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Wie könnte Salzhausen in zehn Jahren aussehen? 
Ab Januar 2014 sollen sich Bürger darüber Gedanken machen und in Workshops Handlungsfelder ausarbeiten. Der sogenannte Multiausschuss der Gemeinde stellte jetzt die Weichen für die Fortführung des Zukunftskonzeptes. Foto: se
Wie könnte Salzhausen in zehn Jahren aussehen? Ab Januar 2014 sollen sich Bürger darüber Gedanken machen und in Workshops Handlungsfelder ausarbeiten. Der sogenannte Multiausschuss der Gemeinde stellte jetzt die Weichen für die Fortführung des Zukunftskonzeptes. Foto: se

„Salzhausen 2025“ auf dem Weg

se/emi Salzhausen. Die Gemeinde Salzhausen stellt die Weichen für die Zukunft. Auf seiner jüngsten Sitzung schickte der Multiausschuss für Kulturelles, Vereinsförderung, Dorferneuerung und Landschaftspflege die Weiterentwicklung des Konzeptes „Salzhausen 2015“ auf den Weg. Das Strategie- und Handlungskonzept „Salzhausen 2025“ soll im kommenden Jahr mithilfe der Bürger vorbereitet werden.

Frank Patt vom Planungsbüro Patt stellte jetzt den Zeit- und Maßnahmenplan für das neue Konzept vor. Er beruht auf dem Strategie- und Handlungskonzept „Salzhausen 2015“, das die Gemeinde bereits 2006 angestoßen hat. Leitziele damals: Die Wohn- und Lebensqualität der Bürger zu verbessern, Salzhausen als attraktiven Gewerbe- und Einzelhandelsstandort weiterzuentwickeln sowie zum touristischen Anziehungspunkt im Naturpark Lüneburger Heide zu machen.

Die Maßnahmen aus dem Konzept 2015 sind unter Beteiligung zahlreicher Bürger inzwischen weitestgehend abgeschlossen. Gemeindedirektor Wolfgang Krause blickt auf viele umgesetzte Projekte zurück: „Wir haben unter anderem die Dörpschün saniert, den Rathausplatz neu gestaltet und das Rathaus behindertengerecht mit einem Fahrstuhl ausgestattet.“ Aufgrund seines großen Erfolges soll „Salzhausen 2015“ nun mit Blick auf 2025 weiterentwickelt werden.

Besonders wichtig sei auch diesmal die Beteiligung der Bürger, hob Patt jetzt in der Sitzung hervor. Dazu schlug der Planer eine öffentliche Auftaktveranstaltung im Januar 2014 vor, bei der gemeinsam mit den Bürgern die Handlungsfelder für das Konzept „Salzhausen 2025“ erarbeitet werden sollen. Dazu können zum Beispiel gehören: Öffentlicher Raum, Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Beschäftigung, Einzelhandel und Nahversorgung oder Bildung und Qualifizierung.

Im Abstand von jeweils etwa vier Wochen sollen drei Workshops folgen, in denen einzelne Handlungsfelder intensiver und detaillierter ausgearbeitet werden. Bei Bedarf könne man auch mehr Workshops anbieten – abhängig von den Prioritäten, die Bürger und Politik gemeinsam setzen. Anschließend sollen die einzelnen Projekte zusammengefasst und verabschiedet werden, zunächst durch den Multiausschuss, dann durch den Rat der Gemeinde, möglicherweise noch vor den Sommerferien 2014.

Die Ausschussmitglieder schlossen sich dem Zeitplan weitestgehend an. Sie räumten der Entscheidungsfindung jedoch mehr Zeit ein, da „Salzhausen 2015“ noch zwei weitere Jahre gültig sei und die Umsetzung der letzten Projekte, zum Beispiel die Umgestaltung der Schmiedestraße, erst im kommenden Jahr angegangen wird. Die Entscheidung soll laut Krause aber bis spätestens Ende nächsten Jahres fallen.