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Heißer Nachmittag

ca Lüneburg. Die glimmende Kippe frisst sich in das Polster des Sofas, im Nu steht es in Brand, und es dauert keine fünf Minuten, bis überall im Wohnzimmer Flammen lodern – realitätsnah zeigte die Feuerwehr am Sonnabend bei ihrem Tag der offenen Tür, wie ein Feuer wütet und wie die Brandbekämpfer löschen. Hunderte sahen bei der Vorführung vor der Wache an der Lise-Meitner-Straße im Lünepark zu.

Ortsbrandmeister Rainer Utermöhlen, seine Stellvertreterin Meral Fischer und ihre Mitstreiter hatten ein spannendes Programm zusammengestellt, das einen Blick hinter die Kulissen gewährte: Interessierte konnten sich beispielsweise erklären lassen und bestaunen, mit welchem Gerät ein Feuerwehrfahrzeug bestückt ist, mit dem die Helfer bei Verkehrsunfällen Verletzte befreien. Die Besucher konnten sich auch darüber informieren, wie Taucher vorgehen oder mit welchen Oldtimern die Brandbekämpfer einst ausrückten. Zudem stellten sich Polizei, Rettungsdienste und Technisches Hilfswerk vor.

Lüneburg verfügt über vier Feuerwehren, drei sitzen in Rettmer, Häcklingen und Oedeme, dazu kommt die Wache Mitte im Lünepark. In diesem Jahr war die Mitte Ausrichter des Festes, doch beteiligt daran haben sich viele. Utermöhlen zog zufrieden Bilanz: Mehr als 3000 Schaulustige seien über den Tag gekommen.