereits den Schusswaffeneinsatz rechtfertige, ist rechtlich nicht haltbar. Doch noch schlimmer: zwar scheint B. von Storch einen Blick ins UZwG geworfen zu haben. Doch auf die Frage:

            „Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?“

            antwortet die Juristin(!) von Storch:

            Ja.

            §12 Nr. 3 UZwG lautet:

            „Gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter befinden, dürfen Schußwaffen nicht gebraucht werden.“

            Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch fordert hiermit also – ganz unbenommen all der obigen Fragen zur Auslegung des §11 UZwG in Folge der Petry-Äußerungen – zur rechtswidrigen Körperverletzung auf.

          • Carola Harnisch

            @Thomas Schmid

            Mit ideologisch Verblendeten hat es keinen Sinn zu diskutieren.Für diese Menschen ist, wenn sie es so wollen, blau einfach grün, ein Bobbycar besser als ein Flugzeug und ein linker Steine-und Flaschenwerfer ein besserer Mensch, als einer der halb fertige Asylantenheime anzündet.

          • Henning Graubmann

            Herr Schmid,

            ich finde, wir müssen an dieser Stelle klar Farbe bekennen. Ihre Einlassungen und die Relativierungen zu den üblen Äußerungen von Frauke Petry sind kein Ausweis von besonderer Geschmackssicherheit. Die Foristin Lena Bergmann und der Forist Kevin Schnell haben darauf ja bereits hingewiesen. Deutschland ist ein tolerantes und weltoffenes Land. Aber in der AfD, besonders in der AfD-Führung hat sich eine extrem radikale und bedenkenlos karrieristische Minderheit versammelt, von der ich den Eindruck habe, dass einige der Mitglieder dort sich in ihrer menschenverachtenden Rhetorik überbieten wollen. So auch Frauke Petry, Björn Höcke, Marcus Pretzell und Beatrix von Storch. Alle vier sind rhetorische Brandstifter. Wer ohne Not öffentlich bekundet, er wolle auf Flüchtlinge schon allein bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts schießen lassen, setzt Hemmschwellen herab. Niemand, der das wegzureden versucht, Herr Schmid, kann sich von der Verantwortung für Untaten freimachen, die solche Äußerungen mit inspirieren. Für brennende Heime oder verletze Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Flüchtlingshelfer und Ordnungskräfte. Jeder, der da nicht dagegen hält, muss sich fragen lassen, ob er nicht radikale Hetze in Kauf nimmt und daran mitarbeitet, die Polarisierung zwischen der anständigen Mehrheit und einer extremistischen und gewaltbereiten Minderheit ins äußerst Gefährliche voran zu treiben. Da gibt es für einen Menschen mit Gewissen und ganz elementaren moralischen Intuitionen nach meinem Empfinden keine Ausrede mehr.

        • @ Lena Bergmann

          Warum nehmen Sie die klare Gesetzeslage nicht zur Kenntnis?

          Zitat Ihres Kommentares: “ Ja, Polizisten dürfen bei akuter Gefahr – wie überall und immer – Waffen auch an Deutschlands Grenzen gegen Personen einsetzen, die eines Verbrechens verdächtigt werden und die auch nach mehreren Hinweisen erheblichen Widerstand leisten.“

          Nochmal: „Waffen auch an Deutschlands Grenzen gegen Personen einsetzen.“

          Wo ist der Hinweiss, ob diese Menschen gesetzeswidrig ein-oder ausreisen wollen? Nur weil Sie dem Widerstand Leistenden in diesem Falle eine andere Bezeichnung zuweisen, ist das Gesetz nicht ausser Kraft gesetzt. Zum Anderen ist ja mehrfach berichtet worden,daß eben nicht alles Flüchtlinge sind. Man kann diese dann laut gültiger Gesetzgebung als illegale Einwanderer bezeichnen.

          Ausserdem hat Frau Petry NICHT „gefordert“, sondern lediglich fast wörtlich zitiert und so auf eine Frage geantwortet, die sich auf ihre Sicht der gesetzmässigen Handlungsweise bezieht, die angemessen wäre und dabei betont, daß die „VERHÄLTNISSMÄSSIGKEIT gewahrt werden muss und nur beim Falle “ Ultima Ratio“ anzuwenden ist.
          Nochmal für Sie: „die letzte mögliche Lösung oder das letzte mögliche Mittel.“

          Und die unzähligen Versuche Frau Petry und jedes Wort bei Ihr zu analysieren, um kleinkariert jede Silbe zu überprüfen und auszudiskutieren, macht die AFD nur stärker und der Bürger läuft nur noch mehr hinterher. Es wird der AfD dadurch nur eine riesige Plattform geboten, alles diskutieren zu wollen und in die Öffentlichkeit zu gelangen! Ist Ihnen das nicht klar?Je mehr Krawall, je mehr Diskussion und Nachfragen und ausdiskutieren in TV Shows und Presse -je mehr Zustimmung von den Bürgern, die die Grenze wieder geschlossen sehen und national in Alleingängen agieren wollen. Also die beste Werbung für ewig Gestrige , die alle Grenzen wiederhaben und Europa spalten wollen.

          • Liebe Frau Claudia Römer,
            Sie haben in Ihrem obigen Beitrags sehr viel Richtiges und Wahres geschrieben. Dafür vielen Dank.

            P.S. Den Satz mit den „ewig Gestrigen“ kann ich so nicht stehen lassen. Grenzen, wie z.B. die EU-Außengrenzen und deren Schutz, halte ich für eine nachvollziehbare und zwingende Notwendigkeit. Und wer spaltet bitte gerade Europa, bzw. die EU? Mir fällt da nur ein Name ein.

          • Dietmar Garbers

            Auch, wenn Sie das nicht so sehen, Herr Schmid: Der Druck auf AfD-Chefin Frauke Petry steigt. Nun hat ein Anwalt aus Hannover Strafanzeige gegen die Politikerin gestellt. Ihre Aussagen im „Mannheimer Morgen“ zum Schusswaffengebrauch an der deutschen Grenze würden den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen, argumentierte Prof. Dr. Dr. Siegfried Otto Frohner, und seien geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören. Petry habe zu „rechtswidrigen Gewalt- und Willkürmaßnahmen“ gegen Flüchtlinge aufgerufen.

            Frohner sagte dem „Mannheimer Morgen“, er denke, „gerade angesichts der zunehmenden rechtsradikalen Gewalt, der Brand- und Mordanschläge der letzten Zeit, dass hier eine strafrechtlich relevante Grenze überschritten ist“. In einem Interview mit der Zeitung hatte die Parteivorsitzende am Wochenende gefordert, die Bundespolizei müsse „notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen“, um die Einreise unregistrierter Flüchtlinge zu verhindern. Auch in der eigenen Partei hatte sie damit für Unmut gesorgt.

            http://www.n-tv.de/politik/Der-Druck-auf-AfD-Chefin-Petry-steigt-article16914796.html

  19. um so mehr man sich mit der afd beschäftigt, um so mehr kommt der misthaufen in sicht.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151685758/Von-Storch-bejaht-Waffengebrauch-auch-gegenueber-Kindern.html

  20. Das Ekel, ja, Übelkeit und Brechreiz erregende Reden vom Schießen auf Flüchtlinge an deutschen Grenzen, das Führungsfiguren der AfD auch gegen Frauen und Kinder vollzogen sehen wollen, spiegelt den unglaublichen Hass wider, der in (noch?) randständigen Teilen der deutschen Gesellschaft um sich greift. Diese ruchlose Infamie dokumentiert das Kalkül der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und ihrer Vertreterin Beatrix von Storch, mit gezielten Provokationen so ziemlich den Rest der Republik zu Empörungsritualen zu veranlassen – um sich und ihresgleichen dann das Märtyrerkostüm der verfolgten, missverstandenen Minderheit anziehen zu können.

    Petry und Storch sind nicht irre und nicht geisteskrank. Sie sind gefährlich wie Rattengift, das absichtlich in die Hand von Kindern gespielt wird. Ihr grausam verantwortungsloses, von keinem Gesetz gedecktes Quasseln vom Schusswaffengebrauch ist auch nicht mit dem Schießbefehl der DDR zu vergleichen. Der von der AfD gewünschte richtet sich gegen alles Fremde, und sei es noch so hilfsbedürftig. Um das herauszufinden, muss die wehrhafte Demokratie nicht den Verfassungsschutz auf die AfD-Frauen und ihre Hintermänner ansetzen.

    Sie sind kalt, berechnend und auf Wählerstimmen aus. Sie machen kein Geheimnis daraus, dass sie ein anderes Land und ein anderes Europa wollen: Abgeschlossen soll es sein und hässlich. Und voller Gewalt?

    • Hendrik Bannfeld

      Wenn Sie die richtigen Informationen und Formulierungen dazu gelesen hätten und nicht die weit verbreitete Propaganda dazu und dann das schreiben,was in Ihren Kommentar steht, können Sie nicht sehr schlau sein.

    • Franziska Werneier

      @Günther

      In §11 des UZwG : Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.

      Darum ging es.Um nichts anderes. Bevor Sie hier dumme Reden schwingen, das etwas nicht durch die Gesetzgebung gedeckt wird,sollten sie mal das Inet bemühen.

  21. @hh jenckel

    Eine Frage hätte ich noch Herr Jenckel.
    Wer hat die „Flüchtlingskrise“ verursacht und wer hat weitsichtig gewarnt, bevor es eine „Krise“ wurde und wurde daraufhin als Mob und populistische, rechte Partei diffamiert?
    Wer wies auf die Brüche der geltenden Gesetze hin, die von der Groko begangen wurden und wurde als brauner Mob bezeichnet?
    Wer warnt auch jetzt vor noch grösserer Massenzuwanderung,illegalen Grenzübertritten und vor Eskalationen und weiterer Gewalt wie in Köln und wer wird nun wieder diffamiert?
    Sorry, aber zwischen Plüschtierwerfen und (in wirklichen Notsituationen, wie seitens der AFD dargestellt)Waffe abfeuern ist ein grosser Graben. Den diskutieren Sie nicht. Wie bei Pirincci und Höcke wird das aus den Hamburger Springer-Billig- Kolumnen für Sonderschüler nachgeplappert, was die BEIDEN EBEN nicht GESAGT HABEN.

      • Florian Meissner

        NIEMAND hat den SCHUSSWAFFENGEBRAUCH „gefordert!“

        Vom Schusswaffengebrauch (das beinhaltet auch das bloße ziehen der Waffe oder das Abgeben von Warnschüssen) als „Ultima Ratio“ ist seitens der AfD die Rede gewesen.Das bedeutet, daß dies zulässig und als lettes Mittel anzusehen ist,wenn Massen von Menschen nicht mehr auf die Beamten hören und diese überlaufen, um einen illegalen Grenzübertritt zu begehen. Und das ist schon passiert, an der Grenze zwischen Ungran und Serbien , wo man mit grösseren Menschenmassen mit Steinen und angebrochenen Flaschen versucht hat, andere zu töten!
        Aber das ist ja in Ordnung. Ebenso das Zusammenrotten und Vergewaltigen. Da muss man Verständniss für haben. Und das gezielte Angreifen mit dem Messer auf den Hals eiens Menschen , wie in Lübeck, ist ja keine Diskussion über „arme, wehrlose Flüchtlinge“ wert.
        Wenn ich die unzähligen Artikel lese, bei denen von den über 70% Männern,die hier eingewamdert sind, berichtet wird, kann man sich nur grauen vor dem was kommt. Und das sage ich als ehemaliger Grünen und Linkenwähler. Habe fertig!

        • @Florian Meissner

          »NIEMAND hat den SCHUSSWAFFENGEBRAUCH „gefordert“« ?

          Wer so etwas schreibt,muss mit seiner eigenen person nicht im reinen und voller blindem und ungerechtfertigtem, persönlichen hass sein.
          ansonsten würde er andere meinungen akzeptieren,denn die meinungsfreiheit und der respekt vor der meinung andersdenkender , ist ein fundamentales element der demokratie.

          • Florian Meissner

            @ Hubert
            Nochmal für SIE:
            Frau Petry hat die gültige momentane Gesetzeslage wörtlich wiedergegeben.Mehr nicht.
            Das Schiessen im Falle „Ultima Ratio“ auf illegale Einwanderer, ist klar von der CDU 1961 formuliert worden. Frau Petry hat es fast wörtlich zitiert.
            Wenn Sie sie dafür verurteilen, müssen Sie den Gesetzgeber mit verurteilen. Umso unverständlicher, daß die verantwortlichen Parteien, dies nun kritisieren.
            Übrigens, haben Sie schon einmal eine Masse von Menschen gesehen, die aus mehreren hundert Menschen besteht und Kinder als Schutzschilde vor Waffen vor den eigenen Körper hält und mit abgebrochenen Flaschen und Steine Grenzschützer bewirft (Serbien-Ungarn)?
            Das ist passiert.Die Mär vom immer friedlichen Flüchtling ist mehr eine Geschichte vom illegalen Einwanderer, der skrupellos und ohne Emphatie ist. Mit Sicherheit nicht immer, aber immer öfter!

          • @ Florian Meissner

            Noch einmal für SIE:

            Frau Petry hat die güllige momentane Gesetzeslage NICHT wörtlich wiedergegeben. Frau Petry hat GELOGEN. Sie sinkt die Hemmschwelle der Gewalt berrächnend hinab. Dieß ist Ausdruck meine wahren Meinung und von vielen berühmte Professuren auch. Wer etwas anderes schreibt,muss mit seiner eigenen person nicht im reinen und voller blindem und ungerechtfertigtem, persönlichen hass sein.
            ansonsten würde er andere meinungen akzeptieren,denn die meinungsfreiheit und der respekt vor der meinung andersdenkender , ist ein fundamentales element der demokratie.

  22. Deutschland wird sich zunehmend radikalisieren und spalten

    Diese gegenseitige Verunglimpfung – hier der Vorwurf des dumpfsinnig-engen Hinterwäldlertums, dort die Bezichtigung des träumerisch-spinnigen Gutmenschentums – ist in den letzten Monaten stark gewachsen und erzeugt einen zähen Unwillen, sich mit den Argumenten der jeweils anderen Seite ernsthaft auseinanderzusetzen.

    Die Bereitschaft zu einer nüchternen Prüfung der jeweiligen gegnerischen Argumente nach Vernunftgründen und der Wille zu einem ernsthaften Perspektivenwechsel sind so niedrig wie selten – vielleicht wie nie – in der Geschichte der Bundesrepublik. Das liegt nicht zuletzt darin begründet, dass beide Seiten die Kontroverse als eine existenzielle wahrnehmen.
    Bedeutet das nun, dass wir – obgleich der Vergleich natürlich hinkt – amerikanische Verhältnisse bekommen, dass bis in die Familien hinein sich politischer Zwist verschärft, dass die Gesellschaft sich zunehmend spaltet, polarisiert und politisch radikalisiert?

    Das ist leider zu befürchten.

    • „Deutschland wird sich zunehmend radikalisieren und spalten“?

      „wie nie – in der Geschichte der Bundesrepublik“?

      „eine existenzielle Kontroverse“?

      „verschärfter politischer Zwist bis in die Familien hinein“?

      „die Gesellschaft spaltet, polarisiert und radikalisiert sich politisch zunehmend“?

      Sheesh, what the heck are you talking about? Finden Sie nicht, dass Sie maßlos übertreiben? Ist das alles nicht ein wenig zuviel manichäischer Schwulst für ein Online-Forum bei der Landeszeitung, guter Mann? Hier quackeln sich ein paar Heide-Blödis durch einen Riesenhaufen stinkenden Ilmenauschlamm und Sie fabulieren von einer endzeitlichen Entscheidungsschlacht der kosmischen Prinzipien von Gut und Böse? Nehmen Sie vielleicht irgendwelche Aufputschmittel mit persönlichkeitsverändernden Nebenwirkungen?

      • Indirekt ,Sie haben mich zum Lachen gebracht !Dieser Kommentar ist die kopierte Aussage eines Professors der Soziologie.Hatte leider vergessen dieses zu erwähnen.Jetzt wird hier sogar einem renommierten Professor unterstellt Aufputschmittel zu nehmen .Unglaublich!

        • Und Sie haben mich zum Weinen gebracht, „direkt“. Offenbar ist ein ausgemachter Schmarrn, wie der hysterische Käse, den Sie oben gepostet haben, für Sie schon dann geadelt, wenn er von einer Autoritätsperson Ihres Gefallens im Spiegel geäußert wurde. Kann das etwas damit zu tun haben, dass Sie sich – wie alle unbelehrbar voreingenommenen Anhänger ideologischer Sekten – in einer sich immerzu weiter verengenden Abwärtsspirale der wechselseitigen Selbstbestätigung befinden, die nur noch zur Kenntnis nimmt, was ihren Vorurteilen entspricht und im Gegenzug rigoros verurteilt, was ihren Kenntnissen nicht entspricht? Auch ist übrigens Helmut Däuble kein „renommierter Professor“, sondern bloß ein kleiner, auf einer Ratsstelle sitzengebliebener akademischer Mitarbeiter einer völlig unbedeutenden Pädagogischen Hochschule bei Stuttgart, den eine bescheidene wissenschaftliche Reputation und Publikationsliste schmücken, welche sich – was nicht leicht zu bewerkstelligen sein dürfte – noch jämmerlicher ausnehmen als die von Sacha Spoun und Gunter Runkel.

          • Da hat sich Indirekt viel Mühe gemacht.Steckt da doch wohl doch nicht eine Person hinter,die sich von mir gekränkt fühlt?Anders kann ich mir ihre Kommentare nicht erklären.Allzu verdächtig war ihr erster Kommentar zu meinem Text und bestätigt sich jetzt .Trick!Leicht durchschaubar und traurig.Da muss ich glatt mit ihnen weinen.Aber wie war das noch mit einer Taube Schach spielen zu wollen?Schmeißt die Steine um,scheißt auf das Schachbrett und sagt sie hätte gewonnen.

          • „Wie war das noch mit einer Taube Schach spielen zu wollen?Schmeißt die Steine um,scheißt auf das Schachbrett und sagt sie hätte gewonnen.“

            Toll, „direkt“! Soviel Bereitschaft (und Fähigkeit) zur genauen Selbstbeschreibung hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut. Ist doch schön, wenn ein anderer einem die Worte in den Mund legt, nicht wahr? Man braucht sich dann nicht um eigene zu bemühen, hat aber immer etwas zu posten. (Wie begann doch das hübsche Lied Ihrer längst verflossenen Pfadfindertage noch gleich? „Haschu Haschisch inner Tasche, haschu immer was zu nasche.“ Und heute heißt´s: „Haschu Runkel inner Rübe, haschu – dauerhaft – Bewusstseinstrübe“?)

            Übrigens vielen Dank für Ihr lustiges Gedicht von oben. Da haben Sie mal ein glückliches Händchen bewiesen und ein gestochen scharfes Gruppenportrait von sich und ihren Freunden rausgesucht. Wie gesagt, Sie scheinen ein Talent für treffende Selbstbeschreibungen zu besitzen:

            http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-62046

      • Da steht nichts von Endzeit und Entscheidungsschlacht, es wird weitergehen, die Frage ist nur wie. Darüber sollte hier diskutiert werden und da lässt sich leider Feststellen, das die Befürworter der jetzigen Politik keine Bereitschaft zeigen über die Problemzonen (insbesondere Dogmen und Inhalte des Islam) zu sprechen. Sie sind wieder das beste Beispiel Indirekt.

