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Saniert wird derzeit die Elbbrücke bei Dömitz. Ursprünglich sollten die Arbeiten im November 2013 abgeschlossen werden, nun ist es voraussichtlich erst im September so weit. Foto: rg
Saniert wird derzeit die Elbbrücke bei Dömitz. Ursprünglich sollten die Arbeiten im November 2013 abgeschlossen werden, nun ist es voraussichtlich erst im September so weit. Foto: rg

Noch länger ein Nadelöhr

rg Kaltenhof. Die Bauarbeiten an der Dömitzer Brücke dauern deutlich länger als bislang geplant. Nach Angaben der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg sollen die Arbeiten voraussichtlich erst im September dieses Jahres abgeschlossen werden. Als Grund nennt die Behörde „unvorhergesehene Erschwernisse und Behinderungen durch das Elbehochwasser“ im Sommer 2013. Damals war die Brücke wegen des Hochwassers für einige Tage komplett gesperrt worden aus Sicherheitsgründen und um den Katastrophentourismus einzudämmen.
Die Bauarbeiten an der Brücke, deren 20. Geburtstag im Jahr 2012 gefeiert wurde, sollten eigentlich bereits im vergangenen November abgeschlossen sein. Im März 2013 hatten die Arbeiten begonnen, in deren Zuge korrodierte Teile der Brückenkonstuktion ausgetauscht und zusätzliche Schutzmaßnahmen vor künftiger Verwitterung auch und vor allem durch Vogelkot angebracht werden. 2,1 Millionen Euro sollten die Arbeiten kosten. Ob sich durch die Verzögerung um fast ein ganzes Jahr die Kosten der Maßnahmen erhöhen, und wer für die möglichen Mehrkosten aufkommen müsste, teilte die Behörde in Lüneburg nicht mit.
Noch bis Ende Februar wird nun der Verkehr weiter einspurig über die Brücke geführt, bleibt die Baustelle ein Nadelöhr. Im März und April sollen die Arbeiten dann ruhen. In diesen beiden Monaten können dann beide Spuren der Bundesstraße 191, die über die Brücke verläuft, genutzt werden. Ob zwischen Mai und Ende September wieder nur eine Spur befahrbar sein wird, ergebe sich durch den Baufortschritt, heißt es auf der Großbaustelle über der Elbe.