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Im Rathausgarten sorgte das Struwwelpeter-Musical des Theaters Lüneburg für ein krönendes Finale des zweitägigen Festivals.  Foto: t&w
Im Rathausgarten sorgte das Struwwelpeter-Musical des Theaters Lüneburg für ein krönendes Finale des zweitägigen Festivals. Foto: t&w

Lauter glückliche Gesichter

oc Lüneburg. Die Bilanz fällt eindeutig aus: „Wir würden es sofort wieder machen, wir sind alle ganz glücklich“, sagt Nora Kiefer vom Kollektiv. Zwei Tage lang hatte der studentische Verein der Stadt etwas Neues beschert, ein Open-Air-Theaterfestival im Zentrum, parallel auf zwei Bühnen. Mit dem schon kultigen „Struwwelpeter“ des Theaters Lüneburg endete das Festival im voll besetzten Rathaus-Innengarten  „wir wollten gar nicht nach Hause gehen“, sagt Nora Kiefer. Gestern aber mussten die Bühnen abgebaut werden.

Rund 800 Besucher aus allen Altersgruppen kamen bei eigentlich theaterunfreundlicher Hitze zu den Stücken von Profis und Laien für Kleine und Große. Finanziell heißt das voraussichtlich, dass die Rechnung unterm Strich plus minus null ausfällt.

Ein halbes Jahr Planung steckte in dem Freilicht-Theaterfestival. Was die Studierenden am meisten freut, ist neben der guten Kooperation mit der Stadt und Sponsoren die von allen Seiten positive Resonanz. Verbunden war und ist sie oft mit der Frage: Macht ihr das wieder? Die Antwort fällt vorerst positiv aus. Sogar Pläne für einen Ausbau des Festivals geistern in den Köpfen umher, aber alles ist offen. Denn wie bei jedem studentischen Verein ist die Fluktuation zwangsläufig groß und darum nicht einmal klar, wie das Kollektiv-Team im kommenden Jahr aussieht. Vielleicht gibt es ja Partner, die helfen, dieses Festival im Kalender der Stadt zu etablieren.

Nach dem Fest ist natürlich vor dem Fest: Am 8. August heißt es ab 12 Uhr „Indiesonne“ auf der DLRG-Wiese bei Schröders Garten. Von Mitmach-Aktionen für Kinder bis zum Tanzen zu DJ- und Live-Klängen wird das Programm reichen.