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Lüneburg läuft für die Kindernothilfe

dub Lüneburg.Als sich die den ganzen Tag proppenvolle Stadt leert, herrscht in der Heiligengeiststraße sportliche Aufbruchstimmung. Bürgermeister Andreas Meihsies und Sülfmeister Jörn I. schicken die ersten 40 Teilnehmer des 24-stündigen Spendenmarathons auf die Strecke.

„Laufen hilft“ heißt das Motto; alle Einnahmen gehen an die Kindernothilfe, die damit wiederum notleidenden Kindern nach dem verherrenden Taifun im Oktober auf den Philippinen Beistand leisten wird. Heiligengeiststraße hoch, rechts ab in die Schlägertwiete, wieder rechts ab und die Grapengießerstraße runter, wieder rechts in die Heiligengeiststraße rein — rund 800 Meter ist der Rundkurs lang. Jede zurückgelegte Runde bringt einen Euro für den guten Zweck, entweder vom Läufer selbst oder von Sponsoren, die den Benefizlauf unterstützen.

Anfangs gibt es noch ein wenig Gedrängel, kreuzen sich die Wege von Läufern und mit vollen Taschen bepackten Einkäufern und Passanten. ,,Alle anderen haben Vorfahrt, Ihr müsst auf alles achten“, hat Mitorganisatorin Marion van Schwamen-Carlberg den Sportlern mit auf den Weg gegeben und zur Vorsicht ermahnt. Aber mehr und mehr sind die Läufer unter sich, zu später Stunde beäugt von den Nachtschwärmern, die die anliegenden Lokale verlassen. Wie viele Runden gedreht werden? Am Sonntagabend wird abgerechnet. Unter dem Strich hoffen die Veranstalter, das Lauftherapiezentrum Lüneburger Heide (LLH) und der Lauftreff Amelinghausen, einschließlich Spenden auf eine fünfstellige Summe.