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Sonnenenergie vor Ort verbrauchen

as Lüneburg. Die Energiewende vor Ort forcieren will die Hansestadt mit einem Photovoltaikanlagen-Projekt. Dazu informierte sie im nicht-öffentlichen Teil des Wirtschaftsausschusses, da zurzeit noch Verhandlungen mit einem Betreiber laufen.

Auf LZ-Anfrage erläuterte Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier: ,,Ein Interessent möchte auf den Dächern städtischer Gebäude Photovoltaikanlagen installieren.“ Dabei handelt es sich um Dachflächen auf der Christianischule, der Grundschule Kreideberg sowie der Sporthalle Kreideberg, der Anne-Frank-Schule, dem Johanneum und der Sporthalle, die für 25 Jahre zur Verfügung gestellt werden sollen. ,,Die Stadt erhält dafür jährlich eine Miete und verpflichtet sich gleichzeitig, mindestens 10 Prozent und bis zu 100 Prozent des erzeugten regenerativen Stroms abzunehmen und direkt in den Gebäuden zu verbrauchen.“ Pro Kilowattstunde zahlt die Stadt an den Betreiber den aktuellen Preis zum Start des Projektes, der für die Laufzeit von 25 Jahren festgeschrieben ist.

Vorteil für die Stadt sei dabei, ,,dass die Energie vor Ort verbraucht wird und ein fester Strompreis für einen langen Zeitraum gezahlt wird“, sagt Steinmeier. Hintergrund für diese neuen PV-Projekte ist die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), wonach Betreiber von PV-Anlagen weniger für die Einspeisung von regenerativer Energie erhalten. Deshalb ist es sinnvoll, Energie vor Ort zu verbrauchen und zu vergüten.

Auch auf Dächern des Kultur- und Bildungszentrums Saline sollen Photovoltaik-Anlagen nach diesem Prinzip installiert werden. Betreiber werden dort die Lüneburger Zukunftsgenossen sein.