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Zugunglück zwischen Wendisch Evern und Deutsch Evern

Lüneburg. Eine ganze Heerschar an Schutzengeln begleitete die beiden Insassen eines Transporters am Samstagmittag. Bei einer Kollision zwischen dem Triebwagenzug aus Dannenberg und einem Kleintransporter wurde eine Person leicht verletzt – 80 cm weiter und es wäre zur Katastrophe gekommen.
So streifte der Triebwagen mit seiner Frontschürze lediglich den
Transporter und riss ihm die Motorhaube und Teile des Motors
heraus. Die Feuerwehren aus Barendorf, Wendisch Evern und Deutsch Evern wurden um 13.29 Uhr mit dem Einsatzstichwort: „Zug gegen PKW, Person vermutlich eingeklemmt“ alarmiert. Nach Eintreffen der
Feuerwehr aus Wendisch Evern konnte Entwarnung gegeben werden und die Feuerwehr aus Deutsch Evern mit ihrem Rüstsatz zur Befreiung
von Personen musste nicht mehr anrücken. Die beiden Insassen des
Kleintransporters konnten sich aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug
befreien und wurden vom eingetroffenen Rettungsdienst behandelt.
Beide wollten aber trotz eines leichten Schocks nicht mit ins Krankenhaus. Die Feuerwehren aus Barendorf und Wendisch Evern streuten Ölbindemittel, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen.
Da der Triebwagenzug nicht weiterfahren konnte, wurden die
Fahrgäste des Zuges mit Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zum Bahnhof nach Lüneburg gefahren. Neben zwei Fahrzeugen der Bahnpolizei und des Rettungsdienstes waren insgesamt ca. 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz.