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Malerei von Andrej Becker in der Ratsbücherei

ff Lüneburg. Lüneburg ist im Kern eine tausend Jahre alte Stadt. Das ist ein Fall für Andrej Becker, einen Maler, der seinen Bildern immer etwas Mittelalterliches beimischt. Das ist jetzt bis Ende März in der Lünburger Ratsbücherei an einigen Beispielen zu beobachten. Andrej Becker

Die Stadt, die mal im Vordergrund steht, mal auch nur als Kulisse dient, wirkt trutzig, winkelig, schief und unzerstörbar. In diesem Zusammenhang erscheinen die dargestellten Menschen, als wären sie ein Teil dieser Architektur – Gesichter als Fassaden, deren Inneres nicht so ohne Weiteres zu ergründen ist, die zugleich eine gewisse Gelassenheit ausstrahlen.

Gelernt hat der Maler, 1957 in der russischen Perm-Region geboren, seine Kunst in allen Facetten: vier Jahre Berufskunstschule, dann sechs Jahre Studium, auf dem Lehrplan standen Malerei, Zeichnung, Architektur, Skulptur, Kunstgeschichte. Im Jahre 2001 zog Andrej Becker ins Heimatland seines Vaters, also nach Deutschland; er entschied sich für Lüneburg. Zusammen mit seinem Landsmann Waldemar Drichel bekam Becker 2006 den Kulturpreis der Stadt Lüneburg zuerkannt.