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Die Sopranistin Frauke Thalacker und der Tenor Timo Rößner sind auf einem Mozart-Opernabend zu hören. Fotos: nh
Die Sopranistin Frauke Thalacker und der Tenor Timo Rößner sind auf einem Mozart-Opernabend zu hören. Fotos: nh

Glücklich ist, wer vergisst…

ff Holdenstedt. Die Holdenstedter Schlosswoche geht in die 16. Runde — und besteht statt der sonst üblichen sechs bis sieben Konzerte in diesem Jahr nur aus einem verlängerten Wochenende, aus drei Tagen also. Das sanierungsbedürftige Schloss gehört zurzeit der Stadt Uelzen, es soll verkauft werden. Der Veranstalter der Musikreihe, die Schlosswochen Gesellschaft e.V., konnte bei der Programmplanung nicht absehen, ob das Festivals überhaupt möglich sein würde. Deshalb entschieden sich die Programmplaner für eine kleine Lösung.

Hinzu kam, dass die in Uelzen stattfindende Internationale Sommerakademie ihren Termin so nah an die traditionell Ende August beginnende Holdenstedter Schlosswoche he­rangerückt hat, dass ein Überangebot an klassischer Musik die Folge gewesen wäre. Noch eine Änderung: Nicht die Kammermusik dominiert in diesem Jahr, sondern die Oper und Operette. Geschäftsführerin ist die Intendantin der Holdenstedter Schlosswochen, Ute Lange-Brachmann. Das Programm für den 28. bis 30. August:

Freitag, 28. August, 19 Uhr: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist“, festliche Operettengala mit „szenischen Andeutungen“, Ausschnitte aus „The Mikado“ (Arthur Sullivan), „Orpheus in der Unterwelt“ (Jacques Offenbach) und natürlich, der Titel deutet es an „Die Fledermaus“ (Johann Strauß). Mitwirkende: Miriam Alexandra (Sopran), Natascha Dwulecki (Sopran), Amy Rodenburg (Sopran), Carolina Bruck-Santos (Mezzosopran), Wilhelm Adam (Tenor), Camillo dellAntonio (Tenor), Claus Temps (Bariton), Gregor Loebel (Bass), ein Vokalensemble, Volker Link (Klavier und musikalische Leitung), Natasha Korsakova (Violine) und Joachim Draheim (Konzeption, Zwischentexte, Moderation).

Sonnabend, 29. August, 18.15 Uhr: „Rondo capriccioso“, ein bunter Mix, Heiteres und Virtuoses aus Bühne und Konzertsaal, Werke von Mozart (aus „Don Giovanni“, Variationen „La bergère Célimène“ KV 359, mit Coda, Uraufführung), Hubert Léonard (Don-Juan-Phantasie), Saint-Saens (Introduction et Rondo capriccioso op. 28, Klavierfassung von Georges Bizet), Erich Wolfgang Korngold (Suite aus „Viel Lärm um nichts“), Roger Quilter (Drei Narrenlieder aus „Was ihr wollt“) und Ravel (Griechische Volkslieder, „Sonate für Violine“). Mitwirkende: Miriam Alexandra (Sopran), Claus Temps (Bariton), Natasha Korsakova (Violine) und Ira Maria Witoschynskyj (Klavier).

Sonntag, 30. August, 18.15 Uhr: „Die Entführung aus dem Serail“, halbszenischer Mozart-Opernabend, Mitwirkende: Frauke Thalacker (Sopran), Miriam Alexandra (Sopran), Timo Rößner (Tenor), Gideon Poppe (Tenor), Gregor Loebl (Bass), Thomas Ney (Sprecher), ein Vokalensemble, Volker Link (Klavier und musikalische Leitung) und Joachim Draheim (Konzeption, Zwischentexte und Moderation).

Jeweils eine dreiviertel Stunde vor Konzertbeginn wird eine Einführung im Schlosscafé angeboten. Vorverkauf: Stadt- und Touristinformation, Tel. 0581/800-6172, oder unter www.reservix.de.