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Michèl Pauly sitzt weiter im Rat. Der Wahlkampf aber blieb für den Chef der Linken nicht folgenlos, und zwar wegen dieses Wahlplakats. Montage: jj
Michèl Pauly sitzt weiter im Rat. Der Wahlkampf aber blieb für den Chef der Linken nicht folgenlos, und zwar wegen dieses Wahlplakats. Montage: jj

Pauly und die Plakat-Affäre: Ende eines Misstverständnisses

Lüneburg, 19. September

Zu und zu schön wäre es doch, wüssten die Lüneburger, was sich die Manzkes erhofft haben, als sie Michèl Pauly, Chef der Linken im Rat, in ihre Reihen holten. Wer er ist, wie er denkt, wusste sie schon genau. Schließlich sitzt der Patriarch Eberhard Manzke im Rat wie Pauly, nur auf der anderen Seite – für die CDU.

Doch die Manzkes  äußern sich nicht, schließlich handelt es sich um eine Personalie. Das ist einerseits richtig und gut, andererseits festigt es die öffentliche Wahrnehmung, dass sie Pauly vor die Tür gesetzt haben, weil die Linke im Wahlkampf einen noblen Manzke-Bau als Deko für ein satirisches Wahlkampfplakat missbrauchte.

Den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. War die Plakat-Affäre tatsächlich Auslöser für den Rauswurf oder nur ein Vorwand, Pauly loszuwerden? Oder hat der Linke gar gezielt, was er öffentlich verneint, die Luxus-Wohnungen auf der alten Nordlandhalle als Motiv genutzt, um sich einer ungeliebten Stelle zu entledigen? Fehlt den Beton-Spezialisten der Humor, ist der Pauly verschlagen?

Wer einen  stadtbekannten Politiker der Linkspartei einstellt, stellt entweder die Qualifikation vor die Gesinnung, prima. Setzt auf Annäherung durch Wandel, ungewiss. Versucht eine Domestizierung, in diesem Fall unwahrscheinlich. Oder hofft auf das Image eines weltoffenen liberalen Arbeitgebers. Das war dann Selbstüberschätzung.

Ich vermute, das alles war vielmehr schon im Anfang ein Missverständnis. Das hat nur, weil eben jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, keiner gleich gemerkt.

Hans-Herbert Jenckel

166 Kommentare

  1. Ich vermute, dass der alte Manzke in Pauly vor drei Jahren eine Art wahren Sohn und Erben gesehen hat, der aus ähnlichem Holz geschnitzt ist wie er selbst (hart und weich zugleich), es dann aber versäumt hat, ihm das Imperium rechtzeitig zu überschreiben und der nun, als Pauly ihn zwingen wollte die Treubundhalle am Ende der Lindenstraße nach den historischen Plänen wieder aufzubauen und nachdem man ihn auch noch aus dem Rathaus und damit aus dem Verwaltungs- und dem Bauausschuss komplimentiert hat, verbittert bebend in die eifersüchtige Umarmung der erleichtert aufatmenden Familie zurücksinkt.

  2. Herr Jenckel und Herr Moritz, Sie machen es sich ziemlich einfach, oder? Ist das alles denn nur ein Spaß? Hier hat ein junger Mann seinen Arbeitsplatz verloren. Könnte es sein, dass ihn das deprimiert? Hat er Frau und Kinder zu ernähren? Braucht er Ruhe und ein gesichertes Einkommen, um seinem Ehrenamt im Rat gerecht werden zu können? Pauly hat angegeben, das Plakatmotiv nicht gewollt zu haben. Warum glauben Sie ihm nicht? Er hat studiert und sich für eine Stelle in der Geschäftsführung eines soliden Unternehmens beworben. Er wurde genommen und zwar vermutlich aufgrund seiner Eignung und seines Entwicklungspotenzials. Warum sonst? Meinen Sie die Manzkes sind Träumer, die jemanden einstellen, um ihn ideologisch zu neutralisieren? Oder um ihr Image aufzubessern? Was für eine Art von Image sollte das wohl sein? Das Bauunternehmen, das junge Marxisten auf den rechten Weg zurückgeleitet? Ist die Vorstellung nicht eine hanebüchene Lächerlichkeit? Warum glauben Sie Herrn Pauly nicht?

    • Michel Pauly ist eines der Talente im Rat, ein Lokalpolitiker mit viel Potenzial, er ist kein Traumtänzer, auch wenn er von einer besseren Welt träumt. Und jetzt überdenken Sie noch mal Ihre Frage. LG jj

      • Zunächst einmal wer träumt nicht von einer besseren Welt Herr Jenckel? Der Punkt auf dieser Welt ist doch wohl eher, dass jeder sich etwas anderes unter einer besseren Welt vorstellt.
        Zum Fall Pauly wurde schon an anderer Stelle wesentliches kommentierte. Ich finde es schon eine seltsame Einstellung von Ihnen Herr Jenckel, die politische Einstellung hier zum Kriterium für eine erfolgreiche Zusammenarbeit am Arbeitsplatz auszumachen. Dort zählt, die berufliche Qualifikation und sicher auch Faktoren, wie Vertrauen und Loyalität zueinander. Gerade diese beiden Faktoren aber hat bewusst oder zumindest duldend Herr Pauly zerstört evt. sogar aus politischen Kalkül, um vor der Wahl, den Paukenschlag einer Kündigung zu provozieren, die Manzke souverän auf nach der Wahl verschob. Im übrigen bin ich mir nicht sicher, ob sie mit politischen Talent nicht evt. gerade solche Provokationen und Paukenschläge meinen. Außerdem ist es nicht nur ein nobler Manzke Bau (das hört sich bei Ihnen sehr beliebig an), sondern auch der Wohnsitz von Herrn Manzke (oben rechts für sie als journalistischen Voyeur). Gerade bei Führungskräften oder auch angehenden, wie es wohl Pauly war, ist es wichtig Vertrauen und Loyalität zu bekommen und zugeben, schließlich verantwortet man Mitarbeiter und andere Firmenwerte. Wer dies zerstört, kann doch nicht ernsthaft damit rechnen weiter beschäftigt zu werden, von daher ist meines Erachtens in der Tat von einer provozierten Kündigung auszugehen.
        Das man sogar im Politikbetrieb vertrauensvoll trotz konträrer Politischer Haltung zusammenarbeiten kann, konnte man bei Schäuble und seinen SPD Staatssekretären wie z.B. Asmussen sehen. Man kann mit ihnen sogar zusammenleben und sich lieben, wie etliche private Paare und Ehen zeigen. Voraussetzung auch hier ist Vertrauen, Loyalität und auch Sympathie. All das war Herrn Pauly nichts Wert, sonst hätte er anders gehandelt. Er hätte nicht nur gegen das Plakat gestimmt sondern es verhindert. Das wäre durch sein Vetorecht einfach gewesen oder er hätte bei seinen Parteigenossen um Verständnis geworben, das dieses Motiv ihn bei seinen Arbeitgeber beschädigt, was alle Beteiligten wussten, wenn sie nicht verblödet sind.

        • wer demokratie lebt, benutzt keine vetorechte . die es tun , oder wie sie ,es fordern , sind zumindest für mich keine demokraten. übrigens, aus ihrer ecke wundert mich ihre einstellung nicht.

        • Bert
          wenn ich ihren kommentar hier so lese, bekomme ich das gefühl, sie haben einen an der waffel. woran liegt es, so weltfremd zu sein? lieben sie verschwörungstheorien?

          • @Bruns

            „wenn ich ihren kommentar hier so lese, bekomme ich das gefühl, sie haben einen an der waffel“

            Diesen Eindruck bekommt man eher,wenn man Ihre Kommentare , soweit man die faktenlosen Ergüsse so nennen kann, hier liest.

        • „Das man sogar im Politikbetrieb vertrauensvoll trotz konträrer Politischer Haltung zusammenarbeiten kann, konnte man bei Schäuble und seinen SPD Staatssekretären wie z.B. Asmussen sehen. Man kann mit ihnen sogar zusammenleben und sich lieben, wie etliche private Paare und Ehen zeigen. Voraussetzung auch hier ist Vertrauen, Loyalität und auch Sympathie. All das war Herrn Pauly nichts Wert, …“

          Ich glaube weder, daß Schäuble mit Jörg Asmussen noch daß Manzke mit Michèl Pauly in einem Liebesverhältnis standen oder sich als „private Paare“ verstanden. Was Herr Christian Meyer unten zurechtwitzelt, und worauf Sie sich vermutlich beziehen, dürfte eher als Persiflage auf die sensationslüsternen Spekulationsdiarrhoe gemeint gewesen sein, zu deren dünnflüssigem Geblubber und Blasenschlagen Sie hier mit Ihren haltlosen Andeutungen auf windigste Art beitragen.
          http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/361798-pauly-und-die-plakat-affaere-ende-eines-misstverstaendnisses#comment-72424

          Denise Scmitt

      • Herr Jenckel, heißt also für Sie, „eines der Talente im Rat, ein Lokalpolitiker mit viel Potenzial“, aber „kein Traumtänzer“ zu sein, ein Lügner in parteipolitischen Wahlplakatbeschlussangelegenheiten sein oder wenigstens ein ratsfüchsisch hinterfotzig und „verschlagener“ Intrigant und Ränkeschmied im Allgemeinen sein? Gießen Sie mit solchen Andeutungen nicht Öl in das Feuer Reppenstedter Vorurteile, das Wort „Politik“ sei gleichbedeutend mit Fickfackereien, und praktisch jeder Vertreter dieser Profession, egal welcher Spielklasse oder Couleur er angehört, sei ein potentieller Falschspieler und ein bestimmte unsaubere Ziele verfolgender Märchenerzähler?

        • Als Posaune von Michèl Pauly, den ich schätze, klingen sie kakophonisch.

        • Reppenstedter Vorurteile? lol
          wer hier wohl welche hat. ich lach mich schlapp. ich empfehle ihnen die harfe. kennen sie noch das ha,r,fen-konzert? da haben nur die schiffe immer tuuuut gemacht. schmunzel

          • @Bruns

            “ ich empfehle ihnen die harfe. kennen sie noch das ha,r,fen-konzert? da haben nur die schiffe immer tuuuut gemacht. schmunzel“
            Soll das nun witzig oder ein Lob an die
            Freunde des antifaschistischen Schutzwalles und der SED Nachfolgepartei sein, die an weltfremdheit und politischem Versagen und dem Wunsch den o. g. Schutzwall wieder aufzubauen, nur so strotzt? Vielleicht Beides. In Reppenstadt kommt die Realität bekanntlich immer 20 Jahre später an. schmunzel
            Woran mag das liegen?

          • Lieber Herr Bruns,

            ich hatte von „Reppenstedter Vorurteilen“ gesprochen. Da gehen Sie sofort in Verteidigungsstellung? Warum? Sind Sie Reppenstedt? Ulrich Mädge verwechselt sich auch gerne mit Lüneburg. Und Manfred Nahrstedt behauptet, „der Kreis“ habe im Spätsommer 2015 (und nicht etwa er selbst im Winter 2013) entschieden, dass die Position von Monika Scherf im Frühjahr 2016 neu ausgeschrieben wird. Karlheinz Fahrenwaldt weiß, was „Stadt“ und „Land“ tun und lassen und sogar mit „den Marktgesetzen“ und „dem Kapitalismus“ scheint er schon von Angesicht zu Angesicht gesprochen zu haben. Für Ihren Namensvetter Klaus, Herr Bruns, gibt es keinen Unterschied zwischen „der LINKEn“ und denen, die ihr angehören und für Bert, Peter und Walter sind „das Volk“, „die Plüschtierwerfer“ und „die Mauersehnsüchtigen“ gute alte Bekannte, von denen Sie jeweils eine gestochen scharfe Schwarzweißfotografie in der Schublade liegen haben.

            Ich möchte Sie und alle anderen Premiumdenker, die Kollektivsingulare adressieren, als wüssten sie, wen sie damit meinen, an Ignaz Wrobel erinnern, der am 28. Oktober 1930 in der Zeitschrift „Die Weltbühne“ (Nr. 44, S. 665) einen „ Blick in eine ferne Zukunft“ warf. Genau drei Jahre und drei Monate bevor am 30. Januar 1933 im Hotel Kaiserhof der neue Regierungschef vor seine Anhänger trat und mit Tränen in den Augen ausgerufen hat, er werde sich, solange er lebe, die Macht nicht mehr wegnehmen lassen, hatte der Berliner Journalist geschrieben:

            „… Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen, in inhaltsleeren Sammelbegriffen zu faseln und in Gruppen Fahnen zu schwenken, (…) dann wird einer kommen, der wird eine gradezu donnernde Entdeckung machen: er wird den Einzelmenschen entdecken. Er wird sagen: Es gibt einen Organismus, Mensch geheißen, und auf den kommt es an. Und ob der glücklich ist, das ist die Frage. Daß der frei ist, das ist das Ziel. Gruppen sind etwas Sekundäres – der Staat ist etwas Sekundäres. Es kommt nicht darauf an, dass der Staat lebe – es kommt darauf an, dass der Mensch lebe.“

        • Lieber Herr Jenckel, ich bin nicht Paulys Trompete. Obwohl ich meine, dass er, vielleicht neben Julia Verlinden, der begabteste unter Lüneburgs jüngeren Politikern ist, gefällt mir vieles von dem, wofür er einsteht keineswegs. Was den Glauben an Heilsgeschichte betrifft, bin ich Ihnen vermutlich ähnlicher als unserem sozialistischen Freund. Wie Sie bin auch ich ein abtrünniger Idealist, der aufpassen muss, dass er nicht vom Skeptiker zum Zyniker degeneriert. Worauf es mir ankommt, ist das, was Sie geschrieben haben, worauf Sie aber nicht eingehen, wenn ich nachhake:

          „Den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. War die Plakat-Affäre tatsächlich Auslöser für den Rauswurf oder nur ein Vorwand, Pauly loszuwerden? Oder hat der Linke gar gezielt, was er öffentlich verneint, die Luxus-Wohnungen auf der alten Nordlandhalle als Motiv genutzt, um sich einer ungeliebten Stelle zu entledigen? Fehlt den Beton-Spezialisten der Humor, ist der Pauly verschlagen?“

          Ihre Worte, Herr Jenckel! Master Fahrenwaldt hat das schon richtig beurteilt. „Den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet“, kann als Tatsachenbeschreibung gelesen (Nur welcher Tatsachen?) oder als Ermunterung, wenn nicht gar als Aufforderung verstanden werden. Ganz leicht lassen sich Ihre Fragen durch weitere ergänzen, ohne dass sich am „Wahrheitswert“ oder am „nachrichtlichen Gehalt“ etwas ändert: „Ist Pauly todkrank? Ist ihm darum alles egal?“, „Ist der Linke ein Konsument harter Drogen? Funktioniert sein Gehirn nicht mehr?“, „Wollte Pauly etwas für die Frauenquote bei Manzke tun? Hat er seine Stelle aus Gerechtigkeitssinn für Jenny Elvers frei gemacht?“ Warum ist das so einfach, Herr Jenckel? Warum ließe sich das endlos fortsetzen? Weil es gar keinen „Wahrheitswert“ oder „nachrichtlichen Gehalt“ gibt?

          Das gleiche gilt für meinen Post oben. Ich hatte gefragt: Warum rufen Sie zum (rufschädigenden oder liebedienerischen) Spekulieren auf? „Warum glauben Sie Herrn Pauly nicht?“ und Sie antworten, Pauly sei ein „politisches Talent“ und ich möge bitte „meine Frage noch einmal überdenken“. Ist es da nicht folgerichtig, wenn ich wissen möchte, ob für Sie Glaubwürdig- und Politisches-Talent-Sein sich ausschließen? Doch statt mir zu antworten, stellen Sie mich als bestellten Claqueur hin und bescheinigen mir, dissonanten Lärm zu veranstalten. Ist das nicht eine ziemlich hilflose und einem guten Journalisten wenig gut zu Gesicht stehende Art, unliebsame Erkundigungen abzubürsten? Manzkemann, ich hör dir trapsen? Würden Sie mich auch gerne aus diesem Forum feuern, anstatt sich zur angemessenen Sachlichkeit zu entschließen?

        • „Den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet“, schreibt Hans-Herbert Jenckel. So gesehen, ist vielleicht auch dieser LZ-Online-Artikel nicht ganz uninteressant:

          https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/aus-aller-welt/362340-studie-gesellschaft-grenzt-fettleibige-haeufig-aus

  3. Karlheinz Fahrenwaldt

    Lieber Herr Jenckel,
    da mein Leserbrief in der Printausgabe der LZ nicht erschienen ist, versuche ich es nun mal hier:
    „Für mich stellt sich hier die Frage, ob die Redaktion der LZ keine Kosten und Mühen gescheut hat und die Redakteurin mit aufwendigen investigativen Recherchen in ihrem Artikel vom 4. August den gelungenen Versuch begonnen hat, die demokratiefeindliche Vorgehensweise der Wirtschaft am Beispiel eines lokalen Bauunternehmens dann in obigem Artikel abschließend darzustellen oder ob es sich um eine Form von Boulevard-Journalismus à la Kachelmann mit der Zielrichtung gehandelt hat, Auflagensteigerung mit dem Versuch der Skandalisierung der Handlungsweise von Michèl Pauly zu generieren.
    Die von mir in einem Leserbrief geäußerte Hoffnung, „dass Herr Manzke genug Demokrat ist um zwischen beruflicher Tätigkeit und privatem ehrenamtlichen Engagement zu differenzieren.“ hat sich im Nachhinein als Wunschdenken herausgestellt.“
    Vielleicht können Sie ja auch meine Fragen beantworten, denn wenn man auf der einen Seite die Qualitäten von Michèl Pauly lobt, macht es keinen Sinn ihm unlautere Absichten wie die bewußte Herbeiführung einer Kündigung unterstellen zu wollen. Beim Fußball gibt es für Nachtreten die rote Karte!

    • Lieber Herr Fahrenwaldt, Kommunalpolitiker haben andere Möglichkeiten, sich Öffentlichkeit zu verschaffen, und sie nutzen es fleißig. Sie können sich gerne zu bundes- oder weltpolitischen Themen in Leserbriefen äußern, nicht zur Kommunalpolitik, dafür haben Sie den Kreistag. Im Leserforum finden Sie nur Platz, wenn Sie dort vorher persönlich angegriffen wurde. Ihr Hans-Herbert Jenckel

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Lieber Herr Jenckel,
        die „Vereidigung“ der neuen Kreistagskandidaten findet am 21. November dieses Jahres statt.

        • Sehr verehrter Herr Fahrenwaldt

          The whole life is something like a trumpet – if you don’t put anything into it, you don’t get anything out of it.

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Jau Anonymus: mich deucht, Herr Jenckel hat keine Ahnung von Tuten und Blasen 😉

          • Und Sie, Karlheinz Fahrenwaldt, sind ein Meister in beiden Disziplinen? Wenn Sie weiter so frech sind, brummt Herr Jenckel Ihnen noch zwei Strafrunden auf, bevor Sie´s Herrn Nahrstedt nach Ihrem Zieleinlauf im November dann endlich wieder richtig zeigen können.

