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Die Malerin Marie-Luise Martens-Fiss stellt ab heute in der Kultur Galerie Knaudt aus. Foto: ff
Die Malerin Marie-Luise Martens-Fiss stellt ab heute in der Kultur Galerie Knaudt aus. Foto: ff

Marie-Luise Martens-Fiss malt Licht-Landschaften

ff Lüneburg. „Licht-Landschaften“ nennt Marie-Luise Martens-Fiss ihre neue Gemälde-Ausstellung in der Kultur Galerie Knaudt. Das lässt an William Turner denken, den englischen Licht-Künstler, der als Pionier der Landsmalerei seiner Zeit so unendlich weit voraus war. Und tatsächlich ist Turner der entscheidende Querverweis für die gezeigten Arbeiten gewesen.

Marie-Luise Martens-Fiss auf den Spuren William Turners

Himmel, Erde und Wasser, Nebel, Gischt und Dunst, dies alles wird von Sonnen-Energie durchflutet, die Szenarien sind formal zunächst ähnlich, aber die Stimmung der meist impulsiv und in ausgeprägtem Gestus gemalten Acrylbilder wechselt – sie wirken romantisch, stürmisch, auch mal ein wenig verrätselt oder unheimlich, führen von der Nordsee nach Lothlorien. Die Motive brauchen größere Leinwände, um ihre Kraft zu entfalten. Neben Turner nennt die in Stade arbeitende Kunstpädagogin, die zudem KuWi an der Leuphana studierte, auch Emil Nolde und Mark Rothko als Orientierung, nicht zuletzt Norwegen-Bilder von Horst Janssen.

Die Ausstellung in der Grapengießer Straße/Ecke Kuhstraße läuft bis 3. Dezember.