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Zinspolitik in Lüneburg: Die Kassen sind leer.
Die fetten Jahre sind vorbei. Foto: jj

Die fetten Jahre sind vorbei

Lüneburg, 1. Juni

Ja, die fetten Jahre sind vorbei. Sicher. Die Zeichen mehren sich.

Die Kanzlerin legt für Lüneburger Event-Hallen sicher kein neues Konjunkturprogramm auf.

Der Innovations-Inkubator der Uni Lüneburg, einst hundert Millionen Euro schwer, hat längst sein Verfallsdatum überschritten. Die Uni zieht die Sparhosen an. Schon die Startwoche 2015, immer der Leuchtturm des Leuphana-Semesters, blinzelte, sagen Auguren, sparsam wie eine 25-Watt-Energiesparlampe.

Die Industrie- und Handelskammer muss sich statt auf Morgengaben ihres Edel-Mitglieds VW auf magere Jahre einstellen und vermeldete erst einmal ein Millionenloch in der Kasse. Die Devise lautet: Sparen.

Die Europäische Union hat ihre einst üppige Förderung für die Region drastisch gekürzt.

Und die Stadt kann ihre Kredite nicht aus Überschüssen abtragen, ja muss zum Tilgen neue Kredite aufnehmen. Und das Land ruft immer: Sparen, sparen, sparen.

Hier wie da merkt man, dass sich die Administratoren in Kämmerei, Kammer und Uni-Kanzlei erst an die mageren Jahre gewöhnen müssen. Das ist so wie eine Woche Sonne an der Ostsee. Dann laufen alle am ersten kühlen Regentag noch in Shorts rum und holen sich einen Schnupfen, bevor sie sich warm anziehen.

Das Drama ist ja nicht, dass die fetten Jahre vorbei sind, das Drama ist, dass alle versprechen, dass sie in guten für magere Jahre vorsorgen. Wenn es dann soweit ist, sind alle bass erstaunt. Jetzt schon?

Die Uni muss zudem damit rechnen, dass es 2018 noch bitterer kommen kann. Der  Hochschulvertrag mit dem Land läuft aus. Nicht nur Pessimisten unken, danach gebe es weniger, fehle Geld für die Leuphana-Renommier-Startwoche, diese Keller-Spoun-Spielwiese, die das Studium in Lüneburg einzig macht. Parallel muss die Uni sehen, wie sie die beträchtlichen Betriebskosten für ihren dann hoffentlich eröffneten Libeskind-Bau deckt.

Und Präsident Sascha Spoun? Der spitzt vermutlich spätestens 2018 die Ohren, um den Ruf von noblen Alma-Mater-Adressen im Uni-Universum zu orten. Für so einen Champion (St. Gallen) kann Lüneburg nur eine Station sein und nicht die Rente.

Auch die Kammer muss sich auf eine längere Durststrecke einstellen. Der größte Beitragszahler, der VW-Konzern, muss erst mit ungeheuer vielen Milliarden sein Diesel-Desaster bereinigen. Die nächste Feier könnte dann statt mit hippen Foodtrucks vor St. Johannis doch eher im IHK-Foyer bei Herings-Happen laufen.

Ja, und die Stadt Lüneburg? Die kann nur hoffen, dass die Zinspolitik draußen in der Welt nicht so wetterwendisch wird wie der Sommer. Jeder Zinsanstieg birgt große Kreditrisiken.

Zum Schluss die gute Nachricht: Zum Glück, zum Glück sind das nur Konjunkturschwankungen, nach jedem Winter kommt wieder ein Frühling. Also gute Jahre. Dann können wieder alle versprechen, dass sie jetzt aber wirklich für die schlechten Jahre sparen.

So, nun vergessen Sie das Gezeter schnell: Sommerferien, Strand, EM und dann Wahlkampf. Keine Zeit für schlechte Nachrichten. Gott sei Dank.

Hans-Herbert Jenckel

66 Kommentare

  1. „Die Kanzlerin legt für Lüneburger Event-Hallen sicher kein neues Konjunkturprogramm auf“?

    Sind Sie da sicher, Herr Jenckel? Auch dann nicht, wenn Herr Hoppe noch vor den Kommunalwahlen zusammen mit Frau Lotze und Herrn Pols vor dem Reichstag eine tausendseitige Bitt- und Bettelschrift in die Fernseh- und Pressekameras hält? Auch könnte man Frau Merkel und Herrn Altmaier doch eine Ausgabe der Lünepost vom Februar zuschicken, aus der sie sich gegenseitig vorlesen können, wie dolle entschieden und völlig ungeniert sich die vollzähligen Lüneburger Stadtrats- und Kreistagsfraktionen ihres in jeder Hinsicht sozialdemokratischen Koalitionspartners für den Betrieb, für das Betreiben und für die Betriebsbetreiberschaft von Event-Hallen „stark machen“? Auch zu erfahren, mit welch erstaunlichem Feuerwerk verwaltungstechnischer Turnkunst „man“ Grundstückserwerb, Investorenglück und Bewirtschaftungsmanagement gemeinsam mit „dem Landkreis“ als Hauptzuschussgeber in der dünnen Luft des Zukünftigen jongliere, „noch ganz ohne Konzept“, aber gleichwohl mit der Gewissheit, „als Hansestadt werde man nie wieder so günstig zu einer solchen Halle kommen“, — das könnte die Kanzlerin eventuell zum Nachdenken darüber bringen, ob mit zwei- oder dreihundert Millionen €uro spätsommerlicher Sonderzuwendungen außer der Reihe nicht wenigstens den gröbsten Imagerisiken der Heidemetropole (bzw. der rot-grünen Mehrheitsgruppe in deren Gemeindevertretung) entgegenzuwirken sei.

    Mehr dazu hier: http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/340194-viele-fragen-bei-event-und-sporthalle-offen

  2. Tobias Günther

    Und Präsident Sascha Spoun? Ich glaube, um dessen Verbleib brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, Herr Jenckel. Mag sein, dass der die Ohren spitzt, um den Ruf von noblen Alma-Mater-Adressen im Uni-Universum zu orten. Mag auch sein, dass er schon das Kolportieren dieser Nachricht für einen profilgebenden Kniff pfiffiger Eigenvermarktung hält. Aber für so einen Champion (St. Gallen), dessen akademisches Renommee mehrere hundert Meter unter Normalnull rangiert, konnte NUR Lüneburg eine Station sein und daher, wenn man ihn denn lässt, auch die Rente. Mit einer Publikationsliste, die zu 99% aus Marketing- und Reklametexten besteht, können Sie heuer nicht einmal mehr in Österreich eine Verwaltungskarriere im Bildungssektor optimieren. Die einzige Möglichkeit für einen echten Change, um die Herausforderungen der Zivilgesellschaft des 21.Jahrhunderts mit neuem Speed noch einmal kreativ zu tackeln, sehe ich darin, niedersächsischer Kultusminister zu werden. Das geht, auch wenn im Zeugnis bloß „rite“ steht.

    • Lieber Herr Günther,
      Sie müssen nicht alles mögen, was Präsident Spoun in Lüneburg verändert hat. Allein, niemand hat in so kurzer Zeit so viel verändert.

      Internationale Ausrichtung, Leuphana-Semester, Digital-Strategie und Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts zielen in die richtige Richtung. Und der neue Schlag Leuphana-Studenten hat auch Lüneburg verändert.

      Schauen wir mal, wo der Präsident nach 2018/19 ist. Vielleicht liegen Sie falsch.

      In jedem Fall bleibt uns das Denkmal aus Schrägen und Alu.

      LG hhjenckel

      • Tobias Günther

        „Allein, niemand hat in so kurzer Zeit so viel verändert.“

        Das ist von verschiedenen Stimmen auch über Claudius Caesar Augustus Germanicus, den letzten Vertreter der julisch-claudischen Dynastie, gesagt worden, nachdem in der Nacht vom 18. zum 19. Juli des Jahres 64 p. Chr. n. in Rom ein Brand ausgebrochen war, der innerhalb von neun Tagen zehn von 14 Stadtteilen angegriffen und drei komplett vernichtet hatte. [Sueton, Nero 38; Tacitus, Annalen 15, 39; vergleiche Cassius Dio, Historiae Romanae 62, 29, 1]

  3. Lieber Herr Stadtrat Heiko Dörbaum,

    ist im kommenden September „die Zeit endlich reif für einen Wechsel“? Unter dieser Überschrift erschien am Sonnabend, den 12. April 2014 im Hamburger Abendblatt ein Interview mit den inzwischen in mehr als einer Hinsicht gescheiterten Unionspersönlichkeiten, welche bei der Mai-Wahl um das Amt der Landrätin bzw. des Oberbürgermeisters kandidierten. Gleichwohl, Monika Scherf (parteilos) und Eckhard Pols (CDU), die vor zwei Jahren das Almöhi-Heidi-Tandem Mädge-Nahrstedt vom Velo stürzen wollten und nicht reüssierten, haben in jenem denkwürdigen Zeitungsgespräch ihre Finger in Wunden gelegt, die nun auch Herr Jenckel wieder thematisiert und die, soweit ich sehe, bis heute nicht nur nicht ausgeheilt sind, sondern wie bedrohlich kochende Geysire vor aller Augen übel weiterbuttern und weiterschwären.

    Insbesondere Monika Scherf nahm damals kein Blatt vor den Mund, so dass man fast anzunehmen geneigt ist, mit gerade diesen Einlassungen habe sie ihre spätere Wiederbestellung als Kreisrätin selbst hintertrieben. „Wechsel tun einer Demokratie immer gut“, meinte Frau Scherf zuerst. Hat sie da nicht vielleicht sogar ein bisschen recht, Herr Dörbaum? Und dann benennt Frau Scherf eines der Kernprobleme, das jedem Bürger in Stadt und Land schmerzlich bewusst ist: Der amtierende Landrat sei eine schwache Person ohne Führungsqualitäten und „der Kreis“ zeige in der Folge davon „zu wenig Selbstbewusstsein, keine klare Kante“ (vor allem gegenüber Herrn Mädge) und besitze „keine eigenen Ziele und Prioritäten“. War die Richtigkeit dieser Diagnose nicht bei dem Elbbrücken-Geeiere von Manfred Nahrstedt zu erkennen — vor seiner Wahl bis zu seinem finalen, peinlich verdrückten Wegknicken nach der Wahl?

    Frau Scherf wies, wie es Herr Jenckel hier ebenfalls tut, auch auf die stetig wachsenden Liquiditätskredite des Kreises (35 Millionen Euro 2014 und 40 Millionen im Haushaltsjahr 2016) seit der Entschuldung von 2012 hin, wo ausgemacht war, diese innerhalb von zehn Jahren abzubauen und den Kommunen nur dann etwas von den Überschüssen auszuzahlen, wenn sie über 3,5 Millionen Euro im Jahr liegen. Sie liegen aber jedes Jahr niedriger und trotzdem ist von Entschuldung keine Rede mehr. Fast alles wird an die Kommunen – also auch die Hansestadt Lüneburg – ausgezahlt. Warum? Die Abmachung zum Schuldenabbau sei damals nicht unterschrieben worden, so Frau Scherf. War, ist und bleibt das nicht eine (intendierte (?)) Unterlassung, die man nur, wie auch schon Frau Scherf meinte, „als verantwortungslos“ bezeichnen kann, Herr Dörbaum? Und sollte nicht auch, wie ebenfalls Frau Scherf dringend riet, sorgfältig geprüft werden, ob die Energienetze und Energieversorger nicht in kommunaler Hand besser aufgehoben wären?

