Mittwoch , 28. September 2016
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Lüneburger im Zentrum der schwersten Unruhen in Kiew

Lüneburg/Kiew. Der Lüneburger Jan-Henrik Wiebe, der schon für die Jugendredaktion der LZ geschrieben hat, erlebt in Kiew die schwersten Gewaltausbrüche seit Beginn der Proteste gegen Präsident Wiktor Janukowitsch. Bei Straßenschlachten in der Hauptstadt der Ukraine sind Dienstag nach Medienberichten mindestens 18 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.

Wiebe (25), der seit dem 13. Februar in Kiew ist, hat viele Fotos von den Unruhen auf dem Maidan-Platz gemacht, der Dienstagabend gestürmt wurde. Der Platz ist das Zentrum der monatelangen Proteste.

Wiebe studiert Politikwissenschaften und Ostslawistik und berichtete Dienstagnacht in einer kurzen Mail:
„Ich schreibe meine Bachelorarbeit über die Beziehung zwischen der EU und Ukraine sowie eine Hausarbeit über die ukrainische Identität, sammle hier Informationen und Material. Außerhalb vom Maidan hat man bis heute kaum etwas von der Revolution in Kiew mitbekommen. Jetzt ziehen bewaffnete „Tituschkie“, also von der Regierung bezahlte Kriminelle, durch die Innenstadt, die Metro wurde geschlossen, und ständig sind Krankenwagen zu hören. Heute und morgen sind die Tage, an denen sich sehr viel entscheidet. Sowohl politisch als auch auf der Straße. “

Seine Fotos finden sich auf den Seiten:
Wiebe-Fotos I

Wiebe Fotos II

Jan-Henrik Wiebe wird in der LZ ausführlich berichten.