    • http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151647776/Schluss-mit-der-Trollfuetterung-im-Internet.html
      es wird zeit, dass nur die hier zu worte kommen, die ihren wahren namen nennen. wo die anonymität hinführt kann man ja gut sehen. das recht der freien meinungsäußerung wird von der rechten seite für menschliche hasstiraden missbraucht und diese biedermänner fühlen sich in ihrem stuss auch noch bestätigt. ich war der meinung , es wäre sinnvoll ,sich mit dieser spezies zu unterhalten. diese meinung musste ich leider revidieren. ich werde mich daran so nicht mehr beteiligen. entweder der klarname ,oder keine antworten und fragen mehr.

      • @ Klaus Bruns
        Wo sehen Sie denn Hasstriaden?
        Das geht absolut zu weit, Herr Bruns. Ich bin oft auch nicht der Meinung der rechten Foristen hier, aber es ist praktische und gelebte Meinungsfreiheit, wenn alle zu Wort kommen. Und Hass wird hier nicht geduldet und derartige Kommentare nicht veröffentlicht.
        Auch Menschen, die BERECHTIGTE nationale Interessen haben, sind Menschen,Bürger und Steuerzahler und haben das Recht auf eine eigene Meinung.Wir sind nicht in der DDR. Ausserdem wird hier niemand beleidigt oder zu Gewalt und Hass aufgerufen. Darauf achtet Herr Jenckel.

        • Linker aus LG/Hasstirade
          unsachlicher, nur von Hass diktierter Wortschwall
          ich meine nicht nur die kommentare ,die ,,hier,, reingestellt werden, sondern auch die, die hier nicht reingestellt werden, aber woanders erscheinen und die, die bei der lz mit recht ausgesondert werden. herr jenckel kann hier bestimmt eine kostprobe reinstellen, meinen sie nicht? glauben sie, dass die herrschaften,die hier posten ,es nur hier tun?

  23. Auf Frauen darf man schießen

    … korrigiert AfD-Vize von Storch, aber auf Kinder nur ausnahmsweise.

    Sogar Politikredakteur Clauß, dessen Blatt immer wieder viel Öl ins Feuer gegossen hat, ist entsetzt über soviel abscheuliche Verschlagenheit:

    „Man weiß nicht, was alarmierender ist. Dass gleich zwei Frontfrauen der AfD auf Flüchtlinge an der Grenze schießen lassen wollen – oder dass die AfD glauben darf, mit solchen Ausfällen weiteren Zuspruch in der Bevölkerung zu bekommen. Letzteres ist ganz offensichtlich das Kalkül. Die entsprechenden Äußerungen von AfD-Chefin Frauke Petry und der Berliner AfD-Landesvorsitzenden Beatrix von Storch fielen schließlich nicht in der Hitze eines Debattengefechts, sondern am Schreibtisch und konzertiert.

    Hier sind kühl kalkulierende Lumpensammler auf Beutejagd und geben ganz nebenbei ein Lehrstück für Populismus ab. Mit ganz offensichtlich unhaltbaren Einlassungen wird das Debattenklima so weit verschärft, bis rechtsstaatliche Normen im Vorübergehen zur Disposition gestellt erscheinen. Donald Trump lässt grüßen. So verwildert man die Debattenkultur, so kann man eine Verfassung sturmreif schwadronieren. Das darf nicht durchgehen.“

    Aus: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151697921/Die-Schiessbefehl-Forderung-der-AfD-ist-kuehl-kalkuliert.html

  24. Unsäglich - In der Tat

    SZ-Kommentar von Heribert Prantl :

    »Man muss wissen, wie weit man zu weit gehen kann. Das gilt auch für die Parteien in einer rechtsstaatlichen Demokratie, das gilt derzeit vor allem für die AfD.

    Wenn eine Partei, wenn eine Parteiführung das nicht weiß oder nicht wissen will, wenn es ihr egal ist oder sie es gar darauf anlegt, zu weit zu gehen, dann ist die Bezeichnung „populistisch“ eine verniedlichende, viel zu beschönigende Bezeichnung. Wenn AfD-Spitzenfunktionäre dafür eintreten, dass an der deutschen Grenze gegen Flüchtlinge von der Schußwaffe Gebrauch gemacht werden kann, ist das nicht populistisch, auch nicht rechtspopulistisch, sondern nur verabscheuungswürdig; es ist dies der Prolog zur Unmenschlichkeit. Dagegen sträubt sich alles, was diesen Staat ausmacht. Könnte das Grundgesetz die Farbe wechseln, es würde rot werden vor Scham und grün vor Ekel.. «

    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-afd-vorschlaege-auf-einmal-darf-gesagt-werden-was-unsaeglich-ist-1.2842762

  25. @ hh jenckel
    Entschuldigung Herr Jenckel, aber populistischer, undifferenzierter und amateurhafter geht es nicht, oder? Pauschal, kollektiv und verallgemeinernd ist Ihr Kommentar.
    Wer illegale Migration, Zuwanderung , Aylbetrug, Identitätsverschleierung und ungesetzliche Einwanderung mit Flüchtlingshilfe und temporärer Aufnahme von Kriegsflüchtlingen auf einen Haufen wirft, sollte keinen Artikel schreiben.

    • „Wer illegale Migration, Zuwanderung , Aylbetrug, Identitätsverschleierung und ungesetzliche Einwanderung mit Flüchtlingshilfe und temporärer Aufnahme von Kriegsflüchtlingen auf einen Haufen wirft, sollte keinen Artikel schreiben.“

      Sehr richtig Horsti. Genau darum werden Sie auch nie einen schreiben.

  26. @ Jenckel
    Zitat:

    Immer mehr Deutsche finden: Der Gleichheitsgrundsatz „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ gilt nicht für den „Gast“. Der Grundsatz muss in Notzeiten wie diesen außer Kraft gesetzt werden dürfen.

    Nein, sage ich, er muss geschützt werden. Schützen heißt aber nicht, wegschauen, wegducken und hoffen auf bessere Zeiten, sondern ohne Ansehen Gesetze auch anwenden.

    Zitat Ende.

    Ich musste kurz lachen. Das nun ausgerechnet Nichtdeutsche „benachteiligt“ werden würden,wie Sie bier wieder andeuten wollen, ist wohl ein schlechter Scherz. Selbst Beamte sprechen vom Islamrabatt und von unzähligen , eindeutigen Anweisungen der Vorgesetzten Straftaten von dieser Gruppe nicht weiter zu verfolgen. Und das Wegducken, Wegsehen ist bei dieser Ethnie seitens der Politik und Justiz bereits in vollem Gange. Und das nicht erst seit Köln.
    Übrigens sollte man um von einer einseitigen Sicht der politisch korrekten Einheitsmeinung in Deutschland mal auf ausländische Presse zurückgreifen. Dort wird erheblich mehr ,klarer und bei weitem nicht so blasiert und verschleiert über die Kriminalität von Migranten berichtet.
    Wozu das Verschweigen und die politische Korrektheit führt, hat man in Rotherham gesehen. Aber das sind eben nur Einzelfälle.Die paar 1400 angezeigten „Einzelfälle!“

    • Bundeskasper , ich habe sie durchschaut. wie war das ? ich schreibe nur unter einen namen? Rotherham hat sie entgültig verraten. soll ich ihren wahren namen hier mal nennen?

      • Na endlich, Klaus Bruns. Dann wissen Sie jetzt ja auch, wer Ihnen hier ständig z. B. als „Klaus“, „Anonymus“ und „Heidjer“ im Nacken sitzt und auf die Rübe drischt.

        • Kevin Schnell
          sie sind im irrtum. und ihre aufgezählten protagonisten sind doch ganz friedlich geworden, finden sie nicht? es ist nicht nur einer.

      • Johannes Hasling

        @Bruns
        Sie sind ein Feigling!

        • Johannes Hasling
          wie kommen sie darauf? schmunzel.

        • Mein lieber Johannes, kennen Sie den Spruch: lieber ein Feigling sein, als einem Idioten einen Gefallen zu tun? Es soll Menschen geben, die ihre Geistesleistung mit Muskelkraft kompensieren wollen. Es sind die gleichen Vollpfosten, die über gewaltbereite Jugendliche philosophieren und es selbst nicht merken, wie armselig sie sind. Übrigens, so ein Wolfsgehege beruhigt die Nerven, wie wäre es?

  27. die afd scheint den gleichen effekt zu erzielen, wie die werbung. durch ständige wiederholung von mülläußerungen wird nicht mehr genau hingehört ,hingesehen, nicht hinterfragt, aber durch gleichgültigkeit deren nachricht wahrgenommen und hin und wieder fällt so mancher vernünftige darauf rein. bei den sogenannten talksendungen sitzen nicht anonoyme gegenüber, deswegen ist der dortige unfug auch nicht so wirkungsvoll,wie der ständig sich wiederholende anonyme müll. die werbung lebt davon, die afd auch. die medien sollten entweder deutlicher gegen menschenverachtende äüßerungen vorgehen, oder diese gar nicht erst transportieren. es gibt immer alternativen.

  28. Mein folgender Beitrag in diesem Minenfeld soll dazu dienen, die bis jetzt bekannten Fakten etwas näher zu beleuchten. Was hat Frau Petry im Mannheimer Morgen (MM) wirklich gesagt, was wird daraus gemacht? Hier ein Auszug aus dem Interview mit der inkriminierten Aussage:

    MM: „Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?“
    Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
    MM:““Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält? “
    Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen. Ende des Auszugs.
    Hier der Link zum kompletten Interview:https://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620328
    In §11 des UZwG steht geschrieben: „Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.“ Ende des Paragraphen 11

    Die Abgabe eines Warnschusses ist klar und unzweifelhaft Waffengewalt. Das UZwG ist kein Werk der AfD sondern ein Gesetz, dass im Rahmen der gesetzgeberischen Tätigkeit von vergangenen Regierungen erlassen wurde. Frau Petry sprach von „Waffengewalt“ und eben nicht vom „schießen“ auf Flüchtlinge. Sie lehnte dies sogar explizit ab.

    Unabhängig von der moralischen Bewertung dieses Gesetzes, vermag ich keine Abweichung zu der Aussage von Frau Petry zu erkennen. Eine differenziertere Darstellung des Terminus „Waffengebrauch“ in der weiteren Diskussion betrachte ich als hilfreich.
    Noch einmal, „Waffengebrauch“ heißt eben nicht nur versimplifiziert, auf Flüchtlinge zu schießen.
    Wer also der Auffassung ist, dass dieses Gesetz, bzw. der vorgenannte Paragraph 11 den humanitären Standards einer demokratisch verfassten Gesellschaft widerspricht, muss seine Empörung gegen den Gesetzgeber und seine heutigen Sachwalter richten. Zusätzlich möchte ich noch betonen, dass der Schusswaffengebrauch, hier konkret der „gezielte Schuss“, etwas völlig anderes, noch weiteren wichtigen Maßgaben unterliegt, die in einigen Paragraphen des vorliegenden Gesetzes geregelt werden. Der Rahmen dieser Vorgaben ist zu recht extrem eng gezogen. Hier verdient die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel besondere Beachtung.
    Inwiefern die Aussagen Petrys eine kalkulierte Provokation nebst dankbarer Aufnahme durch den Befrager darstellt, kann jeder für sich selbst beantworten. Ich bitte bei der Beurteilung des Sachverhalts um Differenzierung zwischen Aussage, Gesetzeslage und Moral. Dies wird leider in der gegenwärtigen Berichterstattung nicht oder nur rudimentär beachtet. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    • Thomas Schmid,

      1.) Sie zitieren den Mannheimer Morgen verkürzt. Die entscheidende Passage lautet:

      MM: Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?

      Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.

      MM: Und wenn er es trotzdem tut?

      Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.

      MM: Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?

      Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.

      MM: Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?

      Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

      2.) Die entscheidende Aussage Petrys lautet: „Er [der Grenzpolizist] muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“ Die Forderung ist ungeheuerlich, IHRE BEGRÜNDUNG IST UNWAHR. Auch aus § 11 UZwG lässt sich ein Gebrauch der Schusswaffe zur Verhinderung eines illegalen Grenzübertritts NICHT herleiten, Herr Schmid. Selbst „die Abgabe eines Warnschusses“ bei illegalem Grenzübertritt ist durch das Gesetz NICHT gedeckt! Der Bundesgerichtshof hat 1992 in einem Grundsatzurteil erläuternd festgestellt: Schüsse an der Grenze dürften NUR der „Verteidigung von Menschen“ dienen – wenn „von demjenigen, auf den geschossen wird, unmittelbar eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist“.

      Dazu auch Frau Bergmann oben: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-61989

      • Lieber Kevin Schnell,

        zu 1. Sie haben nicht richtig gelesen, ich schrieb von einem AUSZUG und stellte den Link zur ungekürzten Fassung mit ein. Ihr unterschwelliger Vorwurf der arglistiger Kürzung geht daher ins Leere.

        zu 2. Ich habe lediglich den Wortlaut des Gesetzestextes mit den Antworten von Frau Petry verglichen und keinen Unterschied feststellen können. Der Gesetzestext ist eindeutig, Frau Petrys Antworten auch. Ein illegaler Grenzübertritt und Aufenthalt in Deutschland ist ein strafbewehrter Tatbestand. Siehe hier:
        http://dejure.org/gesetze/AufenthG/95.html

        § 95
        Strafvorschriften

        (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

        1. entgegen § 3 Abs. 1 in Verbindung mit § 48 Abs. 2 sich im Bundesgebiet aufhält,
        2. ohne erforderlichen Aufenthaltstitel nach § 4 Absatz 1 Satz 1 sich im Bundesgebiet aufhält, wenn
        a) er vollziehbar ausreisepflichtig ist,
        b) ihm eine Ausreisefrist nicht gewährt wurde oder diese abgelaufen ist und
        c) dessen Abschiebung nicht ausgesetzt ist,
        3. entgegen § 14 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 in das Bundesgebiet einreist,
        4. einer vollziehbaren Anordnung nach § 46 Abs. 2 Satz 1 oder 2 oder § 47 Abs. 1 Satz 2 oder Abs. 2 zuwiderhandelt,
        5. entgegen § 49 Abs. 2 eine Angabe nicht, nicht richtig oder nicht vollständig macht, sofern die Tat nicht in Absatz 2 Nr. 2 mit Strafe bedroht ist,
        6. entgegen § 49 Abs. 10 eine dort genannte Maßnahme nicht duldet,
        6a. entgegen § 56 wiederholt einer Meldepflicht nicht nachkommt, wiederholt gegen räumliche Beschränkungen des Aufenthalts oder sonstige Auflagen verstößt oder trotz wiederholten Hinweises auf die rechtlichen Folgen einer Weigerung der Verpflichtung zur Wohnsitznahme nicht nachkommt oder entgegen § 56 Abs. 4 bestimmte Kommunikationsmittel nutzt oder bestimmte Kontaktverbote nicht beachtet,
        7. wiederholt einer räumlichen Beschränkung nach § 61 Abs. 1 oder Absatz 1c zuwiderhandelt oder
        8. im Bundesgebiet einer überwiegend aus Ausländern bestehenden Vereinigung oder Gruppe angehört, deren Bestehen, Zielsetzung oder Tätigkeit vor den Behörden geheim gehalten wird, um ihr Verbot abzuwenden.

        Wenn dies wie aktuell in D nicht geahndet wird, erfolgt dies lediglich auf Weisung höherer Dienststellen oder Vereinbarungen mit anderen Staaten.
        Es ändert nichts am Straftatbestand und an der Sachlage. Bitte beachten Sie im unteren Abschnitt den Hinweis der Redaktion.
        hier:
        Artikel 31 Absatz 1 des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge hat folgenden Wortlaut:

        „Die vertragsschließenden Staaten ergreifen wegen illegaler Einreise oder unrechtmäßigen Aufenthalts keine Strafmaßnahmen gegen Flüchtlinge, die unmittelbar aus einem Gebiet kommen, wo ihr Leben oder ihre Freiheit im Sinne von Artikel 1 bedroht war und sofern sie sich unverzüglich den Behörden stellen und triftige Gründe für ihre illegale Einreise oder Anwesenheit darlegen.“

        Hier ist a) von einer Aussetzung von Strafmaßnahmen die Rede. Dies ändert nichts an der generellen Strafbarkeit. Weiterhin ist b) von einer „Unmittelbarkeit“ die Rede, die bei einer Einreise über Österreich offenkundig nicht gegeben ist. Zusätzlicher hat sich der Migrant den Behörden zu stellen und nicht durch Flucht zu entziehen. Triftige Gründe für eine „Flucht“ aus Österreich kann ich ebenfalls nicht erkennen.

        Hier noch einmal der § 11 des UWGZ:
        Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, dass die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen WARNSCHUSS ersetzt werden.

        Auch Sie verwechseln wie Frau Bergmann, Gerichtsurteile mit gültigen Bundesgesetzen oder wollen Sie jetzt behaupten, dass unser Herr Bundesinnenminister rechtswidrige Gesetze auf seiner Website publiziert?

        • @ Thomas Schmid

          SENF! ES GIBT SENF!! SENF VON MIR!!!

          Wenn ich an dieser Stelle, oh meine empfindsam berührten Freunde der hohen geistigen Konversation, mir noch erlauben dürfte einwerfen zu wollen, dass wir noch den berühmten Hirnforscher Gerhard Roth (ja, Ernst, wieder ein Fremdautor, aber wir können schließlich nicht alle Genies sein) anhören müssen.

          Selbiger sagte, dass wir letztlich alle Determiniert sind. Ich darf an dieser Stelle auf meine sehr interessante und mit 1,3 bewertete Hausarbeit „Hat der Mensch einen freien Willen?“ hinweisen, welche sich in den unsäglichen Untiefen der Hochschulbürokratie befindet, die dort vor sich hinschlummerte, um jetzt, wo wir sie am dringlichsten brauchen, emporzusteigen und uns von unserer klammen Unwissenheit zu befreien.

          Die Frage, die unsere geschätzte Beverli hier aufwirft, ist hoch interessant. Gibt es ein Selbst, ein ICH oder ist dieses nur Illusion. Sind wir alle nur determiniert oder willensfrei?

          Nun, es gibt keinen Beweis dafür, dass etwas nicht materielles unser Ich-Empfinden induziert hat. Es gibt auch keinen Beweis für selbiges Einwirken auf unseren Willen. Es gibt keine mentale Ursache unseres Willens. Wir sind alle das Produkt unserer Gene, unseres Umfeldes, unserer Vergangenheit und den Motiven, die in unserer Persönlichkeit liegen. Ob nun vollständig determiniert (Pan-Determinismus) oder auch durch Zufall beeinflusst, der göttliche Funke fehlt laut Roth. Deshalb fordert er auch, dass Straftäter anders zu behandeln sind, denn wir als Rechtsstaat können ja nur willentlich verursachte Verbrechen bestrafen, einen Willen findet Roth aber nicht.

          Somit gibt es auch nur die Illusion eines ICHs, einer willentlich steuernden Instanz, die bewusst empfindet. Sagt auch Hirnforscher Michael Gazzaniga.

          Fun-Fact: Man kann das Gehirn von Menschen so stimulieren, dass sie Bewegungen ausführen (z.B. Hand heben) und diese im Nachhinein als von sich gewollt empfinden. Gruselig oder?

        • Volkmar Björnsen

          @ Thomas Schmid

          Kevins „unterschwelliger Vorwurf der arglistigen Kürzung“ ?

          Sie sprechen von ARGLIST ? Ich sage: Sigmund Freud, mach uns einen Termin!

          Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie präzise pomadige Schleicher wie Sie sich selber charakterisieren können und wie genau solche Typen im Grunde über die Korruption ihrer moralischen Integrität Bescheid wissen.

