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Steel Panther kommen aus Los Angeles und huldigen musikalisch sowie äußerlich ihren Glam-Metal-Helden der 80er Jahre wie Twisted Sister oder Mötley Crüe.
Steel Panther kommen aus Los Angeles und huldigen musikalisch sowie äußerlich ihren Glam-Metal-Helden der 80er Jahre wie Twisted Sister oder Mötley Crüe.

Elbriot Festival: Hamburg öffnet Tor zur Hölle

Hamburg. Kaum ist das Wacken Open Air weiter oben im Norden beendet, werden die Verstärker in Hamburg bis zum Anschlag aufgedreht: Zwölf Rock- und Metalbands hält das Elbriot Festival am 19. und 20. August bereit. Höhepunkt dürfte am Sonnabend die US-Band Slayer sein — Urgestein und längst Institution in Sachen Thrash-Metal, an der wohl kein Fan härterer Klänge in seiner musikalischen Prägung vorbeigekommen ist.

Zwei Tage Metal am Großmarkt

Ganz gleich in welcher seiner vielfältigen Spielformen, Metal steht für Freiheitsdrang und Unangepasstheit, will böse und vor allem laut sein. Das benötigt ein spezielles Areal, das die Veranstalter jetzt zum vierten Mal auf dem Freigelände des Großmarkts gefunden haben. Mehr als 10.000 Metalfans haben sich dort in den vergangenen drei Auflagen jeweils zum Headbangen und Luftgitarrespielen versammelt. Die Mischung der Bands ist auch in diesem Jahr vielversprechend, verteilt sich aber erstmals auf zwei Tage.

Höhepunkt am Freitag sind neben den schwedischen Power-Metallern von Sabaton sicherlich die klischee-überladenen Steel Panther aus Los Angeles, die mit ihrer Liebe zum Glam-Metal der 80er Jahre nicht hinter dem Berg halten. Fans schneller Gitarrenriffs freuen sich zudem auf die Thrash-Veteranen Testament.

Weitere Bands

Bevor am Sonnabend Slayer die Bühne betreten wird es mit den britischen Doom-Metallern von Paradise Lost bereits am Nachmittag duster. Nach den schweren und langsamen Klängen sollten dann spätestens Carcass den Puls wieder hochfahren lassen: schnelle Riffs, noch schnelleres Schlagzeug und — so man es denn versteht — verarbeitete Texte aus Sachbüchern der Humanmedizin. Weitere Bands: Powerwolf, Nasty, Fear Factory, At the Gates, Asking Alexandria und Mastodon. jdr