Dienstag , 27. September 2016
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An der Dahlenburger Landstraße plant die Stadt in Höhe der Einmündung Pulverweg eine Verkehrsinsel. Es ist nur eine von mehreren geplanten baulichen Veränderungen für Radfahrer im nächsten Jahr. Foto: t&w
An der Dahlenburger Landstraße plant die Stadt in Höhe der Einmündung Pulverweg eine Verkehrsinsel. Es ist nur eine von mehreren geplanten baulichen Veränderungen für Radfahrer im nächsten Jahr. Foto: t&w

Radfahren soll sicherer werden

as Lüneburg. Eine Menge vorgenommen hatte sich die Stadt für den Ausbau und die Sanierung von Radwegen in diesem Jahr. Insgesamt 704 000 Euro waren dafür im Etat 2013 eingestellt. Doch die Stadt wird am 31. Dezember längst nicht alles ausgegeben haben, aufgrund voller Auftragsbücher der Bauunternehmen und konjunkturbedingt hoher Preise wird ein Teil der Arbeiten erst im nächsten Frühjahr umgesetzt werden können, kündigt die Verwaltung an. Dazu gehören unter anderem die Brücke über die Wendlandbahn im Tiergarten sowie die Radwege und der Neubau der Brücke im Lüner Holz. Was in diesem Jahr noch umgesetzt wird und welche Projekte außerdem 2014 angefasst werden sollen, das ist Thema im Verkehrsausschuss. Er tagt heute, Montag, von 16 Uhr an im Huldigungssaal des Rathauses.

Bereits angelaufen sind die Arbeiten für den Rückbau des Radweges auf der Westseite der Roten Straße zwischen Wallstraße und Friedensstraße, er soll auf die Fahrbahn verlagert werden. Abgeschlossen ist inzwischen auch die Verlegung des Radverkehrs in einem Teilbereich der Hamburger Straße auf einen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn. Der große Ausbau der Radwege dieser Straße, deren schlechter Zustand von Bürgern seit Jahren beklagt wird, muss noch warten, hieß es im Juni im Ausschuss.

Für 2014 ist der Topf für Umbau, Neubau sowie Unterhaltungsmaßnahmen von Radwegen mit 650 000 Euro gefüllt. Das entspreche einem Betrag von 9 Euro je Einwohner, 2012 waren es 9,70 Euro, 2011 nur 5,70 Euro, rechnet die Verwaltung vor. Folgende Projekte sollen damit umgesetzt werden:

Dahlenburger Landstraße: Zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes an der Einmündung Pulverweg soll eine Verkehrsinsel gebaut werden. Langfristig soll in dem Bereich die Führung des Radverkehrs geändert werden, das Wie hänge von der Weiterentwicklung des Lucia-Geländes ab.

Dahlenburger Landstraße, Südseite: In einem ersten Bauabschnitt soll der Radverkehr vom dem maroden Radweg zwischen Theodor-Heuss-Straße und dem Toten Weg bei der KVG als Radfahrstreifen auf die Fahrbahn verlegt werden.

Willy-Brandt-Straße: Der marode Asphaltradweg zwischen Feldstraße und der neuen Bushaltestelle am Uni-Standort Rotes Feld soll auf einer Länge von 170 Metern durch einen vier Meter breiten gemeinsamen Geh- und Radweg ersetzt werden.

Altenbrückertorstraße: Zwischen Ilmenaustraße und Scharff-Kreuzung soll die Fahrbahn in Richtung neues Museum verschwenkt werden. Dadurch entsteht auf beiden Seiten mehr Platz für getrennten Rad- und Fußgängerverkehr.

Ilmenauuferweg: Bau eines unbefestigten Geh- und Radweges entlang dem Lösegraben zwischen der neuen Zufahrt des Neubaugebietes An der Wittenberger Bahn und Altenbrückertorstraße.

Lösewehrgraben: Bau eines Geh- und Radweges über den Löesewehrgraben, der eine Verbindung schafft vom Neubaugebiet An der Wittenberger Bahn in die Innenstadt.