    Scherfs Resümee von vor zwei Jahren: „Der Leitspruch ‚Stadt und Land, Hand in Hand‘ ist derzeit nicht wirklich mit Leben gefüllt. Es ist ein Diktat, kein Miteinander“. Eckhard Pols ergänzte: „Der derzeitige Oberbürgermeister regiert in den Kreis hinein.“ Ist das nicht immer noch das Problem, Herr Dörbaum?

    Stadtrat und MdB Eckhard Pols ergänzte 2014, die Stadt habe jedes Jahr höhere Steuereinnahmen und komme trotzdem nicht mit ihrem Geld aus. Und Pols schob nach: „Wir müssen uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren“, ohne allerdings genau zu sagen (oder sagen zu können), worin diese bestehen. Stattdessen konstatierte er: „Ulrich Mädge regiert wie ein Monarch mit Tunnelblick.“ Ist da nicht etwas dran, Herr Dörbaum? Schauen Sie sich bloß einmal an, auf wie abstoßende Weise Ihre gesamte Fraktion sich öffentlich für die Förderung der geschäftlichen Interessen von Klaus Hoppe und seinen „Betreiberaktivitäten“ ausgesprochen hat. Fehlt da nicht der Maßstab fürs Angängige oder sogar fürs Gebotene, Herr Dörbaum?

    Als weiteres, bis heute fortdauerndes Problem mahnt Pols konsequenter Weise, die exorbitante Verschuldung der Stadt in den Mittelpunkt zu stellen, einer Stadt, die sich trotz des anhaltend drohenden Liquiditätsinfarktes immer wieder in verrückte finanzielle Abenteuer stürzt (Museum, Musikschule, Kulturbäckerei, Libeskind-Audimax und nun noch Veranstaltungshalle), die Heikles, wie das Gebührenmodell der Kitas, nicht anfasst und der als letztes Mittel zur Geld- und Verkaufsmassenbeschaffung nur die forcierte Bildung von Einheitsgemeinden bleibt. Ist das nicht so, Herr Dörbaum?

    Lassen wir uns nicht in der Tat vor allem von Fördermitteln und Fördermittelschnüffelberatern „dazu verleiten, Dinge anzuschieben, statt eigene Prioritäten zu setzen“? Und „kreieren“ die öffentlich-privaten Partnerschaften nicht tatsächlich „Schattenhaushalte, die im normalen Haushalt nicht auftauchen und die Stadt aber Geld kosten“? Ist der Haushalt für Ratsmitglieder überhaupt noch nachvollziehbar, Herr Dörbaum? Oder gehört er, wie Herr Pols meinte, „auf den Kopf gestellt“? Kann nur „ein kompletter Kassensturz echte Transparenz schaffen“ und somit für den Beginn einer wirklichen finanzielle Gesundung sorgen?

    Und ist es nicht sogar so, wie Frau Scherf warnte? Außer Geld für Bildung in Schulen und Krippen „müssen alle Aufgaben“ in Kreis und Stadt „überprüft und Investitionen auf ihre Folgekosten untersucht werden“ und „eine feste Quote für den Schuldenabbau“ muss her. „Wir hangeln uns hier von Jahr zu Jahr, das geht so nicht weiter“. Brauchen wir eine Selbstverpflichtung, Herr Dörbaum? „Muss das sein“, obwohl „das an der einen oder anderen Stelle vielleicht schmerzhaft“ wird? Oder verrät man so etwas immer erst nach den nächsten Kommunalwahlen, Herr Dörbaum?

    Ist die Wahrheit den Menschen (und den Wählern) zumutbar, Herr Dörbaum?

    Bezug: Hamburger Abendblatt, online am 13. April 2014, http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article125735482/Die-Zeit-ist-endlich-reif-fuer-einen-Wechsel.html

    MfG, Paulina von Essen (Studentin)

    • Liebe Paulina von Essen
      vorsicht mit der sehnsucht nach führungspersönlichkeiten. diese sind selten im kern demokraten.

      • Hallo Herr Bruns, mit Stadtrat Heiko Dörbaum wende ich mich an eine Persönlichkeit, die seit knapp einem Vierteljahrhundert an den entscheidenden Hebeln im Maschinenraum unserer Kommunalpolitik sitzt. Herr Dörbaum hat in dieser Zeit ein großes Paket an Aufgaben gestemmt und die Stadt mit in die, wie auch immer zu bewertende, Lage gebracht, in der sie sich im Augenblick befindet. Zwanzig Jahre steht er dem Bauausschuss als Vorsitzender vor und hat in dieser Zeit ein Stück Stadtentwicklung mitgeschrieben, mit deren Folgen wir und nach uns kommende Generationen zu leben haben werden. Außerdem ist Herr Dörbaum seit 23 Jahren als Ortsvorsteher am Ebensberg tätig und ist seit 2004 Fraktionschef der SPD im Rat. Im Kreistag saß er von 2001 bis 2013, fünf Jahre davon war er dort stellvertretender Fraktionschef der SPD.

        Was mich bestimmt, mich an Herrn Stadtrat Heiko Dörbaum zu wenden, ist also lediglich die Erwartung, Antworten auf meine Fragen von jemandem zu erhalten, der diese Antworten kennen sollte, Herr Bruns, aber gewiss nicht die Sehnsucht nach Führung und Geleit.

        • Liebe Paulina
          aber gewiss nicht die Sehnsucht nach Führung und Geleit.
          schön das wir dass geklärt haben. heiko dörbaum ist auch nur ein kind seiner zeit. klären kann er nichts.er hat sich oft nach den wind gerichtet, sonst wäre er abgebrochen. die frage dazu wäre nur, wäre es positiv für die gesellschaft gewesen, oder nicht? ich erlaube mir da kein urteil. was ich mir erlaube , ist die frechheit zu kritisieren. meine kritik ist an einer tatsache aufzuhängen. ich mag keine parteisoldaten. diese entstehen aber nun mal nach jahren automatisch. Liebe Paulina, antworten werden sie vielleicht bekommen. ob sie ehrlich , oder hilfreich sind, steht auf einem anderen blatt. er ist schließlich nur spd-mitglied, sonst nichts. alles andere sind wertungen, die jeder für sich selbst vornehmen darf. ein ortsvorsteher vom ebensberg tangiert mich peripher. politik wird überbewertet. woran liegt es? theoretiker haben bei uns das sagen und stopfen sich die taschen voll. die wertigkeit der arbeit hat sich zu ihren gunsten verschoben. und wer hat dafür gesorgt? ein hartz iv -empfänger war es bestimmt nicht. was ich damit sagen will: do it jourself.

    • Landrat Nahrstedt ist eine Lachnummer. Der weiß sich ja nicht einmal, warum er nach Monaten der Ablehnung erneut eine Kehrtwende vollzieht und auf der Ortsumgehung plötzlich doch für die Fahrbahnmarkierung zahlen und dann wieder schnellfeuerblitzen lassen will. Ist es die bange Sorge um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oder die jäh keimende erwartungsfrohe Zuversicht, durch fotografierende Wegelagerei die Einnahmen erhöhen zu können? Siehe: http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/342686-blitzer-bald-wieder-im-einsatz

    • Hermann Kules

      Moment mal, bitte!

      Manfred Nahrstedt feiert im August seinen 68. Geburtstag. Er ist der älteste Landrat der Lüneburger Geschichte, und auch der populärste. Erst vor einer Woche ergab eine repräsentative Umfrage, dass Nahrstedt als „bedeutendster in Ochtmersleben geborener Landrat zwischen Lösegraben und Ilmenau“ gilt – noch vor Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl.

      Als Anhänger von politischen Utopien galt Manfred Nahrstedt dagegen nie. Er gehört der „nachdenklichen Generation“ an, jenen Männern, die ungefähr zwischen 1947 und 1949 geboren worden sind. Nahrstedt verstand sich während seiner politischen Laufbahn immer als tatkräftiger, zupackender und sachorientierter Macher. „Diskussionen müssen zu Ergebnissen, Ergebnisse zu Entscheidungen und Entscheidungen zu Handlungen führen“, ist ein geflügeltes Wort von ihm. Er sieht sich als ein Vertreter des kühl entscheidenden Pragmatikers.

      Bei den Idealisten in der Lüneburger SPD kam das Image des Machers jedoch nicht immer gut an. Nahrstedts Kreispolitik deutete stets auf die Gegenwart und nicht auf die Zukunft. Die Gestaltung des Kommenden war nie die Sache des Anti-Utopisten. Nahrstedts wichtigste Charaktereigenschaften – ein scharfer Verstand, Entscheidungsfreude und Beharrlichkeit – kamen ihm während seiner Zeit als Landrat jedoch stets zugute. Ulrich Mädge urteilt über Nahrstedt, dass er „mehr politische Qualifikationen besitzt als jeder andere Landrat, der am 25. Mai 2014 mit 50,5 Prozent in seinem Amt bestätigt wurde und der zugleich Mitglied von ver.di und der Arbeiterwohlfahrt ist“. Vergessen wird oft auch, dass Nahrstedt, als er am 1. November 2006 den Posten des Landrates des Landkreises Lüneburg übernahm, bereits 16 Jahre Erfahrungen als Ratsmitglied der Gemeinde Oldendorf aufgehäuft hatte und darüber hinaus von 1996 bis 2006 Mitglied im Rat der Samtgemeinde Amelinghausen und Vorsitzender der dortigen SPD-Fraktion gewesen ist. Von März 2003 bis Oktober 2006 gehörte Nahrstedt außerdem noch dazu dem Niedersächsischen Landtag an. Er galt schon damals als Experte für Außen- und Sicherheitspolitik im Kreis und soll sich als Landrat die komplette einschlägige Fachliteratur über Nuklearstrategien angeeignet haben. Und auch mit Wirtschaftsangelegenheiten hat sich der studierte Sozialpädagoge schon früh beschäftigt, im Speziellen mit Währungs- und Finanzfragen. Er bewies, dass Lokalpolitik trotz immer komplizierter werdender Zusammenhänge von einem Mann mit detailliertem Hintergrundwissen steuerbar ist. Das machte ihn zu einem Staatsmann mit internationalem Format im Landkreis.

      Oft war Nahrstedt gezwungen, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die wichtigste seiner Entscheidungen, die über die Elbbrücke, verknüpfte er mit seinem eigenen politischen Schicksal. Das erfordert Mut. Gleichzeitig ist seine Politik von logischer Stringenz geprägt, selbst in den größten Krisen. So bewahrte er sich meist vor politischen Übersprunghandlungen. Die Verhältnisse überwindet man so freilich nicht, der politischen Kommunikation jedoch ist Rationalität äußerst zuträglich. Viele Lüneburger, ob Sozial- oder Christdemokraten, konnten sein Handeln deshalb manchmal sogar nachvollziehen. Das macht viel vom Mythos Manfred Nahrstedt aus.

  4. Heinrich Schulz

    Tjaja, der liebe, liebe Libeskind-Bau! Wer soll den bezahlen? Wer hat den bestellt? Wer hat so viel Pinke-pinke, wer hat so viel Geld?

