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Ganz ausfallen sollen die Züge nicht, doch gerade der metronom steuert in der Bauphase häufig nicht den Hamburger Hauptbahnhof an, sondern endet bereits in Harburg. Foto: A/t&w
Ganz ausfallen sollen die Züge nicht, doch gerade der metronom steuert in der Bauphase häufig nicht den Hamburger Hauptbahnhof an, sondern endet bereits in Harburg. Foto: A/t&w

Harte Zeiten für Pendler

us Lüneburg Von morgen an müssen sich Bahnreisende von und nach Hamburg auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Grund sind Bauarbeiten an den Gleisanlagen des Hamburger Hauptbahnhofs in der Zeit vom 6. November bis 2. Dezember. Zahlreiche Fernzüge der Deutschen Bahn und der metronom werden deshalb an verschiedenen Tagen den Hauptbahnhof nicht anfahren können, sie starten und enden in Hamburg-Harburg.

22 Weichen im südlichen Bereich des Hauptbahnhofs hat das hohe Verkehrsaufkommen der vergangenen Jahre stark zugesetzt, sie sind verschlissen und müssen erneuert werden. Um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, haben Bahn, metronom, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und HVV gemeinsame Maßnahmen beschlossen. So können Nah- und Fernverkehrskunden mit Fahrtziel Hauptbahnhof in der Zeit von Freitag, 15. November, bis Sonntag, 24. November, neben den S-Bahnen auch die verbleibenden Fernverkehrszüge auf dem Abschnitt Hamburg-Harburg-Hamburg ohne Zuschlag nutzen. Zugleich wird das S-Bahn-Angebot auf der Strecke Harburg-Hauptbahnhof in beiden Richtungen punktuell verstärkt.

Für Bahnreisende aus Lüneburg, die mit dem metronom nach Hamburg fahren, gilt vom 15. November bis 1. Dezember ein eingeschränkter Fahrplan. Auf ihrer Internetseite weist die Bahngesellschaft aus, welche Züge nur bis Hamburg-Harburg fahren oder ab dort starten. Doch auch bei den übrigen Verbindungen empfiehlt Birthe Athing von der metronom-Pressestelle, Hinweistafeln und Lautsprecheransagen auf den Bahnhöfen zu beachten: „Wir können nicht ausschließen, dass es auch bei den übrigen Zügen zu Einschränkungen kommt. Auf jeden Fall werden wir auch unterwegs über mögliche Änderungen informieren, sind da aber auf die Angaben der Bahn angewiesen.“