            Warum machen Sie für uns nicht inzwischen den Ranke und erzählen uns im Hinblick auf die Beziehungskrisen Manzke-Pauly und Pitt-Jolie, „wie es eigentlich gewesen“?

            LG, Ihr Trompeter Benjamin

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Lieber Herr Blümchen,
            ich hätte es immer gerne über das Versuchen zu Musizieren hinaus geschafft – aber es fehlte mir hierfür die Begabung. Über die Qualifikation eines Roadies bei einer Amateurband, die immerhin am Bandwettberwerb des Hamburger legendären Star-Cllub teilgenommen hat, ist es nicht hinausgekommen. Und ich gehe zu selten zum Friseur, um das Verhältnis Pitt/Manske oder Jolie/Pauly beurteilen zu können.

      • herr jenckel, heißt das übersetzt, nur wenn herr fahrenwaldt hier direkt angesprochen wird, darf er sich äußern, oder darf er dieses nur dann, wenn er dabei angegriffen wird? ich betrachte diese regel, wenn es die so gäbe, als sehr unglücklich.schreckt das nicht andere kommunalpolitiker ab, hier zu erscheinen? der bürger selbst macht doch in wirklichkeit in der politik kaum unterschiede bei seinen argumenten zwischen bundes, landes und kommunalpolitik. dieses tun doch nur immer dann die politiker, wenn sie wahlen verloren haben. ein beispiel ist die ständig sich wiederholende aussage eines users hier, der von der nachfolgepartei der sed fabuliert. in der lüne-linke wimmelt es bekanntlich ja nur von alten sed-leuten. schmunzel.

        • Hier, also online, kann Herr Fahrenwaldt schreiben, so viel er will, solange er nicht ausfallend wird.

          • Herr Jenckel, wenn ich mir Fahrenwaldt in lindgrüner Rüstung an der Spitze entfesselter roter Horden vorstelle, der, wie einst Temüüdschin, mit seinen nomadischen Hirtenvölkern auf mongolischen Kleinpferden über Ilmenauen und Lösegräben setzt, um sein Weltreich durch das Ankleben von satirischen Themenplakaten zu arrondieren, dann ist mir sein Ausfallen ehrlich gesagt lieber als sein Einfallen.

            Was sagen Sie?

            Mehr dazu: https://www.youtube.com/watch?v=eAEUrp2V4ss

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Lieber Herr Jenckel,
            da ich demnächst in den Kreistag einrücke und auch noch weitere Projekte am Laufen habe (Hausmann, Sozialstammtisch und Buch schreiben), werde ich mir nicht mehr regelmäßig die Kommentare in der LZ-Onlineausgabe anschauen. Können Sie (oder Ihre Redaktion) mich informieren, wenn ich von Kommentor*Innen namentlich erwähnt werde?

          • Sehr gerehrter Herr Fahrenwaldt

            Bis zum 21. November is` noch lang hin. Und Haushalt, Sozialstammtisch und das Schreiben Ihrer weltgeschichtlichen Betrachtungen aus der Kranführerperspektive machen Sie doch mit LINKS. Ich finde wir, Sie, Eberhard Manzke und ich, dürfen uns nicht auch noch von irrationalen Ängsten beherrschen lassen, Herr Fahrenwaldt. Die Horrorvorstellung schlechthin ist ja: bei einem Unfall im eigenen Haushalt zu Tode zu kommen. Als unbescholtener altlinker Hausg(r)eis(t) etwa, der wiederholt ein ungenießbares Abendessen bereitet und beim anschließenden Gerangel mit der Familie die schmerzhafte Quittung bekommt. Oder als treusorgender Familienopi, der bei einer routinemäßigen autoerotischen Asphyxie handwerkliche Fehler begeht und Frau und Schwiegereltern zurückläßt, die bei dem bizarren Schauspiel stets assistieren mußten. Als Tatterich, der beim Wechseln der Glühbirne von der Leiter fällt und es trotz Mahnungen der bereits pensionierten Kinder unterläßt, den Bus zum Notfallkrankenhaus zu nehmen, obwohl sein Taschengeld den vergünstigten Rentnertarif durchaus stemmen könnte. Es sind dies Schreckensszenarien, die uns alle gelegentlich umtreiben, uns nachts schweißgebadet aufwachen lassen und die uns neuralgische Orte, etwa die eigene Wohnung, aus Angst vor Unheil monatelang meiden lassen.

            Doch ich darf Sie beruhigen: Das sind lediglich Einzelfälle! Nach neuesten Erhebungen des statistischen Bundesamts ist es viel wahrscheinlicher, mit dem Flugzeug in die Twin Towers der Deutschen Bank gesteuert zu werden, von einem (bösartigen) Meteoriten mitten ins Herz getroffen zu werden, beim Durchwandern des Harzes von Separatisten in die Luft gesprengt zu werden oder in den Räumen des statistischen Bundesamts einer Thrombose zu erliegen. Aber keine Panik! Selbst hier liegt das Risiko bei weit unter 80 Prozent, teilweise werden die Überlebenschancen gar mit annähernd 50:50 beziffert. Das Glas ist also immer noch halbvoll, vorausgesetzt, es ist nicht mit Schnaps gefüllt, das erhöht das Risiko eines selbst verschuldeten Auffahrunfalls um fast 100 Prozent. Dann ist der Führerschein weg, Sie müssen ins Schalli pendeln, und ein Terroranschlag auf Ihren Drahtesel ist die logische Folge. Ein gutes Tetra Pak Wein am Abend indes hat noch niemandem geschadet, das sagen alle intuitiven Schätzungen.

            Lassen wir uns also von den reißerischen Storys bei Blog.jj und in der Lüneburger Boulevardpresse nicht verrückt machen, lassen wir unsere irrationalen Ängste nicht zum Instrument populistischer Rattenfänger werden, und glauben wir nicht den Panikmachern der mächtigen Outdoor-Lobby, zuhause sei das Unfallrisiko am größten. Humbug! Verbarrikadieren wir, Sie Eberhard und ich uns einfach solange wie möglich in den eigenen vier Wänden. Herr Jenckel hält Sie, ihn und mich über die Vorgänge südlich des Ostlandrings elektronisch auf dem Laufenden. Es gibt mittlerweile auch ganz ausgezeichnete Konserven! Hals- und Beinbruch!

            Ihr David Schuh

      • Sehr geehrter Herr Jenckel

        Lüneburger Kommunalpolitiker haben andere Möglichkeiten, sich Öffentlichkeit zu verschaffen, als das Leserforum der LZ? In dem finden Sie nur Platz, wenn sie dort zuvor persönlich angegriffen wurden? Gilt das auch für den redaktionellen Teil der Zeitung und für Pressetexte aus dem Rathaus, die unter dem oft sehr knapp sitzenden Deckmäntelchen der Sachinformation immer auch kräftig den Oberbürgermeister Mädge „positionieren“? Und schließt das dieses Onlineforum mit ein? Dann hätten sich aber auch z. B. Pauly, Adam, Webersinn, Löb, Schultz, Dehde, von Mansberg und Lotze nicht äußern dürfen, was für mich dem Sinn eines Blogs wie diesem entgegen laufen würde. Soll aber Blog.jj ausgenommen sein, frage ich mich, warum Sie Fahrenwaldt dann hier im Blog mit einer Antwort zu Form- und Verfahrensregularien abspeisen, anstatt dem Noch-Privatmann auf seine konkreten Fragen inhaltlich zu entgegnen.

        MfG, Tibor Rácskai

        • Hallo, Herr Racskai.
          Online und Print kreuzen und bereichern sich oft und gerne im Medienhaus am Sand.
          Im Leserforum der LZ gelten die genannten Regeln. Online nicht. Das haben sie sauber aufgearbeitet.
          Warum? Die Homepage ist eng verknüpft mit unseren Sozialen Medien, dort kann per se jeder kommentieren. Die Diskussion fndet immer jetzt statt. Der Platz ist unendlich und nicht endlich wie in Print. Und mir ist es lieber, die Diskussion über Lüneburg-Themen findet auf den LZonline-Seiten statt als in anderen Foren. Zudem ist der Blog.jj, dort schreiben Sie, nur Online zu finden. Hier sind die Politiker, die oft angegriffen werden, gerade zu aufgefordert, zu antworten. Dafür bin ich dankbar. LG Hans-Herbert Jenckel

    • Hallo Herr Fahrenwald, in diesem Fall gab es kein Nachtreten sondern es gab die Rote Karte gleich für das erste Foul, um bei ihren Fussballvergleich zu bleiben.

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Wo gibt es im Fussball die Regel, das bei einem nichtvorhandenen Foul einer Mannschaft der Mannschaftskapitän die rote Karte sieht? Erst Denken dann Schreiben! Aber mit hohler Birne geht das nicht 😉

  4. Ich frage mich immer noch, warum jemand mit offensichtlicher Qualifikation ausgerechnet dort einen Job annimmt, wo politisch-weltanschaulich diametral entgegengesetzt gedacht und gehandelt wird – und zudem noch die Protagonisten auf politisch stark divergierenden Seiten im selben Rat sitzen?
    Eigentlich konnte doch Herr Pauly nicht so blauäugig sein und hoffen, dass das gut gehen könnte. Ich hoffe zumindest, dass es nicht Blauäugigkeit war, denn das würde stark am Image des intelligenten, aufrechten Politikers kratzen.
    Manzke, sein denken und Handeln, sind ja nicht erst seit gestern bekannt. Warum also sich mit dem „(Klassen-)Feind ins Bett begeben?

    • Also Verwunderter, mit ein wenig Beobachtungsgabe würden Sie erkennen, dass der Linke in der Regel immer beim selbsternannten Klassenfeind arbeitet, ansonsten wäre er ja selbst der Klassenfeind oder würde für das System also dem Staat der Klassenfeinde arbeiten. Von daher kommt der Linke immer erst aus seinem Dilemma heraus, wenn er das bestehende umstürzt und sich selbst zum König ähm Chef des volkseigenen Betriebs krönt.

    • Als Katholik in Lüneburg galten Sie bis weit in die 1970er Jahre als heimtückischer Obskurant und hatten es schwer, beruflich zu reüssieren. Auch als Vegetarier, als Heimatvertriebener, als FKK-Liebhaber, als Gastarbeiter, als notorischer Junggeselle oder einfach als Frau wurden Sie von den Meisten schief angesehen. Und trotzdem mussten Sie sich um einen Arbeitsplatz bemühen und es konnte durchaus sein, dass Sie als Sozi im Gemeinderat Ihrem Chef gegenüber saßen, der bis 1960 in der stark „rechtsgerichteten“ Deutschen Partei Mitglied war und dann meist in die CDU wechselte.

      Was würden Sie in einer solchen Lage denn tun oder Ihren Kindern vorschlagen? Aufs Essen, Bekleiden und Wohnen verzichten oder ein wenig Blauäugigkeit auflegen und gute Miene zum misstrauischen Boss machen?

      • @Hinrich Knacke

        Ich würde mir eine Stelle suchen, bei der dieses Dilemma nicht auftritt – und würde meine eigenen Ideale nicht verraten.
        Persönlich habe ich schon so gehandelt und werde es auch immer wieder tun – denn mich und meine Überzeugung verraten oder verkaufen möchte ich nicht. Und ja, das ist nicht immer mit Vorteilen verbunden. Bisher mussten weder ich noch mein Kind hungrig unter einer Brücke schlafen – was im übrigen von Ihnen eine nicht notwendige Polemik in dem Fall war.
        Verkaufen Sie Ihre Überzeugung?

        • Sie sind ein Held! Ich gratuliere! Darum operieren Sie hier auch anonym, nicht wahr? Und wie alle Helden sind Sie nicht nur immer ein wenig verwundert, sondern auch noch´n büschen verflegelt. Das bringt das Heldentum nämlich so mit sich. Der Flug auf Ideallinien verlangt eine gewisse Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst und den lieben inneren Schweinehund, aber natürlich auch gegen Alltagsmenschen wie Pauly und mich, die mit Anstand, jedoch nicht mit moralischer Perfektion rechnen — weder bei sich noch bei anderen.

          • Inwieweit „verflegelt“? Ihre Ausdrucksweise wird schärfer, nicht meine.

            Und wenn Sie etwas, was ich als „Haltung“ bezeichne, irritiert, dann liegt das Problem doch bei Ihnen, nicht bei mir.
            Ohne „Haltung“ oder Prinzipien wird alles beliebig – ist es das, was Sie selbst im Alltag wünschen?
            Viele wünschen sich doch eigentlich gerade von unseren Volksvertretern, dass sie „Haltung“ zeigen. Allerdings sollten ich das nur fordern, wenn ich es selber auch mache.
            Ich fühle mich keineswegs als „Held“, bin nicht moralisch perfekt und kein Stück besser als andere, wie Sie implizieren. Auch verurteile ich Herrn Pauly nicht, es mag ja Gründe geben, warum er so gehandelt hat. Ich kenne die nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass es Hunger oder drohende Obdachlosigkeit waren. Seine Wahl der Beschäftigung passte meiner Meinung nach nicht zu dem, wofür er politisch zu stehen scheint, was ich sehr schade finde, denn er hat durchaus einige sehr gute Ansätze in seiner Ratsarbeit. Nur sollten Theorie und Praxis aus meiner Sicht zusammen passen. Aber auch das ist lediglich eine, meine Meinung.

            Zum Thema „anonymes Operieren“: es gibt manchmal gute Gründe dafür, die nicht darin begründet liegen, dass man so besser aus dem Hinterhalt schießen kann. Das gelänge auch, gäbe ich einen Namen an. Denken Sie mal darüber nach…

          • Mag sein, dass es solche Gründe gibt, aber wenn Sie nicht die Courage besitzen, Herrn Pauly, dessen Verhalten Sie zum Anlass für Ihre selbstgerechten Betrachtungen nehmen, mit offenem Visier (also unter Ihrem bürgerlichen Namen) entgegen zu treten, sollten Sie ganz einfach Ihren Mund halten, weil Sie sich andernfalls als genau der großsprecherische, erbärmlich denunziatorische Widerling präsentieren, als der Sie hier nun schon dreimal in Erscheinung getreten sind (sieben Mal, wenn Sie auch als „Peter“ und „Bert“ Gift spritzen). Haben Sie schon einmal von performativen Widersprüchen gehört? Im Alttag sind diese als Inkonsequenz oder als Gegensatz von Tun und Reden bekannt. Sie mögen vieles besitzen, mein Guter, aber „Haltung“ und „Prinzipien“, die übrigens auch mancher massenmörderische Leiter deutscher Konzentrationslager für sich in Anspruch genommen hat, gehören bestimmt nicht dazu.

          • Friederike Dankwardt

            @ Verwundert

            Soso, hat die Gesinnungsschnüffelei wieder Konjunktur? Und die Niedertracht des Treppenterriers, der seine empfindsamen Ohrlöffel an die Wohnungstüren seiner Nachbarn schmiegt, um Menschen, über deren Motive er nach eigener Auskunft nicht das Geringste weiß, als halt- und haltungslos berechnende Überzeugungsverräter anzuschwärzen, findet in Ihrer Person zu neuer Vitalität?

            Wer sind Sie, dass Sie hier unter der Maske des zarten, kleinen Meinungsinhabers als hinterrücks zischelnder Hetzer auftreten und den Lüneburgern gemeine Mutmaßungen über den Riss in Paulys Seele und über den Zwiespalt von Theorie und Praxis in seinem Leben zu bedenken geben?

            Michèl Pauly ist ein junger Mann, der sich für eine bestimmte politische Partei in unserer städtischen Kommunalvertretung engagiert U N D er ist ein Mensch, der arbeitet, A U C H um Geld zu verdienen und um seine Angehörigen zu ernähren. Stellen Sie sich das mal vor.

            Und Eberhard Manzke ist ein angesehener Unternehmer und Baustoffhändler, der Michèl Pauly vor mehreren Jahren in der Geschäftsleitung seiner Firmengruppe eingestellt hat. Die Manzkes bauen Straßen, Häuser und Wohnungen. Ihr Geschäft sind Immobilien, Kies und Betonpumpen, nicht Giftgasexport, Organhandel oder die Massenproduktion von Designerdrogen.

            SIE HABEN KEINE AHNUNG, WORÜBER SIE REDEN, WENN SIE ÜBER PAULYS UND MANZKES EIGENSCHAFTEN UND DEREN ZUSAMMENPASSEN ODER NICHT-ZUSAMMENPASSEN SPEKULIEREN — aber Sie halten nicht Ihren dämlichen Rand, sondern teilen der Welt mit, was SIE denken WÜRDEN, was wäre, WENN es so wäre, wie Sie MEINEN, dass es DEN ANSCHEIN hat VIELLEICHT auch sein zu können.

            „Herr X ist kein Kinderschänder. Ich kenne Herrn X nicht. Aber wenn Herr X ein Kinderschänder wäre, dann … etc.“

            Das ist die Struktur Ihres perfid diabolischen Gequatsches. Was es schier unerträglich macht, ist dass Sie infamer Weise statt einer Variablen den Namen eines Ihnen völlig unbekannten Menschen benutzen.

            Das ist ekelhaft.

            Hören Sie auf damit !

          • „Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter seiner Sache steht?“

            So vorgestern Lutz Bachmann, der Deutschland vor negativen Einflüssen bewahren wollte. Jetzt geht er mit gutem Beispiel voran. Der Pegida-Mitbegründer verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Teneriffa.

            Bachmann-Zitat aus: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-gruender-lutz-bachmann-zieht-es-nach-teneriffa-a-1113197.html

            Liebe Grüße

            Orkan Bilek

  5. Gerechtigkeit ist ein dynamisches Prinzip, dessen Anspruch weit über das Postulat der Legalität und unparteilichen Gleichheit vor dem Gesetzt hinausgeht. Wer der Einmaligkeit jedes konkreten Menschen und jeder konkreten Situation gerecht werden will, muss über die Allgemeinheit gesetzlicher Gleichheit auch das individuell Besondere durch eine kontextgerechte Abwägung berücksichtigen.

    Wer nur das gesetzlich Vorgeschriebene tut, bleibt aufgrund der notwendigen Allgemeinheit des Gesetzes weit hinter dem Notwendigen zurück. Auch in der Wirtschaft braucht es die Tugend der Gerechtigkeit im Sinne der Bereitschaft zu individuellen Vorleistungen sowie als Heuristik zukunftsfähiger Innovationen. Die notwendige Integration von individueller Leistungsdifferenzierung und sozialem Ausgleich kann nur gelingen, wenn sich die institutionellen Ordnungsstrukturen und persönliche Initiativen der Gerechtigkeit wechselseitig ergänzen und stützen.

