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Polizeibericht
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Die Polizei bittet zur Kasse

ca Lüneburg. An dieser Ecke hat die Polizei immer Erfolg: Stellen sich Ordnungshüter zur Verkehrskontrolle an den Lambertiplatz, ertappen sie jedes Mal Autofahrer, die verbotenerweise durch die verkehrsberuhigte Salzstraße fahren. Am Montag stoppten die Schutzleute binnen 75 Minuten 26 Verkehrsteilnehmer. Zudem zog eine Streife in der Nacht in Kaltenmoor einen 37-Jährigen aus dem Verkehr. Der Mann habe knapp ein Promille Alkohol intus gehabt, zudem schlug ein Drogentest an.

Lüneburg. Ein brennender Mülleimer sorgte am Montagnachmittag, 10. Februar, in der Goseburg für Aufregung. Der Behälter stand am Vereinsheim des Sportplatzes an der Moorweide in Flammen. Die Feuerwehr hatte die Lage im Nu im Griff. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Hohnstorf. Für die Polizei war es quasi ein Doppelschlag. Die Beamten wurden am Montag zu einem Parkplatzunfall am Sportplatz gerufen. Eine 22-Jährige hatte beim Ausparken mit ihrem Audi den Opel eines 57-Jährigen gestreift, ein Schaden von rund 3000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Opel-Fahrer nach Alkohol roch, er pustete rund 0,9 Promille.

Salzhausen. Die Polizei warnt erneut vor dubiosen Anrufern, die behaupten, sie seien Mitarbeiter der Firma Microsoft und müssten ein Computerproblem des angeblichen Kunden beheben, es sei notwendig, Sicherheitsprogramme auf den Rechner zu spielen. Der Kunde möge ihnen Kreditkartendaten mitteilen. Die Polizei mahnt, das nicht zu tun, hinter den Anrufern steckten Betrüger.

Göhrde. Von einem skurrilen Unfall berichtet die Polizei aus Göhrde. Am Sonntagmittag sei ein 19-Jähriger mit seinem VW recht schnell über den Radweg neben der Bundesstraße 216 geprescht. Eine Radlerin musste bremsen, stürzte und zog sich Verletzungen zu. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen, der junge Fahrer soll noch zur Sache befragt werden, warum er Straße und Radweg verwechselt habe.

4 Kommentare

  1. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Durchfahrt durch die Salzstrasse verboten ist. Stattdessen muss ein riesiger Umweg über den Schnellenberger Weg und andere Strassen gefahren werden, um zum Lambertiplatz und so zur Post und zur Stern-Kreuzung zu kommen. Täglich ist Energieeinsparung ein Thema. Aber in Lüneburg werden Autofahrer gezwungen unnötig mehr Energie zu verbrauchen. Abgasbelastung kann längst kein Kernpunkt zur Argumentation mehr sein, weil die modernen Motoren mit ihren Katalysatoren die Abgase erheblich reduzieren. Ich mache einen Kompromissvorschlag zur Wiedereröffnung der Salzstrasse: Wie in vielen Städten schon praktiziert, kann hier eine Umweltzone eingerichtet werden. Dann dürfen eben nur Autos mit EU-Norm 4 und höher die Durchfahrt nutzen und die Polizei kann weiterhin kontrollieren. Nämlich die Umweltplaketten. Wahrscheinlich werden sie dann ähnlich erfolgreich sein. Wer Verbotsschilder ignoriert (heutige und vielleicht die einer Umweltzone), ist selber Schuld und zeigt ein mangelndes soziales Bewußtsein. Es ist also absolut nicht meine Absicht die Kontrollen zu kritisieren, sondern nur gewisse Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Verkehrsberuhigungsplan.
    Dazu gehört auch das völlig unsinnnige und nicht nachvollziehbare Verbot vom Lambertiplatz nach links in die Wallstrasse abbiegen zu dürfen! Irrsinn zu welchem Umweg die Autofahrer da gezwungen werden. Rational absolut nicht nachvollziehbar. Aber es gab schon in den sechziger Jahren Mitglieder im Lüneburger Verkehrsausschuss, die nicht mal einen Führerschein besaßen. Aber Heute gehört mehr Qualifikation als ein Führerschein zur Voraussetzung für Verkehrspolitische Entscheidungen. Nämlich Energiebewußtsein, Toleranz und ein gesunder realistischer Menschenverstand abseits von Parteiprogrammen und Ideologien. Doch da scheint es einigen offensichtlich zu mangeln.

    • Am besten gleich Kleine und Große Bäckerstraße wieder für den Verkehr freigeben…
      Das Umweltproblem ist nicht die Verkehrsleitplanung, sondern da Individualverkehrsmittel Auto! Einfach mal nachdenken.
      DANKE, dass die Lüneburger Innenstadt autofrei ist und regelmäßige Kontrollen dazu beitragen, dass das auch so bleibt!

      • Vielen Dank für Ihre Beitrag. Er ist ein Paradebeispiel für ideologische und nahezu fanatische Argumentationen ohne realistischen Bezug. Nicht im entferntesten habe ich in meinem Beitrag eine derart radikale Öffnung für den Individualverkehr angeregt, sondern nur auf vermeidbaren Energiemehrverbrauch in zwei Einzelfällen hingewiesen. Bzw. auf ein rational nicht nachvollziehbares Abbiegeverbot, das zu unnötigen Umwegen und somit ebenfalls unnötigem Energiemehrverbrauch (Umweltbelastung) führt. Sie sprechen doch auch von einem Umweltproblem. Genau wie ich. Nur haben Sie das offensichtlich nicht verstanden. Schade.

  2. Die Polizei kontrolliert das viel zu wenig. Auch abends und Sonntags am Sands. Es wird mit dem Auto falsch durch Einbahnstraßen gefahren das ist unglaublich. Auch wird in Lüneburg extrem viel bei Rot über die Ampeln gefahren . Es ist ein Wunder das nicht ständig schwere Unfälle aufgrund dessen passieren .