Dienstag , 27. September 2016
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Klimadetektive ermitteln an Schulen

lz Lüneburg. „Super, das kommt bestimmt richtig gut an bei den Kindern“, sagt Eduard Kolle über den Umweltwettbewerb Klimadetektive. Als Schirmherr des Wettbewerbs freut sich Lüneburgs Bürgermeister, dass es im siebten Jahr der Klimadetektive wieder entsprechende T-Shirts für aktiv teilnehmende dritte Klassen gibt. „Damit können sich die Kinder offiziell als ,Klimadetektive` bei der Arbeit ausweisen“, ergänzt Hubert Ringe, Vorstand des kommunalen Müllentsorgers GfA. Zur Teilnahme an dem Wettbewerb rufen Hansestadt und Landkreis Lüneburg sowie die GfA Lüneburg alle Drittklässler aus Stadt und Landkreis auf.

Finanziert wird das Projekt aus den Einnahmen einer Flächenvermietung für eine Windkraftanlage. Fachlich begleitet und durchgeführt wird der Wettbewerb von der Klimawerk Energieagentur.

„Wie kann ich durch mein Verhalten zum Klimaschutz beitragen, Ressourcen clever nutzen, und warum ist das Thema Klimaschutz so wichtig?“ Das sind die zentralen Fragen des Umweltwettbewerbs „Klimadetektive“. Bis Ende Juni 2014 können die Kinder mit ihren Lehrkräften Ideen zum Klima- und Ressourcenschutz entwickeln, visualisieren und dokumentieren. Ihre Ergebnisse reichen sie bei einer Jury ein.

Das Konzept: Die Klimadetektive ermitteln, wo Strom sinnlos verbraucht, Wasser verschwendet, Abfall produziert oder erneuerbare Energien genutzt werden. Sieben Monate lang ist jedes Kind der teilnehmenden Klassen als Klimadetektiv unterwegs. Im Aufgabenbereich „Spartipps und Minikampagne“ wird das Bewusstsein der Schüler für den Ressourcenverbrauch geschärft – dafür gehen die Kinder in einem Haushalt Spartipps zu den Themen Stromverbrauch, Heizen, Lüften, Abfall und Wasser nach. Zudem entwerfen sie eine zum Thema passende Minikampagne, die sie an ihrer Schule durchführen. In der Kategorie „Klimakalender“ ist die Kreativität der Detektive gefragt. Die Schüler überlegen sich, was sie für einen geringeren Ressourcenverbrauch und den Klimaschutz tun können. Die Ergebnisse stellen sie in einem Klimakalender dar. Bei „Unterwegs in der Schule“ nehmen die Schüler die eigene Schule unter die detektivische Lupe. Sie beobachten den Ressourcenverbrauch in der Schule, erarbeiten eine Positiv-Negativliste sowie Ideen für Verbesserungsmaßnahmen.

Im November wird der Startschuss für die „Klimadetektive“ gegeben, am 27. Juni 2014 ist Abgabeschluss für die Wettbewerbsergebnisse. Die Abschlussveranstaltung samt Siegerehrung ist eine Woche vor Beginn der Sommerferien 2014 vorgesehen.

Insgesamt gibt es neun Preise, darunter attraktive Erlebnispreise wie zwei Tage Animation und Teamtraining zum Erleben und Ausprobieren, gestiftet von der Trickfilmschule HollaenderART.

Das Theater Lüneburg lädt eine Gewinnerklasse zu einer Vorstellung des Kinder- und Jugendtheaters mit Blick hinter die Kulissen ein. Die GfA Lüneburg bittet zu einer Märchenführung in das Kloster Lüne. Der Bürgermeister lädt zwei Klassen zum Empfang in das Rathaus, inklusive einer Rathausführung für Kinder, und die Avacon AG, Standort Lüneburg, spendiert einen Kinder-Energieexperten-Workshop zum Thema „Strom und Wärme aus der Sonne“.

Die Lehrkräfte von Drittklässlern können sich bei der KLIMAWERK Energieagentur bis zum 4. Oktober 2013 um je einen Klimadetektive-Koffer mit Spartipps, Strommessgeräten, Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsanzeigern, Unterrichtsmaterialien und Leitfäden bewerben. Das Anmeldeformular für Lehrkräfte ist unter http://www.klimawerk.net/klimawerkaktiv/veranstaltungen/ eingestellt. Pro Klasse wird ein Koffer kostenlos verliehen.

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich dritte Klassen aus der Hansestadt Lüneburg und dem Landkreis Lüneburg. Vor Projektstart findet am 27. November 2013 um 16.30 Uhr eine Einführungsveranstaltung für Lehrkräfte, gekoppelt mit der Ausgabe der Koffer, statt.

Weitere Informationen gibt es bei Karen Gehrke von der Klimawerk Energieagentur unter Tel.: 0 41 31/78 98 292 oder aber per Mail an: gehrke@ klimawerk.net.