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Das ist das magnolia-Team 2016, live ist es am Sonnabend im Theatersaal der KulturBäckerei zu erleben. Foto: nh
Das ist das magnolia-Team 2016, live ist es am Sonnabend im Theatersaal der KulturBäckerei zu erleben. Foto: nh

magnolia stellt das elfte Album in der KulturBäckerei vor

ff Lüneburg. Als Berit Neß auf einer Fete am Kalkbergsee Jana Zett singen hörte, da fragte sie spontan, ob nicht etwas Gemeinsames entstehen könnte: Denn Berit hatte selbstgeschriebene Songs parat — ob das nicht etwas für Jana wäre? Es war, und es ist lange her: 1995. Niemand hatte damals damit gerechnet, dass sich daraus ein Ensemble entwickeln würde, das mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte Bühnenerfahrung gesammelt hat. Jetzt wird eine neue CD vorgestellt, mit einem Konzert natürlich: Sonnabend, 19. März, lädt die Band magnolia in den Theatersaal der KulturBäckerei.

Magnolia hieß ursprünglich „Lauras Laughing“ — nach einem kleinen Mädchen, das der erste Fan der Truppe wurde. Im Jahre 2000 ging die Band auseinander, um sich kurz darauf als „magnolia“ neu zu formieren. Sängerin Jana Zett und Tasten-Frau Berit Neß, zuständig auch für die Texte, bilden bis heute den kreatien Kern, sie prägen das musikalische Profil der Band. Das Album mit dem schlichten Titel „magnolia“ ist bereits die elfte CD; sich selbst verorten Zett und Neß bei dem „deutschsprachigen Pop im Stil von Yvonne Catterfeld, Sarah Connor und Ina Müller“ — gut gemachter Mainstream, mit dem sich magnolia auf Stadtfesten wie im Vamos behauptete und sich nach und nach den norddeutschen Raum erschloss. Der Opener trägt den Titel „Nichts geht verloren“, und damit ist wohl auch die Bandgeschichte gemeint: Das Album vereint die Erfahrung von unzähligen Auftritten — und vom Leben (beziehungsweise der Liebe) an sich, mit allen Erwartungen, Enttäuschungen und Erfolgen. Da sammelt sich über die Jahre ganz schön was an, und das kommt dann auch entsprechend authentisch rüber.

Das Konzert am Sonnabend beginnt um 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr). Neben Zett und Neß gehen Carl Voss (Bass), Felix Kreit (Drums), Hauke Winkler (Cello) und Elena Gulli (Gitarre) auf die Bühne.