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Montage mit Brunnen von Doris Waschk-Balz vor der IHK Industrie- und Handelskammer Foto/Montage:toreros/nh
Montage mit Brunnen von Doris Waschk-Balz vor der IHK Industrie- und Handelskammer Foto/Montage:toreros/nh

Brunnen darf auf dem Sand gebaut werden

ca Lüneburg. Der Brunnen auf dem Sand kann vor der Industrie- und Handelskammer gebaut werden. Zumindest theoretisch. Das Verwaltungsgericht hat gerade eine Klage gegen eine Baugenehmigung der Stadt für den „Grapengießer“, einen Entwurf der Hamburger Künstlerin Doris Waschk-Balz, abgewiesen. Allerdings überlegt Kläger Adolf Zelle noch, ob er in die nächste Instanz geht. Und bevor das nicht klar ist, soll kein Spatenstich erfolgen.
Bekanntlich hatte der Verein Lüneburger Kaufleute aus Anlass seines 100. Geburtstages der Stadt einen Brunnen geschenkt und damit einen Entwurf aus dem Jahr 2000 aufgegriffen. 160 000 Euro soll die Umsetzung kosten, das Geld haben die Kaufleute zusammengetragen. Als die Stadt im Sommer 2012 eine Baugenehmigung erteilte, klagte Adolf Zelle dagegen. Ihm gehört das linke, kleinere Gebäude im IHK-Ensemble. Er sieht durch den Brunnenbau den Denkmalwert seines Hauses beeinträchtigt. Der Argumentation folgte die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts nicht und wies die Klage ab.
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