  5. Die fetten Jahre sind vorbei
    sie waren nie fett. für das fette haben nur immer die gleichen selbstbediener gesorgt. diese haben gern mit ihren fingern auf andere gezeigt um von sich abzulenken. diese, sind in der politik und in der wirtschaft zu finden. wenn die zinsen wieder steigen, der arme sparer, muss dieser wieder farbe bekennen. nur selbst essen macht fett. der kreditnehmer wird selten fett.

  6. Großaktionär Voith verkauft Kuka-Anteile an chinesische Investoren.
    Ein Herzstück der deutschen Forschung und des Mittelstandes. Verlassen die Ratten das sinkende Schiff oder bringt dieser Beginn einer Totalübernahme die deutsche Wirtschaft jetzt so richtig nach vorn?

    Wie dem auch sei, Arbeitsplätze wird es nicht bringen, jedenfalls nicht in Europa.
    Bestes Beispiel in Lüneburg ist ja Pickenpack – auch hier ging es nur um Know-How.
    Und bevor Herrn Jenckel hier jemand Dekonstruktivismus und Miesmacherei vorwirft verweise ich noch schnell auf die Deutsche Bank.

    An Schuldenabbau ist wohl vorerst nicht mehr zu denken.
    Das wird ein Harter Winter.

    Die fetten Jahre sind für uns wohl wirklich vorbei.

    http://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/wirtschaft-nachrichten/341922-grossaktionaer-verkauft-kuka-anteile-an-chinesische-investoren

  7. Kevin Schnell

    Lieber Herr Jenckel,

    sparen, sparen, sparen! Das muss auch so manche Lüneburgerin und so mancher Lüneburger, aber „man“ (Wer ist das nur?) lässt sie nicht. Herr Jenckel, haben Sie eine Erklärung dafür, warum beispielsweise „Mieter in den Hochhäusern von Kaltenmoor, viele davon Geringverdiener und Arbeitslose, fast doppelt so hohe Fernwärmepreise zahlen wie tendenziell Besserverdienende in der Stadtmitte“?

    Dazu hieß es (sinngemäß) in einer Anfrage der Fraktion Die Linke vom 01. April 2016 zur Sitzung des Rates der Hansestadt Lüneburg am 2. Juni 2016 gemäß §11 GO des Stadtrates sowie § 39 a Satz 2 NGO (Vorlage – VO/6613/16):

    Die Stadt hat mit der Avacon AG im vergangenen Jahr einen neuen Fernwärmevertrag abgeschlossen, die genauen Ausschreibungsergebnisse wurden nicht veröffentlicht. Anders als viele Stadtwerke veröffentlicht Avacon auch die Fernwärmepreise nicht. Anhand von öffentlich bekannten Vergleichswerten lässt sich aber ein in der Stadt sehr unterschiedliches Fernwärmepreisniveau feststellen:

    — Kaltenmoor Hochhaus, Hinrich-Wilhelm Kopf Str. 2-6 = 13,86 Cent/kWh brutto, Kaltenmoor Einfamilienhaus, Kurt-Schumacher-Straße 12a = 12,17 Cent/KWh brutto

    — Landeseigene Gebäude, Behördenzentrum Auf der Hude = ca. 10,0 Cent/kWh brutto

    — LüWoBau, Neues Wohngebäude Ritterstr. = ca. 7 Cent/kWh brutto

    — Ilmenaugarten – An der Wittenberger Bahn = ca. 6,5 Cent/kWh brutto

    Wie lautete der „Beschluss“ am 2. Juni? „Der Rat der Hansestadt Lüneburg nimmt Kenntnis“.

    Quelle: http://www.stadt.lueneburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=6534

    »Zum Inhalt der Anfrage erklärt Ratsherr Michèl Pauly: „Es wundert mich nicht, dass Oberbürgermeister Mädge das Fernwärmethema unangenehm ist“, sagt Fraktionschef Michèl Pauly. „Die unterschiedlichen, teils sehr hohen Preise sind ein Skandal. In den Hochhäusern in Kaltenmoor zahlen Mieter, viele davon Geringverdiener und Arbeitslose, fast doppelt so hohe Fernwärmepreise wie tendenziell Besserverdienende in der Stadtmitte. Die Stadt ist mit einem Aktienpaket an der Avacon AG beteiligt. Unser Oberbürgermeister ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender! Da soll es nicht möglich sein, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen? Warum macht die Stadt Lüneburg als größter kommunaler Aktionär bei der Preisverheimlichung mit?“ Pauly weist zudem darauf hin, dass dort, wo eigene Stadtwerke die Fernwärmeversorgung übernehmen, etwa in Lübeck oder Hannover, die Preise einheitlich sowie öffentlich nachlesbar und auch günstiger seien als bei der Eon-Tochter Avacon in Lüneburg.«

    Quelle: http://www.lgheute.de/hansestadt-lueneburg/menu-hansestadt-politik-und-verwaltung/6866-muss-kaltenmoor-die-zeche-zahlen.html

    • Lieber Herr Schnell, wenn es um Fernwärme geht, dann gibt es in Lüneburg keinen größeren Kenner als Ulrich Mädge. Der Oberbürgermeister ist über die BI „Rasenheizung“ in Kaltenmoor in die Politik gekommen. Damals waren die Fernwärme-Leitungen so schlecht isoliert, dass der Schnee auf dem Rasen schmolz.
      Also: Fragen Sie doch mal im Rathaus nach.

  8. Ich hatte`nen Traum -`s geht über Menschenwitz, zu sagen, was es für
    ein Traum war.
    Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich einfallen läßt,
    diesen Traum auszulegen.
    Mir war, als wär`ich – kein Menschenkind kann sagen, was.
    Mir war, als wär`ich, und mir war, als hätt`ich – aber der Mensch ist
    nur ein lumpiger Hanswurst, wenn er sich unterfängt,
    zu sagen, was mir war.

    • My lord, I shall reply amazedly

      Versuch doch den Ulrich Mädge dazu zu kriegen, dir von diesem Traum eine Ballade zu schreiben; sag, sie sollt Zettels Traum heißen, weil sie so seltsam angezettelt ist, und du wollest sie gegen das Ende dieses Stückes vor dem Stadtrat singen. Vielleicht, um sie noch anmutiger zu machen, werdest du sie nach dem EM-Sieg vom Wasserturm herunter singen.

  9. Adrian Schulz

    Sehr geehrter Herr Jenckel,

    der Hochschulentwicklungsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und den 22 Niedersächsischen Hochschulen, der nach Unterzeichnung und Zustimmung des Niedersächsischen Landtages zum 01.01.2014 in Kraft getreten ist, endet am 31.12.2018. Nur, wenn das Land bis zum 30.06.2017 keine neue Vereinbarung mit den Hochschulen getroffen hat, verlängert sich die Laufzeit des Vertrages um ein Jahr bis zum
    31.12.2019. Dieser Vertrag gab und gibt den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis 2018 und beinhaltet neben der Kompensation der Studienbeiträge durch Studienqualitätsmittel a) die Sicherung der Finanzierung der Hochschulen auf dem Niveau 2013, b) die Übernahme höherer Personalkosten aus Besoldungs- und Tarifsteigerungen durch das Land und c) die Überlassung der Einnahmen aus Gebühren und Entgelten bei den Hochschulen.

    Sie sehen nach 2018, also nach Auslaufen des aktuellen Hochschulentwicklungsvertrages in finanzieller Hinsicht bittere bis sehr bittere Zeiten auf die Leuphana zukommen.

    Warum?

    Auf welche Fakten und Informationen stützen Sie Ihre Vorhersage?

    • Lieber Herr Schulz, da steht nicht „muss“, sondern „kann“.

      Also,
      kaum eine Uni hat die Nerven der Landesregierung in den vergangenen Jahren so strapaziert wie die Leuphana mit ihrem Libeskind-Bau. Und das Spiel um Millionen ist noch nicht zu Ende.

      Der Einfluss der Leuphana ist im gleichen Zeitraum, glaubt man Stimmen aus der Staatskanzlei, deutlich gesunken.

      Stiftungsuniversitäten, wie Sie wissen, stehen zurzeit in der Kritik. Nicht wenige wollen das Rad der Zeit zurückdrehen.
      http://www.tagesspiegel.de/wissen/stiftungsuniversitaeten-der-preis-der-freiheit/8099466.html

      Und dann, bitte, fragen Sie einmal nach, wie sich das Stiftungskapital seit Gründung der Stiftungsuniversität Lüneburg, vermehrt hat.
      Gerne wurden in der Vergangenheit große Namen wie Havard, Stanford oder MIT im Zusammenhang mit Leuphana genannt. Beim Stiftungskapital nimmt sich die Leuphana da natürlich wie aus Liliput aus. Aber einen ordentlich Sprung sollte das Kapital schon gemacht haben.

      Die Sonne geht nicht auf, sie wirft Schatten. LG hhjenckel

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Lieber Herr Jenckel,
        meine Kritik an der Politik der Stiftungsuniversität Leuphana – Universität Lüneburg – richtet sich insbesondere auf folgende Punkte:
        – Reduzierung der Anzahl der Studierenden um die Hälfte zur Erreichung eines besseren Professoren-Studierenden-Schlüssels.
        – Umwandlung vom Schwerpunkt der Ausbildung von in der Region benötigten akademischen Berufe wie Lehrer*innen, Ingenieure*innen usw. in eine Eliteuniversität unter verstärkter Einflussnahme privater Unternehmen.
        – Reduzierung der Mitbestimmungsmöglichkeiten des nichtwissenschaftlichen Personals und der Studierenden bei gleichzeitiger Ausweitung der Befugnisse der Unileitung und der Professoren.
        – Und natürlich der überzogene finanzielle Aufwand für Prestigebauten wie das Audimax, was am Ende auch auf die Mittel für Lehre und Forschung Auswirkungen haben kann.

        Und was die Leuphana, das Kapital und die Sonne betrifft: Am Ende des Tages werfen auch Liliputaner lange Schatten!

      • Stiftungsuniversitäten Der Preis der Freiheit
        welche freiheit? die freiheit sich den geldgeber auszusuchen? die freiheit vom geldgeber unabhängig zu sein? die freiheit soziale nieten als eliten zu züchten? die freiheit unkontrolliert geld aus dem fenster zu werfen? wie frei wird eine gesellschaft sein, wenn sie von der freiheit einiger wenige überrollt wird?

      • T. H. Körner

        Hallo Herr Jenckel,

        die Bilanzsumme der Leuphana betrug 2010 rund 148,5 Millionen und ist bis 2014 auf rund 174 Millionen Euro gewachsen. Doch das Grundstockvermögen (Stiftungskapital) der Leuphana ist von 2010 bis 2015 unverändert 89.274.609,77 Millionen Euro geblieben. In US-Dollar ergibt das ziemlich genau $91 Millionen. Das Stiftungsvermögen der Harvard University betrug im letzten Jahr $37 Milliarden, der University of Texas $25, 4 Milliarden, der Yale University $23,9 Milliarden, der Stanford University $21.5 Milliarden, der Princeton University $20 Milliarden und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) $12.4 Milliarden.

        Helfen Sie mir bitte! Was können wir daraus schließen?

