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Vorerst ist es nur eine Idee, dass auf dem Gelände der Reiterbar und des Schießstandes ein Bürgertreff entstehen könnte. Der Ortsrat Oedeme um Christel John wünscht sich eine solche Einrichtung. F.: t & w
Vorerst ist es nur eine Idee, dass auf dem Gelände der Reiterbar und des Schießstandes ein Bürgertreff entstehen könnte. Der Ortsrat Oedeme um Christel John wünscht sich eine solche Einrichtung. F.: t & w

Ein Ortsteilhaus für Oedeme

as Lüneburg. Grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplanes „Östlicher Ortskern Oedeme“ hatte der Ortsrat Oedeme Ende August gegeben. Gleichzeitig hatte Ortsbürgermeisterin Christel John den Antrag für einen Bürgertreff gestellt, da der Jägerhof geschlossen hat. Die Planung des Bürgertreffs beschäftigt auch den Rat der Stadt am kommenden Donnerstag, 28. November. Das Gremium tagt von 17 Uhr an im Huldigungssaal.

Christel John hatte in dem Antrag die Verwaltung aufgefordert, die Planung für einen Bürgertreff in Oedeme aufzunehmen, mit dem Ziel einer schnellen Realisierung, und die dafür entsprechenden Mittel in den Etat einzustellen. In der Vorlage zur Ratssitzung heißt es nun: Vor einer Konkretisierung der Planungen beziehungsweise einer Entscheidung zur Errichtung eines Ortsteilhauses müsse in der Ortschaft Oedeme eine Bedarfsermittlung durchgeführt werden. Diese solle durch die Ortsbürgermeisterin vorgenommen werden, „da sie die örtlichen Verhältnisse und Anforderungen am besten einschätzen kann“.

Wie berichtet, soll ein Bebauungsplan für den „östlichen Ortskern Oedeme“ aufgestellt werden, da bestimmte Grundstücke – unter anderem des Jägerhofes – künftig anders genutzt werden sollen. Geplant ist eine Wohnbebauung. Abgesichert werden sollen über den B-Plan auch der Schießstand sowie das Grundstück der Reiterbar, wo auf langfristige Sicht ein Bürgertreff entstehen könnte, hatte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in der Ortsratssitzung ausgeführt. Die Stadt geht davon aus, dass es mindestens ein Jahr dauert, bis der Satzungsbeschluss für den B-Plan steht.

Derweil soll nun der Bedarf für ein Ortsteilhaus festgestellt werden, danach muss mit dem Grundstückseigentümer über den Ankauf verhandelt werden. Außerdem seien die Kosten für die Investition und für die spätere Bewirtschaftung zu ermitteln, so die Verwaltung. Sie geht davon aus, dass Investition, Erschließung und Ankauf mit rund 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen. Mit der Umsetzung des Projektes sei frühenstens 2016/2017 zu rechnen.