Aktuell
Home | Kultur Lokal | Jetzt rauchen die Köpfe
Franziska Pohlmann (links) und Produktionsleiterin Eva-Maria Werner vor dem neuen Stützpunkt des Filmprojekts Die Krone von Arkus in der Heiligengeiststraße. Weiterhin gilt: Helfer gesucht. Foto: t&w
Franziska Pohlmann (links) und Produktionsleiterin Eva-Maria Werner vor dem neuen Stützpunkt des Filmprojekts Die Krone von Arkus in der Heiligengeiststraße. Weiterhin gilt: Helfer gesucht. Foto: t&w

Jetzt rauchen die Köpfe

sim Lüneburg. Im Winter 2015 soll er in die Kinos kommen  der Musikfilm „Die Krone von Arkus“.Das „Arkus“-Team um die Regisseurin, Produzentin und Komponistin Franziska Pohlmann hat jetzt ihr Produktionsbüro in der Lüneburger Heiligengeiststraße bezogen. Hier rauchen die Köpfe, es wird geplant und überlegt, denn schon im Februar beginnen die Dreharbeiten.
Die Geschichte des Films: Shiija, die böse, tyrannische Königin, hat den Plan, eine ganze Stadt in Diamant zu verwandeln. Das unverzichtbare Werkzeug dafür ist ihre Krone und ein ganz besonderes Kind, welches sie aber noch nicht gefunden hat. Ohne dieses Kind ist ihre Zauberkraft eingeschränkt — sie kann lediglich Personen zu Stein verwandeln, keine ganze Stadt zu Diamant. Doch es regt sich Widerstand: Saraja und Jono, zwei Straßenkinder, bekommen auf geheimnisvolle Weise den Auftrag, die Krone der Königin zu entwenden und somit ihren Plan zu durchkreuzen.
„Dieser Film ist für die ganze Familie gedacht und hat daher auch ein Happy End“, verspricht die Regisseurin. Ursprünglich war „Die Krone von Arkus“ ein Musical, das seit beinahe vier Jahren immer wieder in Lüneburg aufgeführt wurde. „Da lag die Idee für einen Film nahe“, erklärt Franziska Pohlmann. „Natürlich wurde von dem ursprünglichen Musical zum Film einiges verändert“, sagt sie. Denn bei einem Film habe man viel mehr Möglichkeiten, was die Schauorte und Personen anbelangt, man könne mehr Details hinzufügen. Gedreht wird der Film in Lüneburg, in der Altstadt, im Museum, im Kloster Lüne. Aber auch im Harz, denn dort stellt eine Höhle das Reich der bösen Königin Shiija dar.
Der Film ist ein No-Budget-Projekt, was bedeutet, dass alles verfügbare Geld für den Film gebraucht wird. „Und trotzdem helfen so viele Menschen begeistert mit“, freut sich Pohlmann. Denn da der Film ein Märchen werden soll, sei er vor allem für Masken- und Kostümbildner interessant, denn diese können sich dabei ausprobieren. Es wird ein richtiger Spielfilm, dementsprechend viele Mitarbeiter und Darsteller werden daran teilhaben. Das Team ist um die 50 Mann stark, dazu kommen in manchen Szenen bis zu 100 Darsteller und Komparsen. Auch Kinder spielen in dem Film mit, meist als Komparsen. „Die Arbeit mit Kindern macht mir großen Spaß“, so Franziska Pohlmann.
Unterstützung braucht das Team noch  viele Mitarbeiter kommen aus allen Ecken Deutschlands, wie beispielsweise aus Nürnberg, Köln, München und Berlin. „Wir sind auf der Suche nach Unterkünften für die Mitarbeiter, auch Fahrräder mit Schlössern werden gebraucht und freiwillige Helfer, die als Fahrer oder in der Kinderbetreuung aushelfen“, so Eva-Maria Werner, die Produktionsleiterin. Über das Portal „Startnext.de“ kann Geld gespendet werden, „jeder Euro zählt.“ Wer Unterstützung anbieten möchte, kann sich entweder direkt in der Heiligengeiststraße 26a melden, per Mail unter meinbeitrag.arkus@ gmail.com, Geldspenden sind auch willkommen über die Internetseite www.startnext.de/die-krone-von-arkus. Wenn der Film fertig gestellt ist, ist geplant, ihn ein Jahr lang auf Filmfestivals zu zeigen, danach soll er in die Kinos kommen. „Aber eine Premiere in Lüneburg wird es schon früher geben“, verspricht Franziska Pohlmann.