          • Sehr geehrter Herr Volkmar Björnsen,
            da Sie belieben im Pluralis Majestatis zu schwadronieren, bezweifle ich, dass nur ein Termin bei Ihnen für nachhaltige Genesung ausreichen wird. Sie benötigen einen umfassenden Heilplan. Gute Besserung!

          • Volkamar, welcher Betreuer hat sie an die Tastatur gelassen?

  29. @Klaus Bruns.
    Sie haben vollkommen recht: Es gibt immer Alternativen.
    Zur AfD, zur FDP und sogar zur CDU, von den linken Parteien ganz abgesehen und erst recht zur „alternativlosen“ Frau Merkel.
    Sie mögen die AfD nicht? Ich auch nicht, also bin ich hier bei Ihnen. Nur hilft das weder Ihnen, noch mir, noch der Sache.
    Was tun?
    Es gibt eine ganz einfache Lösung um den rechtsradikalen Sumpf auszutrocknen: Die Regierung befolgt endlich die von Frau Merkel im September 2013 selber ausgegebene Marschrichtung: „Besser regieren“!

    Nun zu unserem Bedauern macht Frau Markel genau das Gegenteil. Ihre Regierungsarbeit ist nicht nur „suboptimal“ wie Gerhard Schröder es nennen könnte, sie ist noch nicht einmal nur grottenschlecht oder katastrophal, sie ist epochal desaströs. Und das, lieber Herr Bruns, ist der Schlüssel zum Erfolg der AfD!

    Da können sich die Damen Petry und Storch nach Lust und Laune medial ins Knie schießen und die ganze Welt düpieren: Wenn nicht Merkel sehr bald ihre törichte Luftnummer der grenzenlosen Einwanderung fallen lässt und die fatale grenzenlosen Einwanderung aus allen Teilen des arabischen und afrikanischen Raum beendet, dann wird die AfD noch wunderbare Tage, Wochen und Jahre erleben…

  30. Simone Kubitschek

    @bruns

    „die afd scheint den gleichen effekt zu erzielen, wie die werbung. durch ständige wiederholung von mülläußerungen wird nicht mehr genau hingehört ,hingesehen, nicht hinterfragt, aber durch gleichgültigkeit deren nachricht wahrgenommen und hin und wieder fällt so mancher vernünftige darauf rein.“

    Das ist falsch. Die „Vernünftigen“ machen laut Umfragen soviele aus, daß die Grünen und Linken nicht mehr Zweit-und drittstärkste Partei zur BTW 2017 sind. Von der Partei „die Linke“ ,sowie CDU/CSU und Grüne sind 950.000 bereits zur AfD gewechselt.Und das m.A. n. weil nun die Auswirkungen bei vielen in der Nachbarschaft und nicht mehr weit weg und nah in Sichtweite zu spüren sind.

    Ausserdem verwechseln Sie etwas. Die Alternative zu endlosen Eurorettung,dem Retten von verschuldeten Banken anderer Länder mit Geld des Steuerzahlers , der Rentenkürzung auf 43% des Nettolohnes und weiterer unkontrollierter Einwanderung , gibt es bereits als Original.

    Uns selbst die etablierten Politiker rudern heftig zurück. Im heutigen Artikel der LZ wird Herr Steinmeier mit den Formulierungen der AfD zitiert, indem er nun plötzlich von „Rückführung“ und nicht mehr von „Abschiebung“, spricht und nicht mehr die Phrase “ Abschottung“ benutzt.
    Da hat man gelernt.Klar, einem laufen die Wähler davon.Die Vernünftigen haben erkannt, daß es 5 vor 12 ist.

    • Simone Kubitschek
      ich sehe , wie sattelfest unsere politiker sind. viele geben ein trauriges bild ab. das die afd so viel zuspruch hat , ist kein zufall. die politik in der vergangenheit strahlt nun mal in die gegenwart und in die zukunft. ich sehe nur getriebene. die frage ist, wer treibt? die afd treibt nicht. sie sorgt nur dafür, weil sie eine protestpartei von rechts ist, dass die mitte der gesellschaft sich angesprochen fühlt und es zeigt. vorher hatte sie nur interessen am eigenem wohl ,ohne zu merken, dass es ohne die komplette gesellschaft nicht geht. jetzt kommt bewegung auf. die flüchtlingsproblematik sorgt bei uns vermehrt dazu , dass es mehr soziale themen gibt, die in den vordergrund rücken. wie z. bsp. den sozialen wohnungsbau. auch die von ihnen genannten themen werden verstärkt in den focus rücken. ich habe nichts dagegen.

  31. Hans Werner Kolb

    @ hh jenckel

    Diese Nachricht müsste Sie doch freuen:

    http://www.welt.de/regionales/nrw/article151711765/Rockergruppe-Osmanen-Germania-waechst-rasant.html

    Da wird den widerlichen Deutschen in den nächsten Jahren kräftig eingeheizt, die hier von importierter Kriminalität reden,gell?

    • Er war als einziger Deutscher in der Bloomberg-Liste der fünfzig weltweit wichtigsten Persönlichkeiten der ,,Wirtschaft ,,des Jahres 2012 aufgeführt. wer gut schmiert, der gut fährt.

      • Aber er hat im Gegensatz zu Frau Claudia Roth( keine Ausbildung, kein Studium ) Frau Schavan( keinen Dr.) Frau Koch Mehrin( keinen Dr.) Gutenberg( keinen Dr.) und anderen grosse Fachkompetenz, die bei den Regierungsparteien fehlt.#
        Dort herrscht, der Grundsatz „alles muss weg, was uns die Macht ( und die grosszügigen Zahlungen) wegnehmen kann.“

  32. An dieser Stelle werfe ich mal die These in den Raum:
    „Thomas Schmid“ (hat nicht nur ein alterndes, sondern) ist ein Alter Ego von „Michael Kohlhaas“ und „Wolf“. Sehr wahrscheinlich stecken „Bert“ und „Jochen Rollwagen“ auch noch mit unter deren Decke. Und zusammen bildet ihr eine blog.jj-theatralische ménage à quinze! Et pourquoi pas ?
    Die Frage ist: Ist das dann Inzest oder Masturbation?
    Versaut in jedem Fall.
    Ist es Ein lebendig Wesen, das sich in sich selbst getrennt? Sind es fünf, die sich erlesen, dass man sie als Eines kennt? – Das sind alles so Fragen.
    (Extremistische Verschwörungstheoretiker behaupten sogar, dass alle so ungemein rechtsgeistigen Kommentare hier aus ein und derselben Feder stammen.)

    • @Ernst Uppsala.

      Sie werfen also alle Foristen, die Sie für Extremisten halten in einen Topf und diffamieren diese als eine und die selbe Person.
      Da ich alle von Ihnen genannten – von deren Einträge hier abgesehen – nicht kenne, möchte ich doch bitten, dass Sie mich aus der Riege der von ihnen – und auch einigen anderen hier in diesem Blog genannten Ziele Ihrer Unfreundlichkeiten ausnehmen.

      Wenn Sie tatsächlich und einige andere auch sich die Mühe machen würden, das zu lesen was ich so schreibe, so werden sie vielleicht hier und dort eine konservative oder auch eine progressive linke Meinung vorfinden. Aber doch keine besonders AfD-freundliche und erst recht nicht extremistische Äußerung. Den Schuh dürfen sie sich im Zweifel selber anziehen.

      Der Qualität und erst recht der Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen würde diese von mir erbetene Differenzierung jedenfalls nicht schaden.

      • Hallo Jochen,

        es stimmt nicht, dass ich „alle Foristen in einen Topf“ werfe. Ich habe nur „eine These in einen Raum“ geworfen. Auch habe ich nicht geschrieben, dass ich „Thomas Schmid“ und seine alternden, alternierenden und Alter Egos von „Michael Kohlhaas“ über „Wolf“ und „Bert“ bis hin zu „Jochen Rollwagen“ für „Extremisten halte“. Diesen Schuh haben Sie Ihrer multiplen Bühnenpräsenz ganz alleine übers Standbein gewürgt. Ich habe bloß mitgeteilt (achtung, indirekte Rede), es gebe im „Lüneburger Forum für Lokalpolitik und Stadtkultur“ extremistische Verschwörungstheoretiker, die behaupten würden, dass „alle so ungemein rechtsgeistigen Kommentare bei Blog.jj aus ein und derselben Feder“ stammten. Nicht erkennen kann ich außerdem, was an der Feststellung „unfreundlich“ sein soll, bei „Thomas Schmid“, „Michael Kohlhaas“, „Wolf“, „Bert“ und „Jochen Rollwagen“ handle es sich um ein und dieselbe Person in verschiedenen Einkleidungen. Und ist Ihnen der Unterschied der Vokabeln „Decouvrierung“ und „Diffamierung“ wirklich nicht geläufig? Weiterhin werden Sie mich kaum für die Mutmaßungen anderer kommentierender Zielfahnder verantwortlich machen können, die in dieselbe Richtung wähnen. Das zu lesen, was Sie so schreiben, gebe ich mir wirklich alle Mühe. Da Sie die aufnahmebereiten Gemüter aber immer aus mindestens fünf Kanonen gleichzeitig befruchten und das alles im Tone lehrmeisternder und leicht pedantisch wirkender Sophistik mit besonderer Vorliebe an Stellen tun, wo manch einer meint, ausschließlich ebenso originäre wie halt- und grundlose AfD-Reklame erkennen zu müssen, und ebenso zuverlässig mit einem Aplomb, welcher durch Ihren „Stil“, d. h. vor allem also durch Ihre charakteristische Rechtschreibschwäche und Ihre prädominierenden Idiosynkrasien markiert ist, ist es gar nicht so leicht, Ihre vorgefundenen konservativen und progressiven Meinungen von „besonders AfD-freundlichen und erst recht extremistischen Äußerungen“ zu unterscheiden.

        Da Sie aber in Ihrem Beitrag in Hinblick auf die angeblich von mir „und einigen anderen hier in diesem Blog genannten Ziele“ zu sprechen kommen und diese pauschal als „Ziele von Unfreundlichkeiten“ qualifiziren, erwarte ich im Rahmen der kommentatorischen Sorgfalt, die explizite Nennung von Roß und Reiter. Diese elementare Grundlage einer zielführenden Diskussion konnte ich aber nicht finden. Sie bleiben hier im Ungefähren und verlegen sich auf unbelegte Thesen und Mutmaßungen. Was genau kreiden Sie mir und den ominösen „anderen“ eigentlich an? Unsere bedingungslose Forderung von Qualität, Differenzierung und Genauigkeit? Das ist doch genau das, was Sie wollen. Wie kommen Sie auf nachfolgende Aussage und wie kann ich diese belegbar [ich meine natürlich: deren Belegtsein oder deren Belegbarkeit] nachvollziehen?

        „Der abstruse und im geschichtlichen Kontext unzutreffende Vergleich der Inhumanität des Schusswaffengebrauchs gegen Flüchtlinge heute und DDR-Flüchtlinge vor 1989 beweist lediglich nennenswerte Bildungsdefizite in der historischen Betrachtung unserer jüngeren Geschichte.“

        Wer sagt das, wie viel Deutsche sind dieser Meinung, wo steht das geschrieben und warum, wenn Sie es denn wissen, teilen Sie uns das nicht mit? Ich möchte Sie höflich bitten, gerade bei diesem schwierigen Thema kommentatorische Sorgfalt walten zu lassen und nicht ins Metaphysische abzugleiten. Weiterhin höflich bitte ich Sie, wie es schon gestern der Osnabrücker Judaist Prof. Tibor Rácskai tat, erklären Sie mir und den übrigen interessierten LZ-Lesern, worin das Abstruse, das im geschichtlichen Kontext Unzutreffende und das Bildungsdefizitbeweisende dieses Vergleichs besteht. Vielleicht können Sie Ihre Aussagen dahingehend präzisieren, dass Sie ein oder zwei Ihrer Kriterien der Angemessenheit von historischen Vergleichen explizit machen, und so die Community an den Hintergründen Ihrer Sichtweise jetzt und auch in Zukunft detaillierter teilhaben lassen.

        Vielen Dank. Ihnen, allen Lesern und Foristen eine schöne Wochenmitte.

    • Dagmar Mischnack

      @Ernst

      „Extremistische Verschwörungstheoretiker“
      Die gibt es überall.Besonders im linken Flaschenwerfermillieu.Heute sind die Fischers, Schilys und andere ganz nette Lobbyisten für diejenigen, die sie mit Steinen beworfen haben.
      Sie wollen keine „Abschottung“, sondern nur den „antifaschistischen Schutzwall“ widerhaben,oder?

      • Moin Dagmar,
        erstmal: ich konnte (und wollte) in der Kürze des Blog-Posts nicht alle Fragen klären, eher zum Denken anregen, was ja geklappt hat. Trotzdem sind deine Fragen berechtigt. Zur ersten: Ich habe mir das so gedacht, dass es mal, sagen in vielleicht in den 70ern bis 90ern eine Zeit gab, in der man man selbst sein konnte, ohne wieder in einer Schublade zu stecken. Wenn man beispielsweise heute Schallplatten hört, weil man es gut findet, ist man ein Hipster. Wenn man Hanfklamotten trägt ein Hippie und es wird immer unterstellt, dass man dadurch nur etwas nach außen vermitteln will. Was bei vielen wohl leider auch der Fall ist. Dazu muss man aber sagen, auf viele Arten kann man heute eher „man selbst“ sein, beispielsweise werden Frauen weniger stark in Geschlechterrollen gedrängt oder Schwule diskriminiert.

        Zu Frage 2: Ich denke NICHT zu konsumieren, also wirklich so wenig wie möglich statt irgendwie Bio/Fairtrade etc. ist eine Art von Selbstbestimmung. Ansonsten sollte man sich einfach sicher sein, dass man Dinge wirklich tut, weil man will und nicht weil es erwartet wird oder gerade en vogue ist.

        Ich hoffe das war ausreichend.
        Liebe Grüße, danke fürs Lesen^^

    • Paranoia (griechisch παράνοια paránoia, aus παρὰ parà „wider“ und νοῦς noûs „Verstand“; wörtlich also „wider den Verstand“, „verrückt“, „wahnsinnig“) ist im engeren Sinn die Bezeichnung für eine psychische Störung, in deren Mittelpunkt Wahnbildungen stehen. Häufiger taucht der Begriff jedoch in seiner adjektivischen Form paranoid auf , der auf Verfolgungsängste oder Verfolgungswahn hinweist. Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zur Überzeugung von einer Verschwörung anderer gegen sich.

  33. @Jenckel
    Mit Ihrer verurteilenden Meinung stehen Sie offensichtlich ziemlich alleine da.

    LZ: „Kanzlerin Merkel gerät mit ihrer Haltung zur Flüchtlingskrise unter Druck. Was meinen Sie, sollte die Kanzlerin ihren Kurs beibehalten oder die Zuwanderung begrenzen?“

    Das Ergebniss haben Sie offensichtlich nicht gelesen. Sind wir nun alle verblendet, rechte Demagogen, Nazis, oder was? Seltsam, daß Sie Ihre persönliche Meinung zum Dogma erheben und als die einzig demokratische Meinung ansehen.Meiner Meinung nach ist es genau umgekehrt.

    • An Thomas Urde @Jenckel

      Hallo Thomas Urde @Jenckel,

      rein statistisch gesehen ist für eine Frau das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, im Jahr nach der Trennung vom Partner am höchsten. Einer Untersuchung des britischen Justizministeriums zufolge wurden im vorigen Jahre 22% aller Frauen Opfer von Gewalt durch den Expartner, also jede 4. bis 5. Frau! Gezählt wurden hier nur eindeutig massive Übergriffe, wobei auch psychischer Terror iS von Stalking und Gewaltandrohung mitgerechnet wurden.

      Wenn ich mich in meinem Freundinnenkreis umsehe und auch meine eigenen Erfahrungen mit einbeziehe, muß ich sagen, dass psychische und auch physische Übergriffe offenbar eher die Regel denn die Ausnahme darstellen, und dass diese Übergriffe sich über Monate und Jahre hinziehen können.
      Dazu gehören Grenzüberschreitungen wie unerwünschte Telefonanrufe, SMS und Mails, die meist beleidigenden und/oder drohenden Inhalt haben, im Wechsel mit Liebesbekundungen und Unterwerfungsarien.
      Es gehören ebenso ungebetene und unangekündigte Besuche, oder unberechtigte Forderungen dazu. Beliebt ist auch das Verleumden im Bekanntenkreis oder auch „nur“ das Instrumentalisieren gemeinsamer Bekannter, um den Kontakt noch irgendwie aufrechtzuerhalten, und zwar möglichst in negativer Form. Und natürlich das ausführliche „Aufklären“ des gemeinsamen Bekanntenkreises darüber, wie übel einem doch mitgespielt wurde, meist mit hanebüchenen Leidensgeschichten, die Dritten die Tränen in die Augen treiben.

      Neulich habe ich mich mit meinem Freund darüber unterhalten und er meinte, es sei erschreckend mitzuerleben, wie scheinbar normale Typen zu Pavianen degenerieren, wenn sie verlassen wurden. Er hat sich schon mit mehreren solcher Männer unterhalten und meinte, in lichten Momenten sei ihnen ihr Fehlverhalten durchaus bewusst, doch hält das nie lange vor, und sie fangen von neuem an. Beenden lassen sich solche Aktivitäten eigentlich nur durch eine sehr typische männliche Aktion (die ich hier der allgemeinen Phantasie überlasse bubble).

      Wir waren beide übereinstimmend der Meinung, dass es durch die Trennung sicherlich auch mal zu emotionalen Ausnahmereaktionen kommen könne, die jeder Mensch wohl nachvollziehen könne. Daß eine nachfolgende Entschuldigung samt Besinnung auch OK wäre, und nicht weiter aufgebauscht werden müsste. Oder zumindest eine Einstellung der „Kriegshandlungen“, nachdem ihm klargeworden ist, wie tief er dadurch eigentlich sinkt.

      Daß aber der Pavianeffekt derart ausfällt, dass eine Entschuldigung niemals vorgebracht wird, sondern sich stattdessen auf „sein gutes Recht“ berufen wird, dass SIE ja die Böse sei und ER das arme Opfer. Und daraus dann die Energie zieht, mit seinen Übergriffen weiterzumachen.

      Sinn und Zweck dieser Übungen scheint zu sein, der Ex kein ruhiges Leben zu gönnen, während ER ja schließlich leidet und leidet. Und zwar unter seiner eigenen gekränkten Eitelkeit, verlassen worden zu sein. Und das gärt dann weiter, bis in regelmäßigen Abständen der Deckel vom Topf fliegt.

      Was mich wundert ist, dass die Forschung sich bislang sehr damit zurückgehalten hat, die Ursachen dieses weit verbreiteten Phänomens zu untersuchen. Mein Freund kennt einen Kollegen, der sich damit jahrelang auseinandergesetzt hat und der meinte, er habe in die Abgründe der männlichen Seele geblickt. Mittlerweile beschäftigt er sich mit Erbaulicherem … eyes

      IMO steckt für mich die Unfähigkeit männlicher Artgenossen dahinter, mit Verlusten und Verletzungen umzugehen. Wie ein Esel, der um sich tritt, wenn ihm etwas Schmerzen bereitet, so treten Männer um sich, um die Schmerzen weiterzugeben, die sie selbst empfinden. Und werden im wahrsten Sinne des Wortes zum Tier. Das zutage tretende Aggressions- und Hasspotential ist erschreckend. Mitansehen zu müssen, wie der, mit dem man Zeit seines Lebens verbracht hat, sich im Dreck wälzt und jegliche Grenzen von Anstand und zwischenmenschlichem Umgang vergisst, ist tragisch.

