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Die Geigerin Christina Brabetz kommt als Solistin zum Neujahrskonzert ins Bleckeder Haus. Foto: nh
Die Geigerin Christina Brabetz kommt als Solistin zum Neujahrskonzert ins Bleckeder Haus. Foto: nh

Nicht ohne ein paar Gassenhauer

lz Lüneburg. Jedes Jahr beginnt mit Neujahrskonzerten. Das ist auch 2014 so, und das erste Konzert ist längst ausverkauft, auch das hat Tradition: Nichts geht mehr, wenn am Neujahrsabend um 18 Uhr im Theater die Lüneburger Symphoniker einen bunten Mix mit viel Operette anrühren. Als Solisten sind Katja Bördner (Sopran) und Karl Schneider (Tenor) dabei, Thomas Dorsch leitet den Abend. Gelegenheit, das Konzert zu hören, bietet sich schon morgens in Celle: Um 11.30 Uhr spielt das Orchester in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus.

Neuhaus. Mit Posaunenmusik wird das Jahr begrüßt, am 1. Januar um 16 Uhr. In der Marienkirche sorgen Reinhard Frehse und Bläserensemble für das Programm, Eintritt ist frei.

Bleckede/Uelzen. Seit mehr als 20 Jahren bietet der Kultur- und Heimatkreis Bleckede ein Neujahrskonzert. „Träume und Wünsche“ lautet das Motto am Sonnabend, 4. Januar, um 18 Uhr. Es spielt das Göttinger Symphonie Orchester unter Leitung seines Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller – im Bleckeder Haus, das sich nach Pächterwechsel und Sanierung wieder öffnet.
Auf dem Programm stehen Melodien aus Oper und Operette, Walzer und Polkas, aber auch hochromantische Stücke. Kompositionen von Jacques Offenbach, Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß, Camille Saint-Sans, Robert Schumann, Jean Sibelius, Fritz Kreisler und Jules Massenet finden sich auf der Liste. Solistin ist die junge Geigerin Christina Brabetz.
Die 1993 geborene Geigerin Christina Brabetz wuchs in Kapstadt auf und begann bereits mit 13 Jahren ihr Studium. Bisheriger Höhepunkt ihrer Laufbahn war 2010 der Sieg des hochdotierten Tonali Grand Prix, dem sich ein Solokonzert unter der Leitung von Kurt Masur sowie Verpflichtungen beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Festivals anschlossen.
Mit dem gleichen Programm gastieren die Göttinger am Sonntag, 5. Januar, um 11 Uhr im Uelzener Theater an der Ilmenau.

Wichmannsburg. Die 1988 geborene Hornistin Swantje Vesper gibt am Sonnabend, 4. Januar, ein Heimspiel. Mit ihrer Formation 10forBrass trifft sich die in vielen großen Orchestern als Solistin gefragte Musikerin in Wichmannsburg zu einer Probenphase, die in ein Konzert mündet, am 4. um 19 Uhr in der Kirche St. Georg. Der Eintritt für das Konzert ist frei.
Wie hoch 10forBrass eingeschätzt wird, zeigt sich daran, dass die Formation morgen, am vierten Adventssonntag, auf arte zu sehen ist – in der Sendung „Stars von morgen“ des Tenors Rolando Villazón. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Bad Bevensen. Noch ein Neujahrskonzert am Sonnabend, 4. Januar: Um 19.30 Uhr spielt im Kurhaus Bad Bevensen das Wendland-Sinfonie-Orchester. Es präsentiert ein „märchenhaftes“ Programm, das zuvor in Hanstedt I einstudiert wurde. Felix Bender dirigiert Richard Wagners Ouvertüre zur Oper „Meistersinger“, Richard Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ und die vierte Sinfonie von Anton Bruckner.

Lüneburg. Ein Neujahrskonzert kündigt auch das Ostpreußische Landesmuseum an. Es findet allerdings erst am Sonntag, 19. Januar, statt. Dann wird um 15 Uhr die Harfenistin Assia Cunego Auszüge aus der Suite „Nussknacker und Mäusekönig“ von Peter Tschaikowski in einer Bearbeitung für Harfe spielen. Außerdem stehen Werke des litauischen Komponisten und Malers Mikalojus Eiurlionis sowie von Astor Piazzolla auf dem Programm.