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Das freut den Theater-Intendanten Hajo Fouquet (2. v. rechts): Margret Demcke, Gaby Lukoschek, Heiderose Schäfke und Frank Elsner überreichten einen Scheck über 5000 Euro. Foto: t&w
Das freut den Theater-Intendanten Hajo Fouquet (2. v. rechts): Margret Demcke, Gaby Lukoschek, Heiderose Schäfke und Frank Elsner überreichten einen Scheck über 5000 Euro. Foto: t&w

Jahresversammlung des Vereins „Freundeskreis des Lüneburger Theaters“

ff Lüneburg. Künstlerisch erfolgreich, befindet sich das Lüneburger Theater dennoch in einer latenten Krise: Das Geld ist knapp und wird immer knapper. Um so wichtiger sind Verbündete. Viele sind — schon seit 1977 — organisiert im Verein „Freundeskreis des Lüneburger Theaters“. Er wirbt nach Kräften und hilft mit dem, was die Bühne am dringendsten braucht, eben mit Geld. Bei der Jahresversammlung im T.NT nahm Intendant Hajo Fouquet einen Scheck über 5000 Euro entgegen, damit soll die Operetten-Produktion „Zum weißen Rössl“ unterstützt werden.

Die Vorsitzende Heiderose Schäfke hatte einige erfreuliche Zahlen parat: Die Mitgliederzahl des Vereins ist — entgegen dem weit verbreiteten Trend, sich nicht mehr an einen Verein zu binden — im vergangenen Jahr noch einmal leicht auf nun 580 Personen gestiegen. Dank ihrer Beiträge konnte Schatzmeisterin Gaby Lukoschek 26000 Euro einsammeln und dem Theater überweisen. Das ist neuer Rekord in der fast 40-jährigen Vereinsgeschichte und ist auch ein Ergebnis der 60 Stuhlpatenschaften, die der Freundeskreis übernommen hatte. Der Rössl-Scheck kam nun obendrauf. Gaby Lukoschek hat nach sechs Jahren nun ihr Ehrenamt weitergegeben an Margret Demcke, sie wurde einstimmig von der Versammlung bestätigt. Im Vorstand gab es ansonsten keine Veränderungen, neben Heiderose Schäfke ist Frank Elsner als Vize seit 2012 dabei.

Gesprochen wurde im Jahresrückblick aber nicht nur über Finanzen. So erinnerte die Vorsitzende an einen gemeinsamen Ausflug mit Ensemble-Mitgliedern zum Kloster Lüne und zu einem Konzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals auf Gut Hasselburg. Das Theater wiederum lud den Freundeskreis mehrfach zu Bühnen- und Orchesterproben.