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Polizeimeldung
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LKW der Bundeswehr ausgebrannt

ca Lüneburg. Ein Lastwagen der Bundeswehr und ein Anhänger standen in der Nacht zu Montag, 16. Dezember, auf einem Firmengrundstück in der Goseburg in Flammen. Die Polizei geht ,,mit hoher Wahrscheinlichkeit“ von einem Brandanschlag aus. Die Tat könne einen politischen Hintergrund haben, ein Bekennerschreiben liege aber nicht vor. Geschätzter Sachschaden: mehr als eine Viertelmillion Euro. Nach ersten Ermittlungen der Polizei sind die Täter auf das Areal eines Werkstattbetriebes an der Boecklerstraße eingedrungen und haben den Lastwagen angezündet. Gegen 3 Uhr rückte die Feuerwehr aus und löschte den Brand. Die Ermittler haben Hinweise darauf gefunden, dass die Täter noch weitere Bundeswehrfahrzeuge, die dort zu Reparatur stehen, anzünden wollten: ,,Das hat aber nicht geklappt.“ Bei den Ermittlungen arbeite man auch bei der Bundeswehr zusammen. Im Juli 2009 hatte es schon einmal einen spektakulären Anschlag in Lüneburg gegeben. Damals hatten Täter ein Dutzend Fahrzeuge der Post-Tochter DHL in einem Depot an der Lüner Rennbahn in Brand gesetzt, Schaden: 170000 Euro. Rund zwei Wochen später war ein Bekennerschreiben bei der Landeszeitung eingegangen. Die Schreiber wandte sich gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Ein sogenannter ,,Antimilitaristischer Arbeitsausschuss“ hatte die Verantwortung für die Tat übernommen: Er wolle „in Europa die reibungslosen Abläufe, die diese Kriege zur Voraussetzung haben, so effektiv und umfassend wie möglich stören und behindern“. Weiter: Die „Kampagne“ gegen DHL „finden wir gut und daher haben wir uns zu unserem eigenen Beitrag verleiten lassen“. Es folgte verklausuliert die Androhung weiterer Aktionen. Aufgeklärt wurde der Anschlag nicht. Hinweise unter: 292215.