  10. „Auch die Kammer muss sich auf eine längere Durststrecke einstellen. Der größte Beitragszahler, der VW-Konzern, muss erst mit ungeheuer vielen Milliarden sein Diesel-Desaster bereinigen.“

    Herr Jenckel, da werden Herr Zeinert und Herr Lies natürlich dafür sorgen, dass die Fracking-Vorhut der Gas- und Chemie-Industrie das mit Beiträgen und Gebühren ausgleichen kann, was der Selbsterhaltungsbetrieb IHK Lüneburg-Wolfsburg benötigt, um seine Pensionen, seine Veranstaltungsfinanzierung, seine Propagandakampagnen und sein von vermitgliederten Wettbewerbern zwangssubventioniertes Aus- und Weiterbildungsangebot bezahlen zu können.

    Aber „Diesel-Desaster“?

    Ist das nicht eine arge Verniedlichung, Herr Jenckel?

    Handelt es sich da nicht um einen methodisch über Jahre vorbereiteten und systematisch betriebenen Betrug des VW-Managements, der, wenn es bei der Entschädigung der hintergangenen Kunden und Institutionen gerecht zuginge, den gesamten Konzern bis Jahresende von der Landkarte fegen würde? Und stellt sich darum Herr Matthias Müller nicht hin und warnt vor „drastischen Konsequenzen, falls der Autobauer infolge des Abgas-Skandals seine elf Millionen europäischen Kunden so entschädigen müsste wie seine 500.000 amerikanischen“?

    Nicht nur „Sparen, sparen, sparen!“, nein, „Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze!“ ruft der ausgekochte Räuberhauptmann in dem bekannten Theaterstück von Ödön von Horváth, als die Polizei auf Geheiß des Bürgermeisters und der betrogenen Menschen und Behörden die ruchlose, aber gut organisierte Diebesbande verhaften will. Man muss doch Verständnis dafür haben, dass ein vermögender Clan von Halsabschneidern durch schnöde Rückzahlung des Gestohlenen nicht einfach so in den Ruin getrieben werden kann.

    Und Herr Matthias Müller der für 5 Jahre Chefkoordinator der sogenannten sportlichen Markengruppe des VW-Konzerns war, dann 3 Jahre Generalbevollmächtigter und der als Leiter der VW-Produktstrategie das Produktmanagement sämtlicher Marken des Konzerns steuerte, bevor er mit Wirkung zum 1. Oktober 2010 zum Vorstandsvorsitzenden der Porsche AG ernannt und nach dem Rücktritt von Martin Winterkorn am 25. September 2015 neuer Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG wurde?

    Der wusste von den Betrügereien nichts? Nein, der konnte davon nichts wissen! Wie denn auch? Ging ja gar nicht.

    Herr Matthias Müller wechselt angesichts derartiger Fragen lieber das Thema und kämpft gegen träge, geldgierige Mentalitäten, gegen solche, die sich an die fetten Jahre gewöhnt haben. Müller sagt, man werde auch als Lüneburger in Zukunft nur dann erfolgreich sein, „wenn wir uns verjüngen“. Man müsse in Lüneburg und Reppenstedt und an der Leuphana außerdem stets progressiv sein, wie im Silicon Valley. „Vielleicht sind wir Deutschen aufgrund der vielen Erfolge, die das Land in den vergangenen 50 Jahren hatte, ein bisschen gegenwartsbequem geworden, was dann zu Risikoscheu geführt hat?“ Das treibt Matthias Müller um. „Dagegen arbeite ich an“, — sagt allen Ernstes Herr Hotzenplotz Matthias Müller.

    Siehe:http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/abgas-affaere-vw-chef-alle-so-zu-entschaedigen-wie-in-amerika-waere-verheerend-14321667.html

  11. Hanse zu Lüneburg

    Wir befinden uns ja in durchaus angespannten Zeiten, da sollte man sich nicht nur einseitig darauf fokussieren die negativen Entwicklungen zu beleuchten, man sollte auch mal die positiven Entwicklungen oder Gegebenheiten thematisieren, das wirk stimmungserhellend und kann Zuversicht generieren.

    Die IHK Situation ist eine spezielle, denn es handelt sich dabei um ein intransparentes, bürokratisches, demokratifernes Konstrukt, dessen Kontrollmechanismen nicht funktionieren oder gar gänzlich fehlen und dessen wirklicher Nutzen für die Zwangsmitglieder doch zumindest kritisch hinterfragt werden muss.

    Es gibt aber auch ein Anzeichen von Sparzwang bei der LZ schließlich hat man die Liveübertragung der Webcam vom Sande abgeschafft und zeigt jetzt lediglich Standbilder von nicht mal wirklich guter Qualität. Hier sollte sich die LZ auf die Stärken besinnen und mit positivem Beispiel vorangehen und wieder die Liveübertragung anbieten.

  12. Hanse zu Lüneburg

    Ehrlich gesagt, bei manchen Aussagen in dem Artikel erschließt sich mir nicht so genau, worauf der Autor hinaus möchte bzw. was genau da eigentlich kritisiert werden soll. Was jetzt die Lüneburger Universität betrifft, ich bin da kein Insider mir ist nur bekannt, dass der Präsident und seine Vorgehensweiße scheinbar ziemlich umstritten sind es gab zw. gibt bei einigen Bauprojekten oder Umstrukturierungsprozessen der Hochschule wohl Ungereimtheiten. Schließlich wird noch auf einen auslaufenden Hochschulvertrag mit dem Land verwiesen, auch da stellt sich die Frage was dann da in der Folge befürchtet wird ? Auch wenn Niedersachsen in einem bestimmten Zeitbereich scheinbar eine gewisse Neigung zum Modell der Stiftungshochschule entdeckte, so bleibt das Land ja dennoch in der Verantwortung. Dieser Verantwortung muss das Land nachkommen, also müssen der Hochschule auch weiterhin Mittel in einer Höhe zur Verfügung gestellt werden, damit ein akzeptabler Hochschulbetrieb gewährleistet werden kann. Die Länder können da sicherlich nicht auf alle speziellen Wünsche Rücksicht nehmen und auch nicht alle Initiativen und Projekte finanzieren. Es gilt den reguläern Betrieb zu wahren. Sicherlich wird das Land auch mehr Mittel zur Verfügung stellen, da davon auszugehen ist, dass die Studentenzahl weiterhin ansteigen wird, die Mittel werden aber nicht in dem Maße ansteigen, dass sämtliche gestiegenen Anforderungen auch kompensiert werden, daher wird sich das schon bemerkbar machen bsp. an einer unvorteilhafteren Mengenrelation zwischen Professoren, Lehrpersonal und Studenten. Hier könnte man aber von Seiten der Hochschule für Entspannung sorgen bsp. durch Stärkung des dezentralen E-Learning Bereiches bzw. der Verlagerung in den Virtuellen Bereich.

    Es handelt sich hier um eine staatliche Hochschule, wenn auch basierend auf einem etwas ungewöhnlicheren Trägermodell, das eventuell auch hinterfragt werden kann. Man sollte also hier schon mit angemessenen Maßstäben eine Einordnung vornehmen. Die Politik ist sehr lange der realen Entwicklung nicht gerecht geworden, dass es zu massiven Verlagerungen von der berufspraktischen Ausbildung hin zur akademischen Ausbildung gekommen ist, obwohl man diese ja politisch doch so forciert hat, und man mittlerweile die diversen negativen Auswirkungen auf allen Seiten zu sehen bekommt. Generell ist das wissenschaftliche Potenzial in Deutschland groß und auch die Lehre ist qualitativ hochwertig aber es Bedarf auch einer guten infrastrukturellen und finanziellen Ausstattung. Vielleicht kann man ja die Berufsschulen in Lüneburg und im direkten Umfeld schließen, dann muss man nicht in deren Erhaltung investieren einen Beruf erlernen will ja heute eh kaum noch jemand.

    Natürlich kann man sich auch was die finanzierung angeht noch weiter öffnen und die Wirtschaft da mehr einbinden, druch Partnerschaften usw. Da könnte man dann Lehrstühle und Forschungszentren bzw. Initiativen aufbauen und finanzieren, solche Modelle sind dann aber im Hinblick auf eine Unabhängigkeit auch nicht ganz unproblematisch. Auch die Studenten können durch Eventveranstaltungen Kassen mit Geldern austatten, dass können Partys und Konzerte sein oder aber man gründet studentische Unternehmen, die ihre Dienste der Stadt oder der regionalen Wirtschaft anbieten usw.

    Wirtschaftlich sieht es in Lüneburg eigentlich ganz gut aus, die Wirtschaft weißt eine diversifizierte überwiegend klein und mitelständische Struktur und gute Dynamiken auf. Schwerpunkte sind hier unter anderem der Einzelhandel, die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe, der Tourismus und die Dienstleistungswirtschaft. Im Bereich des produzierenden Gewerbes ist die Entwicklung dzeit etwas getrübt, weil dort einige Unternehmen aufgeben mussten usw. Hier müsste sich dann nach Möglichkeit die Stadt auch eisnchalten und sich über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft darum bemühen hier sofern möglich neue Unternehmen anzusiedeln. Was auch für eine positive Entwicklung spricht ist die große Nachfrage auf dem Lüneburger Wohnungsmarkt, hier hat die Politik ja bereits Maßnahmen angekündigt, hier muss natürlich möglichst rasch für eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt gesorgt werden.

    In einem Gewerbegebiet sollte man auch prüfen ob man dort nicht auf bereits bestehenden Strukturen aufbaut und ein Film und Mediencluster entwickelt und vermarktet, da könnte dann ein effizientes Ökosystem entstehen.

    • Vorschlag zur Gesundung

      Hallo Hanse zu Lüneburg,

      sind Sie auch vorsitzende städtische Pariziatspersonalität des Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg?

      Wie wäre es, wenn ab morgen bis zum 9. September diesen Jahres alle Einwohnenden Lüneburgs Mittags um Punkt zwölf vor Ihre Haus-, Schul-, Büro-, Werkstatt- und Ladentüren treten, sich an den Händen fassen und gemeinsam „Oh Happy Day“ und „I Like the Flowers“ singen, bevor jeder sich gleich anschließend wieder daran macht, „sein Leben in den virtuellen Bereich von irgendwelchen Medien- oder E-Learning-Clustern zu verlagern“?

      LG, Thorsten Mausehund

  13. Doris Vossler

    Sehr geehrter Herr Jenckel,

    da Lüneburg seit Ende 2013 kein Konvergenzgebiet mehr ist und die Europäische Union ihre Strukturförderung praktisch halbiert hat, fließen die Mittel spärlicher als zuvor. Noch 2013 betrug das Gesamtvolumen für die Region Lüneburg 199 Millionen Euro, worin allerdings auch Gelder von Bund und Land enthalten waren, da EU-Mittel immer nur zu einem bestimmten Teil gewährt werden, während der andere Teil regional zu erbringen ist.

    Trotzdem, nehmen wir einmal an, die Geldmenge habe sich auch für Lüneburg halbiert und die geforderten Beteiligungen von Stadt und Land lägen bei etwa fünfzig Prozent, dann wären es immer noch knapp 50 Millionen Euro, die zu uns gelangen könnten.

