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Brandstiftung in der Altstadt

ca Lüneburg. Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhütete Schlimmeres: Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Sonnabend in der Lüneburger Altstadt Feuer gelegt. Davon ging die Polizei in der Nacht aus. Auf einem Parkplatz zwischen Salzbrückerstraße und Hinter der Sülzmauer stand gegen 2.30 Uhr ein Altpapiercontainer in Flammen, ein zweites Feuer loderte in einem Gebäude, in dem wohl auch Recyclingstoffe gelagert wurden. Feuerwehreinsatzleiter Frank Noether berichtete, dass sich die Flammen aus dem Erdgeschoss in eine obere Etage durchgefressen hatten. Seine Kollegen löschten den Brand. Für die Feuerwehr sind Feuer in der Altstadt durch die enge Bebauung jedesmal eine besondere Herausforderung, denn das Feuer kann dort im Nu auf Nachbargebäude übergreifen.

Lüneburg. Es war ein Routineeinsatz, doch er hätte mit Schwerverletzten enden können. Die Polizei war am Sonnabendmittag an die Wedekindstraße gerufen worden. Bekannte hatten sich Sorgen um einen 54-Jährigen gemacht. Weil niemand die Tür öffnete, hatte die Polizei die Feuerwehr mitgebracht, die den Job übernahm. Der Rettungsdienst fand den Mann in seinem Bett, reglos. Doch schnell stellte sich heraus, dass er lediglich betrunken war. „Eigentlich war alles klar, die Kollegen wollten abrücken“, schildert ein Beamter. Doch plötzlich sei der Mieter „ausgerastet“ und habe angekündigt, einem Feuerwehrmann, der ein neues Schloss in die Wohnungstür einbaute, die Hand abschlagen zu wollen. Der 54-Jährige stürmte in ein Nebenzimmer und griff sich eine 60 Zentimeter lange Machete. Ein Polizist reagierte geistesgegenwärtig und konnte den Mann überwältigen. Neben der Machete fanden die Polizisten noch ein Kampfmesser ála Rambo in der Wohnung. Die Beamten nahmen die Waffen mit. Nun läuft ein Verfahren gegen den Mieter.

Lüneburg. Kaum ein Wochenende ohne Schlägereien im Lüneburger Stadtgebiet. Auch jetzt flogen wieder die Fäuste, wie so oft wurde auch der Stintmarkt wieder einmal zum Boxring. Warum sich die Beteiligten in die Haare gerieten, habe man nicht in jedem Fall klären können – die „Helden“ waren betrunken. Für zwei von ihnen endeten die Auseinandersetzungen im Städtischen Klinikum mit gebrochenen Nasen.

Lüneburg. Erneut warnt die Polizei vor Taschendieben. So kam es im Einkaufsgetümmel in der Lüneburger Innenstadt am Sonnabend zu gleich mehreren Taten.

Lüneburg. Leicht verletzt wurde eine 66-Jährige am Sonnabend bei einem Unfall. Ein 85-Jähriger habe die Radfahrerin beim Abbiegen mit seinem Wagen übersehen und angefahren, teilte die Lüneburger Polizei gestern mit.

Bleckede. Nur durch viel Glück gab es bei einem Unfall auf der Lüneburger Straße in Bleckede am Sonnabend keine Verletzten. Von einem Lastwagen waren Gerüstteile in den Gegenverkehr gefallen, ein Ford wurde von den großen Stahlteilen stark beschädigt. Ein weiterer Wagen der Marke BMW wurde leicht beschädigt. Als Unfallursache gibt die Polizei eine unzureichende Ladungssicherung bei dem Lastwagen an. Bei dem Unfall liefen aus Fahrzeugen auch Flüssigkeiten aus. Die Feuerwehr Bleckede streute die Lüneburger Straße ab und räumte sie.