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Route der Linie 5015 steht

as Lüneburg. Direkt durch das Neubaugebiet Hanseviertel wird die Buslinie 5015 ab Fahrplanwechsel im Dezember 2014 fahren. Sie nimmt dabei die Route von der Bleckeder Landstraße über die Horst-Nickel-Straße, den künftigen Stadtplatz und den geplanten Hinrik-Lange-Weg hin zum Meisterweg. Für diesen Vorschlag der Verwaltung votierte der Verkehrsausschuss einstimmig.

Die geplante Linienführung der 5015 hatte die Verwaltung Ende Januar bei einer Bürgerversammlung im Hanseviertel vorgestellt, außerdem erläutert, dass die Buslinie 5007, die über den Meisterweg fährt, eine Haltestelle in Höhe der Hansestraße bekommen soll. Damit nur Busse und Rettungsfahrzeuge über den Hinrik-Lange-Weg auf den Meisterweg fahren können, sollen absenkbare Poller installiert werden, die nur die Fahrer der entsprechenden Fahrzeuge ferngesteuert absenken können. Auch das hatte die Verwaltung bei der Versammlung erklärt.

Im Februar äußerten erstmals Anwohner des Hinrik-Lange-Wegs, laut Verkehrsdezernent Markus Moßmann sind es sechs Parteien, Bedenken gegen die Linienführung der 5015, sie plädierten alternativ dafür, diese auf den Kloster-Lüne-Weg und die Hansestraße zu verlegen. Inzwischen liege der Verwaltung auch eine Unterschriftenliste von 37 Anwohnern der Hansestraße vor, die sich dafür aussprechen, dass die Linie 5015 über den Hinrik-Lange-Weg geht – so wie es der Vorschlag der Verwaltung vorsieht.

Die hatte auch darauf hingewiesen, dass eine Führung über die Hansestraße einen 570 Meter langen Umweg sowie eine Verlängerung der Reisezeit bedeute. Bei einem 30-Minuten-Takt addiere sich das zu 11 000 Mehrkilometern und damit 31 000 Euro Mehrkosten pro Jahr, die die Stadt der KVG erstatten müsste. Demgegenüber stünden einmalige Investitionskosten von 135 000 Euro für die Herstellung der Linienführung inklusive Poller über den Hinrik-Lange-Weg.

Der Verwaltungsvorschlag bezüglich der Linienführung der 5015 sei gut, meinte Heiko Dörbaum (SPD), zumal die Anwohner des Hinrik-Lange-Weges nur vom Busverkehr im 30-Minuten-Takt belastet seien, ergänzte Fraktionskollege Hubert Meißner. Und überraschend für Häuslebauer sei diese Variante nicht, da sie bereits im Bebauungsplan verankert sei, machten Verkehrsdezernent Moßmann und Politiker deutlich.