Mittwoch , 28. September 2016
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Sie haben Ideen für die Zukunft

lz Lüneburg. Die Gewinner des ersten Jugendkunstpreises stehen fest. Die von der Stadt, dem Landkreis und der Sparkassenstiftung Lüneburg ausgelobte Auszeichnung zum Thema Mobilität und Zukunft geht an 14 Mädchen und Jungen sowie zwei Schulklassen. Das Preisgeld beträgt 2100 Euro.

„Kunst ist eine Form von Kommunikation, die häufig unterbewertet wird“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in der Musikschule. „Sie soll nicht nur unterhalten und erfreuen, sondern uns die Welt neu erschließen, zum Nachdenken herausfordern und Denkanstöße geben.“ All das hätten die Kinder und Jugendlichen in ihren Arbeiten getan.

Margaretha Stumpenhusen zeichnete die Preisträger in der Altersgruppe bis 14 Jahre bzw. Klasse 8 aus: Benita Schmedemann (Herderschule) gewann mit ihrer sechseckigen Skulptur, die alle Kontinente der Welt in der Zukunft zeigt. Kay-Sölvie Augustin (Herderschule) erreichte den zweiten Platz mit ihrer Bildermappe über einen Politiker, der per Schiff und Heißluftballon zu Terminen eilt. Alexandra Blum (Johanneum) erreichte mit ihrer gemalten mobilen Schildkröte den dritten Platz.

Gudrun Jakubeit überreichte die Preise in der Kategorie 15 bis 18 Jahre respektive Klasse 9 bis 12: Den ersten Platz machte Leonie Kybranz (Bernhard-Riemann-Gymnasium Scharnebeck) mit einer Bleistiftzeichnung einer sich verwandelnden Stadt. Platz zwei ging an Vithusan Vijayratrasingam (Johanneum) für sein Bild einer Erdkugel und Verkehrsmitteln im All. David Schlüsselburg (Gymnasium Oedeme) erreichte den dritten Platz mit einem Bild eines ferngesteuerten Autos.

Anja Struck zeichnete die Gruppenarbeiten bis 14 Jahre aus. Den ersten Platz erzielte die Klasse 3b der Grundschule Kreideberg mit einem Gemeinschaftsbild, für das jeder ein Kästchen gemalt hat, vom Antrieb mit Kuhdünger bis zum gläsernen Beamer. Platz zwei ging an Neele Peters, Ronja Stapelfeld und Alina Marie Schradiek (alle vom Bernhard-Riemann-Gymnasium) für zwei Erdhalbkugeln mit Flugobjekten. Den dritten Platz machten Hannah Löwer, Jarla Busse, Carlotta Wirtz, Anneke Junge und Pauline Hertel (alle Herderschule) mit ihrer Collage eines Allzweckfahrzeugs. Katharina Guhl zeichnete in der Kategorie 9. bis 12. Klasse die Abschlussklasse der Schule am Knieberg für ihr Gemeinschaftsprojekt aus: eine gebaute Stadt der Zukunft auf zwei Etagen.

Landrat Manfred Nahrstedt zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der jungen Leute. Dass es bereits beim ersten Jugendkunstpreis 250 Bewerbungen gegeben habe, zeige: „Das Engagement der Sparkassenstiftung an dieser Stelle ist richtig.“