    Der christliche Glaube kennt weder Gleichheit nach Verdienst noch eine ethisch-theologische Rechtfertigung von Ungleichheit. Die biblischen Gleichnisse sind kein Modell für Verteilungsgerechtigkeit, sondern ein Protest gegen die mit Ungleichheit verbundene Diskriminierung. Die Unterschiedlichkeit von Schicksal, Leid und Glück bleibt letztlich das Geheimnis Gottes:
    Das christliche Modell der Gnade löst das Gerechtigkeitsproblem nicht auf, sondern denkt es gewissermaßen vom anderen Ende, von der Beziehung her: Erlösung gründet nicht auf Leistung, sondern auf unverfügbarer Gnade. Gerechtigkeit (zedekia) ist ein Beziehungsgeschehen, das seinen Anfang in der Zuwendung und Liebe Gottes nimmt.

    • Lieber Gerechtigkeitsliebhaber

      Am zwanzigsten September war’s,
      Die Tage wurden trüber,
      Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
      Da reist ich nach Lüneburg rüber.

      Und als ich an den Sande kam,
      Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
      In meiner Brust, ich glaube sogar
      Die Augen begunnen zu tropfen.

      Und als ich die hansische Sprache vernahm,
      Da ward mir seltsam zumute;
      Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
      Recht angenehm verblute.

      Ein kleines Harfenmädchen sang.
      Sie sang mit wahrem Gefühle
      Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
      Gerühret von ihrem Spiele.

      Sie sang von Liebe und Liebesgram,
      Aufopfrung und Wiederfinden
      Dort oben, in jener besseren Welt,
      Wo alle Leiden schwinden.

      Sie sang vom irdischen Jammertal,
      Von Freuden, die bald zerronnen,
      Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt
      Verklärt in ew’gen Wonnen.

      Sie sang das alte Entsagungslied,
      Das Eiapopeia vom Himmel,
      Womit man einlullt, wenn es greint,
      Das Volk, den großen Lümmel.

      Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
      Ich kenn auch die Herren Verfasser;
      Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
      Und predigten öffentlich Wasser.

      Ein neues Lied, ein besseres Lied,
      O Freunde, will ich euch dichten!
      Wir wollen hier auf Erden schon
      Das Himmelreich errichten.

      Wir wollen auf Erden glücklich sein,
      Und wollen nicht mehr darben;
      Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
      Was fleißige Hände erwarben.

      Es wächst hienieden Brot genug
      Für alle Menschenkinder,
      Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
      Und Zuckererbsen nicht minder.

      Ja, Zuckererbsen für jedermann,
      Sobald die Schoten platzen!
      Den Himmel überlassen wir
      Den Engeln und den Spatzen.

  6. Das hier ist viel interessanter. Aber die Herren Pauly und die Linke sind ja FÜR viel mehr Zuwanderung.Man kann nur noch den Kopf schütteln.

    http://archiv.friedenskooperative.de/ff/ff09/6-68.htm

  7. Per Mail kam der Kommentar der Grünen im Rat von Ulrich Löb:

    Unser Ratskollege Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der LINKE im Rat, wurde von seinem Arbeitgeber wegen des Motivs eines Wahlplakates entlassen, weil dieses zu einer „Zerrüttung des Arbeitsverhältnisses“ geführt hätte.

    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen missbilligt dieses Verhalten der Firma Manzke ausdrücklich. „Wir betrachten das Verhalten der Unternehmensleitung als einen Angriff auf das passive Wahlrecht“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrich Löb.

    Aus den Aussagen Paulys, die wiederholt in der Zeitung nachzulesen waren, geht eindeutig hervor, dass Herr Pauly die Verwendung des beanstandeten Motivs durch seine Partei ausdrücklich nicht gewünscht hat. Er wird in Sippenhaft für die Wahlwerbung seiner Partei genommen.

    Dies darf in einer pluralistischen Gesellschaft gegenüber einem Mitglied einer demokratischen Partei nicht geschehen. Die Mitgliedschaft bei der LINKE und das Ehrenamt im Rat als Fraktionsvorsitzender waren dem Arbeitgeber bei der Einstellung bereits bekannt.

    • BRAVO Ulrich Löb

      und wenn Sie autorisiert sind, im Namen Ihrer Partei zu sprechen, auch BRAVO Bündnis 90/Grüne !

      Ich bin, ehrlich gesagt, nicht nur erstaunt, sondern empört darüber, dass nicht längst schon ALLE RATSKOLLEGEN von Herrn Pauly aufgestanden sind und gegen diese schmähliche Behandlung eines der ihren durch einen anderen der ihren LAUT PROTESTIERT haben. Diese widerwärtige Art, einen politisch Andersmeinenden auf ehrabschneidende Weise öffentlich zu diskreditieren und ihn und seine Familie für das Verhalten Dritter wirtschaftlich zu strafen und ihm und seiner Familie in ihrer bürgerlichen Existenz zu schaden, ist nicht hinnehmbar.

      Herr Webersinn und Herr Salewski, wo bleiben Ihre Wortmeldungen?

      Es ist eine unentschuldbare Schande, wie die FIRMA MANZKE und ihr Patriarch EBERHARD MANZKE mit Herrn Pauly umspringen. Zu Recht hatte die alte Frau Böttjer gefragt: „Ist es nicht schrecklich, dass sogar im Jahre 2016 das rücksichtslose Abstrafen politischer Kontrahenten (= Streitparteien und Vertragspartner) unter Ratskollegen wie zu Zeiten von Lutke von Dassel oder Johannes Bisterfeld noch üblich ist?“

      Und noch ein weiteres Mal hat Rita Böttjer bemerkenswert klare Worte für diesen Skandal gefunden: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/360319-360319#comment-72348

      Kevin Manuel Schnell

    • Dank an Ulrich Löb und die Grünen. Ich erwarte, dass Hiltrud Lotze, Manfred Nahrstedt, Eckhard Pols, Niels Webersinn und Oberbürgermeister Mädge nachziehen.

  8. Sehr geehrter Herr Stadtrat Niels Webersinn

    Schreiben an Niels Webersinn vom 19. September 2016 um 16:09 Uhr (bislang unbeantwortet):

    haben Sie vom Schicksalsschlag (bzw. vom Rück- oder Manzkeschlag) Ihres fast gleichaltrigen Ratskollegen Michèl Pauly gehört oder gelesen? Was sagen Sie dazu? Ist es nicht schrecklich, dass sogar im Jahre 2016 das rücksichtslose Abstrafen politischer Kontrahenten (= Streitparteien und Vertragspartner) unter Ratskollegen wie zu Zeiten von Lutke von Dassel oder Johannes Bisterfeld noch üblich ist?

    Siehe: https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/361670-michel-pauly-verliert-job-vermutlich-wegen-eines-plakats#comment-72317

    Neugierig auf Ihre Antwort ist Ihre alte Rita Böttjer

    ______________________________________

    Schreiben von „Peter“ an Rita Böttjer vom 19. September 2016 um 16:56 Uhr:

    Liebe Tante Rita, ich bin zwar nicht gefragt aber antworte mal um ihren erlahmten Geist zu beschleunigen: Wer lässt sich schon gerne provozieren und das noch auf so dämliche Art, von jemanden den man eigentlich vertrauen möchte? Ich glaube kaum, dass Herr Pauly und die Linken so kurz gestrickt sind, dass sie die Konsequenz dieses selten blöden Plakates nicht bedacht hätten. Ich denke sie wussten, das es aus dem Wald heraushalt, wenn man hinein schreit. Es war also kein Manzkeschlag sondern lediglich das Echo. Wenn Herr Pauly es nicht gewusst haben sollte, ist er sicherlich für eine Führungsposition nicht geeignet, denn da braucht es heutzutage mehr denn je auch Fingerspitzengefühl.

    
_____________________________

    Antwort an „Peter“ vom 20. September 2016 um 09:06 Uhr:

    Liebes, liebes, gutes Peterle



    Du hast recht! Der Herr Stadtrat Niels Webersinn war gefragt. Es ist unartig und zeugt nicht von guter Kinderstube, einfach dazwischen zu reden, wenn sich erwachsene Menschen miteinander unterhalten. Und dann, Peterle: „Tante Rita“? Ich bin am 8. August 96 Jahre alt geworden. Urgroßtante Rita würde es wohl allenfalls treffen, denn ich glaube nicht, daß Du älter als fünfzig bist, mein Kleiner. Du fragst, wer sich schon gerne provozieren lasse? Ich nicht. Jedenfalls nicht von Dir. Weißt Du, Peterle, ich habe viele Maulhelden wie Dich beobachten können, die ihre beschränkten Ansichten für universell gültige Gewißheiten gehalten haben, weil sie niemals mit denen auch nur ein Wort gesprochen hatten, über die sie vom hohen Roß herab gestanzte Urteile fällten. Herr Pauly ist ein Ehrenmann. Das darfst Du mir gerne glauben, auch wenn Du wahrscheinlich nicht begreifst, was das heißt. Er hat drei Jahre in der Geschäftsführung der Manzke-Unternehmungen gearbeitet und dort volles Vertrauen genossen, ohne dieses jemals zu enttäuschen. Herr Pauly wollte dieses Plakat nicht, weil er natürlich wußte, wie es bei seinem Arbeitgeber aufgenommen werden würde. Aber er ist als Fraktionsvorsitzender im Rat nicht der Dominator seiner Parteiangehörigen. Also mußte er sorgenvoll akzeptieren, was die Mehrheit in großer Rücksichts- und Verantwortungslosigkeit beschlossen hatte. Andererseits wußte aber auch Eberhard Manzke, wen er aufgrund seiner außerordentlichen fachlichen Qualifikationen für seine Baubetriebe engagiert hatte. Daß es niemals zu Reibungen von Amt und Anstellung kommen würde, konnte das Firmenoberhaupt nicht annehmen. Nun ist so ein erwartbarer ideeller Konflikt zwischen dem CDU-Mann und vielfach ins ökonomische Getriebe Lüneburgs verflochtenen Ratsherren Manzke und Pauly, dem Chef der LüneLinken und Kritiker intransparenter wirtschaftlicher Abhängigkeiten und Einflußnahmen da.
    Wer sich in der Reaktion auf diesen, ich möchte fast sagen mit Naturnotwendigkeit auch einmal offen hervortretenden Gegensatz politischer Haltungen grundfalsch, engherzig, unsouverän, humorlos und auch ein wenig sehr dümmlich benimmt, weil er durch sein Verhalten seine Weitsicht und, ja, seine Loyalität einem unbescholtenen Angestellten und Ratskollegen gegenüber in Frage stellt, kurz, wer wirklich Fingerspitzengefühl und Führungsqualitäten vermissen läßt, ist noch sehr die Frage.

    
Peterle, falls du lesen kannst, Herr Fahrenwaldt hat am 9. August eine Ehrenerklärung für Herrn Pauly abgegeben:

    
http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/luneburg/348726-schlachthof-wartet-auf-abriss-freigabe#comment-71301

    
Herr Pauly selbst hat sich ebenfalls geäußert:

    
http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/luneburg/348726-schlachthof-wartet-auf-abriss-freigabe#comment-71316

    
Und nun, Peterle, sag uns einmal: Wie kommt eigentlich ein frecher Naseweis und nach Maßgabe seiner sehr begrenzten Vorstellungskraft wild herumspekulierender Feigling wie Du dazu, als anonymer Heckenschütze die Lauterkeit und Aufrichtigkeit eines Mannes wie Michèl Pauly vor aller Welt in Zweifel zu ziehen?

    
Weißt Du da eine Antwort für Herrn Webersinn und den erlahmenden Geist von Tante Rita?


    Liebe Grüße


    Deine Böttjer

    ______________________________________

    ERLÄUTERUNG: Ich habe diesen Briefwechsel von gestern und vorgestern kopiert und hier noch einmal hergesetzt, weil er in diesen Zusammenhang gehört.

    Mit freundlichen Grüßen: Manfred Ganther

    Quellen:

    http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/360319-360319#comment-72324

    http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/360319-360319#comment-72324

    http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/360319-360319#comment-72348

  9. High Noon am Wohnpark Wasserturm

    Eberhard Manzke und Michèl Pauly – das war Lüneburgs Rote-Rosen-Traumpaar in einem funktionierenden Familienbetrieb. Nun hat Manzke die Scheidung eingereicht. Das Modell „Ebermichely“ ist Geschichte.

    von Christian Meyer

    Es ist noch nicht lange her, dass man das berühmteste Glamour-Paar unserer Region beim Seelen-Striptease im Rathaus beobachten konnte. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, der hatte schon bei den gemeinsamen Bauausschusssitzungen von Manzke und Pauly anlässlich des Projektes Sparkassen-Arena ein etwas mulmiges Gefühl. Ja, da gab es eine Spannung, eine Anspannung auch, vor allem aber eine Unausgewogenheit, was die Gesprächsanteile anging.

    Eigentlich redete vor allem Pauly und Manzke flüchtete sich in Ironie und Wortwitz und behauptete trotzig, dass auch dieser Bau, der sich schon bald als wahres Kassengift in den Stadt- und Kreiskämmereien erweisen könnte, sie selbst als Partner wieder etwas stärker gemacht habe.

    Nun ist die gemeinsame Geschichte offenbar zu Ende, Lüneburg ist um eine Beziehung ärmer und um eine Sensation reicher. Eberhard Manzke, 70, habe die Auflösung „der Ehe“ mit Michèl Pauly, 31, beantragt, wie ihr Anwalt, die Landeszeitung, am Montag mitteilte. Es sei eine Entscheidung „zum Wohle der Familie“ – man darf annehmen, dass nach dieser dürren Erklärung eine ganze Flut von Interpretationen folgen wird.

    Diese Beziehung ist schließlich schon lange Gegenstand fast schon ritueller Spekulationen, zuletzt spitzten die selbsternannten Beziehungsexperten andächtig die Ohren. Sie warteten auf den großen Knall, nachdem das Paar erst im August 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit geheiratet hatte.

    Wenn sich zwei lokale Stars vom Kaliber eines Eberhard Manzke und eines Michèl Pauly zusammentun, ist das ja immer ein wenig die Gefahr: dass sich zwei das Rampenlicht, die Cover-Präsenz und den roten Teppich teilen müssen, die es gewohnt sind, aus eigener Kraft zu strahlen, als Parade-Promis einer Gesellschaft, die überlebensgroße Geschichten liebt, vor allem Geschichten, die ständig von ihren Erzählern befeuert werden. Ganz besonders schön war die Erzählung von der Fusion zweier Fixsterne, die sich auch politisch gegenseitig nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern in herrlicher Harmonie leben, nach einem Checks-and-Balances-System.

    „Ebermichely“ hieß diese geniale Kombination, die man als unbedingt produktiv bezeichnen musste, denn Ebermichely entwickelte sich bald zu einem hervorragenden Geschäftsmodell für den seit Jahrzehnten wie geschmiert funktionierenden Familienbetrieb. In der Tat: ein sehr regionales Unternehmen, durchaus weltoffen und auch gewinnorientiert. In guten wie in weniger guten Tagen stand das Paar im grellen Licht der Öffentlichkeit, wobei es den beiden zu ihren Glanzzeiten oft gelang, die Schlagzeilen selbst zu bestimmen.

    Michèl Paulys Körper, seine Figur, seine Frisur, sein Erscheinungsbild: Das war in den drei Jahren der zumindest fotografisch am besten dokumentierten Beziehung Lüneburgs ebenfalls immer ein Thema: Ist er jetzt gerade wieder zu dünn, spiegelt das vielleicht seinen wahren Seelenzustand? Das Beispiel Ebermichely zeigt auch: Prominente LINKE werden noch immer viel kritischer begutachtet als prominente CDU-Männer – an den oft waldschratmäßigen Brillen und wirren Haaren des durchaus exzentrischen Eberhard Manzke störte sich kaum jemand.

    Schon jetzt gibt es unterschiedliche Theorien über den Grund für die Trennung. Die beiden seien sich zunehmend uneinig gewesen, wie und wo man sozialen Wohnraum in Lüneburg schaffen könnte, heißt es. Oder ging es doch letztlich um die uralte Frage, wer der Chef in der Beziehung sein sollte? Eines jedenfalls kann man eher ausschließen: dass es bei den großen Krächen der beiden in erster Linie um Geld ging. Das spielt in solchen Verhältnissen, eine Nebenrolle. Berühmt sind schließlich beide und für ihre Auftritte bei Ratssitzungen erhalten sie die üblichen Millionengagen, auch wenn Michèl Pauly zuletzt vor allem als Querdenker von sich reden machte, der auch vor anspruchsvollen und schwierigen Themen nicht zurückschreckt.

    Es bleibt spannend in dieser außergewöhnlichen Beziehung, die man nun wohl auch als Duell verstehen muss.

    Originalskript: http://www.sueddeutsche.de/panorama/brangelinas-trennung-eine-beziehung-die-man-auch-als-duell-verstehen-kann-1.3171843

    • Der Versuch als Grund der Trennung: …die Uneinigkeit wie und wo man sozialen Wohnraum in Lüneburg schaffen könnte…. herauszuarbeiten ist schon sehr schwach, als ob das im Hause Manzke zwischen Pauly und Eberhard entschieden wird. Die Politischen Differenzen bildeten in der Beziehung Manzke und Pauly keine Rolle, denn diese waren von Anfang an gegeben und wie jeder weiß kein Hinderungsgrund das Arbeitsverhältnis einzugehen und über 3 Jahre zusammenzuarbeiten. Nur das der eine es zulässt, dass die Wohnung des anderen an die Laternenmasten der Lüneburger Stadt im Rahmen einer Negativkampagne getackert wird ließ das Vertrauensverhältnis auseinander brechen.

      • Dass ein scharfsinniger Gedankenarchitekt wie Sie, Klaus, derart viel Sinn für Humor besitzt, ist wirklich sehr selten.

        P.S.: Wohnungen, die an Laternenmasten getackert werden können, ist ein Leichtbaukonzept, über das Sie mal mit Herrn Hoppe (Campus GmbH) sprechen sollten. Vielleicht ließe sich mit Ihrer Idee das Problem fehlender Studentenbuden entschärfen.

    • «Ebermichely»-Trennung

      Berlin (dpa) – Die französische Schauspielerin Marion Cotillard (40) hat sich nach der Trennung von von Michèl Pauly und Eberhard Manzke zu Wort gemeldet.
      Gewöhnlicherweise kommentiere sie solche Dinge nicht, doch «diese Situation ist schwindelerregend und greift Menschen an, die ich liebe», schrieb Cotillard auf ihrem Instagram-Account.
      Die Oscarpreisträgerin («La vie en rose» (= Das Leben auf Roten Rosen)) spielte damit allem Anschein nach auf Gerüchte der vergangenen Tage an, wonach ein angebliches Bewerbungsgespräch von ihr bei Eberhard Manzke ein Grund für das Business-Aus von «Ebermichely» gewesen sein soll. Sie respektiere Manzke und Pauly sehr und wünsche den beiden, dass sie «Frieden in dieser turbulenten Zeit» finden, schreibt die Schauspielerin.
      «Ich habe den Mann meines Lebens» bereits vor vielen Jahren gefunden, schrieb Cotillard außerdem über ihre Beziehung zum Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet, mit dem sie eigenen Angaben zufolge ihr zweites Kind erwartet. Er sei «ihre Liebe, ihr bester Freund und der einzige, den sie brauche». Die beiden haben bereits einen gemeinsamen Sohn.
      Cotillard (als Ulrike Mädle) und Manzke (als Manzke) hatten, wird kolportiert, für den Thriller «Allied» (Verbündet) gemeinsam vor der Kamera gestanden. Der Streifen soll Herrn Klaus Hoppe und seinen Mitarbeitern im Beisein von Michèl Pauly noch vor Ende November im Huldigungssaal des Lüneburger Rathauses gezeigt werden. Der Vorfilm trägt den Titel: «Und was wird aus mir?»

