Donnerstag , 29. September 2016
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Das Fremde und das Böse

oc Wettenbostel. Es blitzt und donnert ja gewaltig in diesen Tagen. Das weckt so manchen bösen Geist. Und so wie sich Wölfe wieder Opfer in der Heide suchen, so schleicht sich mit ihnen des Nachts die Verkörperung des Bösen an, der Blutsauger, der Vampir: „Dracula“ wird seiner Gruft entsteigen und ab 1. August auf dem Hof von Maria Krewet in Wettenbostel sein Unwesen treiben. „Dracula — das Fremde und das Böse“ nennen Anja Imig und Thomas Matschoß ihre Adaption von Bram Stokers berühmtem Roman. 13-mal wird das Jahrmarkttheater die Produktion bis zum 1. September spielen.
Das Theaterteam macht sich also in diesem Sommer auf die Spur des Bösen. Imig/Matschoß erzählen die Geschichte der Reise des Grafen Dracula von Transsylvanien bis nach London, und die vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in unsere Zeit. Es geht um unerschrockene Kämpfer für das Gute, die entdecken müssen, dass der größte Feind vielleicht in ihnen selbst lauert. „Mehr sei noch nicht verraten“, so Thomas Matschoß. „Aber für die Besucher mit schwachen Nerven ist das Mitbringen von viel Knoblauch unbedingt anzuraten“ — und sei es als Mü“cken“schutz, ob’s hilft oder nicht.
Zwölf Schauspieler und Sänger werden mitwirken, darunter einige, die aus früheren Produktionen bekannt sind. Die Titelrolle spielt Andreas Furcht, dessen Name schon wie eine Reminiszenz klingt an Max Schreck, den legendären Darsteller aus Murnaus „Nosferatu“. Furcht war beim „Grafen von Monte Christo“ dabei, auch beim „Heimat Abend“, dem Erfolg des Sommers 2012. Der „Heimat Abend“ kehrt ebenfalls zurück, das Stück wird vom 22. bis 25. August wiederaufgenommen.
Am 30. August steht noch einmal das „Familien Quartett“ auf dem Plan, der Comedy-Hit mit Mario Saccoccio. Neu dagegen sind Gastspiele. So wird am 15. August um 19.30 Uhr und am 18. August um 15 Uhr die „ganz und gar unkitschige“ Liebesgeschichte „Emmas Glück“ von der Freien Bühne Wendland präsentiert, nach dem Roman von Claudia Schreiber. Kerstin Wittstamm spielt, Regie: Caspar Harlan.
Als Programm für Kinder wird „Die Geschichte vom kleinen Pit“ als szenische Lesung von Christina Heitfeld und Anna Sinkemat aufgeführt, eine Piratengeschichte mit Musik für alle ab vier Jahren: am 11. August (15 Uhr), 23. August (11 Uhr) und 25. August (15 Uhr).