      Tragisch ist aber auch, als Frau damit klarkommen zu müssen, auf „das nächste Mal“ zu warten und sich zu fragen, wann das wohl mal aufhört. Und wie man am besten selbst mit der Situation umgehen kann, wenn alle Bemühungen scheitern, sich diesem Mist zu entziehen.

      Was meint ihr dazu? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Trennungen gemacht? Und wie seid ihr damit umgegangen?

      Geschrieben von von Maya Bruss

    • Thomas,

      kennen Sie Hans-Joachim Uecker, den Wirt vom Restaurant Alter Uhu im Eulenbusch 4 in 21391 Reppenstedt?

      Der sagt immer, wenn ihn einer nach dem Geheimnis seiner außergewöhnlich guten Kochkunst fragt: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

      Nur Schafe, Thomas Urde, können sich nicht vorstellen, wie erfolgreich man sein und wie recht man haben kann, obwohl man mit seiner Meinung alleine dasteht.

  34. Dagmar Mischnack

    @ Henning Graubmann 2.2.2015 16.30

    zitat: “ Wer ohne Not öffentlich bekundet, er wolle auf Flüchtlinge schon allein bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts schießen lassen, setzt Hemmschwellen herab“
    Das ist falsch Herr Graubmann!Ganz falsch!

    Ohne „NOT“ ist das Gegenteil von „ULTIMA RATIO!“ Und Frau Petry wurde nach Ihrer Meinung gefragt.

    Ihr Kommentar ist also faktisch falsch und die „herzlose, gemeine Petry“( die selbst 4 Kinder hat) ist bis jetzt eine gesetzestreue Bürgerin, die nichts weiter tut, als die geltende Gesetzgebung einzufordern.
    Wäre dies gesetzlich angreifbar,wäre sie wahrscheinlich schon in U-haft. Selbst der VfS lehnt eine Prüfung ihrer Aussagen im Vorwege ab, da keine Aussicht auf Erfolg für ein Verbot besteht.

  35. @ Graubmann

    „Deutschland ist ein tolerantes und weltoffenes Land.“

    Das Aufzwingen dieser Eigenschaften hat der Bürger nun satt.

    Offensichtlich hat man Menschen mit komplett anderen moralischen Werten, Vorstellungen zum Leben, zur Religion und zur Stellung der Frau, sowie anderer Einstellung zum westlich lockeren Lebenstil in unser Land geholt, daß nun von den Migranten umgestaltet werden soll, zu einem genehmen Land mit einer annehmbaren arabisch geprägten, von der Vergangenheit stark beeinflussten,mentalen Zwangsjacke.

    Und das lehnen viele ab, da sie sich nicht zurückkatapultieren lassen wollen, in eine Zeit um 600 n.Chr.

  36. vllt. können wir ja mal die Partei wechseln :

    http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/a-1028358.html#spRedirectedFrom=www

    Das war kein Aufreger der Woche…..

    • Nein, aber auch ein Beweis dafür, dass viele wie Dagmar Mischnack, Hans Werner Kolb und Ortwin Prill nicht mehr mitkommen, selbst mit dem Mindestlohn nicht. Modern times. Eine Welt vollendeter Konkurrenz produziert Verlierer in unvorstellbaren Massen. Die meisten von ihnen lungern da draußen in den Weiten umher, heißen „Ausländer“ und verschleißen ihre Hoffnungen an den goldenen Pforten zum Paradies unseres Werbefernsehens. Ein paar haben wir auch hier.

      Was ist die Wirklichkeit der Abgehängten? Seit Kanzler Gerhard Schröder verkündete, was ihm und den Talkrunden der Neunziger Jahre unvermeidlich schien, ist der Reichtum der Reichen in unserem Land explodiert wie niemals zuvor. Der sogenannte Mittelstand hat zugleich fast alles verloren, was sein Selbstbild ausmachte: Sicherheit, Bildung, Gemeinsinn. Das abgehängte Viertel schließlich hat erfahren, was seit 1949 verborgen war. Ihm wurde und wird gesagt: Die Deutschland AG ist für euch nicht mehr zuständig. Eine gemeinsame Aufgabe, euch zu retten, euch zu emanzipieren, euch wichtig zu finden, gibt es nicht mehr. Dafür kriegt ihr aber Hartz IV und RTL2 und notfalls Sachleistungen, wenn’s sein muss. Und wenn ihr frech werdet, ein paar Hundertschaften Bundespolizei auf den Hals. Ihr dürft aber gern jederzeit nach Nigeria auswandern und dort Bergwerksarbeiter werden oder Aushilfe in der Fleischfabrik. Glückauf!

      Pegidisten und AfDler sind also am Ende nichts anderes als unsere eigenen, deutschen Ausländer. Klingt wie ein Scherz, ist aber keiner. Sie warten auf den Messias. Kann er aber wirklich so dämlich ausschauen wie Björn Höcke? Oder trägt er Pistole, endlos lange Beine und kurze Röcke? Heimat- und trostlos ziehen die Gottverlassenen durch die Städte und rufen „Lüge“, wenn wir ihnen sagen, dass das Leben ist, wie es ist.

      • Auf den Punkt gebracht – bravo !

      • Gut gelacht!

        „Sie warten auf den Messias. Kann er aber wirklich so dämlich ausschauen wie Björn Höcke? Oder trägt er Pistole, endlos lange Beine und kurze Röcke? Heimat- und trostlos ziehen die Gottverlassenen durch die Städte und rufen „Lüge“, wenn wir ihnen sagen, dass das Leben ist, wie es ist.“

        Nein, der ( IHR persönlicher) Messias hat uns ja p.A. 1,2 Mio. Bereicherer gebracht und denkt nicht daran, auch nur im Entferntesten auf die Kritik Ihrer Wähler zu hören und auf die eigenen Parteimitglieder schon gar nicht. Da kann auch bewiesen werden, daß 70% derer, die man als Fachkräfte bezeichnet, hier nie eine Anstellung bekommen werden oder das 72% der Jugendlichen unter ihnen , ihre Ausbildung wieder abbrechen und lieber den Steuerzahler bluten lassen, stört Sie nicht weiter;Sie sind schlauer.

        Und trotz allem, daß den Leuten jeden Tag ins Gesicht geschlagen wird, kritisieren Sie lediglich diejenigen, die immer zahlreicher und lauter werden, die Katastrophen weiter zu führen, kritisieren.
        Die zukünftige Rentenabsenkung auf 43%, die Rettungspolitik für Banken , die nachfolgende Generationen zahlen dürfen und nun auch noch weitere „Bereicherung“, darf kein Ende haben, weil Ihr Messias es so will, basta.

        Vorfälle wie die Kriminaliät der immer zahlreicher werdenden gefährlichen ,schwerkriminellen Rockerbanden mit ausländischstämmigen Mitgliedern, stört Sie ebensowenig, wie der Miriclan oder Abou-Chaker, die für Sie ja nur kriminell sind,weil man sie ungerecht behandelt. Und die Vorfälle in Rotherham,Malmö und Köln sind für Sie kein Alarmzeichen, sondern gewünscht oder einfach Wahnvorstelllungen von bösen AfD Anhängern. Die Massenschlägereien im EAL, die Angriffe mit Messern( z.B in Lübeck) sind ebenso erfunden und alles Lügen von ewig Gestrigen, die Angst vor dem Jobverlust haben? Die Vergewaltigungen in Köln und jetzt in Kiel an einem 7 jährigen Kind , waren ebenso nur „Kriminelle“, die man nicht näher identifizieren und benennen muss, um die Augeb weiter zu verschliessen,gell?

        Man kann nur sagen: Herzlichen Glückwunsch. Sie haben Ihren Messias gefunden, glauben jede noch so an den Haaren herbeigezogene Lüge über die AfD und Ihre angeblichen „Forderungen“, die angeblich im krassen Gegensatz zur Gesetzgebung stehen und halten treu zu ihm.

        Die Frage wäre, ob es umgekehrt auch so ist!

    • die polizei ist auch bewaffnet. ist auch kein aufreger. was stimmt, man kann übertreiben.

  37. Harald Belzigheimer
    Wer andere als Vollpfosten bezeichnet und dergleichen, nur weil eine andere politische Meinung vorhanden ist,die Ihnen persönlich nicht zusagt,darf sich nicht wundern, wen zurückgeschossen wird.
    ich bezeichne niemanden als vollpfosten ,nur weil er eine andere meinung hat. da muss schon noch was dazu kommen. dieses wissen sie auch, also was soll dieser unsinn? und wundern muss man sich doch nicht. das internet ist voll von vollpfosten.

    • @ Bruns:

      „das internet ist voll von vollpfosten.

      Dann Herzlichen Willkommen im Club.
      Oder meinen Sie ,daß Sie zu einer besonders intelligenten Spezies gehören, die andere beleidigen darf? Dann wählen Sie weiter Ihre „Volksparteien“ und verteidigen Sie weiter den Wahnsinn. Aber beleidigen Sie aufgrund dessen,daß andere anders denken und immer mehr werden, nicht andere Leute hier im Forum. Wir sind nicht mit der Antifa auf der Strasse ,beim Schlagen von Andersdenkenden und ACAB-Bu**** mit Flaschen bewerfen!

    • @ bruns
      Sie haben gar nicht das Recht, andere zu beleidigen.

  38. So jetzt wurde hier ausgiebig über die AfD und Frau Petry hergezogen. Ich denke jetzt darf sich langsam mal den Grünen zugewandt werden. Der Grüne politische Popstar Boris Palmer sagte dem schwäbischen „Tagblatt“: Man müsse die EU-Außengrenze schließen, notfalls bewaffnet… Der Spiegel hat dazu einen Kommentar geschrieben:
    http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1075216.html#ref=meinunghpmobi
    Was sagen dazu jetzt die destruktiven Befürworter der derzeitigen verheerenden Flüchtlingspolitik, wie Alias Wurster, Uppsala, Kubitschek, Bergmann und die anderen unsäglichen Gesellschaftsverstümmler und Bürgerkriegstreiber?

    • Ja, danke für Ihren Link, Bernd, da steht ja folgendes Richtige geschrieben, das man sich merken muss:

      „Frauke Petry war diejenige mit der Schusswaffe.“ [„“War“, Bernd ! Was deutet Ihr Autor da an?]

      „Wir [sind] wieder einen Schritt weiter Richtung Weimar gerutscht. Oder Richtung Faschismus. (…) Jedenfalls wäre das Land nicht mehr dasselbe, wenn es der AfD tatsächlich gelingen sollte, nach Brandenburg, Hamburg und Sachsen auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu reüssieren.“

      „Mit den Irren und den Wirren kommen auch irre und wirre Ideen. Was bei der AfD die Ausflüge in die Rassenkunde sind“.

      „Natürlich ist Beatrix von Storch nur partiell zurechnungsfähig. Um das zu erkennen, reicht ein Blick in die flackernden Augen, wenn sie darüber nachdenkt, ob die Kanzlerin bald vor dem Volkszorn ins chilenische Exil flüchten muss.“

      „Eine (…) Frage ist, ob einem die AfD sympathisch ist. Mir ist sie sogar herzlich unsympathisch. Am Grund jedes ihrer Argumente liegt das Ressentiment, das unterscheidet sie von den meisten anderen Parteien, inklusive der Grünen.“

      Alles Statements, mit denen ich voll einverstanden bin.

      Vielen Dank, Bernd, du bekommst ein Bussi vom Ernst und der Simone.

      • Ähm, was ist denn jetzt mit Palmer und den Grünen? Sie reden ja schon wieder von Petry. Totschreiben und Totschweigen reicht nicht. Im übrigen Richtung Weimar heißt in dem Zusammenhang nicht Richtung Faschismus (wir stehen nämlich nicht kurz vor der Machtübernahme) sondern Richtung Unregierbarkeit und Chaos. Wichtig sollte sein, was der Autor zum Ausdruck bringen möchte und nicht was sie lesen oder hören wollen.

  39. Lieber Wolf-Bernd-Thomas Schmid, schon wieder nichts als Maulereien? Wo bleiben Ihre Antworten?

    Sie schreiben, jetzt sei hier ausgiebig über die AfD und Frauke Petry hergezogen worden und deshalb müsse man sich den Offenbarungen eines Jan Fleischhauers zuwenden, der im Spiegel „relativiert“, was man ja Ihnen zufolge nicht darf, wenn man Sie nicht zum Gebrauch der Schusswaffe provozieren möchte. Doch Fleischi relativiert, indem er die AfD mit den Grünen in ihren Kinderjahren vergleicht und auf deren niedliches Kämpfertum gegen das Establishment verweist, und daran erinnert, dass auch diese lustige Rasselbande einmal „mit abwegigen Ideen und seltsamen Leuten schockierte“. How sweet it was! Und die Lügenpresse hieß damals „Springerpresse“.

    Frau Frauke Petry, Abgesandte für die Rettung des Abendlandes, sagt heute, wenn sie erklären möchte, wie der Mannheimer Morgen über ihrer Schusswaffenäußerungen „log“ (nachdem sie das geführte Interview in für sie transkribierter Form mit drei Pressemitarbeitern mehrere Stunden gegengelesen, per Unterschrift autorisiert und freigegeben hatte), statt „Lügenpresse“ lieber „Pinocchio-Presse“. Sie verdreht dabei die Augen nach innen und oben, damit jeder MDR-Gucker sehen kann: Sie macht gerade einen Witz. Zusätzlich kräuselt sie die Mundwinkel, aus Verachtung.

    Um „Pinocchio-Presse“ witzig zu finden, muss man allerdings, das lässt sich nicht verheimlichen, einen Intelligenzquotienten von unter 80 haben. Das weiß natürlich auch Frau Petry. Doch hält sie es „offenbar“ für denkbar, dass draußen und drunten auf den Plätzen und Straßen des Abendlandes eine Mehrzahl ihrer Anhänger exakt diese Qualifikation aufweist.

    Lü-gen-pres-se!, schreien nun seit 15 Monaten Zehntausende von Menschen durch die Nacht. Noch zehnmal mehr finden das gut, und schwören, dass die Presse lügt, und wollen daher 20 Prozent bei allen Wahlen, weil die Wahrheit ans Licht muss. Endlich, endlich!

    Da kommen, lieber Blog.jj-Bürger Wolf-Bernd-Thomas Schmid, unweigerlich gewisse Gegenfragen auf. Also zum Beispiel: Wie könnte ein Wahlgewinn von AFD und/oder NPD etwas daran ändern, dass die Presse lügt? Die löge ja selbst dann noch weiter, wenn Frau Petry Bundeskanzlerin würde und Herr Höcke ein kraftvoller Bundesminister des Inneren. Wie kommen wir um den verdammten Artikel 5 Grundgesetz bloß herum?

    Zweitens: Sie schreien und schreien immerfort, dass alle lügen. Aber um welche Wahrheit geht es ihnen? Früher einmal, als Frau Petry noch Herr Lucke hieß, hörte man gelegentlich Sätze, die an Wirtschaftspolitik erinnerten, an Finanztheorien und irgendetwas dergleichen. Das ist ja nun vorbei. Die Wirtschafts- und Finanzpolitik der AfD besteht aus einer acht Meter hohen Mauer mit Hundelaufstreifen, entsicherten Schusswaffen und Dreifach-Drahtzaun. Da wird es uns deutschen LüneBürgern so richtig gut gehen in unserer Republik hinter dem Antimigrantischen Schutzwall. Draußen stehen die Neger und werfen mit Bananen. Kleiner Scherz, nichts für ungut!

    Was ich meine, ist Folgendes: Der sogenannte besorgte Bürger hört, sagt, liest in seiner Wahrheitspresse, dass die Probleme unseres Landes – die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen – vor allem durch Ausländer verursacht werden. Und dass wir deshalb keine Ausländer haben wollen, außer vielleicht ein paar Pizzabäckern und Müllmännern. Nun gut, das ist eine Meinung, die man haben kann oder auch nicht. Aber was hat das mit dem „Lügen“-Geschrei zu tun? Soweit ich erkenne, gibt es fast niemanden mehr, der inzwischen nicht öffentlich fordert, Deutschland müsse am Mittelmeer verteidigt werden.

    Früher dachte ich, ein „Hotspot“ sei ein geologisches Wunder auf dem Meeresgrund. Heute sehe ich die Augen der Staatssekretäre leuchten wie feurige Sonnen, wenn sie von den Hotspots anfangen, die wir in die Wüsten dieser Welt bauen: Lange Reihen ordentlicher Container, bis zum Horizont, die schnurgeraden Straßen der Planquadrate, die Essens- und Wasser-Ausgabestellen, die Waschräume, die Versorgungszentren … Ist das nun Lüge oder Wahrheit?

    Drittens: Was, liebe Abendländer, soll eigentlich mit den Migranten des Herzens geschehen? Also den Deutschen, die heimlich Negermusik hören, Russinnen oder Thailänder heiraten? Dem Feind im Innern also?

    Viertens: Was sagt der deutsche Unternehmer zu Ihrer Wahrheitsliebe? Welche blühenden Landschaften sollen Kleindeutschland ernähren und jedem Bürger sein ihm zustehendes 60-Zoll-Fernsehgerät finanzieren?

    Hielte sie nicht die Bürger, die sie angeblich vertritt, für Vollidioten, müsste Frau Petry (und Sie eigentlich mit ihr endlich auch einmal, lieber Wolf-Bernd-Thomas Schmid) auf diese und viele andere Fragen eine Antwort geben. Irgendeine, außer: dass man die Wahrheit kenne, aber nicht verrate. Denn sonst müsste man annehmen, dass sie Angst hat vor ihrer eigenen Wahrheit.

    • Auch für Sie: Was ist denn jetzt mit Palmer und den Grünen? Sie reden ja schon wieder von Petry. Totschreiben und Totschweigen reicht nicht. Wichtig sollte sein, was der Autor zum Ausdruck bringen möchte und nicht was sie lesen oder hören wollen.
      Die AfD hat im übrigen nichts gegen Ausländer, so wie Sie es hier hartnäckig unterstellen. (Die folgende Wahlwerbung wird nicht veröffentlicht.)

      • Lieber Bernd,

        „Wichtig sollte sein, was der Autor zum Ausdruck bringen möchte und nicht was sie lesen oder hören wollen.“

        Bingo!

        Das sollten vor allem SIE sich hinter die Löffel gravieren. Ich kann in keinem Ihrer Beiträge erkennen, dass Sie auch nur EINMAL auf die Argumentation Ihres Vorredners eingehen. Ihr einzige Interesse ist, AfD-Reklame unter Blog.jj-Leser zu bringen.

        Vielleicht hat „die AfD“ (Wer ist das nochmal genau?) nichts gegen Ausländer, aber alle führenden und Mitglieder und auch Sie und viele Ihnen sehr ähnliche Schreihälse hier im Forum haben ganz unverkennbar fremdenfeindliche Vorurteile.

        „Totschreiben und Totschweigen reicht nicht“?

        Wäre Ihnen „Totschlagen“ lieber?

        • Und was ist jetzt mit Palmer und den Grünen?

          • Sie werden darauf keine Antwort erhalten 😀

          • Zu Palmer hatte ich an anderer stelle schon was geschrieben. er hätte doch lieber bei der bahn anfangen sollen. der bahnchef hat ihm ja ein angebot gemacht. stuttgart 21 lässt grüßen. um so älter palmer wird, um so konservativer wird er auch. dieses passiert leider viel zu oft, finde ich zumindest.

        • Henning Graumann

          @doris

          „…aber alle führenden und Mitglieder und auch Sie und viele Ihnen sehr ähnliche Schreihälse hier im Forum haben ganz unverkennbar fremdenfeindliche Vorurteile.

