Aktuell
Home | Kultur Lokal | Persönliche GegenWarten
Kleinplastiken, aus Ton modelliert und mit einer Haut aus Latex überzogen, zeigt Kerstin Diedenhofen am kommenden Wochenende. Foto: nh
Kleinplastiken, aus Ton modelliert und mit einer Haut aus Latex überzogen, zeigt Kerstin Diedenhofen am kommenden Wochenende. Foto: nh

Persönliche GegenWarten

lz Thomasburg. „Persönliche GegenWarten“ ist der Titel der Ausstellung, zu der die Wennekather Künstlerin Kerstin Diedenhofen gemeinsam mit den Gastausstellern Arndt Böhm und Stefan Lieb für das kommende Wochenende (19./20. Juli) einlädt. Die drei Künstler, die aus sehr unterschiedlichen Positionen heraus arbeiten, präsentieren Skulpturen, Objekte und Installationen in der wild-romantischen Atmosphäre von Haus, Garten und Atelier in Thomasburg, Wennekath 6.

Kerstin Diedenhofen zeigt in diesem Jahr erstmals neben ihren bekannten großformatigen, farbigen Holzskulpturen, die beispielsweise in der Industrie- und Handelskammer zu sehen waren, auch figürliche Kleinplastiken  aus Ton modelliert und mit einer Haut aus Latex überzogen. Der Format- und Materialwechsel beinhaltet aber keinen Themenwechsel: Auch hier setzt sich Diedenhofen mit dem Thema Seelenlandschaften und Wachstumsprozesse auseinander.

Der Dannenberger Arndt Böhm entwirft Objekte in 3D-Technik am Computer und setzt sie anschließend in Stahl und Keramik um. Diese sehr eigenwillige Kombination der Materialien macht den Reiz seiner maschinenartig anmutenden Skulpturen aus. Die teilweise mit LEDs beleuchteten Arbeiten vereinen fantastische und futuristische Elemente.

Die von Stefan Lieb aus Nürtingen geschaffenen Skulpturen, Objekte und Installationen fallen zunächst vor allem durch die Wahl der Materialien auf: Lieb verwendet Dinge, die er gefunden oder gesammelt hat und die für ihn eine persönliche Geschichte und Bedeutung haben. In der Komposition seiner Werke setzt er mit ihnen die Themen Nähe und Distanz sowie das Aufzeigen und Überschreiten von Grenzen um.

Die Sommerausstellung in Wennekath beginnt an beiden Tagen um 13 Uhr. Unter dem Motto „Als der Himmel die Zeit erschuf, hat er genug davon geschaffen“ stehen die Künstler für Gespräche bereit; möglicherweise gibt es Livemusik, Musiker sind eingeladen.