Donnerstag , 8. Dezember 2016
Aktuell
Home | Lokales | Das perfekte Shopping-Wetter
3596434.JPG

Das perfekte Shopping-Wetter

rast Lüneburg. Die Sonne strahlte, die Temperaturen waren angenehm. „Das perfekte Shopping-Wetter“, kommentierte City-Manager Martin Zießnitz von der Lüneburg Marketing GmbH die Bilanz des verkaufsoffenen Sonntags: „Überall nur zufriedene Gesichter, bei den Kunden ebenso wie bei den Händlern, die sich über gute Geschäfte freuten.“ Das Stadtzentrum war gestern so voll wie an einem der verkaufsstarken Sonnabenden vor Weihnachten. Garant für den Erfolg war auch der erstmals präsentierte Mix aus Einkauf und Musik, unter dem Motto „Lüneburg gibt den Ton“ spielten an verschiedenen Stellen im Zentrum Bands und Solo-Künstler.

Doch zunächst mussten die Besucher das Stadtzentrum erreichen. Auf den Straßen gab’s lange Staus, die Bahnverbindungen waren zeitweise gekappt (siehe Meldung rechts). Der Lüneburger Carsten Dürke hatte keine Probleme, er war mit Tochter Laura in der Stadt unterwegs: „Mama ist spazieren gegangen, während wir hier den verkaufsoffenen Sonntag genießen und shoppen.“ Station machte das Duo auch am Markt, wo sich Laura von einem riesigen Buch fesseln und in dieser Situation von Sandra König fotografieren ließ. Die Zwölfjährige ist begeisterter Bücherwurm: „Gerade lese ich den zweiten Teil von ,Percy Jackson‘.“ Ein paar Meter weiter auf dem Wochenmarkt lockte Gurken Günter mit seinen „Gurken to go“, das Spreewald-Stück für einen Euro.

Anziehungspunkt war auch das Technische Hilfswerk, mit 20 Einsatzkräften und fünf Wagen präsent. Die Technik reizte vor allem wissbegierige Kinder wie den achtjährigen Oskar, der sich von Dirk Schröder von der Bergungsgruppe unter anderem erklären ließ, wie ein Stromaggregat funktioniert.

Von der Atmosphäre waren auch die Musiker begeistert, beispielsweise der italienisch-stämmige Armando Quattrone: „Bei so einem Event bin ich noch nie aufgetreten, das macht einfach Spaß.“ Den hatten auch die Hepcazz, die ihr Publikum vor dem Rathaus mit Elvis-Hits wie „That’s allright, Mama“ und „Hound Dog“ zum Tanzen brachten. Auch andere Bands wie Burkhard Schmeer mit seiner Formation The Mädchens waren ganz angetan von der Stimmung. Und die Musiker zeigten auch Humor, etwa der Sänger und Gitarrist Kuersche aus Hannover, der für seinen Auftritt Am Berge einen Zettel an seinem Geldtopf angebracht hatte: „Gerne nur leises Geld einwerfen.“

One comment

  1. Deswegen war die Stadt so voll 🙂