    Was passiert mit dem Geld? Wer erhält es unter welchen Bedingungen? Ist das die berühmte Dörbaumsche „Förderkulisse“ hinter welcher Heerscharen von städtischen Angestellten und von ihnen beschäftigten Beratern herjachtern, um uns zu erzählen, ein Fahrradweg könne momentan nicht ausgebessert werden, das sei nicht EU-förderwürdig, aber ein paar Büsche Kirschlorbeer könnten im Clamartpark geppflanzt werden, dafür gebe es flankierende Mittel aus dem Klimafonds bei Karmenu Vella von der Malta Labour Party (MLP), dem Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei in der neuen EU-Kommission unter Jean Claude Juncker?

    • Liebe Frau Vossler, die Förderkulisse ist geschrumpft, Geld gibt es trotzdem noch für einen ganzen Haufen von Projekten. Ob sie nun Arbeitsplätze oder Umwelt fördern.

      Aber wenn einer vor Jahren mit der Verkehrsberuhigung die Losung ausgibt, Räder haben Vorrang, dann muss er sich auch danach verhalten und Geld und Pläne in die Hand nehmen und nicht Flickschusterei betreiben. LG hhjenckel

      • Hans-Herbert Jenckel
        die Förderkulisse ist geschrumpft, Geld gibt es trotzdem noch für einen ganzen Haufen von Projekten.
        ohne bedingungen? ist ja kaum zu glauben.

  14. Seltsam, im Nebel zu wandern

    Immer noch ungeklärte Nutzungsrechte, immer noch unklare Termintreue, immer noch zu klärende Finanzierung, immer noch nicht klar absehbare Gesamtkosten, ohne Klarheit auch die Deckung der Betriebs- und Erhaltungskosten. Dazu kommen erhebliche, noch nicht geklärte Sanierungskosten für zahlreiche Altbauten an der Scharnhorststraße.

    Statt Klärung viel buntlichtbeschossener Trockennebel in diēs academicus-Reden.

    Für die Uni ist der 7-Millionen-Euro-Zuschuss, mit dem sich Stadt und Landkreis am Libeskind-Bau beteiligen wollen, ein wichtiger Finanzierungsbaustein. „Stadt und Landkreis machen die Ausschüttung aber vom Land Niedersachsen abhängig. Erst wenn die zugesagte Förderung des Landes überwiesen sei, wolle man nachziehen. Das hatte Mädge mehrfach gegenüber der LZ kommuniziert. Doch aufgrund neuer Risikokosten muss die Universität dem Wissenschaftsministerium eine neue Nachtrags-Bauunterlage vorlegen. Und über diese entscheidet der Haushaltsausschuss erst nach der Sommerpause.“

    Sind die fetten Jahre vorbei?

    Vgl.: https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/342660-noch-kein-vertrag-in-sicht

    • Geld spielt keine Rolle

      Oberbürgermeister Ulrich Mädge sorgte mit seiner Eröffnungsrede am Donnertag beim „akademischen Tag“ an der Leuphana kurzzeitig für drückende Stille im Saal. „Die Universität macht einen Quantensprung, wenn das Audimax kommt. Ich werde im ganzen Land darauf angesprochen.“ Mit diesen verrückten und durch nichts belegbaren Jubelworten behauptete der oberste Gemeindevertreter Lüneburgs die Maßgeblichkeit seiner allerprivatesten Eindrücke bezüglich des umstrittenen, Steuergelder in sich hineinsaugenden Architekturwahnsinns am Bockelsberg. Eher nebensächlich seien, so Mädge weiter, daher die Kosten, wichtiger die Bedeutung für die Region. An diese Bedeutung gegen alle Vernunft einfach glauben zu WOLLEN, ist offenbar die ganz persönliche Besessenheit unseres Stadtoberhauptes. Anders wäre der folgende Bekenntnisirrsinn wohl kaum zu erklären: „Bei der Elbphilharmonie redet auch niemand mehr über Geld. Ob das Zentralgebäude jetzt nochmal fünf oder zehn Millionen Euro teurer wird, sollten wir nicht mehr diskutieren“, rief Mädge seinem Publikum und damit allen Lüneburger Steuerbürgern zu.

      Quelle: http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/343403-leuphana-feiert-akademischen-jahresabschluss

      Wie schrieb Hans-Herbert Jenckel oben?

      „Das Drama ist ja nicht, dass die fetten Jahre vorbei sind, das Drama ist, dass alle versprechen, dass sie in guten für magere Jahre vorsorgen. Wenn es dann soweit ist, sind alle bass erstaunt. Jetzt schon?“

      MfG, Heiko Dörfler

      • Balthus Doktormann

        Fünf oder zehn Millionen Euro mehr? Für dermaßen herrlich viel Bedeutung? Was macht das schon? Die zahlen Herr Mädge, Herr Spoun, Herr Nahrstedt und Herr Keller aus ihrer privaten Portokasse. Darüber sollten wir nicht mehr diskutieren.

      • An Stadtrat Michèl Pauly

        Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Ob das Zentralgebäude jetzt nochmal fünf oder zehn Millionen Euro teurer wird, sollten wir nicht mehr diskutieren“!

        Quelle: http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/343403-leuphana-feiert-akademischen-jahresabschluss

        Was fällt Ihnen zu dieser Aussage unseres Ratsvorsitzenden und Verwaltungsschefs ein, Herr Pauly?

        MfG, Paulina von Essen

    • Wolfgang Witthorst

      Heidi, ich bin entsetzt. Wenn unser Oberbürgermeister öffentlich herum trompetet, die Kosten für den Richtung Rote Schleuse protzenden Hochschulbau an der Uelzener, die vermutlich ohnehin schon 50 Millionen Euro über den ursprünglich veranschlagten 57 Millionen liegen, könnten ruhig noch einmal fünf oder zehn Millionen Euro mehr betragen, dann halten Sie das für eine „köstliche Satire“? Das müssen Sie mir mal erklären. Wo sehen Sie hier die Kunstform der karikierenden Stilisierung, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder in ihrer so vielleicht nur in Lüneburg möglichen Jämmerlichkeit sichtbar gemacht werden?

      Es handelt sich keineswegs um eine Übertreibung!

      Oberbürgermeister Ulrich Mädge hat das tatsächlich so gesagt. „Quantensprung“ und „überregionale Bedeutung“ — also Stadtmarketing-Effekte — sind die nebulösen, ja inhaltsleeren Beschwörungsformeln seines Wunschdenkens oder Wunderglaubens, für dessen Eintreten es nicht den Hauch eines Anhalts gibt, aber jede Menge Gründe, an solchem Advent zu zweifeln.

      Noch einmal, Heidi: Ein Oberbürgermeister, der es ablehnt, 30.000 Euro für das Erstellen eines belastbaren Mietspiegels auszugeben, um die galoppierenden Wohnkosten für Bezieher kleinerer Einkommen in den Griff zu kriegen, der aber einem geltungssüchtigen Universitätsmanager vor Publikum quasi eine Lizenz zum Geld-aus-dem-Fenster-Werfen ausstellt, ist nicht Teil einer „köstlichen Satire“, sondern Zentrum eines Wahns, der bei uns offenbar längst als Normalität gilt.

      • Berthold Weinrich

        Hallo Wolfgang Witthorst,

        Heidi hat sich nicht auf OB Mädge, sondern auf Manfred Nahrstedt bezogen, als sie „köstliche Satire“ geschrieben hat. Vielmehr, es ging ihr um den Text von Herrn Kules, einer Art „Nachruf zu Lebzeiten“ auf unseren geliebten Landrat: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/341391-die-fetten-jahre-sind-vorbei#comment-70647

        Trotzdem finde ich auch, die Aussage von Herrn Mädge im Stile eines Casino-Königs über die Gleichgültigkeit von zehn Millionen Euro mehr oder weniger sollte man sich merken. Ich denke, sie wird nicht nur bei den Dozenten und Arbeitssklaven der Volkshochschule Lüneburg mit Interesse aufgenommen worden sein, sondern auf der rechtselbischen Seite des Landkreises ebenfalls.

  15. Sehr geehrte Frau Lotze, Frau Schmidt, Herr Pauly und Herr Pols

    Sind die fetten Jahre in Lüneburg vorbei?

    Fragt Sie: Wilhelm Karstens, der gerade von Sprakensehl nach Rettmer umgezogen ist, um sein Glück als Handwerker in der Hansestadt zu machen.

  16. Hallo Frau Lotze, Frau Schmidt, Herr Pauly und Herr Pols

    haben Sie gesehen? Der Willem hat Ihnen geschrieben.

    Mit lieben Grüßen

    Ilse Ostermann

  17. Hanse zu Lüneburg

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    natürlich sind das Themen, die bei den Bürgern und Lesern Emotionen erwecken, hierbei wird meist die objektive Beurteilungsfähigkeit etwas eingeschränkt und es kommt zu voreilligen Fehlbewertungen und manchmal sehr hitzigen Diskussionen. Auch werden manchmal nicht ganz naheliegende Rückschlüsse gezogen, nur weil die LZ zumindest dem Anschein nach nicht mehr die Traffickosten bezahlen will und daher den schönen Livestream vom Sande eingestellt hat, kann man davon nicht ableiten, dass die Situation in Lüneburg generell prekär ist. Um für etwas Entspannung zu sorgen, hat sich die Hanse zu Lüneburg dazu entschieden, hier an dieser Stelle eine offizielle Stellungnahme zu veröffentlichen. Diese Stellungnahme lautet folgendermaßen: Nein, die fetten Jahre sind nicht vorbei zumindest im wirtschaftlichen Kontext. Lüneburg ist stark aufgestellt und die Wirtschaft ist stabil und dynamisch. Die Stadt entwickelt sich in diversen Bereichen konstant positiv. Dies war die offizielle Stellungnahme der Hanse zu Lüneburg zu der Fragestellung ob die fetten Jahre in Lüneburg vorbei sind.

    • Ich finde es etwas bedauerlich, dass sich auch hier bei diesem Thema unter Vorbehalt ein Troll austobt. Mal nennt er sich „Fabian Hallo“ mal „LüneburgLiebhaber“ mal „Hanse zu Lüneburg“ mal unterschreibt er mit anderen Namen usw. der Inhalt und der Stil der BEiträge sind jedoch identisch. Aber anders als bei vielen Trollen, die ja dann meist noch eine Strategie verfolgen, kann ich hier die Intention nicht erkennen. Im Grunde schreibt der unter Vorbehalt Troll relativ viele und ausführliche Beiträge, ohne dass anhand dieser aber eine Haltung kommuniziert wird oder ein eindeutiger Inhalt erkennbar ist. Irgendwie ist das Ziel wohl einfach nur eine Verablberung der hier Schreibenden. Wirkt wie ein Troll, da man es aber nicht wissen kann schreibe ich das es nur unter Vorbehalt ist, vielleicht verstehe ich die Beiträge dieser Person nur irgendwie nicht und tue dieser Unrecht.

      Ich bin ja wie gesagt kein Lüneburger sondern ein Lüneburg Fan und verfolge das Geschehen etwas von außen. Ich habe aber auch mitbekommen, dass sich insbesondere die Lüneburger selbst mit dem Konzept der fetten Jahre nicht so ganz anfreunden konnten in den vergangenen Jahren, da wurde auch viel Kritik geäußert.

