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Jörn I. ist voller Energie

So richtig fassen konnte es Jörn Wirtz am Sonnabend gar nicht: „Morgen früh, wenn ich aufwache, werde ich realisieren, dass ich Sülfmeister bin.“ Der 25-Jährige arbeitet als Ausbilder beim Energieversorger Avacon. Seit Jahren ist es Tradition, dass die Lehrlinge mit einer Mannschaft an den Wettkämpfen teilnehmen. Vor zwei Jahren lagen sie schon mal ganz vorne, da kürten sie Martin Bruns zum Sülfmeister, nun haben die 15 jungen Leute ihren Trainer Wirtz zu Jörn I. gemacht. „Dreimal habe ich selbst als Azubi teilgenommen“, sagt er. Angesichts seines Alters sei er aber „eher ein Prinz als der Sülfmeister“. Ein paar Gedanken machte sich der Techniker, ob er sich beim Umzug auf dem Pferd halten könne: „Ich hab‘ nicht mal als Kind auf einem Pony gesessen.“ Schließlich machte der Nachfolger von Henning I. von der Lüwobau am Sonntag eine passable Figur – auch wenn die Oberschenkel schmerzten.

Die Avacon geht mit ihren Azubis quasi ins Trainingscamp. Anders als andere übt die Truppe ein paar Mal vor dem Fest. Das zahlt sich aus, oft liegen die Energieversorger daher auf vorderen Rängen. Martin Bruns, der vor zwei Jahren Sülfmeister wurde, hat die Lehrlinge erneut begleitet. So hat er – selbstverständlich – bei einem Gewinnspiel, bei dem es um Freikarten für die Nacht der Clubs am 9. November ging, auf seine Truppe als Sieger gesetzt – Bruns heimste den Hauptpreis ein: Er gewann sechs Tickets.

Veranstaltungsmanager Mirco Wenzel, erst seit rund einem halben Jahr im Amt, hatte vor „den Sülfmeistertagen mehr Respekt als vorm Stadtfest; denn dieses Fest ist Lüneburg“. Doch er hat seine Sache bestens bewältigt. Lob gab es nicht nur vom Aufsichtsratschef der Marketing GmbH, Dirk-Michael Habor („Er hat einen guten Job gemacht“), auch die Händler waren zufrieden. Wenzel zog am Sonntagabend ebenfalls eine positive Bilanz: „Den Besuchern hat es gefallen, das Wetter hat mitgespielt, die Stadt war voll. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist es gut gelaufen.“

Man könne Manches „noch besser“ machen, schiebt er hinterher. So möchte er nächstes Jahr gern mehr als zwölf Mannschaften für die Wettkämpfe gewinnen. Die würde er gern in die Planung der Spiele einbeziehen, „um das Programm bunter zu gestalten“. Auch über die Aufstellung von Bühne und Ständen wolle er noch einmal nachdenken und mit der Stadt sprechen. Der Mann hat zu tun. ca

Die komplette Sülfmeister Ergebnisliste 2013.

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