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Lüneburger Kriminalisten ermitteln nach brutalem Rockerüberfall

Stade/Lüneburg. Zwölf Wohnungen von Rockern aus Cuxhaven, Stade, Celle und Bremen durchsuchten die Beamten der Kriminalinspektion Lüneburg am frühen Dienstagmorgen, 11. Februar. Die Rocker werden verdächtigt, an dem brutalen Überall auf ein Mitglied des Rockerclubs aus Stade, Ende September letzten Jahres, beteiligt gewesen zu sein. Mehrere vermummte Täter hatten damals Angehörige eines Rockerclubs bei einem öffentlichen Treffen von Motorradfahrern angegriffen und hierbei vier Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt deshalb wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten bisher ca. 20 Beschuldigte ermittelt werden, die zum großen Teil dem Motorradclub „Mongols MC Cuxhaven“ angehören bzw. zuzurechnen sind. Weitere Spurenauswertungen und erste Ermittlungserkenntnisse begründeten die von der Staatsanwaltschaft Stade erwirkten neuen Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Stade, die heute vollstreckt wurden. Dabei stellten die Ermittler zahlreiche Beweismittel (etwa Waffen, waffenähnliche Gegenstände, Laptops, Handys,Rocker-Kutten, Sturmhaube und geringe Mengen Rauschgift) sicher. Insgesamt waren 250 Polizeibeamte, unterstützt von Spezialkräften und Polizeihunden, eingesetzt.