      Bezug: https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/aus-aller-welt/362591-brangelina-trennung-marion-cotillard-meldet-sich-zu-wort-2

    • Spekulation, Insinuation und Denunziation

      VERWUNDERT frage ich mich, wie weit diese drei Meinungssprösslinge eigentlich auseinander wohnen.

      Siehe auch:

      SCHMUTZIGE SCHEIDUNG

      Kinder misshandelt – Ermittlungen gegen Brad Pitt

      http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Kinder-misshandelt-Ermittlungen-gegen-Brad-Pitt-26362593

      Und Bertold Riemann fragt sich (und Klaus Bruns) nun bestimmt wieder:

      „Was hat das mit Herrn Pauly und Herrn Manzke zu tun?“

      http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/361798-pauly-und-die-plakat-affaere-ende-eines-misstverstaendnisses#comment-72458

      MfG, Slavo

      • Meinungssprösslinge ?
        so jung bin ich nicht mehr. schmunzel. ihre frage hat was mit erfahrung zu tun. davon habe ich zumindest reichlich.
        SCHMUTZIGE SCHEIDUNG
        ich bin ein verfechter der ehe. und warum? ich bin glücklich verheiratet und musste deswegen nicht in die politik gehen. schmunzel.

  10. Dies spekulieren um Motive von Pauly oder Manzke sind doch völlig unerheblich, weil die Fakten eindeutig sind und es einfach um die Frage ging, ob ein Mensch , in diesem Fall der Arbeitgeber, sich solch ein Verhalten bieten lässt oder nicht. Ich denke die Mehrheit würde sich im Falle eines solchen Vertrauens- und Loyalitätsbruch genauso verhalten. Welcher Mensch möchte denn vertrauensvoll mit jemanden zusammenarbeiten, der im Rahmen seiner Ehrenamtlichen Spitzenkandidatur nichts besseres zu tun hat als das Haus oder die Wohnung des Arbeitgebers ungefragt zum Objekt einer Negativkampagne macht und diese an zig Laternenmasten im Landkreis öffentlich aufhängen lässt. Wie wäre es denn mal mit einer Kampagne mit dem Haus des Ratsherren Ulrich Löb und dem Text „Soviel Raum bewohnt unser Ratsherr und andere müssen sich mit einem Zimmer begnügen.“ Oder soviel CO2 verbraucht unser Ratsherr mit seinem überdimensionierten Heim und andere müssen ihre Häuser wegen des Klimawandels verlassen.“
    Herr Löb würde den Spitzenmann dieser Kampagne sicherlich sofort zu seinem Assistenten machen.

    • Beverli-Chantal Schmalke

      Klaus, IHRE Einlassungen SIND reine Spekulationen! Wie können Sie dann schreiben, „das Spekulieren um Motive von Pauly oder Manzke ist doch völlig unerheblich“? Sind nur DIE Spekulationen NICHT unerheblich, die VON IHNNEN kommen?

      Inwiefern sind Ihre Einlassungen reine Spekulationen?

      Diese sind Spekulation, insofern Sie nicht das einzige Argument beachten, um das es hier geht und dessen Missachtung den Skandal darstellt: Pauly hat GLAUBHAFT versichert (Und als Ehrenmann genießt er das volle Vertrauen in die Wahrheit und Wahrhaftigkeit seiner Aussage — bis das Gegenteil bewiesen ist!), das Plakatmotiv nicht gewollt zu haben, seine Verwendung aber auch nicht haben verhindern können, weil in einer demokratischen Partei auch er sich dem MEHRHEITSBESCHLUSS habe beugen müssen. Die Richtigkeit dieser Aussage hat Pauly mehrfach bekräftigt und sie ist auch von anderer Seite mehrfach bestätigt worden.

      DAS, Klaus, sind die FAKTEN.

      Auch juristisch ist DIES ALLEIN der springende Punkt (und wird es bleiben). Die Grünen liegen völlig richtig: „Aus den Aussagen Paulys, die wiederholt in der Zeitung nachzulesen waren, geht eindeutig hervor, dass Herr Pauly die Verwendung des beanstandeten Motivs durch seine Partei ausdrücklich nicht gewünscht hat. Er wird in Sippenhaft für die Wahlwerbung seiner Partei genommen.“

      In der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wird eine Kollektivhaftung, welche die Sippenhaftung einschließt, als nicht mit rechtsstaatlichen Grundsätzen vereinbar betrachtet und hat daher keine juristische Definition. Wird dennoch ein mit Sippenhaft vergleichbares Verhalten praktiziert, wird dies von der Rechtsprechung unterbunden.

      SIE ABER, KLAUS, unterstellen einfach, dass den Beteuerungen Paulys KEIN GLAUBE geschenkt werden kann und versuchen das durch allerlei unbelegbares Mutmaßen zu begründen. Sie versuchen es, aber es KANN Ihnen nicht gelingen, weil Sie nicht BEWEISEN können, was Sie bloß frei erfinden, weil (A) Ihnen der Unterschied zwischen individuellem Wollen und Gruppenzwang nur dadurch auflösbar zu sein scheint, dass der Einzelwille unterliegt und (B) Sie einen derart massiven Wunsch zu haben scheinen, Pauly ans Zeug zu flicken, dass Sie das Unausgegorene, das Fixierungen und Stereotypen Folgende und die logischen und sachlichen Widersprüche in Ihrem Gerede gar nicht wahrnehmen.

      Es gab KEINEN „Vertrauens- und Loyalitätsbruch“ von Seiten PAULYS ! Und PAULY hat NICHT „im Rahmen seiner ehrenamtlichen Spitzenkandidatur das Haus oder die Wohnung seines Arbeitgebers ungefragt zum Objekt einer Negativkampagne“ gemacht.

      Sie können es noch so oft wiederholen, Klaus, und mit noch so vielen „Abers“ übermüllen. IHRE Falschbehauptungen werden dadurch leider nicht wahr.

      • Zunächst spekuliere ich sicherlich auch, da ich davon ausgehe, dass er wegen dem Wahlkampfplakat entlassen wurde. Sie stellen hier Herrn Pauly als Opfer seiner Partei da, der er sich unterwerfen musste, weil jemand meinte solch eine Motivauswahl nicht über einen Konsens mit dem alle leben können zu lösen, sondern durch Mehrheitsbeschluss durchzudrücken. Dass das Herrn Pauly in Schwierigkeiten bringt wussten alle, sonst hätte er auch nicht dagegen gestimmt. Und das ist also demokratisch und damit alles Paletti für Herrn Pauly, weil er nicht dafür gestimmt hat. So sehe ich das nicht. Sie können auch mehrheitlich für Scheisse abstimmen und damit ist das noch lange nicht ok. Er ist Spitzenkandidat und kann Entscheidungen treffen und von so einem Menschen erwarte ich in so einem Moment eine Entscheidung gegen diese Provokation. Da kommt aber der Charakter der Linken zum tragen, die so etwas durchdrücken auf Kosten anderer. Sie hätten ja auch ein Motiv wählen können mit dem alle leben können ohne das jemand in Konflikt gerät. Da die Auswahl alternativer Motive fast unendlich ist, gab es keine Veranlassung Herrn Pauly in diese Schwierigkeiten zu bringen, es sei denn man wollte gerade dass oder glaubte doch tatsächlich sich einfach rausreden zu können, weil abgestimmt wurde. Dann sollten wir in Deutschland mal über alles mögliche abstimmen, dass wird eine traurige Demokratie. Die Linken stimmen dann über alles ab, was sie nicht betrifft. Mehrheit ist Mehrheit, den Schaden haben ja andere. Also ich stimme jetzt dafür das bei der nächsten Negativkampagne das Heim von Löb plakatiert wird und ich Wette Löb und sein Assistent werden die Abstimmung verlieren. Völlig demokratisch alles Paletti. Links/Grüne Demokratie. Klasse

        • Klaus
          Da kommt aber der Charakter der Linken zum tragen, die so etwas durchdrücken auf Kosten anderer.
          ich bin ein linker ,rechter, grüner, konservativer , liberaler,sozialdemokat. keine partei hat mit allem recht. auch die nicht, die sie, Klaus, vertreten. sie unterstellen etwas, was es so nicht gibt.ich empfehle ihnen eine sitzung bei den linken. wenn sie kein parteimitglied bei der cdu sind, dürfen sie da nicht erscheinen. ist bei der spd nicht anders. die fdp ist da keinen deut besser. die grünen lassen es zu, auch nicht immer. die afd wird sie zum mond jagen, wenn sie es wagen würden, sich dort links zu outen. was also charaktere angeht, da würde ich mich an ihrer stelle, sehr bedeckt halten. ist nur ein rat.

      • Volkmar Björnsen

        Korrekt, Beverly! Auch in der Landeszeitung von Montag stand genau das von Lokalredakteurin Antje Schäfer aufgeschrieben: Das »Wahlplakat der Linken« zeigte »den Wohnpark am Wasserturm (…) mit dem Slogan „Das Beste an Lüneburg ist sein sozialer Wohnungsbau. Sozialwohnungen statt Luxusbauten“. Bauherrn des Projektes sind Felix-Benjamin und Eberhard Manzke. Laut Pauly wurden die Plakate in der Linken abgestimmt. „Ich war wegen meines Arbeitgebers gegen genau dieses Motiv, habe aber nicht um meine Vetoposition gebeten, da ich es aus Prinzip wichtig finde, dass Parteien und Kampagnen nicht vor materiellen Abhängigkeitsverhältnissen zurückschrecken.“ Als die Plakate hingen, sei er von seinem Arbeitgeber aufgefordert worden, dass diese verschwinden. Das passierte bekanntlich nicht. Pauly erhielt am vergangenen Montag, 12. September, die Kündigung mit der Begründung, das Arbeitsverhältnis sei zerrüttet, schildert er. In dem Schreiben wurde ihm mitgeteilt, dass sein Arbeitsverhältnis Ende Oktober enden würde.«

        https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/361670-michel-pauly-verliert-job-vermutlich-wegen-eines-plakats

        Ich ziehe meinen Hut vor den Grünen mit Ulrich Löb, die bisher als einzige Rats-Gruppierung den – eigentlich selbstverständlichen – Anstand besessen haben, sich vor Pauly zu stellen und gegen dessen, wie es aussieht, ganz ungerechtfertigte Entlassung zu protestieren.

        • sehe ich ebenso. unsere sogenannten volksparteien halten sich für meinen geschmack zu bedeckt. kein wunder, wenn sie ständig federn lassen müssen.

      • Zur Strafaktion Manzke-Pauly

        @ Klaus

        Schön, dass Sie Ihr Spekulieren zugeben. Herr Jenckel hatte leichtfertiger Weise dazu eingeladen und alle, alle sind gekommen. Wenn es etwas zum Gaffen, zum Hecheln oder zum Schimpfen gibt, lässt die hypothesenmutige Lüneburger Forscherseele eben gerne stehen und liegen, was sie angeht, und stürzt sich laut und einsatzfreudig auf den miesen kleinen Schaden, den ein Anderer zu beklagen hat.

        Man sacht ja nix, man red´ja nur, nicht wahr?

        „Opfer“, „unterwerfen“, „durchdrücken“, usw. Das sind Ihre Vokabeln, Klaus. Sind demokratische Verfahren der Entscheidungsfindung für Sie nur notdürftig blabla-verschleierte Kampfsituationen, denen ein autokratischer „Spitzenkandidat“ mit zäsarischen Qualitäten ein Ende macht, indem er auf den Tisch hämmert und seine Überzeugung als Ergebnis des Nachdenkens festlegt? Und wenn das mal nicht so ausgeht, ist eine vermeintliche Führernatur als Weichei oder Schwächling enttarnt?

        Ich gebe Ihnen recht in dem Punkt: Wenn allein das Votum von Mehrheiten zählte, wären wir ganz schnell wieder bei den „Volksdiktaturen“, von denen wir im vergangenen Jahrhundert zwei „auf deutschem Boden“ genießen durften und deren verbrecherische Leitungsorgane ihre „Legitimation“ mit propagandistisch vorbereiteten Plebisziten erfanden und lange verteidigten. Die Segnungen der angeblich unverstellten „vox populi“, die ja bekanntlich immer mit der Stimme ihrer selbsternannten Sprecher identisch ist.

        Aber, Klaus, es ist nicht nur Spekulation, sondern ein durch Abneigung getrübtes Vorurteil und eine Dummheit, wenn Sie schreiben, bei der Abstimmung über das Wahlplakat sei „der Charakter der Linken zum tragen [gekommen], die so etwas durchdrücken auf Kosten anderer.“ Abstimmungen, Klaus, sind der Abschluss einer vorangegangenen Diskussion, die der Meinungsbildung und der Herstellung eines Konsens dienen soll. Gibt es am Ende Übereinstimmung, dokumentiert das Abstimmungsergebnis diese. Führt der Austausch jedoch nicht zu Einhelligkeit, dient die Abstimmung dem Finden eines mehrheitlich gewollten Resultats nach dem Abwägen möglichst aller relevanten Argumente, um handlungsfähig zu sein. So funktioniert Demokratie (auch innerparteiliche). Und dass es sich bei einem so hergestellten Placitum trotzdem (und nicht alleine aus der Sicht der unterlegenen Minderheiten) immer auch „objektiv“ um eine Idiotie handeln kann, dafür sind nicht nur die Ratsbeschlüsse zur Mitfinanzierung des Steuergeld verschlingenden „Libeskind-Baus“ am Bockelsberg ein Beispiel, sondern, ja, auch die Auswahl des superblöden Plakatmotivs der LüneLinken. (Mehr dazu im Kommentar von Jendreieck vom Montag: http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/361670-michel-pauly-verliert-job-vermutlich-wegen-eines-plakats#comment-72317)

        Doch mit dem irgendwie gearteten „Charakter der Linken“ hat das gar nichts zu tun. Gruppen haben keinen „Charakter“, Klaus. Den haben, wenn es so etwas überhaupt gibt, bestenfalls Einzelpersonen, deren – partielle – Gemeinsamkeit in diesem Fall darin besteht, bestimmte politische Ansichten zu teilen. Und auch in anderen Parteiorganisationen werden Resolutionen und Vorgehensweisen gegen das Wünschen und Wollen von Minoritäten bzw. Einzelnen durchgesetzt. Doch weder die Mehrheits- noch die Minderheitsvertreter, die für das Beschlossene einzustehen haben, sollten mit Sanktionen rechnen müssen, die ihre bürgerliche Existenz (hier: ihr Beschäftigungsverhältnis) betreffen.

        Ich gebe Ihnen zu: das Bestehen der Mehrheit der Linken auf dem Plakatmotiv trotz der Einwendungen Paulys und trotz erwartbarer harscher Reaktionen von Seiten seines Arbeitgebers, ist merkwürdig unverständlich.

        Das begründet aber kein Recht auf Vergeltung an Pauly als Privatperson durch den politischen Gegner, der sein beruflicher Dienstherr ist.

        Es ist damit auch kein Grund gegeben, Paulys charakterliche Integrität in Zweifel zu ziehen oder ihm Glaubwürdigkeit abzusprechen.

        Und es ist dadurch außerdem weder eine Berechtigung noch eine Begründung gegeben, diejenigen, welche gegen die Willkür und die Unangemessenheit des Umgangs mit Pauly durch seinen bisherigen Arbeitgeber Einspruch erheben (hier die B90/Grünen und Ulrich Löb) gedanklich in Solidarhaft für eine inexistente Schuld zu nehmen und sie zugleich mit vor Boshaftigkeit schäumenden Rache- und Züchtigungsphantasien zu bedenken.

        Lg, Beverli

        • Ich versuche es noch mal ohne über Linken Charakter usw. zu schreiben. Es handelte sich hier weder um Parlaments- oder Ratsabstimmungen von demokratisch legitimierten Personen, sondern es geht Schlicht um eine Gruppe Linker, die darüber abgestimmt haben das Haus einer anderen Privatperson bzw. Personen für eine Negativ Kampagne zu benutzen. Sie haben nicht über ihre Belange abgestimmt sondern über die anderer. Das Herr Pauly das als Mitglied dieser Gruppe durchgehen lässt und sich hinter dem Wort Demokratie (weil Mehrheitsabstimmung) versteckt is schon traurig genug. Wenn er schon für sich erkannt hat, dass das nicht in Ordnung ist hätte er es nicht durchgehen lassen dürfen.
          Wie schon mal erwähnt Herr Löb und andere Menschen möchten bestimmt auch nicht, dass ihr Haus im Rahmen einer solchen Negativkampagne benutzt wird. Andere stimmen einfach darüber ab und sagen, dass ist jetzt aber demokratisch. Wo kommen wir denn dahin. Ich möchte noch nicht mal das mein Haus als Motiv im Rahmen einer Positivkampagne oder einer Werbung ungefragt benutzt wird. Und Herr Pauly ist ja in dieser Gruppe nicht nur ein Würstchen, der sich verstecken muss und nichts zu sagen hat, sondern der Spitzenkandidat und darüber hinaus noch ein Angestellter in der Firma der Privatperson dessen Haus sie benutzt haben. Ich glaube mittlerweile auch nicht, das die Gruppe so blöd ist und sich sicher war, dass das keine Konsequenzen für das Vertrauensverhältnis von Herrn Pauly und seinem Arbeitgeber hat. Herr Manzke ich hätte auch so gehandelt, es sei denn man hätte es als jugendlichen Leichtsinn oder Dummheit abtun können. Dafür ist Herr Pauly aber zu Clever, zu akribisch und schon mit ganz schön vielen Wassern gewaschen, als das man ihm das noch durchgehen lässt.

          • @Klaus
            Nicht nur das. Er ist Mitglied der einzigen(!) SED-Nachfolgepartei.
            Also einer Partei, die jahrzehntelang Menschen die Freiheit geraubt hat, indem sie riesige Zäune, Mauern und Selbstschussanlagen ,Hunderte von Kilometern installierte und die Menschen mit Diffamierung,Bespitzelung und Einschüchterung zerstörte.
            Das ausgrechnet diese Partei und deren Anhänger, die oiffenbar nicht mal Wahlprogramme lesen können, anderen Extremismus vorwirft, ist ein Witz.
            Zu Herrn Pauly möchte ich nichts schreiben. Dazu ist alles bereits geschrieben worden.Er wird einen anderen Job machen, in einem System,das alle seiner Parteimitglieder „Kapitalismus“ nennen. Damit ist alles gesagt.