      Es ist nicht vorteilhaft dem Handel oder Wirtschaftsverbänden ein Engagement vorzuwerfen auch ist die lokale Präsenz im Rahmen von fetten Jahren absolut in Ordnung. Eine Stadt und somit die Bevölkerung braucht eine starke Wirtschaft, diese generiert Einnahmen von denen die Bürger im Regelfall profitieren durch Steuern usw. die Wirtschaft bietet Arbeitsplätze, was wiederum die Attraktivität erhöht.

      Wenn man aber sagt so man baut jetzt einfach mal ein paar Stände auf und das Konzept lautet einfach fette Jahre und bedeutet konsumiert hier Alkohol und Speißen und kauft Waren, dann sind das nicht unbedingt fette Jahre. Sondern dann ist das ein Markt der als fette Jahre bezeichnet wird. Das ist aber auch nicht speziell in Lüneburg so, überall im Land gibt es solche Verunstaltungen. Da gilt es die Akzeptanz der Bürger zu erhöhen und den Schwerpunkt neu zu definieren, dass heißt es muss ein echtes fettes Jahr im Mittelpunkt stehen, in dessen Rahmen dann Speißen und Getränke usw. angeboten werden.

      Insgesamt ist es nicht so einfach neue fette Jahre zu entwickeln und langfristig zu etablieren. Entscheidend ist, dass man sich die Kreativität bewahrt, immer wieder Projekte angeht und die generellen Rahmenbedingungen evaluiert.

      • Hochschule als Wohlfühloase

        Anne, wenn Sie noch die Worte „Umwelt“, „Atmosphäre“, „Harmonie“, „Wohlfühlen“ und „Atmen“ in Ihrem Text untergebracht hätten, würde ich annehmen, Sie wollten sich über den fluffigen Nonsens lustig machen, den Leuphana-Präsident Sascha Spoun gestern in seiner Dies-Academicus-Ansprache vor ungläubig lauschendem Festpublikum so dargeboten hat, als seien Wahrheit, Freiheit und methodische Disziplin an einer Universität nichts weiter als beliebig gestaltbare Funktionen eines paternalistisch waltenden Konstruktivismus, d. h. im Grunde das Ergebnis eines vorrangig auf die Zwecke der Wellness- und Produkt-Attraktion zielenden Angebots- und Vermarktungsautokratismus.

        Reiner Ammann

        • Kann man Sascha Spouns Dies-Academicus-Ansprache irgendwo hören oder lesen? Ich finde das nämlich interessant, was Sie da schreiben, weil ich auch schon den Eindruck hatte, als biete die Hochschulleitung in Lüneburg in der Außendarstellung oft verquaste Esoterik-Wolken, hinter denen ein autoritäres und ziemlich geschäftstüchtiges Zweckdenken im Inneren die akademischen und entwicklungspolitischen Ziele nach merkantilen Gesichtspunkten ausrichtet.

          • Da müssen Sie Herrn Jenckel fragen. Der ist nah dran am Champion aus St. Gallen und wird das wissen oder für Sie herausfinden können.

          • Vera
            Ein merkantiler Minderwert ist anzunehmen.

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Wo kriegt man das Zeug, was der bei der Formulierung seiner Rede genommen hat?

            FESTREDE ZUM DIES ACADEMICUS VON PRÄSIDENT SASCHA SPOUN: DIE AKADEMISCHE KULTUR
            06.07.2015
            Dieses Jahr begehen wir unseren zehnten dies academicus. Die Idee, ihn vor zehn Jahren
            einzuführen, beruhte auf der Überzeugung, dass er die akademische Kultur befördert, die so
            wichtig ist für eine gute Universität. Doch was meint „akademische Kultur“?
            Es meint nicht, dass Lehrveranstaltungen in den Kulturwissenschaften am Morgen nicht vor
            10 Uhr beginnen sollten (eine bemerkenswerte stille Übereinkunft zwischen Lehrenden und
            Studierenden über Generationen hinweg), es meint nicht, dass man seinen Vortrag auf dem
            Weg zum Bahnhof noch einmal komplett umschreibt (wie es sogar vom Philosophen Hussserl
            berichtet wird, bei dem doch alles so minutiös wirkt; oder man ihn sogar im Zug überhaupt
            erst schreibt!). Es meint auch nicht, dass man sich die Raumnummer der eigenen
            Veranstaltung einfach nicht merken kann, oder dass man in der Vorlesung einen Witz
            machen möchte, aber nicht weiß, ob man ihn schon erzählt hat.
            All dies ist sicherlich auch Teil der akademischen Kultur, aber ich meine damit zunächst
            etwas Grundsätzlicheres.
            Leben als Wechselwirkung mit der Umwelt
            Ich beginne ganz allgemein. Leben vollzieht sich immer in einer Umwelt und durch die
            Umwelt. Kein Lebewesen lebt nur unter seiner Haut, kein Mensch, und damit eben auch
            niemand, der Wissenschaft betreibt. Unser Erleben und damit auch unser Denken sind
            geprägt durch die Interaktion mit unserer Umwelt. Diese Interaktion ermöglicht auch das,
            was man Lernen nennt.
            Das heißt, was wir erleben, empfinden, denken und lernen hängt unablässig davon ab, was
            uns umgibt und wie wir uns dazu verhalten. Wir sind keine Monaden, sondern abhängig von
            einer Umwelt, und was so banal klingt, hat weitreichende Konsequenzen. Lassen Sie mich
            dies mit dem Worten von John Dewey sagen:
            „Leben und Schicksal eines Lebewesens sind mit den Wechselbeziehungen zu seiner Umwelt
            verknüpft, und zwar nicht rein äußerlich, sondern auf engste Weise.“
            Sich an einem Ort wohl zu fühlen, „aufzublühen“ wie man sagt, ist Voraussetzung für so
            Vieles, was uns im Leben gelingt. Um noch einmal Dewey, jetzt im engl. Original zu zitieren:
            „Inner harmony is attained only when […] terms are made with the environment.“
            Die Umwelt an der Universität
            Um an der Universität einen Ort zu schaffen, an dem das eigene Denken und Arbeiten
            aufblühen konnte, versuchte man früher, an seinem Lehrstuhl ein passendes Umfeld zu
            schaffen. Doch damit schuf man Mikrokosmen, mit dem Resultat, dass es an den
            Universitäten einzelne Mikrokosmen und wenig lehrstuhlübergreifende Gemeinschaft gab.
            Das ist heute, und es ist insbesondere bei uns anders. Doch es ist zugleich keine einfache
            Aufgabe für uns alle, denn es erfordert stete, wohlwollende Interaktion. Sich an der
            Universität „in guter Gemeinschaft“ zu wissen, in einem „fruchtbaren Austausch“, ist das
            Ergebnis dessen, so glaube ich, was man akademische Kultur nennen kann.
            Es greift zu kurz zu glauben, es ginge hier nur um Intellektuelles. Man darf nicht meinen, an
            der Universität gehe es nur oder primär um intellektuellen Austausch. Denn generell sollte
            man nicht strikt das ästhetische Empfinden vom Denken abtrennen und die Erfahrung von
            der Erkenntnis. Dann übersieht man einen Großteil der wichtigen Interaktion, die einen
            fruchtbaren Austausch ermöglicht.
            Sich ein sog. „inspirierendes Umfeld“ zu suchen, meint nicht einfach, dort hin zu gehen, wo
            kluge Dinge gesagt werden. Es meint vielmehr auch, dort hinzugehen, wo man Anschluss
            findet mit dem, was man denkt und wie.
            Die Atmosphäre einer Universität
            Fragen Sie sich: Erleben wir Kritik allein darum als konstruktiv, weil sie stichhaltig ist oder
            auch darum, weil sie wohlwollend vorgetragen wurde? Empfinden wir ein Gespräch nur
            darum als lehrreich, weil wir, ganz technisch gesprochen, verwertbare Erkenntnisse mit nach
            Hause nehmen? Wohl kaum.
            Erleben Gäste unseren Campus nur darum als inspirierendes Umfeld, weil hier Alle schlaue
            Fragen stellen oder auch deshalb, weil er mit all seinen Menschen und Räumen eine Ästhetik
            generiert, die einlädt zum Nachdenken und zum Dialog? Ich spreche hier über das, was man
            Atmosphäre nennt, etwas, das kaum beschreibbar, aber für uns alle erlebbar ist und in der
            Rückschau eine Bereicherung.
            An manchen Orten ist Ihnen die besondere Atmosphäre sofort offensichtlich, etwa im
            Konzertsaal, wo sie unser Hörerlebnis positiv beeinflusst. Oder beim Strandspaziergang,
            wenn auf unbeschreibliche Weise Wind, Wellen und Weite unser Denken beflügeln. Sollten wir
            da nicht sicher sein können, dass auch die Atmosphäre auf dem Campus das Forschen und
            Lehren zu beeinflussen vermag?
            Dieses Ästhetische, das wir Atmosphäre nennen, ist wichtig für das Aufblühen dessen, was
            „das Intellektuelle“ heißt. Ich bin mir sicher, wenn auch auf einem ganz anderen Niveau als
            das soeben Beschriebene: Der heutige dies academicus, dieser Festakt und unser
            Sommerfest, bringen Ihnen unmittelbar keine neuen Erkenntnisse für ihre
            Forschungsprojekte. Aber all die Interaktion hier und heute vermag Ihnen hoffentlich etwas
            zu geben, das Ihre Arbeit auf unergründliche Weise befruchtet.
            Und wenn es sehr gut läuft, trägt der heutige Tag dazu bei, dass Sie weiter aufblühen, dass
            Sie das Gefühl haben, hier an der Leuphana für Ihr Denken eine Heimat zu haben, und zwar
            obwohl Sie wissen, dass Ihre Kolleginnen und Kollegen in vielerlei Hinsicht anders denken.
            „Akademische Kultur“ meint gerade nicht, sich in allem einig zu sein, sondern bezieht sich
            auf einen Nährboden, auf dem Vielerlei gedeihen kann, gerade weil die Vielfalt untereinander
            als befruchtend empfunden wird.
            Neue Kolleginnen und Kollegen
            Unsere akademische Kultur wurde im vergangenen Jahr durch neue Kolleginnen und Kollegen
            bereichert, die ich kurz nennen möchte:
            • Manuela Bojadžijev, Juniorprofessur für Globalisierte Kulturen (09/2015)
            • Sybille Münch, Juniorprofessur für Theory of Public Policy (10/2015)
            • Paul John Upham, Professur für Human Behaviour and Sustainable Development
            (10/2015)
            • Berta Martín-López, Juniorprofessur für Sustainability Science (10/2015)
            5
            • Tobias Koch, Juniorprofessur für Quantitative Methoden der Empirischen
            Sozialforschung (10/2015)
            • Ulf Brefeld, Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Machine Learning
            (10/2015)
            • Benjamin Klusemann (mit HZG) Professur für Local Engineering, insbesondere
            Process Simulation (10/2015)
            • Dirk Lehr, Professur für Gesundheitspsychologie und Angewandte Biologische
            Psychologie (11/2015)
            • Simone Abels, Juniorprofessur für Didaktik der Naturwissenschaften (02/2016)
            • Christoph Brunner, Juniorprofessur für Kulturtheorie (02/2016)
            • Marc Kleinknecht, Professur für Schulpädagogik und Schulentwicklung (04/2016)
            • David Loschelder, Juniorprofessur für Wirtschaftspsychologie, insbesondere
            experimentelle Methoden (04/2016)
            • Roberto Nigro, Professur für Philosophie, insbesondere kontinentale Philosophie
            (05/2016)
            • Daniel Pleißner, Juniorprofessur für Nachhaltige Chemie mit Schwerpunkt
            Ressourceneffizienz (06/2016)
            • Daniel Fischer, Juniorprofessur für Nachhaltigkeitswissenschaft (06/2016)
            Der offene Garten
            Jedoch, wir als Universität bestehen nicht unter einer Glocke und sind nicht der berüchtigte
            „Elfenbeinturm“. Wir sind ein offener Garten mit vielerlei Zugängen, und es ist nicht immer
            klar, ob man schon darinnen ist oder noch in der umgebenden Landschaft. Jede und jeder
            darf diesen Garten betreten, es ist kein heiliger Gral der Wissenschaft. Er ist offen für
            Menschen aus aller Welt, die zu uns kommen wollen, um uns mit ihrer Vielfalt zu bereichern.
            Und so endet das Erleben der Menschen an der Universität nicht an der Campusgrenze,
            sondern es besteht auch in der Interaktion mit Menschen aus der Stadt und Region Lüneburg
            und der Metropolregion Hamburg. Hier eingebettet zu sein, heißt idealerweise, auch durch
            Interaktion mit Stadt und Region aufzublühen, und es heißt umgekehrt für die Stadt, durch
            die Universität aufzublühen. Daher liegt es auf der Hand, dass zum Beispiel das erfolgreich
            durch den BMBF geförderte Projekt Zukunftsstadt 2030+ gleichermaßen von Stadt und
            Universität getragen wird. Es geht für uns darum, weit über den Campus hinaus einen Ort zu
            schaffen, der inspirierend ist, an dem wir uns zu Hause fühlen und an dem wir uns
            einbringen können.
            Aufnehmen und Abgeben
            Lassen Sie mich abschließend eine Metapher anführen. Eine unserer grundlegendsten
            Vitalfunktionen ist das Atmen. Es ist ein gleichmäßiges Aufnehmen und Abgeben. So sind
            auch unsere Erfahrungen angelegt, wir nehmen nicht nur auf, sondern handelnd bringen wir
            uns in die Umwelt ein. Nur beides zusammen generiert echte Lernprozesse. Das gilt auch für
            die Universität: So sind Sie, verehrte Kolleginnen und Kollegen, wie Organismen, die atmend
            aufnehmen und abgeben. Sie lernen und lehren, Sie hören zu und sprechen. Wenn wir das
            Gefühl haben, frei atmen zu können, also frei aufnehmen und abgeben zu können, dann ist
            die akademische Kultur da und sie ist gut.
            Auch die Universität ist wiederum kein geschlossener Organismus, sondern einer, der
            aufnimmt und abgibt, in die Stadt, die Region und idealerweise in die ganze Welt.
            Akademische Kultur ist gelebte Vielfalt in einem frei zugänglichen Garten, die es uns
            ermöglicht, frei zu atmen und somit fortlaufend zu lernen.

