Dienstag , 27. September 2016
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Mit Schwimmsonden ist das Boot ausgerüstet, mit dem Mitarbeiter einer Spezialfirma die Ilmenau nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg absuchen. Foto: be
Mit Schwimmsonden ist das Boot ausgerüstet, mit dem Mitarbeiter einer Spezialfirma die Ilmenau nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg absuchen. Foto: be

Blindgänger-Suche mit Boot

rast Lüneburg. Mit Verspätung aufgrund eisiger Temperaturen hat nun die Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ilmenau begonnen. Im Auftrag der Hansestadt untersuchen Mitarbeiter der Hamburger Firma Schollenberger Kampfmittelbergung einen Teil des Flusses im Bereich des Neubaugebietes Ilmenaugarten an der Wittenberger Bahn mit Spezialgerät wie Schwimmsonden. Damit können metallische Gegenstände bis in sechs Metern Tiefe ausgemacht werden. Mit der Aktion will die Stadt auf Nummer sicher gehen, wohlwissend, dass die Kampfpiloten damals die Ilmenau als Orientierungshilfe nahmen und daher die Bombenabwürfe sich hier im Bereich des Bahnhofes konzentrierten. Untersucht wird auch das besonders geschützte Flora-Fauna-Habitat-Gebiet rechts der Ilmenau. Die Auswertung beider Suchen könnte in zwei Wochen vorliegen.