Dienstag , 27. September 2016
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Burkhard Schmeer, Schauspieler, Musiker, Moderator, bastelt an einem neuen Bühnenspektakel. Foto: A/t&w
Burkhard Schmeer, Schauspieler, Musiker, Moderator, bastelt an einem neuen Bühnenspektakel. Foto: A/t&w

„Dr. Schmeers schwarzes Lustspielspektakel“ wird uraufgeführt

oc Lüneburg. Es wäre nicht Burkhard Schmeer, wenn er nicht Ideen für fünf hätte. Er ist immer für einen Gag gut, für einen Gedanken, ein Bonmot, ein Wortspiel – und er hat von allem viel. Schmeer ist Schauspieler. Er hat als „Caveman“ die meistgespielte und bestbesuchte Produktion im Theater Lüneburg in seiner Vita stehen. In jüngerer Zeit sorgt er vor allem für Spektakel, für ein immer ausgebuchtes Weihnachtsspektakel im T.NT zum Beispiel. Seine Lust am Schrägen fokussiert er nun auf „Dr. Schmeers schwarzes Lustspielspektakel“. Gespielt wird zu fünft und das in der Kulturbäckerei.

Schmeer, in Lüneburg auch als Moderator unterwegs, hat da eine Nische für sich gefunden. Er schreibt gern, er spielt gern. Sein Humor ist schwarz, aber nicht böse. Absurd, aber nicht verworren. Albern, aber nicht doof. Das Schräge reizt ihn, er spürt es im Alltag auf, spitzt es zu, und so entstehen kleine Szenen. Ideen findet er überall, „oft sind es zum Beispiel Worte und Redewendungen, die verschwinden“, sagt er und nennt als Beispiel: „Nu lass das mal nach“. Das sage doch keiner mehr, meint Schmeer und baut drum eine kleine Geschichte mit Groß-Erna, denn Klein-Erna, die haben sie so nicht im Team.

Das Team besteht aus guten Bekannten. Kerstin Kessel ist dabei, mutmaßlich die einzige Frau, die Burkhard Schmeer bremsen kann sie hat ihn sogar geheiratet. Außerdem Heiko Linnemann, Mirko Hüsing und Dirk Thien. Kollegen, mit denen Burkhard Schmeer seit vielen Jahren auf der Bühne steht, ob bei Theaterproduktionen oder Konzerten. Der Mix machts, und so wird es über die rund zwei Stunden „Lustspielspektakel“ auch sein: Spielszenen, „vergessene Perlchen“ der Popmusik, Tanz. „Wir haben Blödsinn genug“, sagt Schmeer. „Ich stellte beim Schreiben zum Beispiel fest, dass ich Französisch kann.“

Zuletzt war Burkhard Schmeer in einem sehr schwarzhumorigen Stück zu sehen: „Enthandung in Spokane“. Die Komödie mit den Kollegen Sophia Voss, Metin Turan und Andreas Püst (Regie: Thomas Flocken) wird noch zweimal in Lauenburgs Heinrich-Osterwold-Halle gezeigt, am 27. und 28. Februar jeweils 20 Uhr. Dann dreht sich alles um das Spektakel, das nicht mehr und nicht weniger will als: Lebensfreude verbreiten.

„Dr. Schmeers schwarzes Lustspielspektakel“ wird viermal im großen Saal der Kulturbäckerei aufgeführt, am 15. und 29. März sowie am 12. und 26. April, jeweils um 19 Uhr.