            In diesem Sinne lassen Sie uns heute diesen dies academicus gemeinsam erleben.

          • Karlheinz Fahrenwaldt, gehts Ihnen gut? Was wollten Sie uns mit diesem langen, verhuschten Gedicht aus Ihren Hamburger Flower-power-Tagen eigentlich sagen?

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Liebe Gesa,
            wer lesen kann ist im Vorteil!
            Ich habe klar und deutlich darauf hingewiesen, dass es sich hier um die von Vera angeforderte Rede des CEO der Leuphana gGmbH und CoKG Sacha Spoun handelt.

  18. Heda, CDU-Fraktionsvorsitzender Niels Webersinn (35)!

    Wie lange sind die fetten Jahre der Lüneburger CDU eigentlich schon vorbei? Im Unterschied zu Ihrem Vorgänger, dem stets verkniffen dreinschauenden und politisch überwältigend erfolglosen Eckhard Pols, haben Sie sich konsequent gute Laune auf die schwarze Fahne geschrieben. Weshalb Sie bei »LZ online« gleich zu Beginn fröhlich bekundeten, Sie seien »ausgesprochen gerne« Fraktionsvorsitzender der Lüneburger CDU unter Ihrer Vorvorgängerin, dem CDU-Vorstandsmitglied Bürgermeisterin Regina Baumgarten, im groß- und hanseartigen Stadtrat. Zwar litten Sie pflichtgemäß mit, wenn Ihre Partei unter Mitgliederschwund und schlechten Umfragewerten leide, könnten jedoch in Ihrer Position immerhin einiges dagegen tun: »Und Optimist bin ich als Möchtegern- oder Phantasie-Reppenstedter ja ohnehin.«

    Auf die Frage, was »Sie denn in den zwei Jahren seit Ihrer Wahl zum Gruppenvorsitzenden positiv verändert« hätten, blieben Sie allerdings vage: »Man sieht von außen nicht immer alles, aber aus meiner Sicht habe ich schon eine ganze Menge erreicht.« Und wurden erst auf Nachfrage konkret: »Ich bekomme eine Menge positives Feedback. Und die Vorbereitungen für den Wahlkampf laufen sehr gut. Ich merke auch, daß in dieser Partei trotz allem eine ganze Menge Optimismus steckt.«

    Und wenn wir jetzt mal tippen dürften, Herr Webersinn, würden wir sagen: Dieser Optimismus, der in Ihrer derzeitigen CDU steckt, das sind ganz alleine Sie! Das ist einfach nur der schale, grundlose Optimismus des professionellen Wunsch-Reppenstedters, für den Sie, aus Ihrer Sicht, gewiß eine Menge positives Feedback bekommen. Vermutlich von sich selbst.

    Leidet unter und nicht mit Ihnen: Ihre Leuphana Combo

    • meine liebe leuphana combo, passt bloß auf, dass ihr , wenn ihr älter werden solltet, nicht automatisch immer konservativer werdet. leider gibt es da einen trend. schmunzel. was ist ein möchtegern -oder phantasie-reppenstedter?

  19. Die fetten EM-Tage sind auch vorbei: Kurzanalyse

    Mit Handhochheben konnten die Deutschen noch nie große Siege einfahren.

  20. http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/erdgasgewinnung-umweltschonendes-fracking-moeglich-14312120.html
    so sieht lobbyarbeit aus.
    Frauke, wer sich zu feige verhält,um seinen namen hier zu nennen, sollte das urteilen lassen. urteile werden auch nur im namen genannt. es ist im namen des volkes. wenn ich jemanden denunzieren will, nenne ich ihn nur bei vollem namen und nur dann, wenn er ein verbrechen begangen hat. aber dieses werden sie wohl nie verstehen.sie sollten sich schämen. aber sie wissen bestimmt nicht, wie das geht. ein tipp. gesicht zur wand, möglichst in einer ecke und still sein. früher standen die lehrer darauf. bei solchen geschlechtsumwandlern wie sie, müsste man sich wohl was neues einfallen lassen, von wegen frauke.

    • Bruns, was brabbeln Sie?

      Die fetten Jahre sind vorbei. Nicht die, in denen Geschriebenes keinen Sinn ergeben sollte.

      • Klaus
        sie hätten sich mal mit frauke beschäftigen sollen, dann hätten sie auch verstanden. ist ihr vorname eigentlich echt? bei frauke weiß ich wer er ist. er darf gern hier weiterspielen. sonst käme er wohlmöglich noch auf noch dümmere gedanken. schmunzel. übrigens klaus, stalker haben was für sich. man bekommt mit den jahren ein dickes fell und der stalker sucht verzweifelt einen weg, um zum erfolg zu kommen. ich amüsiere mich dabei. aber zum thema, haben sie in der politik schon mal vernunft walten sehen? was passiert wohl, wenn die kommunen für ihre kredite plötzlich höhere zinsen zahlen müssen? ob da noch wohl noch jemand fett wird, außer die banken und ihre geldgeber natürlich? jeder ,privatmann,,, der sich so verhält ,wie bei uns politiker würde pleite gehen und kein steuerzahler wäre bereit ihm zu verhelfen. und warum? er kann keine steuern erhöhen.

        • Klaus Bruns, Sie wissen gar nichts über mich. Das einzige, was Ihnen nicht behagt (welchen Umstand Sie hier natürlich verschweigen und auf meine Kosten mit Ihren antifeministischen und sexistischen Altherrenzoten über Geschlechtsumwandlung zu übertünchen versuchen), ist die seit Mitte März geballte neue Frauen-Power im FDP Ortsverband Gellersen und die Tatsache, dass an Ihrer Stelle der 32-jährige freidemokratische Ratsherr aus Südergellersen, Daniel Weber, nun „bei der nächsten Kommunalwahl für den Samtgemeinderat kandidieren und weitere Steuererhöhungen verhindern wird“. Außerdem wissen Sie selbstverständlich, denn schließlich sind Sie ja Klaus Bruns (!), dass Sie stets ganz alleine recht haben — zumindest immer dann, wenn jemand anderer Ansicht ist als Sie oder es gar wagt, Ihnen zu widersprechen. Damit sich jeder, den die Reppenstedter Purzelbäume interessieren, selbst ein wahres Bild machen kann, wie gnadenlos schepp Sie mit Ihrem einstigen Busenfreund Bundeskasper umspringen, seidem er sich Ihnen gegenüber als widerspenstig, weil als Bestimmernatur erwiesen und darüber hinaus als AfD-Wähler* geoutet hat, setze ich den Link zu dem Post her, auf den Sie sich hier (irritierender Weise an völlig falscher Stelle) beziehen: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/339248-wo-hiltrud-lotze-die-rote-linie-beim-fracking-zieht#comment-70620

          * Obwohl in Lüneburg noch gar nicht (wohl aber in Hamburg) die Möglichkeit bestand, sich als solcher zu betätigen, worauf Heidi aufmerksam gemacht hat: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/330864-stadtmarketing-im-sparmodus#comment-69873

          • Frauke
            sie werden bestimmt mit ihrer geliebten fdp noch viel freude haben. aber wieso glauben sie, dass ich es nötig habe für die fdp zu kandidieren? ich kandidiere für die soli. und somit, wenn ihr fdp-freund viel glück hat und ich vielleicht auch , sieht man sich. auch brauche ich keine partei , die mir erklären soll, was ich zu denken und zu lassen habe. sie sollten mit ihrem persönlichen unfug aufhören , bei mir werden sie damit kein erfolg haben. und wenn sie was relevantes über bundeskasper zu sagen haben, nur zu. er liest bestimmt mit. ihre unterstellungen sind übrigens ihrem intellekt geschuldet. was meine busenfreunde angehen, sie sind tatsächlich alle weiblich, im gegensatz zu ihnen.

