Dienstag , 27. September 2016
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Sie machen das Festival bekannt: (v.l.) Katrin Beeh, Sarah-Sophie Meyer und Hanna Elsner. Foto: t&w
Sie machen das Festival bekannt: (v.l.) Katrin Beeh, Sarah-Sophie Meyer und Hanna Elsner. Foto: t&w

Kontraste zusammenbringen

oc Lüneburg. Sie nennen die Sache „EXPearIENCE“, und das kleine „ear“ wird auf dem Logo von Kopfhörern bekränzt. Dahinter verbirgt sich ein Festival für einen Abend, ein Festival für Menschen, die sich Neugier bewahrt haben – „wir wollen Kontraste zusammenbringen“, meinen Katrin Beeh, Hanna Elsner und Sarah-Sophie Meyer. Sie studieren alle drei Lehramt an der Leuphana und bilden jetzt das Öffentlichkeits-Team des „EXPearIENCE“-Festivals. Das nämlich wird von A bis Z von einem rund 40-köpfigen Seminar im Rahmen des Komplementärstudiums organisiert. Stattfinden wird das Kulturexperiment am Donnerstag, 23. Januar, im Hörsaal-Trakt. Die Zahl der Besucher ist beschränkt, der Vorverkauf läuft.

Das Programm wächst noch, aber die Bandbreite ist schon jetzt enorm. Erwartet werden das Orchester der Leuphana und ein Bläser-Nonett des Jugendmusikorchesters Hamburg auf der klassischen und eher leisen Seite. Auf der akustisch anderen Seite stehen Bands wie People Error, die ihre Musik als „Post Hardcore Scream“ bezeichnet, und The Oracle Machine mit „Progressive Metal“. Es wird sanften Rock von Acces Icarus geben, Folkiges von The Coracle Crew, für Blues sorgen Georg Schroeter Marc Breitfelder, auch die Lüneburger Band Loifior hat sich angesagt. Künstler wie Jan Balyon werden sich präsentieren, und die Sparte Tanz wird integriert. Die verschiedenen Künste sollen dabei miteinander in Verbindung treten.

Wer wann wo was macht, das müssen die Festivalmacher noch austüfteln – eine logistisch und akustisch knifflige Sache. Alles in allem ist an 15 „acts“ gedacht, das Programm wird um 20.30 Uhr starten. Alle Künstler treten ohne Gage an. Wenn aber Gewinn erzielt werde, fließe der an die Akteure auf den Bühnen, versichert das Trio des Presseteams.

Formal ist „EXPearIENCE“ so eine Art Gegenstück zum sommerlichen lunatic-Festival. Auch da läuft die komplette Durchführung über Studierende, auch da bildet ein Seminar den Fokus der Organisation. Ob der EXPearIENCE-Abend eine einmalige Sache bleibt, das ist offen. „Die Idee, es weiterzuentwickeln, ist jedenfalls da“, sagen die drei. Der Vorverkauf läuft bei Unibuch und Samowar Tea and Records.