          • @“andreas“

            „eine Partei, die jahrzehntelang Menschen die Freiheit geraubt hat, indem sie riesige Zäune, Mauern und Selbstschussanlagen ,Hunderte von Kilometern installierte und die Menschen mit Diffamierung,Bespitzelung und Einschüchterung zerstörte.“

            Das hat nicht „die Partei“ getan, „andreas“, sondern Menschen mit Namen und Adressen taten es, die Mitglieder dieser Partei waren.

            Und nun möchten also Sie, „andreas“ die LüneLinken bzw. deren Mitglieder in historische Sippenhaft nehmen und als kleiner memmenhafter denunziatorischer Heckenschütze, der in die Idiotien seiner unterkomplexen Fixierungen eingemauert ist, das Geschäft des Diffamierens, des Bespitzelns, des Einschüchterns und des Zerstörens von Menschen wieder aufleben lassen?

            Ob die Ermöglichung verbrecherischer Unterdrückungs- und Überwachungsregime à la DDR und „Drittem Reich“ nicht auch sehr viel mit dem destruktiven Fleiß von herumschleichenden Anschwärzer- und Blockwartexistenzen wie Ihnen zu tun hat, darüber sollten Sie mal gründlich nachdenken, „andreas“.

          • So sieht es aus Klaus und ich denke all die Pauly Versteher hier sollten sich Fragen ob Sie ihr eigenes Heim als Motiv für eine Kampagne einer politischen Partei in der Stadt verwendet und aufgehängt sehen wollen. Ich denke nicht und schon gar nicht vom politischen Gegner und schon gar nicht, mit zu verantworten, durch eine Vertrauensperson aus ihren Umfeld. In den Kommentaren erkennt man auch schnell die Führsprecher solcher Aktionen, als Menschen, die sich händereibend darüber freuen, dass einem politischen Gegner wie Manzke mal einer einen verpult hat. Toll ihr Schlaumeier, dem habt ihr es gezeigt, aber dem Pauly habt ihr einen Bärendienst erwiesen und nun strampelt ihr euch hier ab, um die Verantwortung und den Ausgangspunkt der Problematik zu verkehren.

      • Henning Graubmann

        Hallo Beverli Schmalke,

        Sie schreiben über den „juristisch springenden Punkt“ und meinen damit wahrscheinlich Paulys Aussichten in einem Kündigungsschutzprozess. Da würde ich unter der Annahme von Klaus voraussagen, dass ihm sein „Sieg“ vor Gericht sicher, aber das Arbeitsverhältnis so ramponiert ist, dass eine Weiterbeschäftigung sinnlos erscheinen wird. Dann muss Fa. Manzke einen Auflösungsantrag stellen, der begründet ist, wenn (a) das Arbeitsverhältnis durch eine streitgegenständliche Kündigung nicht aufgelöst worden ist, (b) ein Antrag des Beklagten (in diesem Fall Fa. Manzke) auf gerichtliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung vorliegt und (c) Gründe vorliegen, die eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht erwarten lassen. D.h., dass der Kündigungsschutzprozess zwar erfolgreich ist, aber eine der Arbeitsvertragsparteien der Auffassung ist, mit der anderen Partei nicht mehr zusammenarbeiten zu wollen.

        Die Gründe, die eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen den Vertragspartnern nicht erwarten lassen, müssen allerdings nicht im Verhalten, insbesondere nicht im schuldhaften Verhalten des Arbeitnehmers (also Paulys) liegen. Die Gründe müssen einfach im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Kündigungsschutzprozess stehen. Sie können sich einmal aus den Modalitäten der Kündigung selbst ergeben oder aus den mit der Kündigung verbundenen unzulässigen Maßregelungen. Die Unzumutbarkeit der weiteren Zusammenarbeit ergibt sich im Regelfall aus begleitenden Umständen, die darauf hindeuten, dass der Arbeitgeber (hier Manzke) nicht mehr gewillt ist, das Arbeitsverhältnis im Falle der Unwirksamkeit der Kündigung vertragstreu und konstruktiv weiter durchzuführen. Sie kann auch aus weiteren Handlungen des Arbeitgebers, wie einer völlig ungerechtfertigten Suspendierung folgen. Vielleicht wären im Falle eines Fortbestehend des Beschäftigungsverhältnisses Repressalien bis hin zum Ausspruch weiterer Kündigungen zu erwarten etc. Kurz, es kommt zuletzt darauf an, ob die objektive Lage beim Schluss der mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz beim Arbeitgeber die Besorgnis aufkommen lassen kann, dass die weitere Zusammenarbeit mit dem Arbeitnehmer gefährdet ist.

        Mit anderen Worten:
        Trotz der primären Zielsetzung des Kündigungsschutzgesetzes, den Arbeitnehmer (Pauly) im Interesse eines wirksamen Bestandsschutzes des Arbeitsverhältnisses vor einem Verlust des Arbeitsplatzes durch sozialwidrige Kündigungen zu bewahren, und trotzdem an einen Auflösungsantrag von Seiten des Arbeitgebers (Manzke) sehr strenge Anforderungen geststellt werden, können als Auflösungstatsachen auch solche Umstände geeignet sein, welche die Kündigung selbst nicht rechtfertigen. Doch behalten Sie, Beverly, insofern recht, als auch in dieser Konstellation stets der Nachweis erforderlich ist, dass die Zerrüttung des Arbeitsverhältnisses in dem Verhalten oder der Person des Arbeitnehmers (Pauly) ihren Grund hat.

        • dass die Zerrüttung des Arbeitsverhältnisses in dem Verhalten oder der Person des Arbeitnehmers (Pauly) ihren Grund hat.
          unfug, der nachweis eines schadens wurde nicht erbracht. ich will mich zu diesem stattfindenden unfug nicht weiter äußern. ich wundere mich mal wieder nur über die sogenannte akademiker, die hier daran beteiligt sind.

        • Sehr geehrter Herr Graubmann,

          auch wenn ich nur arbeitsrechtlicher Laie bin denke ich doch, daß der ach so talentierte Herr Pauly vielleicht doch nicht ganz so talentiert ist wie mancher Chef-Redakteur meint, sondern sich im Gegenteil mit seinen öffentlichen Verlautbarungen ein dickes Eigentor geschossen hat. Wenn Herr Pauly zu Protokoll gibt, er „war wegen seines Arbeitgebers gegen genau dieses Motiv , habe aber nicht um seine Vetoposition gebeten, da er es aus Prinzip wichtig findet, dass Parteien und Kampagnen nicht vor materiellen Abhängigkeitsverhältnissen zurückschrecken“, heißt das für mich:

          1. Herrn Pauly war bewußt, daß das Plakat hinsichtlich seines Arbeitsverhältnisses problematisch war. Blöd stellen („konnt ich doch nicht wissen“) geht folgerichtig nicht mehr.

          2. Herr Pauly hätte das Plakat per Veto stoppen können – oder dafür sorgen können, daß ein unverfänglicheres Motiv genommen wird – , hat dies aber in einer bewußten Abwägung zwischen Prinzipien bzw. Partei-Linie und seinem „materiellen Abhängigkeitsverhältnis“ nicht getan. Er ist somit voll verantwortlich für das Plakat bzw. die hieraus entstehenden Probleme mit seinem Arbeitgeber und hat diese bewußt in Kauf genommen. Merke: Nichts tun kann Konsequenzen haben. Und daß es nun unbedingt der Manzke-Bau sein mußte war doch für die „Aussage“ des Plakats völlig unerheblich.

          3. Sein Arbeitgeber forderte ihn offensichtlich – als die Plakate schon hingen – auf, diese entfernen zu lassen, vermutlich verbunden mit dem Setzen einer Frist. Vermutlich auch mit deutlichem Hinweis auf die Konsequenzen im Falle einer Untätigkeit. Herr Pauly ließ diese Frist verstreichen, ohne gemäß der Aufforderung seines Arbeitgebers tätig zu werden oder sich zumindest vom Plakat zu distanzieren. Er gab stattdessen noch zu Protokoll, seine bzw. politische Prinzipien wären ihm wichtiger als „materielle Abhängigkeitsverhältnisse“. Aua.

          4. Das Arbeitsverhältnis – unter dem Herr Pauly ja als „materielles Abhängigkeitsverhältnis“ offensichtlich jahrelang böse gelitten hat – wurde danach – mehr oder weniger als logische Folge – vom Arbeitgeber gekündigt.

          5. Jetzt hat Herr Pauly noch seine Prinzipien + ehrenamtliche Rats-Tätigkeit und ist darüber hinaus auch noch sein materielles Abhängigkeitsverhältnis los. Also sozusagen eine Win-Win-Win-Situation. Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten. Ich frage mich nur: Wenn Herrn Pauly Politik bzw. Prinzipien nach eigenem Bekunden eh wichtiger sind als Geld verdienen, warum klagt der dann ?

          6. Das nur noch als Zuckerl: Daß eine Position als „Assistent der Geschäftsleitung“ halt nun mal auch eine andere Verantwortung mit sich bringt als Pförtner oder Hauspost dürfte auch jedem nicht-linksgrünen Phantasten, erst recht einem Arbeitsrichter durchaus klar sein.

          Ob Herr Pauly also seinen Prozeß gewinnen wird – schaun wer mal.

          Ich denke Herr Pauly hätte den Ruf als talentierter Polit-Fuchs eher beibehalten können, wenn er – mit Dieter Nuhr gesprochen – in einem laufenden Arbeitsrechtsverfahren einfach mal die Klappe gehalten hätte anstatt in jedes Mikrofon, das ihm vor die Nase gehalten wird irgendwas reinzuquasseln.

          • Henning Graubmann

            Sehr geehrter Herr Rollwagen,

            weder politisches Engagement [verfassungsmäßig garantiert durch die Mitwirkungsrechte („status activus“ => aktives und passives Wahlrecht, Art. 38 I 1, II GG)] noch die Auswahl eines Werbemotivs durch die politische Partei. der ein Arbeitnehmer angehört, sind an sich oder für sich Kündigungsgründe.

            Wer die Informationen und Einzelheiten über das Faktum und die Umstände der Kündigung von Herrn Pauly durch die Fa. Manzke an die Landeszeitung weitergeleitet hat, ist mir nicht bekannt.

    • Klaus
      21. September 2016 at 18:25

      Dies spekulieren um Motive von Pauly oder Manzke sind doch völlig unerheblich, weil die Fakten eindeutig sind und es einfach um die Frage ging, ob ein Mensch , in diesem Fall der Arbeitgeber, sich solch ein Verhalten bieten lässt oder nicht.
      klaus, ich glaube, wir haben uns hier auch schon mal vernünftig unterhalten. ein neuer versuch. ich habe informationen, die sie nicht haben, werde sie hier aber nicht preisgeben. da sie von fakten gern sprechen, selbst hier aber nur sehr wenige haben, hier ein fakt. der angriff auf das passive wahlrecht. wenn jede firma sich so verhalten würde, wie die firma manzke, gute nacht deutschland. ob sarrazin recht hat mit dem satz : deutschland schafft sich ab? er hat sich , wie ein ehemaliger fdp-vorsitzende sich bei der dekadenz, nur in der adresse geirrt.

  11. Entschuldigung, aber wen interessieren die persönlichen Umstände eines Herrn Pauly?
    Solche Zeitgenossen sind mir seit meiner Studienzeit in der linken Szene gut bekannt. Die Steine und Flaschen lassen sie andere werfen, denn man könnte sich verletzen oder müsste die Konsequenzen selbst tragen. Selbst wird aber mit viel Dreck geworfen. Und die Sehnsucht nach der Mauer ist unauslöschlich verankert.

    • Sie brauchen gar nicht auf die längst vergangene Studienzeit zurückgreifen. Sie sollten mal in die Katzenstraße nach Lüneburg kommen, am besten ins Anna und Arthur da werden diese links Linken Zeitgenossen gezüchtet und gepäppelt. Wenn Sie dort mal auf Veranstaltungen gehen und die Ohren öffnen, sie werden es nicht glauben was da mitten in Lüneburg palavert wird. Ich sage Ihnen da hat sogar der Osten kleines Problem.

    • Wer sich als junger Mensch, der letztlich in Die Linke umbenannten SED anschließt ist mir vom Grunde her Suspekt. Ohne Frage kann er hohe Qualitäten mitbringen aber an einer Stelle muss ein heftiger Knacks sein.

      • Klaus
        ich werde mal hier aus der schule plaudern. ich bin an der elbe groß geworden. habe nachts des öfteren minen hochgehen gehört. und zwar von der westseite aus. ich war auch soldat bei der bundeswehr , der feind sollte bekanntlich ja aus dem osten kommen. ich war mitglied in drei parteien, nacheinander natürlich. die linke war meine letzte partei. wie suspekt komme ich jetzt bei ihnen rüber? vorurteile pflegen ist das eine. sich wirklich mal schlau machen,das andere. wer hinter ,einer, partei herläuft,hat selbst schuld.

    • Und die Sehnsucht nach der Mauer ist unauslöschlich verankert.
      in ihrem kopf Walter, scheint es mindestens so zu sein.

      • @Klaus Bruns

        Nicht nur dort.Sehen Sie mal die Fakten,das Wahlprogramm , die Radikalität der SED Nachfolgepartei, bzw. der Anhänger an.
        Der „antifaschistische Schutzwall“ ist bis heute nicht aus den Köpfen verschwunden.Leider aber die Opfer, die ja nur Republikflüchtige waren.
        und heute hat man die Antifa und andere Anhänger, von denen man sich keinen Millimeter distanziert.

    • Klimper, klimper, Walter

      Du hast in der linken Szene studiert? Und seitdem wirfst du Steine und Flaschen nur noch selbst? Was soll uns dein Mauerbekenntnis, Walter? Lieber eine verankerte Sehnsucht, als überhaupt keine Haare auf dem Kopf? Ist es dir arg, dass du so gar nichts zum Auslöschen findest?

      Reinhard Löwe

  12. Berthold Riemann
    kleiner hinweis
    wir haben in reppenstedt weder die linke noch die afd. anzüglichkeiten in dieser richtung gehen automatisch fehl. vergleichen sie uns lieber mit dem bekannten gallischen dorf bei asterix und obelix. weder die römer noch die bio-germanen können uns was anhaben. schmunzel .und u-boote gehen bei uns regelmäßig unter und tauchen nicht wieder auf.

    • @Bruns

      „wir haben in reppenstedt weder die linke noch die afd. anzüglichkeiten in dieser richtung gehen automatisch fehl.“
      Nein, die haben Sie persönlich dort . Das ist schlimmer als jede Frau Suhrbier und Ekel Alfred.. *schmunzel*

    • @Klaus Bruns

      Was hat das mit Herrn Pauly zu tun?

  13. Eberhard Manzke wäre nicht Eberhard Manzke, wenn er nicht Eberhard Manzke wäre.

    Meine Meinung!

  14. Herr Jenckel, ein paar Anmerkungen:

    Zu und zu schön wäre es doch, wüssten die Lüneburger, was sich die Manzkes erhofft haben, als sie Michèl Pauly, Chef der Linken im Rat, in ihre Reihen holten.

    DAS WÄRE VIELLEICHT SCHÖN, ABER DIE LÜNEBURGER WISSEN ES NICHT. VIELLEICHT WISSEN ES NICHT EINMAL DIE MANZKES.

    Wer er ist, wie er denkt, wusste sie schon genau. Schließlich sitzt der Patriarch Eberhard Manzke im Rat wie Pauly, nur auf der anderen Seite – für die CDU.

    KÖNNTE ES NICHT EIN IRRTUM SEIN ANZUNEHMEN, DASS WIR WISSEN, WER EINER IST UND WIE ER DENKT, NUR WEIL ER AUF EINER BESTIMMTEN SEITE IM RAT SITZT?

    Doch die Manzkes  äußern sich nicht, schließlich handelt es sich um eine Personalie. Das ist einerseits richtig und gut, andererseits festigt es die öffentliche Wahrnehmung, dass sie Pauly vor die Tür gesetzt haben, weil die Linke im Wahlkampf einen noblen Manzke-Bau als Deko für ein satirisches Wahlkampfplakat missbrauchte.

    VIELLEICHT FÖRDERT DISKRETION SPRUNGBEREITE VOREINGENOMMENHEIT UND WÜSTE KURZSCHLÜSSE. ABER SOLL MAN BEWÄHRTE REGELN ZUM SCHUTZ VON PERSÖNLICHKEITSRECHTEN AUFGEBEN, UM MÖGLICHEM GEREDE VORZUBEUGEN?

    Den Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. War die Plakat-Affäre tatsächlich Auslöser für den Rauswurf oder nur ein Vorwand, Pauly loszuwerden? Oder hat der Linke gar gezielt, was er öffentlich verneint, die Luxus-Wohnungen auf der alten Nordlandhalle als Motiv genutzt, um sich einer ungeliebten Stelle zu entledigen? Fehlt den Beton-Spezialisten der Humor, ist der Pauly verschlagen?

    SPEKULATIONEN, FÜR DIE SIE HIER SELBST GLEICH EIN PAAR NETTE BEISPIELE LIEFERN, SIND IMMER UND ÜBERALL TÜR UND TOR GEÖFFNET.

    Wer einen  stadtbekannten Politiker der Linkspartei einstellt, stellt entweder die Qualifikation vor die Gesinnung, prima. Setzt auf Annäherung durch Wandel, ungewiss. Versucht eine Domestizierung, in diesem Fall unwahrscheinlich. Oder hofft auf das Image eines weltoffenen liberalen Arbeitgebers. Das war dann Selbstüberschätzung.

    NICHT NUR, WER EINEN STADTBEKANNTEN POLITIKER DER LINKSPARTEI EINSTELLT, AUCH WER DASSELBE MIT EINEM POLITIKER DER CDU ODER DER SPD TUT, GEWICHTET DIE BERUFLICHE QUALIFIKATION HÖHER ALS DIE GESINNUNG. DAS MACHT JEDER, DER NICHT BEHÄMMERT IST, WENN ER EINE X-BELIEBIGE PERSON EINSTELLT. ES SEI DENN, ER HAT ANHALTSPUNKTE, ES MIT EINEM KRIMINELLEN SOZIOPATHEN ZU TUN ZU HABEN. DENN GESINNUNGEN SIND ERSTENS SCHWER ZU FASSEN UND ZWEITENS SIND SIE SEIT DEM WESTFÄLISCHEN FRIEDEN VON 1648 IN DEUTSCHEN LANDEN PRIVATSACHE.

    Ich vermute, das alles war vielmehr schon im Anfang ein Missverständnis. Das hat nur, weil eben jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, keiner gleich gemerkt.

    DAS VERMUTEN SIE, ABER SIE VERMUTEN ES EBEN NUR. DOCH EVENTUELL IST IHRE VERMUTUNG GAR KEINE VERMUTUNG, SONDERN EIN MISSVERSTÄNDNIS: BEISPIELSWEISE EINS ÜBER DIE HÖCHSTE ZULÄSSIGE DOSIS AN VERMUTUNGEN IN MEINUNGSBEITRÄGEN. ÜBRIGENS KENNE ICH MASSENHAFT ANFÄNGE, DENEN ABSOLUT KEIN ZAUBER INNEWOHNT: DIE VON ZAHNSCHMERZEN SIND NUR EIN BEISPIEL.

