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Er war 2013 der Schnellste: Joshua kam an Neujahr im Klinikum zur Welt.Foto: A/be
Er war 2013 der Schnellste: Joshua kam an Neujahr im Klinikum zur Welt.Foto: A/be

Luca und Sophie sind spitze

ahe Lüneburg. Luca hat seinen Spitzenplatz verteidigt, Marie dagegen musste ihren abgeben und mal wieder Sophie den Vortritt lassen: Das sind die beiden augenfälligsten Ergebnisse beim Blick auf die Rangliste der beliebtesten Vornamen in Lüneburg 2013. Erfreulich: 1670 Mädchen und Jungen erbblickten 2013 (Stand: 30. Dezember um 12 Uhr) in der Stadt Lüneburg das Licht der Welt, das sind 200 Geburten mehr als im Jahr 2012.

Bei den Jungen hat Luca, der 2012 erstmals die Spitzenposition in der Hansestadt-Hitliste erkommen hatte, seinen Platz an der Sonne behaupten können. Felix, vor einem Jahr noch auf dem dritten Rang, ist auf Platz 10 zurückgefallen. Auf dem Treppchen landeten Paul und Max, gefolgt vom Ranglisten-Dauerbrenner Alexander.

Bei den Mädchen gibt es seit mehr als einem Jahrzehnt nur zwei mögliche Beliebtheitsgewinner: In schöner Regelmäßigkeit wechseln sich Sophie und Marie ab. Diesmal hat Sophie wieder die Nase vorn. Auf dem dritten Rang, auch da ist Konstanz angesagt, landet Emma, auf den weiteren Plätzen folgen Amelie und Charlotte.

Gestiegen ist nicht nur die Geburtenzahl, sondern auch die Zahl der Sterbefälle, und zwar um 48 auf nunmehr 1108. Auch bei den Kirchenaustritten vermeldet das Bürgeramt einen Anstieg: 473 Lüneburger kehrten ihr den Rücken, das sind 60 Austritte mehr als im Vorjahr.

Ein Jubiläum gibt es heute zu feiern: Um 12.30 Uhr wird die 700. Ehe in diesem Jahr in Lüneburg geschlossen. Das bedeutet allerdings einen leichten Rückgang, denn 2012 waren es 730 Eheschließungen. Dafür stieg die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften, also wenn Frauen Frauen das Ja-Wort geben oder Männer sich einander versprechen, von sechs auf 14. Die meisten Trauungen fanden im Heinrich-Heine-Haus statt, 151 Paare entschieden sich alternativ für den Wasserturm, fünf für den Huldigungssaal im Rathaus als Ort des Versprechens.

Top 10 Mädchen: 1. Sophie 2. Marie 3. Emma 4. Amelie 5. Charlotte 6. Emilia 7. Lea 8. Mia 9. Anna 10. Elisa
Top 10 Jungen: 1. Luca 2. Paul 3. Max 4. Alexander 5. Maximilian 6. Noah 7. Finn 8. Ben 9. Elias 10. Felix

4 Kommentare

  1. „Wir haben alle unterschätzt wie dynamisch die Entwicklung voranschreitet“, Wer glaubt wirklich, daß es bei ein paar niedlichen Wölfchen und ein oder zwei schüchternen herzigen Rudeln oder Rüdelchen weit weg von der menschlichen Zivilisation bleibt? Euphorisch begrüßt von milchgesichtigen Naturschützern, die meinen die Natur wieder bereichern zu müssen mit geschützten Wölfen, flankiert von Psychologen, die von einer Urangst vor Wölfen sprechen. Diese ist hervorgerufen und unterhalten von Grimms Märchen und entbehrt jeglicher Realität. Ist aber therapierbar. Wir müssen uns nur ein neues Verhalten angewöhnen. Der Wolf ist nicht böse, er will nur spielen, besonders gern im Rudel. Da kommt auch das hochausgebildete Sozialverhalten des Wolfes zum Vorschein. Zum Beispiel beim Jagen der Beute. Nicht nur bei Hunger, nein auch somal kommt ganz spielerisch der Jagdtrieb durch und mit einem gezielten Kehlbiss das Opfer erlegt.
    Sehen wir uns also bei Waldspaziergängen vor, halten den Hund an der Leine und die Familie beisammen!!!
    Das ist schlimm, sehr schlimm.
    Der Wolf gilt als Scheu, Dies ist er auch, solange er den Menschen fürchtet und er fürchtet den Menschen solang er Grund dazu hat durch Bejagung. Die fehlende Bejagung wird das Verhalten des Wolfes in Bezug auf den Menschen ändern, aber nicht das Wesen des Raubtieres. Es werden nicht nur Rehe, Hasen, Wildschweine, Schafe, Kälber, Fohlen in das Beuteschema passen, sondern auch Kinder, einzelne Erwachsene und Mülltonnen. Die Nähe zu menschlichen Behausungen wird nicht mehr gemieden, sondern aufgesucht werden, wie etliche Beobachtungen in letzter Zeit zeigen.
    Die Wolfpopulationen werden aufgrund fehlender Bejagung und gutem Futter exponentiell ansteigen!
    Nicht nur die wirtschaftlichen Schäden bei Jägern und Viehaltung (die letztlich der Steuerzahler zahlt) werden deutlich sein, auch eine Gefährdung der Bevölkerung besteht.
    Auch wenn diese durch Verhalten wie nicht in den Wald gehen, Pilze zu sammeln oder zu joggen zu minimieren ist.
    Ein weiteres kleingeredetes Argument ist die Gefahr des Wiederauftretens der Tollwut. Deutschland gilt als Tollwutfrei.
    Die konnte durch eine großangelegte und konsequente Impfaktion der Füchse erreicht werden. Wölfe wandern viele hundert Kilometer. Zustrom aus östlichen, nicht Tollwut freien Ländern ist durchaus denkbar.
    Tollwut ist eine furchtbare immer tödliche Krankheit, wenn nicht rechtzeitig geimpft wird.

    • Sie belieben zu scherzen. Der Grund ist offensichtlich. Lobbyismus. So manches Restaurant muss auf ein Rehbraten vielleicht etwas länger warten. Ich bin froh, wenn weniger Angsthasen mir im Wald begegnen. Mein Hund und ich können dann entspannter spazieren gehen.

  2. Wildschweine sind gefährlicher, wer beschützt den Menschen davor? Ach ja, es ist ja ein Beutetier des Jägers, deswegen wird es ja auch gefüttert.

  3. Als unbedarftem Leser fallen mir zwei Dinge in der eifrigen Diskussion um den Wolf auf.

    !. Die Kommentare hier passen überhaupt nicht zu dem Artikel über die beliebtesten Vornamen.

    2. Rationalen und gut nachvollziehbaren Argumenten, die vor den Gefahren einer zunehmenden Wolfspopulation warnen, wird nur mit subjektiver Stimmungsmache gegen die Jägerschaft reagiert. Fast klingt es wie eine kleine gesellschaftspolitische Neiddebatte. Schlagkräftige Argumente jedoch vermisse ich bei den Befürwortern der Reaktivierung von Wolfsbeständen.

    Ich bin gespannt ob sich die Meinung der Befürworter ändern wird, wenn es die ersten ernsthaften Zwischenfälle durch die Wölfe gegeben hat. Aber vermutlich (auch gestützt durch Ausführungen der Mahner) wird es noch einige Zeit brauchen, bis dies eintritt. Wir werden sicher davon hören und lesen.