          Das ist ja nun völlig falsch interpretiert, da man nur ohne schlüssige Argumente und ohne Sach-oder Fachkenntnis über etwas als Vorurteil „vorschnell urteilen“ kann.
          Kennt man den Sachverhalt ,die Umstände und hat sich ausgebig informiert,ist man nicht mehr voller Vorurteile, sondern urteilt mit den Erfahrungswerten und Informationen, die man über einen längeren Zeitraum gesammelt hat.
          Und das ist legitim.

  40. ich hatte vergessen, den zweiten Link mit einzustellen :

    http://www.focus.de/politik/videos/landtagsabgeordneter-sorgt-fuer-aufregung-cdu-mann-fordert-nach-koelner-uebergriffen-polizei-soll-schusswaffen-einsetzen_id_5206032.html

    Es gab meiner Information nach keine Anzeige von Herrn Prof. Dr Dr Irgendwas.

    Was dem Herrn geziemt, geziemt noch lange nicht dem Knecht

  41. Lieber Jochen Kohlhaas,

    heißen Sie wirklich Wolf-Bernd-Thomas Schmid, wie viele hier behaupten?

    Da Sie auf meine Frage (https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/298919-298919#comment-62033) nicht antworten, welche Ihre bisher noch unbegründete, quasi rein lustmörderisch und im Vorübergehen eben mal kurz exekutierte Aburteilung meines Geschichtsverständnisses betrifft, lassen Sie mich Ihnen wenigstens von meinem kleinen Erlebnis erzählen, das mir sehr gut zu Ihrer hier im Forum ausgelebten histrionischen Persönlichkeitsstörung zu passen scheint:

    Einmal war ich auf ein Fest eingeladen. Der Gastgeber hielt eine Rede und sagte, er freue sich, daß alle so zahlreich seiner Einladung gefolgt seien. Das gab mir zu denken. Meinte er damit, daß wirklich alle gekommen seien? Ich zählte nach, es waren, mich eingeschlossen, 87 Gäste. Das konnten nicht alle sein. Ich erinnerte mich, an anderen Orten schon mehr Menschen gesehen zu haben! Doch damit nicht genug, angeblich seien sie alle auch noch zahlreich gekommen, was implizierte, daß jeder mindestens zweimal anwesend sein mußte, es sich also um höchstens 43 Gäste handeln konnte, womöglich viel weniger, da manche dreifach, vierfach oder fünffach erschienen sein könnten! Ich jedoch war alleine, und das nur in einfacher Ausführung. In der Hoffnung, es möge mich niemand bemerkt haben, verließ ich eilig den Festsaal und schämte mich fürchterlich.

    Tibor Rácskai

    • Tibor, ihre schöne Geschichte zeigt mal wieder deutlich, dass Sie einfachste Zusammenhänge einfach nicht verstehen und beim schreiben über eine „histrionischen Persönlichkeitsstörung“ haben Sie eindeutig zu lange gedankenverloren in den Spiegel geschaut. Wenn Sie noch ein wenig länger reinschauen werden Sie auch noch erkennen, das eloquentes Sprachvermögen und sogar Bildung nicht reichen um Zusammenhänge und ursächliches zu Verknüpfen, es Bedarf Verstand. Um den zu erlangen, werden auch nicht viele Worte und dicke Bücher helfen, denn es reicht nicht viel zu essen, man muss es auch verdauen können. Lassen Sie sich in Zukunft Zeit, dass hilft manchmal beim verdauen oder wie man so schön sagt, manchmal fällt der Groschen in Pfennigstücken.

      • Meine Güte Bernd, da haben sie sich aber wieder richtig angestrengt um am Thema vorbei zu schreiben um bloß nicht auf Inhalte einzugehen. Den einen Punkt, den sie zumindest benennen ohne sich auch nur zu bemühen ihn zu vertiefen möchte ich Ihnen zumindest mit einem Link hinterlegen, wie ein Mitforist weiter unten. Der Punkt der Überforderung der implantierten Primitiv-Software im Zentralnervensystem von rechtsextremistischen Parteiwerbemaschinen wie Ihnen:
        http://www.zeit.de/wissen/2014-09/socialbot-worte-von-morgen

      • Sehr geehrter Wolf-Bernd-Thomas Schmid,

        „Worte und dicke Bücher“ gefallen Ihnen nicht, wenn diese nicht mit dem regressiven (um nicht zu sagen: reaktionären) Meinen und Dekretieren von Ihnen und Ihresgleichen harmonieren?

        Was also schlagen Sie vor? Auf den Scheiterhaufen? Zuerst die „dicken Bücher“, dann die „relativierenden“, „differenzierenden“ und „kontextualisierenden“ intellektuellen „Bedenkenträger“ und „Volksgeistzersetzer“?

  42. Thomas Schmid
    ich finde sie irgendwie drollig, sie gehen mir hier aus dem weg. warum? sie haben ja mit vielem recht, aber wie es nun mal im leben so ist, nicht mit allem. finden sie nicht auch, wie komisch es ist, die ddr hat ihre grenzen dahin geschützt, niemanden rauszulassen.und die eu ist dabei niemanden reinzulassen. wie funktioniert das wohl am besten? gutes zureden? wasserwerfer? schießbefehl? selbstschussanlagen? sie sehen da ein unterschied? ich war soldat und habe freiwillig unsere grenzen geschützt. wäre aber nie auf die idee gekommen auf flüchtlinge zu schießen, oder wasserwerfer einzusetzen. hinter diesem gedanken steckt doch nur die sicherung der eigenen pfründe. ich warte auf ihre antwort. wie würden sie denn unsere flüchtlingsproblematik beseitigen?

    • Sehr geehrter Klaus Bruns,
      wenn Sie den Eindruck gewonnen haben, dass ich Ihnen aus dem Weg gehe und/oder Ihre Person nicht genügend würdige, tut mir das leid. Ich versichere Ihnen hiermit meine Wertschätzung. Errötend nehme ich zur Kenntnis, dass Sie mich irgendwie drollig finden und ich in Ihren Augen mit vielem recht habe. Ein Lob aus Ihrer titanisch gestählten Feder ehrt mich ungemein.

      Ihre Frage nach meinem Lösungsansatz bezüglich der von Ihnen als „Flüchtlingsproblematik“ beschrieben Staatskrise möchte ich gerne beantworten. Die „Lösung“ kann es schon aufgrund der von Ihnen gewählten pauschalen Fragestellung nicht geben. Hierzu wäre die hier im Forum bereits mehrfach angesprochene Differenzierung in die Bestandteile des von Ihnen gewählten Terminus vonnöten. Weiterhin möchte ich feststellen, dass weder Deutschland alleine noch die EU, derzeit und in näherer Zukunft realistische Chancen haben werden, eine Lösung mit nachhaltigen Erfolgsaussichten zu erarbeiten. Dies liegt zum einen an der durch die Kanzlerin herbeigeführten Isolation Deutschlands, ihrem autistischem Regierungsstil gegenüber ihren Bürgern und an der nicht existenten Führungs- und Lösungskompetenz der EU-Administration. Die EU steckt bekanntlich in einer existentiellen Krise mit offenem Ausgang.
      Zum anderen habe ich große Zweifel, dass dies unter Voraussetzung der aktuell gegebenen demokratischen Gegebenheiten überhaupt möglich ist. Einige Zeitgenossen sollten sich endlich von dem Gedanken verabschieden, dass Deutschland die Welt retten kann. Ja, wir müssen großzügige Hilfestellung leisten und dies mit den Möglichkeiten und dem Willen des Souveräns in Einklang bringen. Die großzügige Hilfestellung leisten wir bereits, der Einklang mit dem Souverän befindet sich aber erkennbar noch im Herstellungsprozeß. Die bereits jetzt eingetretene Überforderung durch die Ihrkinderleinkommet-Politik unserer Regierung auf Basis eines offensichtlich halluzinierten Persilscheins, kann niemand mehr ernsthaft leugnen. Die fortschreitende Spaltung unserer auf Konsens ausgelegten Gesellschaft auch nicht. Wie Sie dem Verlauf und der Tonalität dieser und anderen Quasselbuden entnehmen können, ist selbst fundierte Kritik nicht mehr ohne weiteres möglich, leider von beiden Seiten. Selbst fachlich hochgestellte Persönlichkeiten, wie z.B. Verfassungsgerichtspräsidenten und Verfassungsrichter sind sich in der Bewertung juristischer Sachverhalte nicht nur nicht einig, sie liegen oft diametral auseinander. Das vorliegende Phänomen der gesellschaftlichen Spaltung ist kein deutsches sondern mindestens ein europäisches. Der Mehltau einer häufig parteiischen Berichterstattung liegt wie Blei auf unserem Land. Dies wird sich ändern.

      Meine Überlegungen in Hinsicht auf eine Beteiligung des Volkes nach Schweizer Vorbild sind bei Ihnen nicht auf Gegenliebe gestoßen. Ich bleibe dabei, dies kann ein Ansatz zur Befriedung und Konsensfindung sein.
      Eine Dämonisierung Andersdenkender wird auch in Deutschland nicht erfolgreich sein. Weder Links- noch Rechtsaußen dürfen in Deutschland je wieder ans Ruder kommen. Wahlen sind Fiebermesser und wir haben jetzt schon erkennbar erhöhte Temperatur. Am Abend des 13. März sind wir vielleicht wieder ein bisschen schlauer.

      Lieber Herr Bruns, wir erleben einen Wandlungsprozess und die Dinge sind in Bewegung geraten. Ich wünsche mir eine Lösung, mit der wir alle auch in Zukunft gut und einvernehmlich zusammen leben können.

      P.S. Wie Klaus Bruns, behalte ich es mir vor, anonyme Beiträge zu beantworten. Ich halte es mit Hannibal Lecter. Die unhöflichen Zeitgenossen esse ich auf. Ta-ta.

      • Mein lieber Herr Schmid, was das erröten angeht, ein bisschen rot hat bekanntlich ja noch nie jemanden geschadet. ich bin ein fan von volksentscheide, wenn vorher sicher gestellt wurde, dass die öffentlichkeit nicht durch den geldadel oder anderswie manipuliert wurde. und da liegt die krux. ihr beitrag war für mich sehr aufschlussreif.
        die olympiabewerbung von hamburg hat gezeigt, geld allein schafft nicht immer alles, aber alles immer öfters.Zitat: Ich wünsche mir eine Lösung, mit der wir alle auch in Zukunft gut und einvernehmlich zusammen leben können. dito
        es lohnt sich darum zu kämpfen.

        • Lieber Klaus Bruns,
          rote Fahnen und jene Zeitgenossen, die sie vor sich hertragen, sind mir ein Gräuel. Dies betrifft die Menschenfeinde unter Hammer und Sichel und auch jene Verbrecher, die auf tiefrotem Grund ein Hakenkreuz präferieren. Sozialismus ist Verbrechertum. Ob nun national oder international inspiriert. Das Ziel und das Ergebnis sind immer gleich, Unfreiheit, Diktatur, Unterdrückung und am Ende Massenmord.

          • Thomas Schmid
            wenn sie genauer gelesen hätten, wäre ihnen das bisschen aufgefallen. sozialismus gibt es in zigfacher deutung. egoismus ist eindeutig. ich bin ein alter sozialdemokrat, aus der zeit, wo es noch sozialdemokraten in der spd gab. mir hat die koalition spd /fdp am besten gefallen. damals war die fdp eben eine sozialliberale partei. die zeiten haben sich dahin leider geändert. menschenfeinde gibt es in allen parteien. ich habe sie in drei erlebt und wollte mir die restlichen nicht auch noch antun. parteien haben nach meinen erfahrungen mit demokratie wenig am hut.

          • Michael Rollhaase-Kohlenwagen

            Und darum, Thomas Schmid, sprechen Sie und Ihre feinen Freunde Frauke Petry, Beatrix von Storch, Marcus Pretzell und Hannibal Lecter auch viel lieber von „Schusswaffengebrauch“, von biologisch begründbaren „Unterschieden“ und dem „Krieg der Kulturen“, nicht wahr?

            „Sozialismus ist Verbrechertum“. Was folgt daraus? Die Restauration angeblich „natürlicher“ Ordnungen, in denen ein gönnerhafter Paternalismus des robusten Besitzadels waltet und über denen braune oder schwarze Fahnen wehen und Privilegien mit automatischen Feuerwaffen erlangt und verteidigt werden?

          • Thomas Schmid
            mir fehlt noch ihre einschätzung zum verhalten der eu zum vergleich zur ddr. was verstehen sie unter grenze schützen? vor wem soll sie geschützt werden? vor hilfebedürftige menschen? oder vor bewaffnete angreifer? das deutschland nicht die welt retten kann, dürfte nicht neu sein. und an ihrem wesen, wird die welt auch nicht genesen. jede wette.

        • Lieber Klaus Bruns,
          auch ich war, Sie werden es kaum glauben, in meiner Jugend Mitglied der SPD, ein glühender Anhänger Helmut Schmidts und der sozial-liberalen Koalition. Mein Abnabelungsprozess nahm mit der von zahlreichen SPD-Mitgliedern betriebenen Demontage Helmut Schmidts seinen Anfang und endete mit der bei den südhessischen Jusos der roten Heidi W.-Z. vorherrschenden Auffassungen zum Stamokap-Sozialismus und ähnlich abseitigem Gedöns.
          Das Ende dieser Koalition und die Hinwendung des Grafen von Lambsdorff und des Herrn Genscher zur CDU, empfand ich damals noch als Verrat. Heute sehe ich das differenzierter. Als legaler (!) Übersiedler aus der „DDR“ und der dort bereits als Schüler erlittenen Unterdrückung, habe ich naturgemäß ein eher schwieriges Verhältnis zum Sozialismus. Entschuldigen Sie daher meine etwas zu heftig ausgefallene Reaktion auf die Farbe rot, sorry.

        • Sehr geehrter Klaus Bruns,
          Sie stellen mir folgende Fragen: „mir fehlt noch ihre einschätzung zum verhalten der eu zum vergleich zur ddr. was verstehen sie unter grenze schützen? vor wem soll sie geschützt werden? vor hilfebedürftige menschen? oder vor bewaffnete angreifer? das deutschland nicht die welt retten kann, dürfte nicht neu sein. und an ihrem wesen, wird die welt auch nicht genesen. jede wette.“

          Ich kann mich nicht erinnern, einen Vergleich EU-DDR aufgestellt zu haben. Was meinen Sie damit, mangelnde Legitimation durch den Bürger, one man, one vote?
          Auch die Frage nach dem Grenzschutz kann ich nicht nachvollziehen. Ich erwarte hier nicht mehr als die Einhaltung unserer Gesetze. Wer die ändern will, soll sagen warum und dies dann bitte in einem Verfahren durchführen, dass demokratischen Standards entspricht.
          Wie kommen Sie darauf, dass an meinem Wesen die Welt genesen soll? Nicht böse gemeint, hatten Sie heute beim Mittagsschlaf Alpträume oder hat sich jemand Ihres Nicks bemächtigt ?

          • sie haben mich missverstanden. mit dem deutschen wesen habe ich sie nicht angesprochen. sie haben keinen vergleich angestellt, deswegen tu ich es ja. meine frage ist eindeutig. schützen wir unsere grenzen gegen flüchtlinge, oder gegen bewaffnete angreifer? als es die ddr gab, war diese frage noch eindeutig zu beantworten. zumindest von der brd -seite aus.

        • Sehr geehrter Klaus Bruns,
          noch einmal, ich erwarte von unserer Regierung nicht weniger als den Schutz unserer Grenzen nach den Vorgaben der bestehenden Gesetze.
          Soweit ich diese Gesetze verstanden habe, beinhaltet der gesetzliche Auftrag sowohl die Verhinderung illegaler Einreise als auch die Abwehr bewaffneter Angriffe. Die dafür einzusetzenden Mittel sind klar definiert und unterliegen strengen Regeln. Ich sehe da keine Unklarheiten und auch keine Notwendigkeit, Änderungen herbeizuführen. Warum wollen Sie das trennen?
          Der wahre Hintergrund Ihrer „Frage“ ist doch einem ganz anderen Zweck geschuldet, Sie wissen das und ich auch.
          Glauben Sie wirklich, das uns Ihre durchsichtigen semantischen Spielchen auch nur einen Schritt weiterbringen während andere EU-Staaten bereits Realitäten schaffen?
          http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-oesterreich-will-notfalls-soldaten-auf-den-balkan-schicken-a-1075965.html

          Selbst unser allseits geschätzter Herr Bundespräsident ist da schon weiter.
          http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/baut-bundespraesident-an-einer-bruecke-fuer-merkel-14054404.html

          Auch namhafte Philosophen stellen sich den drängenden Fragen. Hier einer davon::
          http://www.cicero.de/berliner-republik/peter-sloterdijk-ueber-merkel-und-die-fluechtlingskrise-es-gibt-keine-moralische

          Das der Zuzug von Migranten begrenzt werden muss und wird ist auch in unserer Regierung inzwischen unbestreitbar common sense.
          Jetzt frage ich Sie.
          1. Wie stellen Sie sich die weitere politische Entwicklung Deutschlands in Hinblick auf den zu erwartenden wieder wachsenden Zustrom vor?
          2. Wollen Sie das die AfD in eine Machtposition hineinwächst, die nicht nur Ihnen wachsende Sorgen bereitet?
          3. Was wollen Sie konkret gegen die wachsende Spaltung unserer Gesellschaft unternehmen?

          Lieber Klaus Bruns, bitte speisen Sie mich nicht mit Worthülsen ab.
          Bekennen Sie bitte endlich Farbe. Ich will das jetzt wissen, von Ihnen persönlich.

          • Manfred Ganther

            Aha Thomas Schmid,

            von hinten durch die Brust ins Aug`geschossen? Was „die andern“ machen, kann doch bei uns nicht so falsch sein, nicht wahr? „Worthülsen“ darf außer einem Wortverächter wie Ihnen niemand gebrauchen und „semantische Spielchen“ soll außer Ihnen und Ihren feinen Freunden kein anderer spielen. Und dann der dringliche Appell an Klaus Bruns: „Bekennen Sie bitte endlich Farbe. Ich will das jetzt wissen, von Ihnen persönlich.“

            Klaus Bruns aus Reppenstedt also soll zu allem entschlossenen Kreuzrittern wie Ihnen den Segen dafür geben, dass Sie endlich von Ihrem Motorboot herunter mit einem Maschinengewehr auf Flüchtlinge zielen dürfen, die sich anschicken könnten, ohne Kletterrechte über Grenzzäune zu steigen? Und um dem armen Klaus Bruns die Dringlichkeit der Frage fassbarer zu machen, phantasieren Sie sich etwas von bewaffneten Hunger- und Armutsheeren zusammen, die europäische Landwehren und Festungen berennen wie einst die Goldenen Horden der Enkelsöhne von Dschingis Khan die Gebiete um Sandomierz und Krakau?