    • Ja, wenn man den Artikel und mache Kommentare hier liest, bekommt man den Eindruck es muss für einen Arbeitgeber ein unheimliches Risiko sein einen Menschen mit linker politischer Gesinnung oder sogar Aktivität einzustellen. Als ob die nicht arbeiten können oder die Trennung von Arbeit und Politik nicht können. …Missverständnis…was konnte man sich dadurch nur erhoffen… Domestizierung…

      • Mark-Stefan Tietze

        Richtig, es ist eine Voreingenommenheit gegenüber Mitgliedern der LINKEn beim Online-Chef Jenckel zu erkennen. Sie hat aber nichts mit positiver oder negativer Wertschätzung zu tun, sondern eher mit der Sorge, das jähe Temperament von Wesen solcher ideellen Zugehörigkeit sei in die Normalität betrieblicher Abläufe dauerhaft womöglich gar nicht einzupassen. Als ob Pauly ein besonders schwierig zu haltendes exotisches Tier wäre, bei dem ein bürgerlicher, christdemokratischer Unternehmer jederzeit mit arttypischen Sperenzchen rechnen müsste und seine ungewöhnlicher Griff darum besondere gemeinschaftliche Neugier und mediale Observationsgründlichkeit verständlich mache.

      • @Klaus

        Zitat:“Ja, wenn man den Artikel und mache Kommentare hier liest, bekommt man den Eindruck es muss für einen Arbeitgeber ein unheimliches Risiko sein einen Menschen mit linker politischer Gesinnung oder sogar Aktivität einzustellen“

        Das ist leider genau so. Ein falsches Wort oder eine falsche Einstellung zu Immobilien, der politischen Einstellung, dem Kapitalismus oder zur Zuwanderung ,können sehr schnell die Splittergruppen der Linken auf den Plan rufen.
        Enge Kontakte zu Herrn Olaf Meier und der Antifa gehen leider auch von Lüneburger Linken aus. Ein DGB Mitglied aus LG bekam dies unlängst zu spüren, da er sich mit bekannten Linksextremisten auf Bildern am Stammtisch ablichten lies.

    • @Laura
      Nur zur Info: GROSSCHRIFT bedeutet im Netz „anschreien!“

      • MEINUNGSFREIHEIT ist das Recht des Anderen, seine Meinung zu sagen.

        Wenn nur diejenigen, die eine „Mehrheitsmeinung“ haben, etwas sagen dürften, dann gäbe es keine Meinungsfreiheit mehr.

  15. Leonard Fischer
    mein lieber herr fischer, bekanntlich soll es deutschland gut gehen. mir ist dieser seltsamerweise nie begegnet. unsere sprache hat so manche fallen in sich verborgen. es macht spaß sie zu entdecken und bloßzustellen. ich bin gebürtiger lüneburger und nicht lüneburg , wohne in reppenstedt und bin nicht reppenstedt. jede pauschalität trägt in sich ein übel. schmunzel. selbst unsere doch so geliebte mutti ist nicht davor gefeit. wir schaffen das. deutschland geht es gut. ein herr mädge ist da also nicht allein.

  16. Da just nun eine Inflation an Ehrenbürgern droht, schlage ich vor, Eberh. M. schon einmal vorzumerken!

  17. Sehr geehrter Herr Stadtrat Pauly

    Im Blog.jj-Artikel von Herrn Jenckel wird über mögliche Missverständnisse intensivst gemutmaßt und in den dadurch ausgelösten Kommentaren werden unmöglichste Mutmaßungen intensiv missverstanden. Dadurch gerät aus dem Blickfeld, worum es geht. Darf ein politisch engagierter Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber für die Wahlwerbung seiner Partei verantwortlich gemacht und mit der Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses bestraft werden? Dass Sie sich zu dem konkreten Fall, der Sie betrifft, nicht äußern können, ist klar, aber eine generelle Meinung zu der abstrakten Problematik (Kollektivhaftung für Wahlwerbung), wie sie auch in der Stellungnahme der Grünen Stadtratsfraktion vom Dienstagnachmittag dieser Woche anklingt (http://gruene-lueneburg.de/home/blog/meldung/article/kommentar_der_gruenen_stadtratsfraktion/), werden Sie doch sicher haben und artikulieren dürfen. Was sagen Sie also? Und sind Sie erschrocken über den Meinungswirrwarr hier im Forum?

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian Krüger

    • Karlheinz Fahrenwaldt

      Lieber Sebastian Krüger,
      ich kann verstehen, dass Michèl Pauly vor Beendigung eines Kündigungsschutzprozesses zu seinem laufenden Verfahren sich nicht äußert. Gerade durch das jetzt durch den Artikel der Frau Schäfer und des Kommentares von Herrn Jenckel hier oben in der LZ-Online stattfindende Kesseltreiben mit wilden Behauptungen, Unterstellungen und Lügen (hier z. B. der völlig aus der Luft gegriffene Post auf den Artikel von Frau Schäfer: „WHM 20. September 2016 at 12:46 Ich verstehe nicht, warum die Firma Manzke Herrn Pauly gekündigt hat. Die beiden passen doch hervorragend zusammen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass Herr Pauly – bereits Mitglied des Rates der Stadt Lüneburg – eine Ausnahmegenehmigung zum Parken im Anwohnerbereich plump gefälscht hat und dafür auch zur Rechenschaft gezogen wurde. Lediglich das „zur Rechenschaft gezogen werden“ fehlt den Manzkes noch…“) gegen ihn im Gange ist. Lügen, Beleidigungen, Diskriminierungen haben ja für anonyme Kommentatoren keine Folgen und wenn man das Opfer lange genug mit Dreck beschmeißt bleibt irgendwann etwas hängen, auch wenn es nicht stimmt (siehe die Verleumdungskampagne gegen Kachelmann).

      • Sehr geehrter Herr Fahrenwaldt

        Sie vergessen zu erwähnen, dass sich Herr Löb und die Grünen, aber AUCH HIER bei Blog.jj sehr viele Menschen GEGEN verleumderische anonyme Feiglinge gestellt haben, die Herrn Pauly durch ekelerregende Lügen, entwürdigendes Dreckwerfen und ehrabschneidendes Spekulieren herabsetzen wollen (etwa: „Bert“, „andreas“, „WHM“, „tina“,“Peter“, „verwundert“, „walter“, „ronald“, „Erwin“, „Riemann“, etc.).

        MfG, Denise Schmitt

        • Karlheinz Fahrenwaldt

          Liebe Denise Schmitt,
          mein Dank gilt allen sich gegen diese von Ihnen erwähnten Demokratiefeinde schreibenden engagierten Blogger in diesem Blog.

        • Sehr geehrter Herr Dr. Fahrenwaldt,

          mich persönlich plagt die Frage, was beispielsweise Sie höchstselbst sich davon versprochen hatten, gegen den vehementen Einspruch von Michèl Pauly gerade das Bild des noblen Manzke-Wohnparks zum Motiv ihres Themenwahlposters zu küren, obwohl eine schön verzierte Stadtvilla in Toscana-Anmutung, mit Stuck- und Säulenimitaten, die trotzdem mit moderner Architektur und gut durchdachten Grundrissen versehen ist, viel geeigneter gewesen wäre. Erinnern Sie sich noch an Ihren Gund? Verraten Sie ihn mir?

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Lieber Herr Kules,
            ich habe unsere Entscheidung sowohl in einem Leserbrief in der Printausgabe der LZ als auch hier im Blog.jj begründet. Lesen Sie sie einfach.

          • Lieber Herr Fahrenwaldt,

            Sie haben getobt, beteuert und Vorwürfe erhoben, aber Ihre persönliche Entscheidung für dieses Plakatmotiv haben Sie nicht begründet !

            (1.) Am 9. August 2016 haben Sie um 08:28 Uhr Folgendes gepostet: »Dieses Plakat wurde von Michèl Pauly weder entworfen noch in Druck gegeben und richtet sich gegen keine private Person. Das von mehreren Mitgliedern entworfen und gestaltete Plakat wurde alleine von ihm abgelehnt (mit der Befürchtung einer „Einbestellung“ bei seinem Chef), aber vom Wahlkampfteam ansonsten einstimmig beschlossen. Warum nun ausgerechnet dieses Gebäude: Die vier verschiedenen Themenplakate sollten alle eine satirische Komponente haben, deshalb haben wir die einzelnen Aussagen auch in Anführungszeichen gesetzt (schon Tucholsky sagte: „Wenn man in Deutschland Satire macht, muss man die Anführungszeichen mitsprechen.“). Um diese Satire deutlich zu machen, muss jedoch ein krasser Gegensatz zwischen Bild und Aussage dargestellt werden und da waren wir der Meinung, dass die anderen Neubauten zu gleichförmig und eintönig sind. Es sollte insofern sogar eine Ehre für Herrn Manzke sein, dass sein architektonisch gelungenes Bauobjekt von uns ausgewählt wurde. Ich hoffe nur, dass Herr Manzke genug Demokrat ist um zwischen beruflicher Tätigkeit und privatem ehrenamtlichen Engagement zu differenzieren.« (Quelle: http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/luneburg/348726-schlachthof-wartet-auf-abriss-freigabe#comment-71301)

            (2.) In diesem Blog.jj-Thread haben Sie am 20. September 2016 um 08:03 Uhr ergänzt: »da mein Leserbrief in der Printausgabe der LZ nicht erschienen ist, versuche ich es nun mal hier: „Für mich stellt sich hier die Frage, ob die Redaktion der LZ keine Kosten und Mühen gescheut hat und die Redakteurin mit aufwendigen investigativen Recherchen in ihrem Artikel vom 4. August den gelungenen Versuch begonnen hat, die demokratiefeindliche Vorgehensweise der Wirtschaft am Beispiel eines lokalen Bauunternehmens dann in obigem Artikel abschließend darzustellen oder ob es sich um eine Form von Boulevard-Journalismus à la Kachelmann mit der Zielrichtung gehandelt hat, Auflagensteigerung mit dem Versuch der Skandalisierung der Handlungsweise von Michèl Pauly zu generieren. Die von mir in einem Leserbrief geäußerte Hoffnung, „dass Herr Manzke genug Demokrat ist um zwischen beruflicher Tätigkeit und privatem ehrenamtlichen Engagement zu differenzieren.“ hat sich im Nachhinein als Wunschdenken herausgestellt“« (Siehe: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/361798-pauly-und-die-plakat-affaere-ende-eines-misstverstaendnisses#comment-72344)

            Unter (1.) finde ich eine [glaubwürdige] Richtigstellung in Bezug auf Herrn Pauly, eine Erläuterung des satirischen Zieles der LüneLinken Plakataktion, eine Rezeptionsempfehlung an Eberhard Manzke und den Wunsch, das Auffassungsvermögen Eberhard Manzkes möge nicht allzu beschränkt sein.

            Unter (2.) finde ich eine Klage, von der LZ-Redaktion schlecht behandelt worden zu sein, zwei Vermutungen über die Publikationsabsichten von Antje Schäfer und der Chefredaktion der Landeszeitung und das Bedauern über die vermeintlich doch beschränkte Auffassungsgabe von Eberhard Manzke.

            Als mageren Ersatz für das, was allenfalls in die Nähe einer Begründung Ihrer Motivwahl führen könnte, findet ich unter (1.) zuletzt noch den Halbsatz „dass die anderen Neubauten [in Lüneburg] zu gleichförmig und eintönig sind“, um die Ironie im emblematischen Arrangement zwischen vocalium signum (Lemma), pictura (Bild) und subscriptio (Epigramm) auszudrücken. Gerade diese Angabe aber ist entweder grob unaufrichtig oder purer Schwachsinn, denn die abgebildete Fassade ist (a) geradezu ein negatives Ideal phantasielos gleichförmiger Eintönigkeit, (b) nur bei genauem und verweilendem Studium des Motivs als ausladender Luxus- und nicht als sozialer Schachtelbau zu erkennen, (c) das Resultat einer privaten Baumaßnahme und darum (d) keineswegs das geeignetste, sondern unter hundert ebenfalls möglichen Objekten sogar eines der am allerwenigsten geeigneten, um den gewünschten Kontrast von paradierendem Luxus und sich duckender sozialer Not darzustellen. Bedenkt man zusätzlich, dass Ihre plakative Sticheloffensive die öffenlich städtischen „Entwicklungsmaßnahmen“ (vgl. etwa: http://www.r-m-a-architekten.de/stadtvillen-hanseviertel.html) und nicht die privaten Selbstverwirklichungsorgien treffen sollte, MUSS die Behauptung, es habe nichts Besseres als Manzkes Wohnpark am Wasserturm gegeben, entweder eine Lüge oder das Eingeständnis von tumber und hochgradig verantwortungsloser Torheit sein. Was für eine Partei schlimmer ist, die gerade die Zahl ihrer Sitze in Stadtrat und Kreistag verdoppelt hat, dürfen Sie sich aussuchen, Her Fahrenwaldt.

            Oder Sie probieren es einmal mit einer ehrlichen Antwort, ohne auszuweichen und herumzueiern.

            P.S.: Die Antworten an Arne, Klaus Bruns und Harold Dörfler sind Sie bisher schuldig geblieben. Es geht Ihnen hier im Blog doch nicht etwa um „Kommunikationspolitik“, die nur reagiert, wenn eine Replik „Imagewinne“ und blinkende „Bonuspunkte“ erwarten lässt?

          • Lieber Fahrenwaldt,

            Ihrer Ansicht nach wollte „die LZ die demokratiefeindliche Vorgehensweise der Wirtschaft am Beispiel eines lokalen Bauunternehmens darstellen“?

            Bestehen Welt und Leben für Sie eigentlich nur aus blassen abstrakten Strukturen, in denen konkrete Einzelwesen in ihrem individuellen Sosein keine Rolle spielen?

            Wollten nicht in Wirklichkeit Antje Schäfer und Hans-Herbert Jenckel über den Rausschmiss von Michèl Pauly durch Felix-Benjamin und Eberhard Manzke berichten? Und haben sie nicht genau das auch getan?

          • An Karlheinz Fahrenwaldt

            „Begründen“ kann man das, was Sie zu Ihren Motiven geschrieben haben, wohl kaum nennen, Herr Fahrenwaldt. Übertünchen oder vernebeln träfe es besser.

            lg, Kevin

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Lieber Herr Kules: Danke für den Tipp, dass ich noch einigen Bloggern antworten muss. Ich kenne mich mit der Bloggerei nicht so gut aus und finde die an mich gerichteten Posts nicht immer (die Redaktion hat mir da bisher auch nicht weitergeholfen). Und mein Leserbrief und mein Post waren eine Tatsachenbeschreibung einer kollektiven Entscheidung, wie sie in der Politik des öfteren vorkommt. Da kann man nicht ausweichen oder rumeiern!

      • mein lieber karlheinz, ich habe mal wieder gerade dem tod ins auge gesehen. damit keine missverständnisse auftreten, ich habe diesesmal nicht in den spiegel gesehen. mir geht es hier um altersgelassenheit. schmunzel. es ist ein ständiger kampf, wie du weißt. die dummheit wird wohl nie sterben, leider. schmunzel. hier wird gern heißer gekocht, als man es essen könnte. euer programm scheint hier zum beispiel jemand völlig missverstanden zu haben. ich denke gerade an den hiesigen ronald. er hätte roland sich nennen sollen. für den gibt es ein denkmal. also, meine frage , welchen schutzwall wollt ihr haben? der limes hat nichts getaugt. der schutzwall der franzosen bekanntlich auch nicht. selbst die chinesische mauer hat nicht gehalten.schmunzel.

        • Karlheinz Fahrenwaldt

          Lieber Klaus,
          aber jetzt gibt es ja neue Mauerbauer: An den Grenzen von Ungarn und Palästina. wütend.

      • Hey, Karlheinz Fahrenwaldt,

        ich glaube, Sie greifen daneben. Sind ein paar kritische Fragen von Klaus und das übliche ausfällige Getöse unseres Freundes mit den vielen Pseudonymen und der schlechten Rechtschreibung für einen Mann mit zwei Abituren denn gleich eine Kampagne? Außerdem weiß ich nicht, ob die Geschichte von Herrn Kachelmann wirklich „das Narrativ“ (Luenebuerger) ist, nach dessen Muster Herr Pauly seinen Fall begutachtet und bewertet sehen möchte.

        • Karlheinz Fahrenwaldt

          Lieber Arne,
          ich weiß nicht, wen Sie da mit den vielen Pseudonymen und den zwei Abituren meinen.

      • Liebes Kalleheinschilein!
        Für Dein forsches Briefchen danke ich Dir recht vielmals. Es hat mir großen Spaß gemacht. Hoffentlich ist eure Fahrt nach Starnberg recht schön verlaufen und ist niemand dabei in den Graben gefallen, denn dabei verletzt man sich leicht das Höschen, wie es auch mir einmal geschah. Aber vor dem Ausflug war ja noch Mieleins Geburtstag, über den ich von den Buben gewiß noch einiges erfahre. Aber daß Du schreibst, »leider« werde Tante Lula kommen, hat mich doch stutzen lassen. Eine so feine Dame, noch feiner, als das Pielein selbst, und Du sagst »leider« dazu? – Das achthändige Arcissi-Konzert hätte ich wohl gern gehört. – Wäret ihr doch alle hier, ihr würdet tanzen und jubilieren von wegen des vielen, vielen guten Essens! Gestern Abend gab es wieder so herrliches festes norddeutsches Rührei und Bratkartoffeln, die von Butter glänzten. Nachher noch kalten Aufschnitt von der besten Sorte. Es ist als wie im himmlischen Paradiese. Und vorher war ich schon in Herrn Schellongs Obstgarten gewesen und hatte von Büschen und Bäumen gegessen soviel mein Herz begehrte: Rote, schwarze und gelbe Johannisbeeren, Kirschen und Himbeeren, so groß wie Gartenerdbeeren. Aber nun schließe ich, sonst läuft Dir das Mäunchen über. Der Moni schreibe ich noch extra und besonders.
        Sei nur dem Michi recht dienlich und nützlich!
        Dein
        Piele

    • Hallo Herr Fahrenwaldt

      Schäfer und Jenckel haben über den Kasus „Manzke/Pauly“ geschrieben. Das ist die Aufgabe von Journalisten. Eberhard Manzke ist eine der schillerndsten Figuren im politischen und wirtschaftlichen Leben Lüneburgs, Michèl Pauly die wahrscheinlich exponierteste Stimme scharf kritisierender Opposition im Stadtrat seit langem. Beide, Manzke und Pauly, sind prominente Gestalten unserer „Hansekultur“, die sich nicht wundern dürfen, wenn auch interessiert, was ihnen vielleicht nicht gefällt. Antje Schäfer hat am 4. August über das bemerkenswerte Wahlplakat der LINKEn und am 18. September über dessen Konsequenzen für Herrn Pauly berichtet. Hans-Herbert Jenckel hat einen Tag später seinen Meinungsbeitrag im Blog freigeschaltet. Frau Schäfer hat auf Zusammenhänge aufmerksam gemacht, die für jeden informierten Kenner der lokalpolitischen Szene auf der Hand lagen. Herr Jenckel hat das in diesen „Konnexionen“ steckende Potential an sich aufdrängenden Schlussfolgerungen und Fragen mit der gleichen Verve benannt und zugespitzt, wie er es im Hinblick auf Mädges eklatante Versäumnisse in der Wohnungsbaupolitik getan hat, beim Beobachten von Pols Versuchen, seine innerparteiliche Demontage und seinen Abschied von der politischen Bühne hinauszuzögern, bei der Beschreibung von Meihsies´ cholerischem Fraktionsregiment und seiner Lust am Springen und Drehen, bei der Auseinandersetzung mit extremistischen Phrasendreschern sowie bei der Enthüllung der landrätlichen Hilflosigkeit mit nicht zu haltenden Brückenversprechen und nicht gehaltenen Kreisrätinnen.