          • Frauke
            bei der nächsten Kommunalwahl für den Samtgemeinderat kandidieren und weitere Steuererhöhungen verhindern wird“.

            diesen satz finde ich persönlich am witzigsten von ihrer ganzen post. klingt ein bisschen weltfremd und überheblich, finden sie nicht?schmunzel

    • Arnold Wesendonck

      Sehr geehrter Herr Bruns,

      dass Sie, der von der FDP Gellersen gerade eine krachende Abfuhr erhielt, die sich wirklich gewaschen hat, – dass der sich nun hier im Blog allen Ernstes breitbeinig hinstellt und frech fragt: „wieso glauben sie, dass ich es nötig habe für die fdp zu kandidieren?“, das, Herr Bruns, ist schon wieder mal ein starkes Stück abgefeimtester populistischer Selbstvermarktungspropaganda und zeigt praktisch jede dieser perfiden Einzelheiten im Verhalten des typischen Politkarrieristen, der rundweg alles ableugnet, was nicht in das geschniegelte Bild von der eigenen Vollkommenheit passt, durch welches er sich den Blöden gerade als der atypische, vermeintlich „selbstdenkende“ Einzelgänger und an keine Vorgabe oder Weisung gebundene Systemrebell andienen möchte. Ist es nicht eine seltsame Ironie der Umstände (man kann es an Ihnen, Herr Bruns, aber auch am Verhalten der AfD-Führungspersonalitäten ausgezeichnet beobachten), dass eben die, welche die angeblich durch und durch korrupte Verlogenheit der „Altparteien“ und ihrer Mitglieder am lautesten kritisieren, genau diese Muster von rücksichtloser Egozentrik, von kanibalischer Gier, von blindwütig mobbender Machtbesessenheit und unverstellt reinem Bereicherungsinteresse, von grotesk blankem Parteimachiavellismus, von abstoßender Unaufrichtigkeit und von rufmörderischer Gemeinheit in noch weit schlackenloserer Schäbigkeit und grellerer Ekelhaftigkeit reproduzieren, als man sie jemals vorher hat wahrnehmen können?

      Zum Themenkomplex Hass, Selbsthass und autosuggestive Frontenkonstruktion bei bloggenden Berufshysterikern JEDER Weltbildcouleur hatte Herr Tobias Günther mehr Richtiges gesagt, als mir jemals einfallen könnte: https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/275152-von-kanzlern-staatsmaennern-und-darstellern#comment-58970

      Wie sehr Sie verleugnen und verleumden wird deutlich, wenn man nur Ihre eigenen Blog-Posts verfolgt, die Ihre FDP-Ambitionen MIT IHREN EIGENEN WORTEN belegen:

      → Am 18. Mai 2015 um 13:19 Uhr haben Sie geschrieben: „ich habe nochmal vor, in die politik zu gehen, ohne vorurteile und mit dem versuch , menschen, die sich einreden verfeindet zu sein, nur weil sie in unterschiedlichen parteien sind, zusammen zuführen.“
      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/233812-gruener-loeb-kommunalpolitik-wird-vielmehr-von-beziehungen-und-mehrheiten-bestimmt-zum-teil-fern-jeder-rationalitaet#comment-45314

      → Am 29. Mai 2015 um 12:50 Uhr sind Sie dann konkreter geworden: „ich komme jetzt mal aus der deckung. die fdp hat mir angeboten auf ihrem listenplatz für die nächste kommunalwahl zu kandidieren.“
      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/237495-12-angry-men-oder-eine-emanzipatorische-arbeiterpartei-ohne-frauen-und-ohne-arbeiter-das-sind-wir-die-linkspartei-2015-michel-pauly#comment-47589

      → Am gleichen Tag des Enthusiasmus folgt aber schon ein kleiner Wermutstropfen: „aniko hauch scheint mit mir ein problem zu haben. sie kennt mich nicht.“
      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/237495-12-angry-men-oder-eine-emanzipatorische-arbeiterpartei-ohne-frauen-und-ohne-arbeiter-das-sind-wir-die-linkspartei-2015-michel-pauly#comment-47589

      → Am 12. Juni 2015 um 15:44 Uhr sind Ihre eigentlichen Absichten beim Publikum bereits überall bekannt. Für viele hier in den Worten von Heinz an Sie, Klaus Bruns: „Wenn Sie sich mit der Übernahme des Gellersen´schen FDP-Vorsitzes von Anikó, den Einzug in den Reppenstedter Gemeinderat, dem anschließend zügigen Wechsel ins Lüneburger Stadtparlament und dem Aufräumen im heimischen Augiasstall ranhalten, können Sie 2021, unmittelbar nachdem Michèl Pauly zum ersten linksdemokratischen Oberbürgermeister von Lüneburg gewählt worden ist, in Berlin die Nachfolge von Angela Merkel klarmachen.“
      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/241535-eine-koenigin-zu-viel-fuer-lueneburg#comment-51299

      → Am 12. Februar 2016 um 17:20 Uhr haben Sie schließlich Ihre Mitwelt schon wieder über Ihr Scheitern und den Bruch mit Ihrer neuen Partei unterrichten müssen: „die fdp ist ,wenn es ernst wird, genau so schüchtern, wie alle anderen. frau aniko hauch ist nicht bereit mit mir zu reden.“
      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/300925-gruene#comment-62524

      → Und heute in der Früh am 12. Juli 2016 um 06:42 Uhr streiten Sie Ihren brennenden, ja, verzehrenden Ehrgeiz ganz einfach ab, noch einmal das ganz große Rad im Samtgemeinderat Gellersen drehen zu dürfen, um von da aus eine reich dotierte Laufbahn in der Bundes- oder Europapolitik zu erreichen: „wieso glauben sie, dass ich es nötig habe für die fdp zu kandidieren?“

      Ja, Herr Bruns, wieso sollte man als schlichtes Gemüt, wie ich, respektive als bescheidene Leserin IHRER Blog.jj Forumskommentare, wie Frauke Boehm oder Ingrid Dous, nun eigentlich glauben, dass Sie es ganz offensichtlich sehr, sehr dringend nötig hatten für die fdp zu kandidieren?

      • Leider ist nicht nur der Name erfunden, sondern auch die Mail-Adressse. Insgesamt passte Ihr Beitrag sicher eher zum nächsten Blog. lg

        • Arnold Wesendonck

          Ja, Herr Jenckel,

          Name und Adresse sind erfunden. Wie bei geschätzten 95 Prozent der Kommentatoren in Ihrem trotzdem (oder vielleicht zum Teil sogar deswegen (?)) herausragenden Blog-Forum. Was wollten Sie mit Ihrem Eingriff sagen? Dass Ihnen ein wirrer Klarnamen-Ritter wie Klaus Bruns lieber ist, der heute nicht mehr weiß, wofür er sich gestern angeblich noch hätte zerfleischen lassen? Der aber meint, die Tatsache, dass er als Bio-Reppenstedter firmiert, adele sein oft haltloses und von ranzigen Redensarten aus fünfter Hand durchwachsenes Geschwätz bereits? Oder wollten Sie sagen, dass es Ihnen auf die nachdenklich Argumentierenden mehr als auf deren durchdachte Argumente ankommt? Da wären Sie wohl unter vielen Ihrer Gäste von Julia Verlinden, über Hiltrude Lotze und Jürgen Löb bis hin zu Michèl Pauly und Björn Adam, ja, sogar bis hin zu „Bundeskasper“ ziemlich alleine. Ich nehme mir – wie Klaus Bruns selbst auch – das Recht, hier mit meinen bescheidenen Mitteln des Witzes, der Satire UND des Begründens mitzumachen, OHNE zu denunzieren und zu verletzen. (Wer sich ständig auf so selbsgefällige und selbstgerechte Art exponiert wie Bruns, muss einfach damit leben, dass ihm sein Geschwalle als Saulus noch einmal vorgelegt wird, wenn er sich grad mal wieder als Paulus in die Brust wirft.)

          Das alles heißt nicht, dass ich nicht auch verzweifelt bin, wenn die echten Trolle kommen, denen es allein ums achtlose Zerstören fremder Überlegungen und ums mechanische Durchbrüllen eigener Parolen geht. Bei Blog.jj sind sie zuverlässig stets dann da, wenn sie meinen mit der gewünschten Überlegenheit eines frei ausgedachten und zurechtphantasierten Deutschtums punkten zu können.

          Sollten Sie mit Ihrer Intervention aber nur beabsichtigt haben, auf Ihren neuen Blog-Beitrag aufmerksam zu machen, dann, Herr Jenckel, wäre es sinnvoll gewesen, den Link dorthin gleich mit herzusetzen:

          https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/344432-trolle

      • adele arnold frauke usw.
        sie sind einfach nur niedlich. machen sie weiter so. ohne humus wächst auf erden fast nichts. bei ihrem schlichten gemüt möchte ich nicht widersprechen. wer weiß , was dann noch kommt. übrigens, zitate sind nur im zusammenhang was wert. sie dürfen gern weiter üben. ansonsten, kennen sie das fischer-zitat richtung bundestagpräsidenten? sie dürfen es für sich gern wiederholen. schmunzel

  21. Wo kriegt man das Zeug, was der bei der Formulierung seiner Rede genommen hat?
    an der uni, nennt sich bildung.

  22. mein lieber Karlheinz
    hier nur ein bruchteil zu lesen,um dann gleich ,,loszupupen,, ist doch nicht neu. ich nehme an, es sind die gleichen, die nicht mal ihr eigenes parteiprogramm gelesen haben. auf solche fans ist einfach kein verlass.schmunzel.

  23. was ich von denen halte, die nicht nur mit falschem namen, sondern auch noch mit einer faulen e-mail darherkommen schreibe ich nicht. es würde den straftatbestand einer beleidung befriedigen, obwohl man wohl recht hätte. diese kleingeistigen wichtigtuer sollten ihe spielwiese auf ihrer eigen homepage suchen. diese haben sie wahrscheinlich aber nicht. sie würden wohl zu oft von dem wind der wahrheit umgeworfen. wer sich hinter der fdp verstecken will, sollte möglichst das wort bio meiden. bio deutscher-reppenstedter klingt nach was ewig gestrigem. und die fdp hat damit zumindest nichts am hut. mit menschenhandel schon eher. nennt sich leiharbeit.

    • Jetzt aber mal vorsichtig Herr Bruns…
      sind wir hier beim Blog von Herr Jenckel schon bei einem Zweiklassensystem angekommen, oder was?
      Bin ich jetzt ein minderwertigerer Kommentator, nur weil ich mich hier nicht mit meinem „scheinbar“ richtigen Namen angemeldet habe?
      Meiner Meinung nach ist meine Anonymität hier auch kein Problem so lange ich niemanden beleidige oder verbal verletze.
      Ausserdem Herr Bruns: Nur weil sich hier jemand mit einem theoretisch plausiblen Vor-und Zunamen anmeldet, heisst das noch lange nicht das diese Person im wirklichen Leben auch so heisst.
      Ich könnte mich hier nämlich auch als Klaus-Maria Ulrich mit E-Mail-Adresse klaus-maria.ulrich@zyx.de
      anmelden und Herr Jenckel müsste denken:“ Ja, das macht Sinn.“ , oder nicht?!?

  24. Eratosthenes
    sie können anstrengender sein, als sie denken. ihr einwurf in ehren, darum geht es hier aber nicht. sie dürfen hier auch gern den kaiser von china spielen, aber bitte mit einer echten e-mailadresse, oder? wer sich mit betrug irgendwo einschleicht, ist und bleibt ein betrüger. ein kind bekommt nur einen namen und wird laufen gelassen.