            Zuletzt haben Sie gar etwas von „Philosophen“ munkeln hören und meinen, Ihre kranken Hysterien mit dem Glanz und der geborgten Autorität vermeintlich „renommierter“ Namen aufwerten zu müssen? Diese Haltung aber „scheint mir klein / Für einen, der das Wort so sehr verachtet, / Der, weit entfernt von allem Schein, / Nur in der Wesen Tiefe trachtet.“

            Andererseits stimmt es schon: „Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen / Gewöhnlich aus dem Namen lesen, / Wo es sich allzu deutlich weist, / Wenn man euch Fliegengott, Verderber, Lügner heißt.“

            Denn dass wir mit Marc Jongen, nicht nur einen „Schüler“ und engen Vertrauten Peter Sloterdijks vor uns haben, sondern mit beiden quasi die Chef-Ideologen und Stichwortgeber der AfD, welche deren „Kommunikationsstrategie“ vorantreiben, haben Sie ganz vergessen zu erwähnen.
            (http://www.zeit.de/2016/03/afd-partei-ideologie-philosoph-marc-jongen/komplettansicht)

            Die Beliebtheit der philosophischen Essayistik des Peter Sloterdijk, dessen mit überbordendem Metaphernschwulst bis zum Betäubenden aufgepumpte Artikel, Bücher und Reden weniger von den „stolzen und denkenden“ als vielmehr von den erlösungsbedürftigen Angehörigen der ihm ergebenen Schicht, wenn nicht gelesen, so doch immerhin durch- oder angeblättert werden, hing ja nicht von ungefähr von Anfang an mit dem Aufstieg eines sozialen Milieus zusammen, das den kulturellen Erscheinungen des kapitalistischen Wohlfahrtsstaats nur Verachtung entgegen brachte, ohne aber für die politische Gestaltung der Zukunft irgendeine tragfähige Idee zu besitzen.

            Wenn wundert´s, dass jemand, der so sehr auf Klingklang und die markigen Posen einer „neuen“ Entschlossenheit baut, wie Sie, Thomas Schmid, sich mit der Kenntnis des Namens eines neobarocken Veränderungsrhetors schmückt, von dem er zwar nie etwas gelesen hat, dessen schwermütige These, dass wir alle schon im intrauterinen Zustand ein Gefühl der räumlichen Geborgenheit entwickeln, für welche wir, einmal zur Welt gebracht, dann keinen hinreichenden Ersatz mehr finden, aber mit größter Sicherheit seinem „natürlich“-identitären Lebensgefühl entspricht, das sich gerade ganz unverhohlen aus der Trauer in die virulente Aggression zu flüchten beginnt.

          • Lieber Herr Schmid, ich fange mal von hinten an. punkt 3: die steuergesetzgebung muss dahin verändert werden, dass die arbeit weniger besteuert wird und kapitalerträge höher. keine deckelung mehr in den sozialbereichen, so das die wohlhabenden sich nicht mehr davonstehlen können. sie selbst sind fan vom schweizer system bei bürgerbefragung, ich bin ein fan vom schweizer system bei den sozialen umlagen . punkt2 nein punkt 1
            konsequentes verhalten . keine singnale mehr in richtung heim ins reich. wer ohne ausweis ist , sollte seine herkunft beweisen , also eine umkehr der beweislast. deutschland muss mehr druck ausüben, damit andere länder sich an die lasten beteiligen. wer aus dem eu-topf kassiert muss auch eu-lasten mittragen. ansonsten wird gekürzt. ich hätte da noch ein paar vorschläge, aber die hier zu verbreiten ist mir zu müßig. der umgang mit flüchtlinge muss standadisiert werden und wir brauchen dringends ein einwanderungsgesetz.

    • Thomas Schmid, Hannibal Lecter gilt als intelligent. Er würde sich nie – wie Sie – öffentlich damit brüsten, es mit einem kannibalistischen Serienmörder zu „halten“.

      • Bernhard
        Im Allgemeinen wird im Deutschen unter Humor verstanden, wenn man in einer bestimmten Situation trotzdem lacht. Diese Formulierung wird Otto Julius Bierbaum zugeschrieben.
        Hannibal Lecter war der kannibalistische Serienmörder. Ist intelligent bei ihnen ein relativer Begriff?Wenn ja, wann lachen Sie mal über sich?

      • Hallo Anonymus Bernhard,
        ich verstehe, Humor ist nicht so Ihr Ding. Inhaltlich haben Sie auch nichts zu bieten. Daher werden Sie nun persönlich.
        Selbstverständlich hat der narzisstische Serienmörder Dr. Hannibal Lecter diese Aussage getätigt, bzw. sich damit gebrüstet. Der bewusste Dialog steht am Anfang des mit einem Oscar gekrönten Spielfilms (Hannibal, 2001), als der ehemalige Bewacher/Pfleger Lecters, Barney ( Frankie Faison), ein früheres Opfer Hannibals, namentlich dem Millionär Mason Verger ( Gary Oldman), eine der von ihm im Dienst unterschlagenen gruseligen Devotionalien (Maske) zum Kauf anbietet. Im Verlauf des Dialogs gibt Barney preis, dass er diese Aussage ( Esse nur die Unhöflichen) aus dem Mund Dr. Lecters vernommen zu hat.

        Wenn Sie also weiter auf Petitessen herumreiten wollen, machen Sie sich vorher sachkundig oder beherzigen besser den bekanntesten Spruch des Kabarettisten Dieter Nuhr. Ta-ta.

        • Die Jungen
          werfen
          zum Spass
          mit Steinen
          nach Fröschen

          Die Frösche
          sterben
          im Ernst

          Erich Fried (1921-88)

        • Bravo Thomas Schmid,

          was er an ekelhaft inhumanen Widerwärtigkeiten aus dem Munde von Autoritätspersonen wie Frauke Petry oder dem Serienmörder Hannibal Lecter „vernommen“ hat, wird ein Ehrenmann wie Sie natürlich noch einmal ganz laut grinsend wiederholen dürfen, besonders wenn diesem – wie Ihnen – als einem „legalen DDR-Übersiedler mit schwierigem Verhältnis zum Sozialismus“ in Angelegenheiten von Leben und Tod eine überlegene Urteilskompetenz gewissermaßen qua Lebenserfahrung zugewachsen ist und er – genau wie Sie – den illegalen Grenzübertritt von verzweifelten Hilfesuchenden daher gegebenenfalls durch strengen Schusswaffengebrauch unterbinden möchte.

          Leute mit Ihrem Sinn für Humor können einem buchstäblich das Blut in den Adern gefrieren machen.

          • @ Bernhard,
            das blutleere Geschwurbel von feigen Heckenschützen interessiert mich nicht. Vaya con dios.

          • Nein, Schmid, das haben wir ja nun alle begriffen: nicht „blutleeres Geschwurbel“ interessiert Sie. Von Blutleere halten Sie gar nichts. Lieber halten Sie es mit Frauke Petry und dem Serienmörder Hannibal Lecter. SIE, Schmid, wollen endlich Nägel mit Köpfen.

            Oder doch Köpfe mit Nägeln?

    • Hallo Klaus Bruns,
      vielen Dank für Ihre Antwort. Ich bin ein wenig in Zeitdruck, daher ganz kurz.

      Um Himmels Willen! „Heim ins Reich“, das hätte ich mal schreiben sollen!? Ich stimme Ihnen bei vielen, eigentlich fast allen der von Ihnen vorgeschlagenen Lösungsansätze zu. Ob das allerdings reicht, darf bezweifelt werden. Im Detail:

      – Steuergesetzgebung-Schweizer Sozialsystem- Haken dran, aber bitte die Beamten nicht vergessen.
      – Meine Frage 2 – „Nein“ ist eindeutig, ist mir aber als Konzept ein wenig dünn. Wie, wann, womit?
      Die aktuelle Strategie ist eindeutig gescheitert. Siehe aktuelle Umfragen und hier: 29% der
      Deutschen befürworten den Waffeneinsatz an der Grenze auf Basis der geltenden Gesetzeslage.
      14% sind unentschieden, der Rest (Mehrheit) ist dagegen.

      Link:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/kirche-und-fluechtlinge-kardinal-marx-koennen-nicht-alle-notleidenden-aufnehmen-14055521.html

      – Meine Frage 3- Beweislastumkehr, keine Signale mehr- Haken dran
      Was meinen Sie mit Konsequenz, etwa konsequente Abschiebung aller auf dem Papier dafür
      rechtskräftig Vorgesehenen? Mit „Druck“ auf unbotmäßige EU-Mitglieder durch Angela Merkel wird
      das nichts mehr. Aktueller Spielstand: 27:1 / Der Drops ist gelutscht. Trainer- und
      Strategiewechsel, sonst Abstieg und Fanaufstand.

      Danke für Ihre Ehrlichkeit. Schönes Wochenende.

      • beweislastumkehr bedeutet, wer nicht beweisen kann, wo er herkommt, bleibt draußen. wenn ich im ausland als chinese auftreten will, glaubt mir das auch keiner. schmunzel. ansonsten geht mir menschlichkeit gegenüber der gesetzgebung vor. wenn die gesetze für menschen nicht mehr passen, müssen eben neue her. und das spiel mit der eu ist noch lange nicht beendet. da es mal wieder in erster linie nur um das geld geht, wird sich geziert. man wird sich einigen. die nachteile für die einzelnen eu-staaten werden sonst größer sein , als deren vorteile. die futtertröge locken nun mal überall.

        • Hallo Klaus Bruns,
          Ihrem Vorschlag mit der Beweislastumkehr habe ich bereits zugestimmt. Vorschläge und Ihre persönlichen sehr ehrenwerten Auffassungen von Menschlichkeit sind aber keine Gesetze. Unser Rechtsstaat stellt jedem Bürger frei, sich im Rahmen demokratischer Standards für eine dementsprechende Veränderungen einzusetzen. Genau das erleben wir ja gerade mit dem Asylpaket II.
          Auch eine Einigung im Rahmen der EU halte ich für zielführend. Ob diese zeitnah erreicht werden kann, im Kern von Frau Merkels Agenda bestimmt wird und dies hauptsächlich von finanziellen Erwägungen der EU-Partnerländer abhängt, wage ich zu bezweifeln. Die einseitige und nicht abgestimmte Aufkündigung der Schengen-Regeln durch Deutschland ist nicht vergessen. Das ungelöste griechische Desaster verschärft sich weiter. Die direkt betroffenen Anrainerstaaten arbeiten bereits an nationalen Lösungen bzw. setzen diese schon in die Tat um. Bewahren Sie sich Ihren Optimismus.

      • Hallo
        Thomas Schmid
        zeit ist geld. ich habe somiit verständnis. zur perle aus der uckermark. sie wird beraten. somit ist es ein ziemlicher unfug ,der dame sämtliche schuld in die schuhe zu schieben. der unfug mit der türkei , ist so ein beispiel. deren oberkomiker hat anwandlungen, die alles andere sind ,als demokratisch. deren folgen kann man nun sehen. flüchtlinge fallen nicht vom himmel. ich würde die türkei in die eu aufnehmen, nur so können wir auch einfluss in der türkei gewinnen. es ist doch ein witz, mitglied der nato zu sein, aber allein in asien zu sein. was jetzt zu beobachten ist, der islam wird in der türkei stärker. dieses ist auch nicht in unserem interesse. die islamisten und unser rechter rand sind im verhalten verblüffend ähnlich. finden sie nicht?

        • Hallo Klaus Bruns,
          die Dame aus der Uckermark hat zwar Berater, diese taugen aber erkennbar wenig bis nichts. Vielleicht ist das Merkel aber einfach nur beratungsresistent. Wie auch immer, sie trägt die politische Verantwortung. Erinnern Sie sich noch an den Slogan der CDU zum Bundestagswahlkampf anno 69 ? „Auf den Kanzler kommt es an!“
          Dieser Slogan fand mit der Wahl Willy Brandts seine von Seiten der CDU ungewollte aber für unsere Republik segensreiche Entsprechung.
          Schaut man sich die Erben Willy Brandts an, kann einen heute nur noch das Entsetzen und/oder das Mitleid packen.
          Ihren weiteren Einlassungen kann ich vollumfänglich zustimmen.
          Eine Frage noch. Wo sehen Sie denn die verblüffenden Ähnlichkeiten mit unserem rechten Rand und finden sich diese vielleicht auch bei den Extremisten von links außen? Die argumentbefreiten und ausschließlich auf die Diskreditierung von missliebigen Personen und deren Ansichten ausgerichteten Attacken, lassen sich doch auch hier im Forum sehr gut nachweisen.
          Nehmen wir`s sportlich und selbstkritisch. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.
          Schönen Abend noch.

          P.S. Es heißt korrekt: Lieber arm dran als Bein ab.

          • islamisten und der rechte rand sind nicht gerade fremdenfreundlich, finden sie nicht? beide leben gern im himmel . der eine hinter dem mond und der andere sucht dort seine jungfrauen. was die extreme linke betrifft, sie ist nicht fremdenfeindlich, hat aber ebenfalls ein problem mit der integration, wie der rechte rand und der islamist. menschen töten und zwar bewusst, kann man den linksextremen zumindest in den letzten jahren nicht vorwerfen. mir hat die raf damals völlig gerreicht. P.S. ich nehme an, sie wissen, was künstlerische freiheit bedeutet? sonst wären wir wirklich arm dran. sachbeschädigung ist dummes zeug und gehört bestraft.

  43. theodor badreczewski
    schmunzel, von ihnen habe ich nie erwartet, was respekt eigentlich heißt. ich gebe es gern zu, auf ihren kann ich wirklich gut verzichten. ansonsten wäre ich ja geistig in ihre nähe. welch eine vorstellung.
    andreas, sind sie der zwillingsbruder vom theodor? ist ihre verwandtschaft gewollt, oder nur ein versehen gewesen? ich nehme an, sie hatten beide eine schlechte kindheit? was heißt eigentlich links bei ihnen? upps, hat mich hier nicht mal einer gefragt, was rechts ist? kann es sein, dass sie beide deswegen hier ständig im kreis fahren, weil sie nicht wissen, wo links und rechts ist?

  44. Weiter oben hatten wir ja schon ein Gedicht – ich hab hier noch eines gefunden, sozusagen das
    Fundstück der Woche :

    In der DDR-Kinderzeitschrift “FRÖSI” wurde im September 1967 folgendes Gedicht von Angela Merkel veröffentlicht:

    “Revolution von Oben”

    Ernst Thälmann, schreite du voran,
    ich lieb’ den Sozialismus,
    drum steh ich hier nun meinen Mann,
    weil Revanchismus weg muss.
    Schon lange will das rote Heer
    den Feind eliminieren.
    Ich brauch’ hierfür kein Schießgewehr –
    ich werd’ ihn infiltrieren!
    Ich werd Chef der BRD,
    – der Klassenfeind wird’s hassen! –
    und folg’ dem Plan der SED,
    sie pleitegeh’n zu lassen!”

    • n der DDR-Kinderzeitschrift „FRÖSI“ wurde im September 1967 folgendes Gedicht veröffentlicht:

      Kleines Gedicht von Angela
      Aus dem „Eulenspiegel „(ostdeutsche satire) ein kleines Werk über das Merkel.
      Nichts für Ungut, da war Frau Merkel gerade mal 13 Jahre jung.
      Also liebe Leute, nehmt das bloß nicht so Ernst.

      (wieder entdeckt von P.Miehlke im „Eulenspiegel“ 4/12)

      Quelle: Promi-Lyrik – Literatur & Schreiben – Promi-Lyrik – EL-Nachbarn

    • Oh, Sie sind der einzig Intelligente , der die wahren Zusammenhänge versteht.Wow.
      Was soll Deutschland bloss ohne Sie machen, wenn Sie den Planeten eines Tages verlassen?

      • Nur keine Sorge, Flo84, über Blog-posts kann man nach meinem Ableben auch dann weiter pöbeln, wenn man – wie man an Ihnen sieht – weder die wahren noch die falschen, also überhaupt keine Zusammenhänge versteht.

        • @Müller
          Vielleicht sind Sie der Einzige der den sinnfreien und gehaltlosen Dünnsinn versteht.
          Der Rest hat ja einen IQ weit unter Ihrem.
          Allerdings verstehen die Dümmsten, warum die Lügenpresse eben „Lügenpresse“ heisst, weil sie ja oft nicht lügt, sondern nur falsch interpretiert, hinzufügt, oder wichtiges und fundamentales weglässt. um den Sinn eines Sachverhaltes zu entstellen.
          Nur zur Erinnerung, innerhalb der AfD gibt es jede Menge Doktoren und Professoren, die nicht im Nachhinein den Doktortitel entzogen bekommen haben. Und mir ist bis jetzt keiner bekannt, der keine Ausbildung hätte, wie eine Frau Roth. Oder ist Demonstrantin ein Ausbildungsberuf?

        • Roswitha Dinges

          @Dirk
          Wo ist denn die Logik, wenn man Andersdenkende grundsätzlich als dumm oder mit niedrigem IQ bezeichnet,nur weil sie anderer Meinung sind?
          Das kennt man von den Altparteien und deren glühenden Verfechtern des alltäglichen Wahnsinns, der sich seit Monaten in Deutschland abspielt zur Genüge.
          Die absolute Wahrheit gibt es nicht.
          Für mich zählt die Wahrheit, die in der Realität steckt, die ich täglich beobachte.

    • Wieder einer, der erkannt hat, was Sache ist:

      Ludger Sauerborn war Gründungsmitglied der Grünen in Göttingen und Delegierter auf deren Gründungsparteitag in Karlsruhe.

      Nach 36 Jahren verlässt er die Grünen!

      Letztendlich ausschlaggebend für seinen Austritt sei die zunehmende auf moralischer Überheblichkeit fußende Intoleranz der Grünen und ihres sozialdemokratischen Regierungspartners. Es sei nicht akzeptabel jeden der eine andere Meinung als die eigene in der Flüchtlingsdiskussion vertrete als rechtspopulistisch, ausländerfeindlich, Dumpfbacke oder gar Nazi zu diffamieren und zu stigmatisieren. Und schon überhaupt nicht könne er akzeptieren, wenn Grüne, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Kirchenvertreter gemeinsam mit gewaltbereiten Linkschaoten nicht nur gegen AfD Veranstaltungen und genehmigte Demonstrationen demonstrierten sondern diese teils erfolgreich versuchten mit Gewalt gegen Sachen und Personen zu verhindern oder Gastwirte, die Räumlichkeiten an die ‪#‎AfD‬ vermieten wollen mehr oder weniger subtil bedrohten.

      Gabriel, Schäuble, Stegner, Maas und Co., SO verhält sich ein Demokrat!

      Zeit für Veränderung! Zeit für die AfD!

  45. Jochen Rollwagen

    Wer wissen will, was von den Einlassungen des „Hans-Herbert Jenckel, Geschäftsführender Redakteurs“ zu halten ist, dem sei – gerade auch im Zusammenhang mit diesem Blog-Beitrag – die Lektüre des drei-spaltigen (!) Artikels „Mehr Mitgefühl, weniger Pflichtbewußtsein“ in der heutigen Ausgabe der LZ empfohlen.

    Hier im Blog auf der Spur des knallharten Rechts-Staatlers blinken, in der Print-Ausgabe der LZ auf der Mitgefühls-Gutmenschen-Spur überholen – so sind sie, unsere Salon-Linken.

    • Sebastian Krüger

      Während Sie und Ihre Kameraden schon längst an der Grenze patroullieren und das G36 im Anschlag haben, gelle Jochen?

      • @ Sb. Krüger

        Oder die CDU, die diese Gesetze bereits 1961 beschloss und dies nicht geändert hat. Frau Petry hat das „geltende Recht “ erwähnt, bzw zitiert. Mehr nicht.

      • Hallo Sebastian Krüger,
        Sie sehen auch nur das, was Ihnen in die ideologische Dünnsuppe passt, gelle. Das sieht dann in etwas so aus:

        http://www.spiegel.de/spam/spam-cartoon-marion-lars-afd-a-1075551.html

        • Sebastian Krüger

          Ja, Thomas Schmid, ich „sehe auch nur das, was mir in die ideologische Dünnsuppe passt“.

          Im Hinblick darauf sind wir wie eineiige Zwillinge, gelle?