      Es ist das Charakteristikum Jenckelscher Glossen im Blog.jj, allgemeine Muster des Geschehens und Verhaltens durch die pointierte, polemische oder komisch-satirische Darstellung besonderer Vorkommnisse sichtbar und verstehbar zu machen. Der Online-Chef dekretiert aber nicht, was seine Leser zu denken haben, sondern ermuntert sie, die von ihm skizzierten Linien auszuziehen und ihre eigenen Überlegungen anzustellen, welche die Mutigsten von ihnen (oder die mit Mitteilungs- und/oder Geltungsdrang) in Form von Kommentaren sogar der Mit- und Nachwelt übereignen können. Das braucht den, der gerade ins Zentrum der Aufmerksamkeit vorgerückt ist, nicht unbedingt zu begeistern und kann auch dazu führen, dass sich allerlei Trübes, Abgeschmacktes oder regelrecht Krankes ankristallisiert („wilde Behauptungen, Unterstellungen und Lügen“ wie Sie zu Recht monieren), aber unterschiedliche Vorlieben genauso wie Dummheiten gehören eben mit zu einer liberalen Debatte (in der Jenckel Ungesetzliches und krasse Beleidigungen ohnehin nicht frei schaltet).

      Von einem „Kesseltreiben“ und von „Diskriminierungen“ zu sprechen halte ich daher für sehr übertrieben, Herr Fahrenwaldt. Was Hetzer und Verleumder betrifft, funktionieren, wie Frau Denise Schmitt schon angemerkt hat, die Selbstreinigungskräfte des Forums nicht schlecht. Herr Pauly und Herr Manzke hätten außerdem von Mal zu Mal eingreifen und korrigieren können, wurden also nicht diskriminiert. Und Sie, Herr Fahrenwaldt, durften und dürfen zu jedem Zeitpunkt und Anlass den Anwalt von Michèl Pauly spielen, der zu sein Sie m. E. allerdings vernachlässigt hatten, als Sie und ihre Kollegen das unselige „Themenplakat“ gegen dessen Wunsch und Willen auswählten, in die Druckerei und dann unter die Augen der Lüneburger brachten.

      Mein Rat an Sie, Herr Fahrenwaldt: Ruhig Blut ! Und nicht den Jenckel mit dem Bade ausschütten !

      Freundlichst: Ihr Harold Dörfler

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Lieber Herr Dörfler,
        mich regt es einfach auf, wenn mit unseriösen Machenschaften die wirtschaftliche Existenz eines jungen talentierten erhrenamtlichen Politikers versucht wird zu zerstören, während auf der anderen Seite Wirtschaftsbosse trotz Betrügereien Millionenabfindungen erhalten. Da fällt es mir schwer ruhigen Blutes zu sein.

        • Ähm Herr Fahrenwald, hier wird keine Existenz zerstört, hier muss sich lediglich ein Junger Mann mit Talent einen neuen Job suchen, was nicht schwer sein wird. Eventuell bei Klaus Hoppe fragen, der will ja über Altenhilfe in den Beton- bzw. Immobiliensektor expandieren. Den Verlust des Arbeitsplatzes haben Sie Herr Fahrenwald mit ihrer provozierenden Motivwahl doch selbst provoziert. Jetzt helfen Sie mal lieber Herrn Pauly, anstatt hier noch auf anderen rumzukloppen, denn das macht Herrn Pauly nicht attraktiver und hinterlässt auch ein sehr negatives Bild ihres Verantwortungsgefühl. Das Vertrauensverhältnis zu seinem Ex Arbeitgeber haben Sie schon mit zerstört jetzt zerstören Sie hier nicht noch den Ruf von Herrn Pauly.

        • Hallo Herr Fahrenwaldt

          WER versucht MIT WELCHEN unseriösen Machenschaften, „die wirtschaftliche Existenz eines jungen, talentierten ehrenamtlichen Politikers zu zerstören“?

          Sprechen Sie von Herrn Eberhard Manzke? Von Herrn Max-Emanuel Manzke? Von Herrn Felix-Benjamin Manzke? Von Frau Schäfer? Von Herrn Jenckel? Von anonymen Leserbriefstellern? Von sich selbst? Oder VON WEM sprechen Sie? Und WELCHE Machenschaften meinen Sie genau? Bitte nennen Sie zwei oder drei für mich!

          Viele Grüße, Ihr Maik

        • Sehr geehrter Herr Fahrenwaldt

          Donald Trump fordert Journalisten, die Kritik an ihm äußern, unter einem Pseudonym regelmäßig zu Online-Schachpartien heraus. In jeweils weniger als zehn Zügen besiegte er schon Angestellte von CNN, der Süddeutschen Zeitung und den Moderator Claus Kleber. Wollen Sie nicht etwas in der Art auch einmal mit Antje Schäfer und Hans-Herbert Jenckel probieren? Vielleicht starten Sie passender Weise mit Mensch-ärgere-dich-nicht-Online und tarnen sich einfach als Eckhard Pols, als Eberhard Manzke oder als Bernd Althusmann?

          lg, Christoph Berg

    • Lieber Herr Fahrenwaldt,

      könnte es sein, dass kurz vor und kurz nach einer Wahl die Nerven der Betroffenen blank liegen? Meihsies bekommt keinen Listenplatz und schlägt die liebevoll handgeölte Naturholz-Wohnzimmereinrichtung um sich herum kurz und klein, in der er die letzten zwanzig Jahre geschaltet und gewaltet hat. Manzke wird aus dem Stadtrat gewählt und feuert einen Tag später mit Pauly seinen begabtesten Lohnsklaven. Güntner fühlt sich von Dörbaum und Salewski an den Rand gemobbt und wirft Lotze öffentlich vor, kein Rückgrat zu besitzen. Und Herr Pols sorgt heute mit einer peinlich rüpelhaften Jeremiade zum Fremdschämen selbst dafür, dass aus der Möglichkeit seiner Nicht-Nominierung als Bundestagskandidat 2017 endgültig Gewissheit wird (http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/363307-konkurrenz-fuer-pols#comment-72550).

      Und Sie, Herr Fahrenwaldt? Sie attackieren die Presse, um sich nicht nach eigenen Dummheiten im Umgang mit Ihrem Parteikollegen Pauly in der hier verhandelten Sache befragen zu müssen?

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Liebe Jutta Hansen,
        welche meiner Dummheiten meinen Sie?

        • Lieber Herr Karlheinz Fahrenwaldt,

          ich weiß es gar nicht mehr. Bei Nummer Fünfzig (número cincuenta) habe ich den Überblick verloren.

      • Jutta Hansen
        als giftspritze könnten sie glatt karriere machen. ist ihr wissen um herrn pols ähnlicher natur, wie um herrn webersinn und den anderen protagonisten ihrer aufzählung?

        • Hallo Herr Bruns,

          ich habe überpointiert formuliert und mich einiger provozierender Sprachbilder bedient, das gebe ich zu. Da bin ich eine gelehrige Schülerin von Ihnen.

          Unter Giftspritzen verstehe ich aber etwas anderes, nämlich das Verbreiten oder die Verbreiter böswilliger Lügen.

          Erstens, Herr Bruns, Niels Webersinn habe ich mit keinem einzigen Wort erwähnt.
          Zweitens, Herr Bruns, Meihsies hat bei seinem Abgang alles zerschlagen, worin und wofür er zwanzig Jahre lang aktiv war (http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/357226-357226).
          Drittens, Herr Bruns, Manzke ist aus dem Stadtrat gewählt worden und hat Pauly gefeuert. Darum geht´s in diesem Blog-Thread.
          Viertens, Herr Bruns, Güntner hat sich mehrfach bei LZ-Online geäußert. Z. B.: am 24. Juni 2016 um 19:39 Uhr bei Blog.jj: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/339248-wo-hiltrud-lotze-die-rote-linie-beim-fracking-zieht#comment-70370
          Fünftens, Herr Bruns, auf die getürkte Zuschrift von „Ron“ oder „Bert“ oder wem auch immer, die gestern Mittag unter dem Namen Eckhard Pols gepostet worden war, bin ich hereingefallen — genau wie Sie selbst auch, Herr Bruns, und zwar Sie als einer der Ersten, der Eifrigsten und Sie als derjenige mit der größten Glaubensbereitschaft, der sogar meinte, den angeblichen Pols darauf aufmerksam machen zu müssen, wie wenig gut es ankommt, wenn man innerparteiliche Nebenbuhler öffentlich herabwürdigt.

          Zuletzt, Herr Bruns: Was Herrn Fahrenwaldt angeht, bin ich in der Tat der Überzeugung, dass er mit Ausflüchten und blöden Sprüchen davon abzulenken versucht, dass ER mit den anderen acht oder neun existierenden LüneLinken hauptverantwortlich für die Misere ist, in die Pauly durch das von Manzke beanstandete Wahlplakat geriet. Aber anstatt sich zu der Idiotie dieser Aktion zu bekennen ODER nachvollziehbare Gründe für deren Notwendigkeit zu nennen, attackiert Karlheinz lieber „die“ Machenschaften, „die“ Verleumdung, „das“ Kapital und deren Büttel „die“ Presse, also „das“ System und „die“ Eliten. Expropriation der Expropriateure? Wie AfD-like ist das denn eigentlich, Herr Bruns? Haben wir in Kalle Fahrenwaldt auch einen, der vor lauter pauschalisierenden, aber in seinem Kopf festbetonierten Weltbildfloskeln jeden insistierenden und auf Argumenten bestehenden Selbstdenker und -frager für einen Abgesandten teuflisch grinsender Defätisten oder Autobahn-Lobbyisten hält?

          • Jutta Hansen
            hallo, sie sind viel zu heftig unterwegs. wer soll ihnen darauf antworten? politik ist ein schmutziges geschäft. da bleibt auf die dauer selten einer sauber. mitglieder einer partei, die noch selbst denken, leiden am meisten darunter. und weil das so ist, sind auch immer weniger bereit, sich dieses anzutun. angriffe von außen müssen substanz haben und keine vermutungen. ich empfehle ihnen, sich mit den politikern in verbindung zu setzen, die sie interessieren. es machen viel zu wenige. deswegen kommen ja politiker auf die aussage: ihr wählt uns alle fünf jahre, den rest machen wir. dieser gedanke ist gerade in den parteien weit verbreitet. es ist eben kein zufall.

          • Hallo Herr Bruns,

            ich weiß nicht, was heftiger ist, ein generelles Verdikt, das eine ganze Profession zum schmutzigen Geschäft erklärt, wie Sie es aussprechen, oder ein paar auf konkrete Einzelheiten zielende Fragen, wie – unter anderen – ich sie stelle, die vielleicht ein wenig drastisch ausfallen, weil der Angesprochene, der anderen gegenüber sonst immer laut Offenheit und Tansparenz predigt, schon zum fünften Mal einer sachlichen Antwort ausgewichen ist.

  18. Sehr geehrter Herr Jenckel

    mich würde interessieren, wie oft die beiden Artikel über Michèl Pauly von Lesern aufgerufen wurden (Klickrate). Sie erscheinen bei Google jedenfalls beide an erster Position unter „news“, wenn man MANZKE und/oder wenn man PAULY eingibt.

    (Ich spreche von Ihrem Beitrag und von dem von Antje Schäfer: „Michèl Pauly verliert Job vermutlich wegen eines Plakats“, https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/361670-michel-pauly-verliert-job-vermutlich-wegen-eines-plakats)

    Haben Sie da Zahlen?

    • Lieber Herr Jenckel,

      hier haben Sie keine Auskunft gegeben. Warum nicht? Ist die Frage nicht statthaft? Ist der Aufwand der Zahlenermittlung zu groß? Oder geht die Klickrate LZ-Externe nichts an?

      • Google Analytics spuckt zurzeit keine Daten bei uns aus. Die Antwort kennen die Datenschützer . Aber anhand der Zahl der Kommentare können Sie von einem gut geklickten Beitrag ausgehen. Viel wichtiger ist heute die Verweildauer. Die ist im Blog deutlich höher. Wobei der Inhalt, auch der Kommentare noch wichtiger ist. Für mich zumindest. LG

  19. Goodbye, Ebermichely

    Mir scheint es auf jeden Fall unangemessen, wenn man sich nun im ganzen Landkreis über die Trennung von Eberhard Manzke und Michel Pauly das Maul zerreißt. Mit ihnen ist doch ein gewaltiges, mutiges Projekt gescheitert. Das hat gar nichts mit linksprogressiven und christdemokratischen „Parteicharakteren“ zu tun, die es ja überhaupt nicht gibt. Jedes der beiden Alphatiere wusste schlicht von Beginn an, dass der andere keine einfache Persönlichkeit ist, und trotzdem haben sie sich aufeinander eingelassen — und gemeinsam versucht, die Welt, Lüneburg und das Hanseviertel ein wenig besser zu machen. Heiko Meyer soll Ebermichely mal als Adam und Eva des lokalen Betonierparadieses bezeichnet haben. Dessen Pforte hat sich unwiderruflich hinter den Ausgestoßenen geschlossen. Ab jetzt stehen östlich des Wohnparks von Eden die Cherubim mit dem lodernden Flammenschwert, damit sie den Weg zum Wasserturm des Lebens bewachen.

    Jörg Thomann

  20. beim Ins-eigene-Knie-Schießen:

    WOLFSBURG/BERLIN dpa | Der wegen des Dieselskandals gefeuerte frühere VW-Konzernchef Martin Winterkorn soll einem Bericht zufolge vor Bekanntwerden der Abgas-Affäre von Manipulationen gewusst und diese gedeckt haben.
    Aus dem Konzern hieß es dazu auf Anfrage, man nehme zu Spekulationen um die juristische Aufarbeitung des Themas keine Stellung.
    http://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/wirtschaft-nachrichten/363123-winterkorn-soll-abgas-manipulationen-gedeckt-haben

    Ja isses denn die Möööchlichkeit ?

  21. Wofasept: Jedem eine warme, trockene und sichere Wohnung

    Es herrscht Wohnungsmangel, nicht selten Wohnungsnot in Lüneburg.
    Junge Eheleute finden keinen Wohnraum, müssen getrennt in den Haushalten ihrer Eltern leben. Geschiedene müssen sich weiterhin die gemeinsame Wohnung teilen. Sich vergrößernde Familien müssen enger zusammenrücken. Der Wohnungsstandard in vielen Altbauten liegt nahe an oder gar unter der Zumutbarkeitsgrenze.
    Wohnungsfrage als soziales Problem?

    Bezahlbarer Wohnraum in der Universitätsstadt Lüneburg ist schon seit Jahren knapp, studentische Aktionen wurden bislang aber jenseits der Lokalpresse kaum wahrgenommen.
    Mittlerweile wird es auch für die Mittelschicht immer schwieriger zu bezahlbarem Wohnraum zu kommen – vom Erzieher über den Polizeibeamten bis zur Facharbeiterin und der Lehrerin, von der Frisörin ganz zu schweigen

    Integration von sozialem Wohnraum in innerstädtischen 1A-Lagen fehlt!

    Was jedoch noch fehlt, ist die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Wohnraumversorgung Einkommensschwacher. Die Lüneburger Stadtentwicklungspolitik muss auch deren „Recht auf Stadt“ und „Recht auf Wohnen“ ernsthaft einbeziehen.

  22. hallo maik, sie haben mich zwar nicht gefragt, aber ich gebe ihnen trotzdem eine antwort auf ihre frage. fragen sie doch mal die kinder vom,,ollen,, manzke. schmunzel.

    • Hallo Klaus Bruns, kennen Sie eigentlich den freshsten Herrscher seit dem Prince of Bel Air?

      Hier bekommen Sie eine Impression, welches belebende Element den Kommunalvertretungen in Stadt und Kreis diesmal noch entgangen ist. Vielleicht macht Karheinz Fahrenwaldt die junge Hoffnung ja zum Assistenten der Geschäftsleitung seines Abgeordnetenbüros, wenn er im November in den Kreistag eingezogen ist:

      http://www2.leuphana.de/univativ/alexander-schwake-ein-hommage/

      • Karlheinz und Schwacke-Alex auf dem radieschenroten Polit-Tandem? Der LINKE Kreistagsangehörige engagiert sich „als Assistenten der Geschäftsleitung seines Abgeordnetenbüros“ ausgerechnet den Medienchef und das Vorstandsmitglied des CDU-Kreisverbandes, der letzten Freitag Steffen Gärtner als Kreisvorsitzender der Jungen Union Lüneburg abgelöst hat?

        Da darf sich aber die in einem (ungedruckten) LZ-Leserbrief geäußerte Hoffnung, „dass Herr Fahrenwaldt genug Demokrat ist um zwischen beruflicher Tätigkeit und privatem ehrenamtlichen Engagement zu differenzieren“, im Nachhinein nicht als Wunschdenken herausgestellen!

  23. Hallo Jutta Hansen
    „Politik ist ein schmutziges Geschäft. – Das einzig Falsche an dieser alten Erkenntnis ist der Singular.“
    ―Ulrich Erckenbrecht
    Zitate und Aphorismen – http://gutezitate.com
    Jutta, sie werden eins feststellen, wenn sie bei einem politiker eine nagelprobe machen wollen, ist es wichtig, die zeit ,den ort und den grund richtig zu wählen. vor der wahl sagt er meistens was anderes, als nach der wahl. schmunzel. kann jemand mithören, oder nicht? worauf zielt der fragende? was auch eine große rolle spielt, ist der posten und die stellung in der partei. worauf soll rücksicht genommen werden? usw. deswegen wird in der politik auch so viel wert auf die kunst des vielen redens, ohne etwas dabei zu sagen gelegt. schmunzel allgemeines geschwafel ist sehr beliebt. mit pauschalitäten klappt es da immer am besten. was bleibt also übrig? nachfragen und dabei hartnäckig sein. dieses vermisse ich leider zu oft bei journalisten. schmunzel.

