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10 000 Lüneburger fahren in der Woche täglich im Metronom in Richtung Hamburg und Hannover. Foto: A
10 000 Lüneburger fahren in der Woche täglich im Metronom in Richtung Hamburg und Hannover. Foto: A

10 000 Lüneburger nutzen Metronom

ajn Lüneburg. „Wir können uns heute gar nicht mehr vorstellen, wie unsere Pendler ohne den Metronom auskommen sollten“, sagt Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle, während er im Sonderzug zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Metronom zum Bahnhof Laatzen gefahren wird. 10 000 Lüneburger steigen täglich in den Metronom, 9000 fahren nach Hamburg und etwa 1000 Richtung Hannover.

An „der Erfolgsgeschichte des Metronom“ zweifelt keiner der 450 Gäste, die zur Jubiläumsfeier der jungen Eisenbahngesellschaft in den Bahnhof Laatzen gekommen waren. Aber das ist nicht alles, was nach zehn Jahren immer noch „engagiert in Bewegung“ sei, so der Slogan des jungen Unternehmens. „Hinter dem erfolgreichen Tun der Geschäftsleitung stehen die Mitarbeiter“, betont Klaus Hoffmeister, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) in seiner Laudatio. „Ich erinnere mich noch genau an den 14. Dezember 2003“, sagt Hoffmeister und erwähnt die Pionierleistung der beiden ehemaligen Geschäftsführer Dr. Carsten Hein und Henning Weize. „Konsequent sind im Sinne eines hochwertigen Komforts Rauchverbot, Alkoholverbot, Barrierefreiheit, Fahrradbeförderung gemeinsam mit den Fahrgästen umgesetzt worden.“

Doch der Erfolg des Unternehmens, das als erstes den Wettbewerb mit dem Monopolisten Deutsche Bahn aufgenommen hatte, im ganzen Bundesgebiet neue Maßstäbe setzte, ist der zuverlässigen Dienstleistung am Fahrgast geschuldet. Als Vertreter der Gesellschafter betont Jost Knebel: „Mit einem durchdachten Konzept, das von Anfang an alle vorangegangenen Schwächen des öffentlichen Personennahverkehrs berücksichtigte, hat Metronom in Norddeutschland eine Marke geschaffen.“

Als weiterer Garant für die Qualität wurde das von der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) in Uelzen ebenfalls vor zehn Jahren errichtete Bahnbetriebswerk genannt, das an der Strecke für zuverlässige Reinigung, Wartung und Reparaturen sorgt. Die Idee eines halbstündigen Zeittaktes und die Erweiterung des Werkstattkonzepts werden das engagierte Team der Metronom-Eisenbahngesellschaft in das nächste Jahr begleiten, hieß es am Rande der Jubiläumsveranstaltung in Laatzen.

2 Kommentare

  1. Für 2014 wünsche ich mir, dass der Metronom regelmäßig pünktlich ist. Ich weiß, dass der Metronom selbst meistens für die Unpünktlichkeit keine Schuld trägt. Aber schlechtes Krisenmanagement beherscht der Metronom auch.

  2. Die neuen Bezeichnungen des Metronoms sind total bescheuert. Den MEr jetzt auch ME zu nennen ist so dämlich. Soll man die Züge absichtlich nicht auseinander halten können? Welche Absicht steckt dahinter? Und beim Anblick der Anzeige am Bahnsteig, dass es sich um den Elbetakt handelt ist nur verwirrend. Im ersten Moment denkt man an eine Verspätung und nicht an einen allg. Hinweis. Ein klassisches Beispiel der Verschlimmbesserung.