          Nur dass Ihre ideologische Dünnsuppe nach Tod und Teufel und Mord und Totschlag mieft.

          • Jetzt ärgern Sie sich doch nich so. Einen solchen Volltreffer gibt’s nicht alle Tage.

      • Regina Teenhaus

        @Sebastin Krüger
        Sie scheinen wie viele hier, noch nicht verstanden zu haben, daß eine fundamentale Regelung und fester Bestandteil bezüglich des Schengen Raumes, also ein Europa, daß aus Staaten besteht, die die Einreisenden „innerhalb“ dieser Länder nicht kontrolliert, auf eine absolut intakte „EU-Aussengrenze“ basiert, die verhindert daß Terroristen, Schwerkriminelle, religiöse Fanatiker u.a. in diese Länder einreisen.

        Da dies seit Monaten nicht mehr gewährleistet ist, da man sich an die Kontrollen nicht mehr hält, ist jedem, ob gut gesinnt oder einfach kriminell,Mörder, Vergewaltiger, IS Anhänger usw. Tür und Tor geöffnet worden.
        Ich bin in Deutschland aufgrund meiner Tätigkeit viel unterwegs. Seit einiger Zeit, traue ich mich am hellichten Tag in vielen Städten kaum noch aus dem Auto, da man die Absichten der Gruppen von den o. g. schon aus 100 m Entfernung ansieht. Drei meiner Kollegen sind schon mehrfach ausgeraubt, zusammengeschlagen und Einem sogar das Auto geraubt worden. Und die Festgenommenen ,die sich zur IS bekennen ,sind auch nicht gerde weniger geworden.Das man immer noch Anschläge verhindern kann, ist ein Wunder.Die Frage ist, wie lange noch.
        Und das ALLE Flüchtlinge sind, wird heute zum x-ten Male in der Presse entkräftet:

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article151919523/Anteil-der-Syrer-auf-Balkanroute-unter-40-Prozent.html
        Flüchtlingen temporär helfen ist selbstverständlich, aber nicht die halbe arabische Welt importieren.Das kann nicht gut gehen.

  46. virtus ex machina

    Mein lieber Herr Gesangsverein, bin ich einfach nur zu sensibel oder kann es sein, dass sich, bei aller Virtualität, der eine oder die (?) andere Kommentierende sich die Tage offenbar leicht angefasst wähnt, weshalb vermehrt polemisch verbrämte Schmähungen Ihre Konversationen prägen?

    • sie wissen doch, ein pumakäfig stinkt gewaltig und wer zu sensibel ist, sollte ihn nicht betreten. aber sie haben mit ihrer beobachtung recht. der eine, so wie ich, amüsiert sich, der andere bekommt leicht einen herzkasper.

  47. Jochen Rollwagen

    Sehr geehrter Herr Henckel,

    wenn Sie meine Beitrage übernehmen dann bitte unzensiert bzw. ungekürzt oder gar nicht.

  48. Erich Degenherdt

    Es wurde allerhöchste Zeit, daß die etablierte Parteilandschaft in Deutschland endlich die klaren Forderungen, Lösungsvorschläge und die klaren Positionen zur Integrationsforderung der AfD, diskutiert und übernimmt. Hat ja so ziemlich 1 1/2 Jahre gedauert.
    Wer zu spät kommt, denn bestraft das Leben.

    • Sehr geehrter Erich Degenherdt,
      bitte teilen Sie mir doch mal die „klaren Forderungen, Lösungsvorschläge und die klaren Positionen zur Integrationsforderung der AfD“ mit. Soweit ich informiert bin, gibt es nur Wahlprogramme und nach wie vor kein verbindlich verabschiedetes Parteiprogramm. Frau Petry fordert die Abschaffung des grundgesetzlich verbrieften Asylrechts. Ist das bereits abgestimmte Programmatik oder nur eine persönliche Position der Bundesvorsitzenden? Bitte um Aufklärung. Danke.

      • Erich Degenherdt

        @ Schmid
        Die Lösungen finden Sie auf der AfD Website. Grundsätzlich wird gefordert, sofort zu den gesetzlichen Regelungen und deren Einhaltung an den EU -Aussengrenzen zurückzukehren.

        Die einzelnen Positionen zu ALLEN relevanten Themen darf ich hier nicht nennen, da dies als „Wahlwerbung“ von der Redaktion angesehen und gelöscht wird.
        Bereits mehrfach passiert.

  49. „Jeder sieht ein, dass wir nicht die ganze Welt bei uns aufnehmen können.“ sagte Schäuble am Montag der rheinischen Post

    Das erinnert uns stark an den AfD-Plakate „Wir sind nicht das Weltsozialamt“ aus dem Bundestagswahlkampf in 2013

    Schäuble hat sich somit offensichtlich den „rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Rassisten“ angeschlossen, wie man die ‪#‎AfD‬ aus diesem Grund damals und heute noch beschimpfte! Aber wenn ER das sagt, ist das natürlich etwas ganz anderes!

    • Sehr geehrter Herr Wellmann,
      freuen Sie sich doch einfach darüber, dass es zunehmend Äußerungen von Entscheidern wie Herrn Schäuble gibt, denen man Erkenntnisgewinne und Lernfortschritte bescheinigen kann. Manchmal kommt auch in Berlin etwas frische Luft unter die Käseglocke. Diese Frischluftzufuhr gilt es zu verstetigen konstruktiv zu begleiten. Sehen Sie das Positive. Mit rückwärtsgewandten Betrachtungen und Destruktivität gestalten Sie nicht die Zukunft.

      • @ Thomas Schmidt

        Ich freue mich, daß nun endlich die etablierten Politiker, die die Ansicht der AFD übernommen haben, diese nun nicht mehr als rechtsradikales Gedankengut und geistige Brandstiftung ansehen,nachdem sie die Ansichten verurteilt und die Personen, die sie äusserten an den Pranger gestellt und diffamiert ,beleidigt und ausgegrenzt hatten.

        Ablehnen tue ich die geistige Brandstiftung der Politik, ihre gestohlenen Lösungen zu äussern, die sie als unbedingt abzulehnen kritisiert haben und als ihr eigenes geistiges Werk zu verkaufen.
        Rückwärtsgerichtet sind diejenigen, die die Lösungen aus dem Jahr 2014 ,die von anderen geprägt wurden, heute als aktuell und ihr geistiges Eigentum verkaufen wollen.
        Eben „ewig Gestige“.Unwählbar.

  50. Manfred Ganther
    worauf bezieht sich bei der aussage: arme klaus bruns, das arm? als mein sohn noch sehr klein war, wollte er immer auf den arm. ich sagte darauf immer: mein sohn , ich bin arm dran. arm ab ist schlimmer.

    • Höflich geht die Welt zugrunde

      Hallo Herr Bruns,

      zu Ihrer Frage an den armen Manfred Ganther, der sich ungefragt zwischen Sie und den auch mir unerträglich „pomadigen Schleicher“ Thomas Schmid geworfen hatte, der sich hier fortwährend in apokalyptischen Szenarien suhlt, welche blutige Enthemmungen rechtfertigen und den „normalen“ Rassismus salonfähig machen sollen, fiel mir ebenfalls eine kleine Parallelgeschichte ein, die ich Ihnen erzählen möchte, obwohl diese selbstverständlich nicht entfernt so geistreich ist wie Ihr erstaunlich origineller Scherz mit „arm dran und arm ab“, den Sie Ihrem damals noch sehr kleinen Sohn mit vollem Recht wiederholt als ein ganz besonderes Juwel der gehobenen Unterhaltungs- und Konversationskunst eingeschärft haben.

      Meine Erzählung beginnt mit einem Erlebnis am Lüneburger Bahnhof im Kiosk: Ich stehe vor dem Regal mit den internationalen Zeitungen, weil ich etwas Undeutsches lesen will. Neben mir steht eine kleine Blondine, lächelt mich so lange breit an, bis ich frage, ob ich behilflich sein könne. Ja, sagt sie, sie käme nicht an die Zeitung da oben, ob ich sie ihr nicht reichen möge. Gentleman, der ich sein möchte, greife ich ins Papierdickicht und ziehe ihr das Blatt aus dem Regal – und habe die National-Zeitung in der Hand. Erschrocken brumme ich in meinem sarkastischsten Ton: »Oh, die National-Zeitung, die holt man aber besonders gern aus dem Regal!«, bin aber zu perplex, zu verhindern, daß sie mir den Scheiß nur gespielt verlegen lachend aus der Hand nimmt und zur Kasse geht.

      War es das mit meiner ohnehin an Heldentaten armen Karriere als Antifaschist? Wieso hängen die die Naziblätter aber auch direkt neben Time, New Yorker usw.? Was hätte ich tun sollen? Was hätten Sie getan, Herr Bruns? Ihr das Blatt wieder entreißen, auf den Boden werfen, darauf herumtrampeln und laut »Nazischlampe« rufen? Wo ist Dr. Dr. Rainer Erlinger, wenn man ihn mal braucht? Nicht wahr, Herr Bruns? Eins habe ich jetzt jedenfalls: eine Antwort auf die alte Ethikunterrichtsfrage »Wie hättest du dich im Dritten Reich verhalten?« Ausgesprochen höflich offenbar.

      Ganz, ganz liebe Grüße

      Ihr Tim Wolff

      • wenn sie mich schon fragen, ich hätte der blondine eine frage gestellt. warum sie sowas lesen will? nur so kommt man in ein gespräch.

        • Bernard Grausel

          @Bruns

          Was geht Sie an,was andere lesen? Fragen Sie den Hürriyet- Leser oder den Koran Leser auch warum er die Propaganda liest ,oder die Bozkurts in Deutschland, sprich Graue Wölfe?

    • @ bruns

      eindeutig auf „geistig arm“.

  51. Manfred Ottmann

    @ hh jenckel

    Die EU hat keine echten Außengrenzen (nur theorethische Regionalvorstellung) sonst wäre es in der Praxis nicht möglichen aus allen Länder dieser Welt so Kinderleicht hier überall einzuwandern, ausserdem werden ja Leute ungeprüft unter dem Vorwand „Flüchtling“ in jenem Fall reingelassen. Das die EU ja auch erst jetzt aufwacht zu ihrem verpennten, versagtem, heuchlerischen Grenzsystem ist doch der eindeutige Beweis wie schlecht die Spitzenpolitiker und Brüsseler EU Beamten jahrelang ihren Job gemacht haben und blinde Aussenpolitik gelebt haben.

    • Manfred Ottmann
      im welchem jahrhundert leben sie? die chinesische mauer ist umgefallen, der limes( römischer wall) ist umgefallen, die mauer zur ddr ist umgefallen und andere mauern werden auch immer umfallen. wollen sie ddr-verhältnisse, nur umgekehrt?

      • Manfred Ottmann

        @ Bruns
        Das was ich will, ist in diesem Falle nicht entscheidend. Sondern, daß die Länder, die EU Aussengrenzen haben, diese auch sichern müssen.

        Aufgrund dieser klaren Vorgabe ist der Schengen Raum geöffnet ,bzw. gegründet worden. Das fundamentale Grundprinzip ist durch das unkontrollierte Einwandern über den Haufen geworfen worden, da es allen „ausserhalb des Schengen Raumes“ Tür und Tor öffnet, was damit nie beabsichtigt wurde und was erheblich gegen die Regelung verstösst.

        Und ich persönlich möchte eine gesicherte EU-Aussengrenze ,damit Terroristen,Schwerkriminelle und dergleichen, kontrolliert und nicht in den Schengen Raum hineingelassen werden. Zwischen Abschottung und JEDEN hier hereinlassen besteht ein gravierender Unterschied. Und das Kontrolle ausgeübt wird, heisst eben nicht Abschottumng, sondern Kontrolle und abweisen von den o. g.-mehr nicht.
        Aber so einfache Dinge sind für Verblendete , die einer realitätsfernen Ideologie hinterherlaufen, schwer zu verstehen.

      • @bruns

        deutschland braucht geordnete verhältnisse und nicht das willkürliche brechen aller regelungen bezüglich der zuwanderung und schuldenhaftung in der EU, seitens der regierung deutschlands.
        und den antifaschistischen schutzwall will ihre geliebte linke wiederhaben.

        • anke, willkür in verbindung mit menschenrechte zu bringen, ist kein gutes zeichen. und wer nach den führer ruft, hat den letzten schuss immer noch nicht gehört. ordnung ist das halbe leben. was machen sie mit der anderen hälfte?

  52. Henning Graubmann

    Herr Thomas Schmid,

    Sie sind eine Schande für Jenckels LZ-Forum und für Lüneburg.

    „Die AfD ist eine Schande für Deutschland“ – so hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der „Passauer Neuen Presse“ den Vorstoß von AfD-Chefin Frauke Petry kommentiert, illegal einreisende Flüchtlinge mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern. Petry nutze Ressentiments, propagiere Fremdenfeindlichkeit und sei gegen Minderheiten. (http://www.pnp.de/nachrichten/politik/1953007_Schaeuble-exklusiv-zur-PNP-AfD-ist-eine-Schande-fuer-Deutschland.html) Und genau zu „diesen üblen Demagogen, die erst rumpöbeln und es dann nicht gewesen sein wollen“, so Schäuble, zähle ich auch Sie „Thomas Schmid“, der hier bei Blog.jj unter mehreren Pseudonymen (und also in fingierten Dialogen) unentwegt Reklamekampagnen für den Einsatz von Gewalt gegen illegal einreisende Flüchtlinge und für die Abschaffung des Asylrechts fährt.

    Ich wiederhole mich hier im Folgenden, weil es notwendig ist, dass wir, die Lüneburger, an dieser Stelle klar Farbe bekennen müssen. Ihre Einlassungen und die Relativierungen zu den üblen Äußerungen von Frauke Petry sind kein Ausweis von besonderer Geschmackssicherheit, Thomas Schmid. Die Foristin Lena Bergmann und der Forist Kevin Schnell haben darauf ja bereits hingewiesen. Deutschland ist ein tolerantes und weltoffenes Land. Aber in der AfD, besonders in der AfD-Führung hat sich eine extrem radikale und bedenkenlos karrieristische Minderheit versammelt, von der ich den Eindruck habe, dass einige der Mitglieder dort sich in ihrer menschenverachtenden Rhetorik überbieten wollen. So auch Frauke Petry, Björn Höcke, Marcus Pretzell und Beatrix von Storch. Alle vier sind rhetorische Brandstifter. Wer ohne Not öffentlich bekundet, er wolle auf Flüchtlinge schon allein bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts schießen lassen, setzt Hemmschwellen herab. NIEMAND, Herr Schmid, der das wegzureden oder sogar zu verteidigen versucht, kann sich von der Verantwortung für Untaten freimachen, die solche Äußerungen mit inspirieren. Für brennende Heime oder verletze Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Flüchtlingshelfer und Ordnungskräfte. Jeder, der da nicht dagegen hält, muss sich fragen lassen, ob er nicht radikale Hetze in Kauf nimmt und daran mitarbeitet, die Polarisierung zwischen der anständigen Mehrheit und einer extremistischen und gewaltbereiten Minderheit ins äußerst Gefährliche voran zu treiben. Da gibt es für einen Menschen mit Gewissen und ganz elementaren moralischen Intuitionen nach meinem Empfinden keine Ausrede mehr.

    Mit Ihrer feigen und hinterhältigen Art, hier unter LZ-Online-Kommentierenden für Gewalt, Konfrontation und Unfrieden zu werben, sind Sie eine Schande für Jenckels LZ-Forum und für Lüneburg, Thomas Schmid.

    • Da ich weiß, dass es nicht veröffentlicht wird, lieber Herr Jenkel – mein Gott, ich könnte kotzen!

      Graubmann, es fehlte nur noch das Wort „anständige“
      „…dass wir, die Lüneburger, an dieser Stelle klar Farbe bekennen müssen.“

      Intellektuell und moralisch überheblich – der Inhaber des absoluten Wissens.
      Voller Hass und Abscheu – da wendet sich der Gast mit Grausen.

      wissen Sie eigtl. was bleibt?

      Diese Frau hat das Staatsgebiet aufgegeben. Im Handstreich erklärt Grenzen sind obsolet, da man diese nicht schützen kann.
      Sie hat letzte Woche unsere Sparvermögen Italien übergeben und somit von Renzi die Zustimmung zu Milliardenzahlungen an Erdogan erkauft.
      Sie verschachert Deutschland . Was wird bleiben wenn sie weg ist ?
      Verlotterte Infrastruktur 
      Gigantische Schulden
      Verstörte Gesellschaft 
      Deutschlands Wirtschaft in der Mittelmäßigkeit 
      Geringes Bildungsniveau 
      Kaputtes Sozialsystem
      Ja das haben wir geschafft , und Sie Graubmann sind stolz auf was?

      Wenn ich so etwas lese, dann schwillt mir der Hals….

      • Volkmar Björnsen

        Ja, und weil Frau Merkel keine Göttin ist, sondern nur eine überdurchschnittlich gute Bundeskanzlerin, die in einer sehr, sehr komplizierten Lage auf vorbildliche Weise das Wohl ihres Landes in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit und ihres Handelns rückt und sich dabei genauso außerordentlich weit- und umsichtig wie staatsfraulich intelligent verhält, — aber eben nicht absolut vollkommen, — darum wollen Sie nun an der Stelle von gut ausgebildeten und vernunftbegabten Profis eine Handvoll unzurechnungsfähiger Hysteriker wie Frauke Petry, Björn Höcke, Marcus Pretzell und Beatrix von Storch sehen? Warum nicht gleich einen ebenso verlogenen wie ungebildeten, aber hartnäckig süßlich lockendes Gift verteilenden Schmierenkomödianten mit dem riesengroßen Ego eines bedenkenlos rotzfrechen Taschenspielers wie „Thomas Schmid“? Vielleicht würde dann für den einen oder anderen alten LZ-Online-Narren, dem, wenn auch sonst nur wenig, immerhin gelegentlich der Hals noch schwillt, sogar eine Position als „Bundeskasper“ oder zumindest als „Hoftroll“ im Propagandaministerium geschaffen, wer weiß?

      • Bundeskasper
        sie sollten einen gang zumindest runterschalten. hier hat niemand was aufgegeben. nicht mal die eigene meinung und wenn sie noch so verkehrt ist. übrigens, auf etwas stolz zu sein, liegt scheinbar im erbgut von konservativen und zwar im überreichlichen ausmaß. dabei haben sie selbst selten etwas geleistet. sie verteidigen gern überholtes. regen sich über flüchtlinge auf, die kommen, aber nicht über die gründe. totschlagargument arbeitsplätze in der rüstungsindustrie ist so ein beispiel, wie man schnell zum pharisäer wird.

      • Lieber Bundeskasper,
        entweder ich steh‘ unter Drogen, oder aber Herr Graubmann hat gar nichts zu „jener Frau“ gesagt.
        Noch ein praktischer Ratschlag: Essen Sie Nudeln, die lassen sich leichter …, na, Sie wissen schon.
        Gruß HaGe

    • @Graubmann

      Sie können Ihre Wiederholungen gerne weiter mit persönlichen Schmähungen, unbewiesenen Unterstellungen und Denunziationen garnieren, von mir aus auch in Endlosschleife, das ficht mich nicht an.
      Meine Rechtsauffassung wird von Gesetzen, namhaften Staatsrechtlern und von Millionen deutscher Bürger getragen. Sie werden mit diesem für Sie offensichtlich unerträglichen Zustand weiter leben müssen. Finden Sie sich damit ab oder auch nicht, who cares?
      Ich wünsche Ihnen die Einsicht und Weisheit eines Tages vielleicht zu verstehen, dass Ihr entgrenzter Furor Ihrer Sache außerordentlich schadet.

