Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Mühelos wechseln die zehn Australier von Klassik zu Pop und schaffen so einen  diesmal weihnachtlich geprägten  Wohlfühlabend. Foto: t&w
Mühelos wechseln die zehn Australier von Klassik zu Pop und schaffen so einen diesmal weihnachtlich geprägten Wohlfühlabend. Foto: t&w

Ten Tenors im Vamos: Heiligabend und ein kaltes Bier

kwl Lüneburg. Sie wechseln mühelos zwischen Besinnlichkeit und Partysound, zwischen Rockmusik und Opernklängen. The Ten Tenors sind immer ein Garant für volle Häuser und unkomplizierten Unterhaltungspaß. Auf ihrer „Classic Christmas Tour“ brachten sie jetzt auch die Vamos Kulturhalle wieder zum Beben.

In allen Farben leuchtende Christbäume und eine perfekte Lichtshow sorgen auf der Bühne für die richtige Stimmung. Und mit „O Come All Ye Faithful“ und „Walking In A Winter Wonderland“ zieht Weihnachten auch schnell bis in die letzte Ecke der komplett ausverkauften Veranstaltungshalle. Doch das australische Vokalensemble wäre nicht The Ten Tenors, wenn sie nicht mühelos von einem Musik-Genre ins andere springen könnten: Auf Weihnachten folgt RocknRoll, mit Stücken aus dem Musical „Jersey Boys“, das die Geschichte der Four Seasons erzählt, kommt Bewegung in die Besucher. „Sherry Baby“, „Walk Like A Man“, „Who Loves You“ und „What A Night“ werden begeistert mitgeklatscht. Und dann wieder dieser Wechsel: Glasklare Stimmen singen das „Ave Maria“, das Publikum hört still und verzückt zu.

Die Show der Ten Tenors lebt nicht nur vom professionellen Gesang, sondern ebenso von der charmanten Art der Sänger, von ihrem Witz, von netten kleinen Geschichten, gerne auch mal in Deutsch erzählt, und von der Choreografie. Auf der Bühne ist ständig Bewegung zwei Stunden lang, nur unterbrochen von einer kurzen Pause. Mit der nötigen Ironie präsentieren die zehn Tenöre ein Michael-Jackson-Medley, greifen sich bei „Billy Jean“ in den Schritt und machen bei „Thriller“ auf tanzende Zombies. Und wie Weihnachten in Australien aussieht, wird auch erklärt: Heiligabend sei der heißeste Tag des Jahres, Zeit für ein kaltes Bier.

Nach der Pause wird es wieder besinnlich. „The Little Drummer Boy“ ist der Start für eine Reihe von weiteren Weihnachtsliedern, die im spanischen „Feliz Navidad“ ihr Ende finden. Dann kommt mit „Somebody To Love“ Rockmusik von Queen auf die Bühne. Und bei „Id Do Anything for Love“ von Meat Loaf sitzt schon lange keiner mehr auf den Stühlen. Erst nach Zugaben mit „Amazing Grace“, „Nessun Dorma“ und John Lennons „Happy Christmas“ endet die Show der Ten Tenors, die ein beschwingtes Publikum hinterlassen.

One comment

  1. die jungs aus australien sind sehr zu empfehlen. ich habe sie vor jahren in hamburg genossen. übrigens, es sind nicht immer die gleichen. singen können sie aber alle.