    • Alles geschenkt, Herr Bruns. Herr Fahrenwaldt sollte als erwachsener Mensch doch darzulegen in der Lage sein, welche Gedanken und Gesichtspunkte für ihn als Einzelwesen und ganz persönlich bei der Wahl des inkriminierten Bildmotivs ausschlaggebend gewesen sind. Er kann sich doch nicht einfach hinter der Mehrheitsentscheidung verstecken. Diese muss doch das Ergebnis einer Diskussion gewesen sein, in der alle Umstände nebst Folgen und Nebenfolgen benannt und abgewogen worden sind (bei welchen letzteren mit Sicherheit das fehlende Pläsier auf Seiten der Manzke-Sippe wird in Betracht gezogen worden sein). Es ist ja schon schwer genug hinzunehmen, dass die Einwände und Gegenhalte einer intelligenten Kraftnatur wie Pauly am Ende nicht gezählt haben sollen. Mit welchen Gründen dessen Widerrede entkräftet wurde, das möchte ich gerne wissen. Denn nur so gewönne die erzählte Geschichte vom edlen Einsichtigen Michèl Pauly, der eher akzeptiert, seinen Job zu verlieren, als dass er „die eigentümlich gewaltlose Gewalt des besseren Arguments“ infrage stellt, an Glaubwürdigkeit und Plausibilität. Welches ist oder war dieses ausschlaggebende Argument? Fahrenwaldts müder Hinweis auf die singuläre wirkungsästhetische Zweckmäßigkeit der Wohnparkfassade ist von vielen Betrachtern zu Recht als purer Nonsense bewertet worden. Also was war es? War es am Ende doch das Kalkül, mit dieser Entscheidung werde man es vor der Wahl noch einmal groß in die Zeitung schaffen? Eine kleiner (zweifelhafter) Propagandaeffekt für „die Sache“ zählt mehr als der Arbeitsplatz und die bürgerlich-wirtschaftliche Sekurität eines Parteikollegen? Und das in Lüneburg im Jahr 2016? Na dann Prost Mahlzeit!

      • Jutta Hansen
        seien sie hartnäckig, schmunzel. ich würde mich mit großer wahrscheinlichkeit an stelle von herrn fahrenwaldt anders verhalten. ob ich damit vernünftiger wäre, ist die frage. da ich es gewohnt bin ,ohne rücksicht auf verluste das zu sagen, was ich auch denke, sehe ich vieles in der politik eben auch anders. es ist eben ein vorteil ,kein parteimitglied zu sein. ich kann mir die debatten, die es zu diesem thema bei den linken gegeben hat, zumindest sehr gut vorstellen. im übrigen nehme ich das argument von herrn pauly, kein veto einzulegen nicht nur zur kenntnis, sondern finde , er hat sich richtig verhalten. was die linke bei diesem thema angeht, sie zeigt mir, sie stellt die sache vor der person. und da es in der politik in erster linie zur sache geht, sehe ich hier nur eine konsequente haltung. ob man solche haltung bei sachthemen, bei der cdu und spd und fdp finden wird? ob das verhalten klug war, stellt sich eh immer erst hinterher heraus. hinterher weiß man vorher alles immer besser, schmunzel.

    • @Bruns

      Zitat: „allgemeines geschwafel ist sehr beliebt. mit pauschalitäten klappt es da immer am besten.“

      Ist das nicht genau die überschrift die über praktisch allen Ihren Postings stehen sollte Bruns? Da könnten sich ihre koleg*innn*en an der Kommentarfront viel Lesezeit sparen.

      „politiker, posten, parteien, journalisten“?

      Keine „pauschalitäten“?

      schmunzel.

  24. Jutta Hansen
    wie weiblich sind sie wirklich? ich möchte aber nicht in die sexistische debatte der cdu eingreifen. schmunzel
    selbst der altherrrenschwenk, der der fdp angeblich stimmen gewonnen hat, sollte mit meiner frage tangiert werden.

    • @Klaus Bruns
      Bleiben Sie bitte bei den Gartenzwergen. Man kann nicht überall Kompetenzen haben. *schmunzel*

      • andy
        sie dürfen gern hier den frauenversteher machen. wir haben hier ja nur ,,fachleute,, auf allen gebieten unterwegs.schmunzel. ich habe mir übrigens einen wolf angeschafft und gern dabei auf gartenzwerge verzichtet. er darf übrigens kostenlos bewundert werden. zum thema, da es hier scheinbar bis zum gerichtsurteil ausgelutscht wurde, wie wäre es mit was neuem? der sommer ist vorbei, das loch sollte sich also schließen lassen. schmunzel.

    • @bruns
      gibt es eigentlich noch jemand anderen, den Sie für perfekt halten, so wie sich selbst?schmunzel

      • Erwin
        da sie mich schon so direkt fragen, sie haben es zumindest schon mal mit ihrer fragestellung geschafft, in die nähe der wahrheit zu kommen.schmunzel.

  25. Hallolein Kallihein, hab dich auch lieb! 🙂

    Wieso sind Plakate für die Kommunalwahlen eigentlich immer so inhaltsleer und folgenlos?

    Nee jetzt mal ehrlich. Das man auf Postern nicht viel über die vertretenen Inhalte reden kann, weil man kurze und prägnante Worte braucht, abgehakt. Um also schon einmal diesem irrtum vorwegzunehmen: Jedes Wahlplakat ist per definition Populistisch.

    Aaaber ich bin einfach der Meinung ,das da durchaus Unterschiede in den Blidern und Sprüchen bestehen. Eigentlich sollte das jeder sehen, der .. naja, wie gesagt, unvoreingenommene Menschen erkennen da durchaus Unterschiede.

    Vergleichen wir doch einfach mal ,ich hab eh Wochenende. Dies, dass gleich kommt wäre ein Plakat für alle und keinen gewesen. Total unvervänglich und trotzdem voll im jenden satirischen thema drinne. Mit Anregungspotenz für ganz vesrchiedene positionen. Auch Lüneburg und sozialistische Wohnungen:

    https://imgur.com/V7EdSaY

    Was meinsde Kallheinz? Mit dem themaplakat wärt ihr schön inne Zeitung reingekommen und hättet Aufmerksamkeit noch und nöcher obwohl praktisch nix drauf zu sehen ist und Manzke den Michel nicht rausgefeuert haben dürfde.

  26. Auch Anstand findet Aufmerksamkeit: Vielleicht ist es seine klare Haltung, vielleicht seine Menschlichkeit, vielleicht sein Mut – wahrscheinlich eine Kombination aus allem: Mit einem kleinen Leserbrief macht der 80-jährige Geretsrieder Jochen Wurster bei Facebook Furore – und hat davon selbst noch gar nichts mitbekommen. Die Süddeutsche Zeitung hatte den Brief am 24. September in der Wochenend-Ausgabe gedruckt, am Montag fotografierte ein Leser den Text ab und veröffentlichte ihn in dem sozialen Netzwerk. Bis eben hat der Brief schon mehr als 8.000 Likes von Facebook-Nutzern bekommen und wurde knapp 14.000 Mal geteilt – meist garniert mit Lobeshymnen: https://www.facebook.com/dadam66/posts/10154555275243166

    • Ferdi
      stimmt, aber nicht überall. die welt hat es zumindest bei mir verhindert , es reinzustellen. ob der grund war, ich hatte ein link zu süddeutschen zeitung dabei? die süddeutsche gehört ja eben nicht zum springerkonzern. man will sich wohl nicht bei der meinungsmache stören lassen.

  27. Sehr geehrter Herr Jenckel,

    Das Arbeitsverhältnis Manzke/Pauly begutachtend vermuten Sie, das alles sei schon im Anfang ein Missverständnis gewesen.

    Was ist ein Missverständnis? Wenn einer etwas äußert und ein zweiter etwas versteht, was der erste nicht gemeint hat.

    Ein berühmtes Beispiel: Doktor: »Also Appetit habt Ihr?« – Bauer: »Jo!« – Doktor: »Ruhigen Schlaf auch?« – Bauer: »Jo, Herr Doktor!« – Doktor: »Habt Ihr vielleicht keinen Stuhl?« – Bauer: »Gar kanen!« – Doktor: »Und wie lange denn …?« – Bauer: »Voriges Jahr hab‘ mer noch anen g’habt und zu Weihnachten hat mei‘ Bub‘ den letzten Stuhl zerbrochen und seitdem behelfen wir uns mit einer Bank.«

    Ein weniger berühmtes Beispiel: Angela Merkel bei der Morgenlage im Kanzleramt: »Die Polizei sucht einen Mann, der im Umkreis unserer Parteizentrale junge Mädchen belästigt.« – Peter Tauber: »Wo kann ich mich melden?«

    Missverständnisse, die entdeckt werden, machen eines deutlich: Wir bewältigen unseren Alltag nur, indem wir grundsätzlich darauf vertrauen, dass die Anderen uns verstehen – und wir sie. Wir ersetzen Wissen öfter durch solche Annahmen als uns klar ist. Dann gehen wir auseinander und glauben uns verstanden zu haben, nur um kurze Zeit später festzustellen, dass dem nicht so ist.

    Die Manzkes und Herr Pauly gingen nicht auseinander, sondern kamen zusammen. Über drei lange Jahre blieben sie es.

    Worin bestand gleich zu Beginn auf der einen oder auf der anderen Seite oder auf beiden Seiten die falsche Annahme, Herr Jenckel? Worin bestand schon im Anfang das Missverständnis, das nur keiner gleich gemerkt hat?

    • In der Vorstellung oder Deutung, wer der andere sein mag, und vielleicht auch, wer man selber glaubt zu sein oder sein möchte oder was man gerne im Gegenüber sehen möchte – zum Beispiel.

      • In einem Arbeitverhältnis geht es um Arbeitskraft, Arbeitplatz und Entlohnung und um weiche Faktoren, wie Vertrauen, Loyalität, Respekt etc. . Die politische Haltung gehört (Ausnahme Extremismus) nicht dazu, zumal sie in diesem Fall von Anfang an beiderseits eindeutig war. Also Herr Jenkel, wo lag das Missverständnis in Bezug auf das Arbeitsverhältnis zwischen Pauly und Manzke um das es hier doch schließlich geht?

        • Klaus
          sie gestatten? ich sehe es zumindest so: ein arbeitgeber und ein arbeitnehmer haben von anfang an geglaubt, sie hätten für jede frage der zusammenarbeit eine einheitliche antwort, oder werden sie zumindest finden. das missverständnis war, die abhängigkeit. und hier gibt es viele abhängigkeiten. bei familienunternehmen ist das so.ein beispiel von vielen, wie der vater,so der sohn? ich spreche aus erfahrung. war bei zwei brüdern beschäftigt. wenn die sich nicht einig waren, konnten sie als arbeitnehmer sich nie richtig verhalten. es entstanden automatisch missverstände. schmunzel sie werden natürlich nicht mit meiner antwort zufrieden sein. Zitat:wo lag das Missverständnis in Bezug auf das Arbeitsverhältnis zwischen Pauly und Manzke um das es hier doch schließlich geht?
          es war nur eine Vermutung Klaus, was soll also ihre Behauptung?

      • Dietrich Burkhardt

        Hallo Herr Jenckel,

        Klaus´ Frage, die von Rechts wegen kommt, sollten Sie von Links wegen beantworten können.

  28. Hallo Herr Jenckel,

    CDU-Ratsherr Niels Webersinn hat 27. September 2016 um 12:42 Uhr an die 96-jährige Frau Rita Böttjer geschrieben, die ihn gefragt hatte, was er zum Eklat Manzke/Pauly meint:

    »soweit ich richtig informiert bin ist derzeit noch ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht am Laufen. Da ich ein großer Freund der freien Gerichtsbarkeit bin und es schrecklich finde, wie oftmals über die Arbeit von Gerichten geurteilt wird, werde ich mir auch hier kein Urteil anmaßen. Ich kenne nicht alle Fakten – wer vor dem Hintergrund unvollständiger Information urteilt, handelt diesbezüglich zu schnell…hier gilt es abwarten und dann bei Vorlage aller Details eine Wertung abgeben.

    Ich erlaube mir bloß daran zu erinnern, dass man vor vier oder fünf Jahren Herrn Manzke als Verbrecher dargestellt hat öffentlich, weil ein ehemaliger Geschäftspartner eine Anzeige erstattet hat. DIese Anzeige und der Prozess ist im Sande verlaufen und Herr Manzke freigesprochen worden, da er unschuldig war. Niemand hat danach seine damaligen Vorverurteilungen zurück genommen. Das finde ich persönlich schlimm.

    Unsere Gesellschaft hat sich angewöhnt zu schnell zu urteilen und nicht eine saubere Klärung der Faktenlage abzuwarten.

    Herzliche Grüße, Ihr Niels Webersinn«
    Quelle: http://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/360319-360319#comment-72554

    Zwei Fragen an Sie Herr Jenckel:

    1) Worauf spielt Herr Webersinn an, wenn er daran erinnert, „dass man vor vier oder fünf Jahren Herrn Manzke öffentlich als Verbrecher dargestellt hat“? Und wer ist „man“?

    2) Was halten Sie als Journalist von Herrn Webersinns Maxime, in heiklen juristischen Fällen nicht „zu schnell zu urteilen [oder vorab zu viel zu spekulieren], sondern eine saubere Klärung der Faktenlage abzuwarten“?

  29. ich befürchte, hier hat niemand was bis zum ende gedacht. einmalige chancen für die manzke-familie , sich wirklich liberal zu zeigen ,wurden schmählich vertan. eine bessere reklame für ihr eigenes unternehmen werden sie nie wieder bekommen. ich glaube ,die zukunft wird für den manzke-clan anstrengender. es wird wohl genauer dort hingeschaut, wenn es um immobilien und baupläne geht. das schnäppchenjagen wird bestimmt nicht einfacher. schmunzel.

    • @Klaus Bruns
      Warum sollte sich die Fa. Manzke „liberal“ zeigen? Die haben offenbar klare Richtlinien in ihren Geschäftsverhalten. Sich daran zu halten,zeugt von hohen moralischen Werten und klarem Sachverstand.
      Etwas was einige schnell und für geld über Bord werfen,siehe Lobbyismus der Politiker , die in Saudi Arabien Waffendeals einfädeln und dann andererseits über die Konflikte in Syrien lamentieren, obwohl bekannt ist,daß der IS mit Waffen unterstützt wird, die in Deutschland gebaut wurden. *schmunzel*

  30. Sehr geehrter Herr Karlheinz Fahrenwaldt

    »Alles auf Grün« haben B90/Die Grünen auf ihren Plakaten zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses gefordert. Der Spruch, an das Roulettespiel angelehnt, kommt erst einmal keck und wagemutig daher. Doch Obacht! Es gibt beim Roulette tatsächlich eine grüne Zahl: Es ist die Null. Und wegen einer Null, oder gar eines Haufen Nullen, sollte wohl niemand alles riskieren, — finden jedenfalls die Spieler von der Leuphana Combo.

    Was sagen Sie, Herr Fahrenwaldt? Könnte es sich am Ende um ein Missverständnis handeln? Hatten die B90/Grünen ihr werbliches Eigentor vielleicht – wie auch Sie das Ihre – als satirisches Themenplakat gemeint? Und nur Herr Manzke und wir fassen solche reklamedenkerischen Höchstleistungsabsichten einfach viel zu konkret-direkt auf?

  31. Die Ritter von der Linkspartei

    oder wie Gabi es besser macht als Karlheinz Valentin und seine satirischen Mannen.

    Der CDU-Generalsekretär Tauber ist in eine sexistische Mobbing-Sache verwickelt, deren Details, wer will, im Netz nachlesen kann; es geht um den Versuch Taubers und einer Clique aus CDU-Männern, eine ungeliebte Kollegin loszuwerden. Der Weltgeist (männlich) hat nun parallel und laut Morgenzeitung „eine linke Flensburger Ratsdame einen Witz“ machen lassen, „auf den selbst die Bundes-CDU reingefallen ist“: Im Gleichstellungsausschuß der Flensburger Ratsversammlung reichte die Ratsdame Gabi Ritter, Vorsitzende der Ratsfraktion DIE LINKE, einen Ratsantrag ein, wonach ab sofort „Arbeitsgeräte aus allen Arbeitsbereichen der Stadt genderneutral bezeichnet“ zu werden hätten: „Der/die ComputerIn, der/die StaubsaugerIn … Ein Spaß, natürlich“ (SZ). In der CDU-Bundesgeschäftsstelle aber sitzt neuerdings ein „Chef der digitalen Strategie“ namens Frank Bergmann, und der „verbreitete das Papier per Twitter mit dem Zusatz ,#keinWitz’“(https://twitter.com/FrankB/status/779061314094239744), woraufhin Bild sich von einem CDU-Ratsmann das Papier „als offiziellen Antrag“ bestätigen ließ (http://www.bild.de/regional/aktuelles/hamburg/computerinnen–genderposse-in-flensburg-48006524.bild.html).

    Doof oder wenigstens spaßblind sind nun aber nicht die CDU-Männer oder die bei der Bild-Zeitung; doof sind, versteht sich, die GenderistInnen, die in Deutschland ein Klima geschaffen haben, das bewirkt, daß über gewisse Dinge einfach nicht mehr gelacht werden kann. Der Martin Zips, im Namen des Münchner Männer- und Kampfblattes wider die Herrschaft der Korrekten, weiß es: „In Deutschland existieren rund 200 Genderprofessuren … Erst vor ein paar Jahren haben ForscherInnen“, zwinkerzwonker, „gefordert, Fotos von brünftigen Hirschen aus einer Werbebroschüre des Nationalparks Eifel entfernen lassen, da diese stereotype Geschlechterrollen fördern. Was spricht da schon gegen die Löschung des maskulinen Artikels in Flensburger Ämtern?“ (http://www.sueddeutsche.de/leben/genderismus-in-flensbug-von-computerinnen-und-papierkoerbinnen-1.3179801)

    Der freilich nicht zur Disposition, allenfalls zur Ergänzung gestanden hätte, aber dies ja die Zentralangst des weißen Mannes: daß es ihm an die Eier geht und mit der Brunft dann Sense wäre. Denn die 200 Genderprofessuren fordern neben Unsinn gewiß auch hin und wieder das Nachdenken über ein Patriarchat, das reale Gleichberechtigung erst nach Kräften hemmt, um sich dann über gendermainstreamende Symbolpolitik auszuschütten. Ein paar Stunden vor dem Scherz-Antrag hatte die Ratsfrau Vollmer von der Wählergemeinschaft „Wir“ in Flensburg „eine ,gleichstellende Bezeichnung für weibliche Ratsmitglieder’“ gefordert: „In Flensburg nennen sich die männlichen Volksvertreter nämlich ,Ratsherren’ und die weiblichen ,Ratsfrauen’. Vollmer findet letzteres aber im Vergleich abwertend und schlägt deshalb ,Ratsdamen’ vor. Dieser Antrag“, den die Linke Ritter dann albernd übertrieb, „ist ernst gemeint.“

    Mehr dazu: http://www.die-linke-flensburg.de/nc/ratsfraktion/mitteilungen/detail/zurueck/aktuelles-14/artikel/von-damen-frauen-und-anderen-wesen/

    MfG Stefan