      • Schmid, dass Sie außer dem Gebrumm, welches in Ihrer eigenen Birne herrscht, nichts anficht, brauchen Sie nicht ständig zu wiederholen. Das geht allen so, die, wie Sie, das automatenhafte Marschieren im Gleichschritt dem riskanten Selbstdenken vorziehen. Ihre sogenannte „Rechtsauffassung“ ist keine Rechtsauffassung (mit welcher im gegebenen Zusammenhang „Staatsrechtler“ ohnehin nichts zu tun hätten, allenfalls Verwaltungs- und Strafrechtler), sondern ein aus Schnipseln Ihrer einschlägigen Zeitungslektüre zusammengestoppelter Unsinn.

        Andererseits ist jedem klar, der Ihre Einlassungen hier im Forum kennt, dass Sie – wie alle vermeintlich gottgesegneten Interpreten des Volksgeistes – immer nur mit dem argumentum ad populum operieren. Weil Sie für Ihre kruden Thesen weder Gründe beibringen noch Beweise namhaft machen können, müssen entweder Autoritätspersonen („Staatsrechtler“, „Philosophen“, etc.) oder die schiere Zahl eines – angeblich – hinter Ihnen versammelten Heeres von „Millionen deutschen Bürgern“, mit dem eine Mehrheit als Autorität angeführt wird, dazu dienen, Ihre frei erfundenen Behauptungen zu „belegen“. Sie belegen aber dadurch gar nichts, sondern erschwindeln sich bloß einen Anschein von Geltung, durch etwas, das qua Reputation vielleicht Einschüchterungs- oder Beeindruckungs-, aber niemals Beweiskraft besitzen kann.

        Denn was der „Fehlschluss der großen Zahl“ wirklich taugt, ist jedem bewusst, der einmal etwas erlitt, was viele „gut“ fanden, oder der sich daran erinnert, was der bekannte französische Künstler Yvan Le Louarn (oder „Chaval“) schon 1968 für alle Zeiten einprägsam auf den Punkt gebracht hatte:

        „Esst Scheiße — zehn Billionen Fliegen können nicht irren!“

        • @ manuel
          Wer nichts Konstruktives beizutragen hat, beleidigt andere, zieht deren Meinung durch den Schmutz und entzieht ihnen die Legitimation durch das angebliche Widerwärtige, unmenschliche un Abzulehnende in den Aussagen ds politischen Gegners.
          Geben Sie sich keine Mühe. Die Politik versucht dies seit Monaten, eigentlich seit dem Gründungstag der AfD. Der Erfolg bleibt aber aus, siehe Umfragewerte.
          Übrigens, derjenige ,der so etwas wie Sie schreibt, eher daherschmiert, kann kein Demokrat sein. Denn dazu gehört fundamental der Respekt und die Anerkennung der Meinung anderer und die klare Meinung und andere Sichtweisen zu akzeptieren.

          Der antifaschistische Schutzwall ist gefallen, Manuel.Schon gehört?

    • Claas Grotelüschen

      Um Himmels Willen. Geht es vielleicht auch ohne peinlichen Theaterdonner ?

      • Claas Grotelüschen, das haben wir beide doch schon einmal in 2014 behandelt. Aber Sie hatten Ihre Löffel wieder nicht richtig aufgesperrt: Es heißt „um Himmels willen“. Bei Ausdrücken wie „um Himmels willen“, „um Gottes willen“ oder „um des lieben Friedens willen“ handelt es sich um Zirkumpositionen, bei denen ein Nominalausdruck eingerahmt wird. Der Bestandteil „willen“, eigentlich ein erstarrter Akkusativ, wird hierbei kleingeschrieben!!! Die fälschliche Großschreibung „um Himmels Willen“, die sich sogar im Titel einer beliebten TV-Serie wiederfindet, ist also ebenso KEIN Beweis dafür, dass das Falsche richtig ist, wie auch Frauke Petrys Forderung, man möge von der Schusswaffe Gebrauch machen, wenn Flüchtlinge unberechtigt über einen Grenzzaun klettern, KEINEN Beweis für die Richtigkeit des Falschen und KEINEN Beweis für die Menschlichkeit des Unmenschlichen darstellt. Sie, lieber Claas Grotelüschen, sollten weniger auf vermeintliche „Autoritätspersonen“ geben, also weniger darauf achten WER etwas sagt, als vielmehr darauf, WAS er bzw. sie sagt. Hätten Sie´s getan, hätten Sie von Klaus Bruns sehr viel lernen können, anstatt ihn unbelehrt von oben herab leichthin abzutun, weil Ihre Vereinskameraden sich daran gewöhnt haben, über den Reppenstedter herzufallen.

        Übrigens Claas, 2015 war, wider Erwarten, ein Jahr der Toleranz. Konflikte wurden ausschließlich mit Wörtern gelöst, sogar teilweise zu Sätzen geformt, z.B.: „Ich hasse Sie. Aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie mich auch hassen dürfen!“ Ein wunderbares Signal des Dialogs – sofern der andere geantwortet hat. Die einzige echte Handgreiflichkeit war der sogenannte Dönerwurf von Kevin Großkreutz, und der ging auch noch voll daneben. Typisch 2015 (im positiven Sinne!!!!!!!!!!).

        • @Lena
          Noch jemand, der die reale Welt nicht mehr wahrnimmt oder auf einem anderen Planeten wohnt. Ihre Kinder werden eines Tage stolz auf Sie sein. Ganz sicher.Allerdings im Exil in einem anderen Land.

        • @ Laura

          Die meisten Bürger haben nichts dagegen, daß Sie sich ein Kopftuch aufsetzen und sich nach dem Zeitraum um 600 n. Chr. sehnen.
          Verlangen Sie dies bitte nicht von den Mitmenschen.
          Ich möchte nicht, daß dort in der Überschrift statt „Frauen und Christen“ dann in ein paar Jahren das „gemeine Unwort“ „deutsche Bürger “ steht.

          http://www.welt.de/politik/deutschland/article152043117/Frauen-und-Christen-fluechten-aus-den-Unterkuenften.html

          • @ Heidrun Tomalla

            Das ist ja nun alles völlig falsch von Ihnen interpretiert, Heidrun Tomalla, da Sie so nur ohne schlüssige Argumente und ohne Sach-oder Fachkenntnis über etwas als Vorurteil „vorschnell urteilen“ konnten.
            Kennt man den Sachverhalt ,die Umstände und hat sich ausgebig informiert,ist man nicht mehr voller Vorurteile, sondern urteilt mit den Erfahrungswerten und Informationen, die man über einen längeren Zeitraum gesammelt hat.
            Und das ist legitim.

          • Heidrun Tomalla
            ich nehme an , ihre großmutter hatte auch kopftuch getragen. es war auch hier mal modern. sie kennen den ausdruck bio-deutsch? geht es da eigentlich noch schlimmer? die panikmache zeigt mir nur, wer lebenstüchtig ist. lebenstüchtig ist auch so ein wort mit geschmäckle, finden sie nicht? was die goldwaage heutzutage alles wiegen muss? tz tz. ich war bei türken in lauenburg zu gast, da war es auch noch ein geschmäckle ,sich als deutscher mit ihnen abzugeben. ich wurde noch nie so gastfreundlich mit meiner frau empfangen, als wie dort. ich empfehle ihnen, etwas entspannter in die zukunft zu sehen. alles andere macht nur stress und verkürzt das leben. und die gefahr, von einem biodeutschen getötet zu werden, ist immer noch größer , als von einem flüchtling, oder meinen sie nicht?

    • Markus Rohrbach

      @ Henning Gaubmann

      Zitat: „Wer ohne Not öffentlich bekundet, er wolle auf Flüchtlinge schon allein bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts schießen lassen“

      Jetzt zum xten Male: Das ist falsch.

      Frau Petry hat nicht „bekundet “ , sie hat nicht „ohne Not“ gesagt oder in dieser Situation gefordert, sondern „Ultima Ratio“, also als „letztmöglichen Ausweg“ und dieses Schiessen kann nach der geltenden Gesetzgebung ein Warnschuss sein.
      Die Situation „ultima ratio“ tritt also m.A. n. ein, wenn eine grosse Anzahl(Hunderte / Tausende) gewalttätig werden und die Beamten überrennen.
      Das ist illegale Einwanderung.
      Ähnlich passiert an der ungarisch -serbischen Grenze, als die Grenzschützer mit abgebrochenen Flaschen und Steinen von einer grossen Menge bvon Einwanderern bedroht wurden und diese illegalen Einwanderer ihre eigenen Kinder als Schutzschilde hochhielten.
      Die geltende Gesetzgebung regelt das eben wortwörtlich genau so!Das wurde auch schon vielfach erläutert und das Gesetz zitiert.
      Übrigens, wer andere als Schande bezeichnet, kann nur voller Intoleranz sein, da er Andersdenkende nicht akzeptiert.
      Gelten Ihre Worte denn auch für den Gesetzgeber, der dieses Gesetz geregelt hat?
      Wenn Sie persönlich eine andere Meinung haben, die sich vordergründig auf Spekulationen gründet, ist das in Odnung; aber verurteilen Sie nicht andere ,weil diese sich besser und tiefgründiger informieren und nicht der unbegründeten Hetze auf die AfD, blind folgen.

    • @Henning

      Wie verlogen und abartig das Weltbild,daß Sie vertreten ist, zeigt ein einfacher Artikel über die korrekten Grünen:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ex-gruener-unterstuetzt-die-afd-auch-bei-den-gruenen-habe-ich-strohpuppen-brennen-sehen-14060118.html

  53. Henning Graubmann

    Herr Thomas Schmid,

    Sie sind eine Schande für Jenckels LZ-Forum und für Lüneburg.

    „Die AfD ist eine Schande für Deutschland“ – so hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der „Passauer Neuen Presse“ den Vorstoß von AfD-Chefin Frauke Petry kommentiert, illegal einreisende Flüchtlinge mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern. Petry nutze Ressentiments, propagiere Fremdenfeindlichkeit und sei gegen Minderheiten. (http://www.pnp.de/nachrichten/politik/1953007_Schaeuble-exklusiv-zur-PNP-AfD-ist-eine-Schande-fuer-Deutschland.html) Und genau zu „diesen üblen Demagogen, die erst rumpöbeln und es dann nicht gewesen sein wollen“, so Schäuble, zähle ich auch Sie „Thomas Schmid“, der hier bei Blog.jj unter mehreren Pseudonymen (und also in fingierten Dialogen) unentwegt Reklamekampagnen für den Einsatz von Gewalt gegen illegal einreisende Flüchtlinge und für die Abschaffung des Asylrechts fährt.

    Ich wiederhole mich hier im Folgenden, weil es notwendig ist, dass wir, die Lüneburger, an dieser Stelle klar Farbe bekennen. Ihre Einlassungen und die Relativierungen zu den üblen Äußerungen von Frauke Petry sind kein Ausweis von besonderer Geschmackssicherheit, Thomas Schmid. Die Foristin Lena Bergmann und der Forist Kevin Schnell haben darauf ja bereits hingewiesen. Deutschland ist ein tolerantes und weltoffenes Land. Aber in der AfD, besonders in der AfD-Führung hat sich eine extrem radikale und bedenkenlos karrieristische Minderheit versammelt, von der ich den Eindruck habe, dass einige der Mitglieder dort sich in ihrer menschenverachtenden Rhetorik überbieten wollen. So auch Frauke Petry, Björn Höcke, Marcus Pretzell und Beatrix von Storch. Alle vier sind rhetorische Brandstifter. Wer ohne Not öffentlich bekundet, er wolle auf Flüchtlinge schon allein bei dem Versuch des illegalen Grenzübertritts schießen lassen, setzt Hemmschwellen herab. NIEMAND, Herr Schmid, der das wegzureden oder sogar zu verteidigen versucht, kann sich von der Verantwortung für Untaten freimachen, die solche Äußerungen mit inspirieren. Für brennende Heime oder verletze Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Flüchtlingshelfer und Ordnungskräfte. Jeder, der da nicht dagegen hält, muss sich fragen lassen, ob er nicht radikale Hetze in Kauf nimmt und daran mitarbeitet, die Polarisierung zwischen der anständigen Mehrheit und einer extremistischen und gewaltbereiten Minderheit ins äußerst Gefährliche voran zu treiben. Da gibt es für einen Menschen mit Gewissen und ganz elementaren moralischen Intuitionen nach meinem Empfinden keine Ausrede mehr.

    Mit Ihrer feigen und hinterhältigen Art, hier unter LZ-Online-Kommentierenden für Gewalt, Konfrontation und Unfrieden zu werben, sind Sie eine Schande für Jenckels LZ-Forum und für Lüneburg, Thomas Schmid.

    • @ henning

      Zitat: „Deutschland ist ein tolerantes und weltoffenes Land“

      Deutschland hat man nicht gefragt, ob sie sich mit illegalen und legalen Einwanderern , die mit ihrer gefährlichen Ideologie um 600 n. Chr. stehengeblkieben sind, identifizieren können.
      Wenn Sie dies können, ist das okay. Andere möchten weder die Bereicherung einer zurückgebliebenen Zeit, die damit verbundenen Rituale einer düsteren Vergangenheit , Verbindlichkeiten, Zwang, persönliche Einschränkungen und die schleichende Übernahme von Gesetzen und Richtlinien der Sharia hier in Zukunft haben.
      Und das haben Sie zu akzeptieren.

    • Friedrich Krautzberger

      Mei, Klaus Bruns,

      dass jeder Propagandaapparat auf der Erde immer schon versucht hat, Erklärungen von Renegaten und Düpierten aus den Reihen des weltanschaulichen Gegners zu veröffentlichen, die mit ihrer bisherigen Glaubensgemeinschaft hart ins Gericht gehen, gehört doch wohl zu den Elementarkenntnissen der politisch schlaumeiernden „Pressearbeiter“. Und Sie, Herr Bruns, lassen sich dennoch tatsächlich einspannen, einem aus zweifelhaften Motiven unzufriedenen Hinterbänkler der Grünen aus der kreisfreien Stadt Worms im südöstlichen Rheinland-Pfalz, der nun die Seite wechseln und AfD-Dummheiten verhökern möchte, die spät schwellende Plauze der enttäuschten Geltungssucht zu karessieren?

      Gibt es nicht auch so etwas wie eine strukturelle Disposition zu extremen Positionen? Die „Marke“ ist egal, Hauptsache es knallt, wie der Trinker sagt? Hier ein anderes Beispiel:

      https://archive.org/stream/Friedman-Michel-Interview-mit-Horst-Mahler-und-Sylvia-Stolz/FriedmanMichel-InterviewMitHorstMahlerUndSylviaStolz200789S.Text_djvu.txt

      • Friedrich Krautzberger
        wie kommen sie darauf, dass ich mich einspannen lasse? dann müsste man es der presse doch ebenfalls unterstellen und dann sind wir doch schon wieder mal in der nähe der lügenpressen-argumentation, finden sie nicht?mein beitrag sollte nur zeigen, wie wenig homogen eine parteienlandschaft wirklich ist. und die tatsache, wenn sich jemand aus der reihe traut und es laut sagt, was er denkt, wird er schnell von seinen,,parteifreunden,, eingefangen. parteifreund= steigerung von todfeind? gerade die grünen haben damit doch große erfahrung, oder?

        • Friedrich Krautzberger

          Herr Bruns,

          richtig. Man muss es der Presse ebenfalls unterstellen, dass sie sich einspannen lässt (oder dass sie sich selbst einspannt). Frauke Petry hat ihr Interview in Mannheim (BW) gegeben, Ludger Sauerborn seinen Seitenwechsel in Worms (RP) bekannt gemacht. Beides ist im Februar geschehen, in Ländern, in denen im März gewählt wird. Wann, wo und wie (d.h. in welchem Umfang aufbereitet und mit welcher Tendenz) eine Meldung lanciert wird, kann allein schon eine Stellungnahme eines Presseorgans sein. Herausgeber, Blattmacher und Redaktionskollektive können Position beziehen und intervenieren wollen — auch bei der FAZ. Das zu wissen und zu erkennen, hat mit der Kunst des Zeitungslesens zu tun, schon solange es Zeitungen gibt, hat aber in einer hochgradig diversifizierten und spezialisierten Medienvielfalt wie der unsrigen wenig bis nichts mit dem Idiotenvorwurf von der „Lügenpresse“ zu tun, dessen Papageien einerseits eine von einer Seite zentral gesteuerte Manipulation der deutschen Leitmedien generell unterstellen, sich andererseits aber aus Blättern, die ihren Anliegen überwiegend zuarbeiten (Welt, Focus, Stern, etc.) das heraus suchen, was ihre Vorurteile bestätigt und mit augenrollendem Hinweis worauf sie – nur weil es gedruckt worden ist – wirkliche Argumente meinen ersetzen zu können.

          Sauerborn, um den es hier geht, ist eindeutig einer von denen, welche eine Mischung aus Vergeltungswille für empfundene Demütigungen und die Geltungssucht des Alters dazu verführt hat, mit allem zu brechen, was ihnen mal heilig war. Schauen Sie sich auch an, was er und seine PR-Mitarbeiter seinem Heimatblatt mitgeteilt haben. Sie werden nichts als die sattsam bekannten Stereotype und Floskeln gegenüber Grünen, Merkel und Flüchtlingen finden, die Sie auch von unseren Spezialisten für Plattitüden und Hassrefrains hier bei Blog.JJ geboten bekommen. Es gibt nicht eine einzige Nuance, die durch etwas Persönliches oder individuell Erlebtes und Beurteiltes die Glaubwürdigkeit des Gesagten erhöhen würde. Ludger Sauerborn outet sich als Karaoke-Sänger von Propagandaphrasen wie sie ihm von Lutz Bachmann, Tatjana Festerling oder Björn Höcke kurz vor dem Eintreffen der Journalisten mal eben schnell auf Pappe gesudelt worden sein könnten:

          http://nibelungen-kurier.de/ein-gruener-wormser-und-ein-afd-waehler/

          http://nibelungen-kurier.de/gruenes-urgestein-unterstuetzt-afd-wahlkampf/

          Was Ihren Hinweis auf Abweichler innerhalb von politischen Parteien angeht, bin ich der Meinung, dass zum Einen (vorläufig noch) niemand gezwungen werden kann, einer bestimmten Partei beizutreten oder in ihr auszuhalten, dass zum Anderen aber derjenige, der organisiert Partei nehmen möchte, von Parteidisziplin gehört haben (oder sich von Herrn Mädge oder Herrn Meihsies davon erzählen lassen) sollte und wissen muss, auf die (intern sicher umfassend demokratisch) ausgehandelte und nun dominierende Parteimeinung ist Rücksicht zu nehmen. „Politische Kommunikation, Herr Bruns, ist AUSNAHMSLOS IMMER Zweckkommunikation und ist immer auch Machtkampf. Und wer laut sagt, was er denkt, sollte vorher bedacht haben, was er damit, dass er es (laut) sagt und nicht nur (leise) denkt, erreichen möchte und erreichen kann. (Die augenblicklichen Gewinner nennen solches Verhalten dann „Pragmatismus“, die aber, die gerade verloren haben, schimpfen von „Zynismus“.) Wer diese Art des Zweckdenkens und Zweckredens jedoch nicht mag, sollte nicht in die Politik gehen. Ganz schlimm sind die, die es trotzdem tun, und dann zu den Journalisten rennen und quaken und flennen. (Es sei denn, diese Quak- und Flenn-Komödie erfüllt einen praktisch-politischen Zweck!)

          Meine Meinung!