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Die Bombe vor der Sprengung, Foto: polizei
Die Bombe vor der Sprengung, Foto: polizei

+ + + Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt + + + Evakuierung und Sperrungen aufgehoben

Stand: 00.37 Uhr

Lüneburg. Die bei Sondierungsarbeiten im Bereich An der Wittenberger Bahn festgestellte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes unschädlich gemacht worden.

Ein Entschärfen der Bombe war nach ersten Versuchen nicht möglich, so dass Sprengmeister, Michael Tillschneider, und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) aus Hannover die
amerikanische 150-Lps-Fliegerbombe (ca. 70 kg) mit Aufschlagzünder vor Ort gegen 00:15 Uhr kontrolliert sprengen mussten. Zu Sachschäden kam es nach ersten Ermittlungen nicht.

In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Feuerwehr und Polizei evakuierten die Einsatzkräfte betroffene Bewohner in einen Sicherheitsbereich mit Radius von 500 Metern um die Fundstelle.
Betroffen davon waren gut 650 Lüneburger Bürgerinnen und Bürger für die durch die Hansestadt Lüneburg Notunterkünfte eingerichtet wurden.

Für die Zeit der Entschärfung wurde auch der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen für gut 90 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt.

Im Rahmen der Räumung waren mehr als 280 Einsatzkräfte von u.a. Feuerwehr, ASB, DRK, Hansestadt Lüneburg und Polizei (u.a. Bereitschaftspolizei) im Einsatz, die einen reibungslosen Ablauf gewährleisteten.

Stand: 00.19 Uhr

Mit einem dumpfen Knall ist um 00:19 Uhr die Bombe gesprengt worden, weil sie nicht mehr zu entschärfen war. Die Evakuierung ist nun von der Polizei aufgehoben worden, alle können wieder zurück in ihre Wohnungen.

Stand: 00.07 Uhr

VIDEO: Daniel Steinmeier, Pressesprecher der Stadt Lüneburg, zum Bombenfund an der Wittenberger Bahn und den Evakuierungsmaßnahmen am heutigen Abend im Stadtgebiet Lüneburg.

Screenshot Video Steinmeier

Stand: 23.34 Uhr.

Die Entschärfung der Bombe läuft. Jetzt heißt es nur Geduld haben und warten.

Stand: 23.34 Uhr.

Eine Fotogalerie finden Sie hier.

Stand: 23.11 Uhr.

Ein metronom-Sprecher meldet: „Wegen Bombenentschärfung ist der Lüneburger Südkopf um 22:45 gesperrt worden, 81647 aus Richtung Hamburg kommend fährt vorerst nur bis Bf. Lüneburg, 81644 aus Uelzen kommen fährt vorerst nur bis Bienenbüttel. Dauer der Sperrung ist zur Zeit nicht absehbar, es ist Schienenersatzverkehr eingerichtet, ein Bus wird in Lüneburg und ein Bus wird in Bienenbüttel eingesetzt.

Stand: 23.07 Uhr.

Die Polizei meldet nun, dass das betroffene Gebiet vollständig evakuiert ist. Auch die Bahnstrecken sind mittlerweile gesperrt. Die Entschärfung der Bombe steht nun bevor.

Stand: 22 Uhr.

Weil niemand mehr in den Evakuierungsradius hinein darf, sind zahlreiche Straßen gesperrt worden, darunter auch

– die Willy-Brandt-Straße zwischen Scharff-Kreuzung und Amselbrücke inklusive aller Einfahrten aus dem Roten Feld auf die Willy-Brandt-Straße

– von der Konrad-Adenauer-Straße Ecke Deutsch-Evern-Weg Richtung Friedrich-Ebert-Brücke/stadteinwärts

– stadtauswärts auf der Dahlenburger Landstraße die ersten fünf Straßen, die nach rechts abzweigen

– sowie zahlreiche kleinere Straßen direkt innerhalb des Evakuierungsgebietes.

Alle Autofahrer werden darum gebeten, den Evakuierungsbereich weiträumig zu umfahren.

Stand: 21.42 Uhr.

Aktuell fahren alle Züge noch. Die Bahnlinien werden erst kurz vor Beginn der eigentlichen Entschärfung der Bombe gesperrt  und dann sowohl in Richtung Hamburg, als auch in Richtung Hannover. Wann das genau sein wird, steht noch nicht fest.

Stand: 21.30 Uhr.

Aktuell sind Polizisten im betroffenen Gebiet unterwegs und klingeln an den Türen der Häuser und Wohnungen, um die Menschen darüber zu informieren, dass sie ihre Häuser verlassen müssen. Rund 650 Bewohner im Innenstadtbereich sind betroffen, müssen die Wohnungen verlassen. Für alle, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterschlüpfen können, hat die Hansestadt Lüneburg zwei Ausweichquartiere eingerichtet: Wer westlich der Ilmenau wohnt, kommt in der St.-Ursula-Schule (neben Musikschule und Theater) unter, wer östlich des Flusses wohnt, kann ins Johanneum (Theodor-Heuss-Straße) gehen.

Stand: 20.57 Uhr.

Sprengmeister Michael Tillschneider wird die Bombe entschärfen.

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Stand: 20.43 Uhr.

Die Hansestadt hat von zwei Stellen aus einen Buspendelverkehr in die Ausweichquartiere eingerichtet:
Vom Aldi-Parkplatz an der Feldstraße fährt ein Bus zur St.-Ursula-Schule.
Von der Bushaltestelle am Blümchensaal Ecke Am Kaltenmoor fährt ein Bus zum Johanneum.

Sollte der jeweilige Bus gerade nicht da sein, ist er auf dem Weg. Dann heißt es, ein wenig zu warten, denn der Bus fährt zwischen der Haltestelle und dem Ausweichquartier hin und her.

Stand: 19.57 Uhr.

lz Lüneburg. Die im Bereich An der Wittenberger Bahn festgestellte Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird noch in den heutigen Abendstunden vor Ort entschärft. Diese Entscheidung trafen Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes nach einer weiteren Inaugenscheinnahme. Bei dem Sprengkörper handelt es sich nach derzeitigem Ermittlungen um eine 150-Lips-Fliegerbombe (ca. 70 kg) mit Aufschlagzünder.

In Absprache mit der Hansestadt Lüneburg, Feuerwehr und Polizei werden die Einsatzkräfte einen Sicherheitsbereich mit Radius von 500 Metern um die Fundstelle einrichten und die betroffenen Bewohner in diesem Bereich evakuieren. Der Beginn der Maßnahmen ist für ca. 20 Uhr geplant.

Die Bewohner folgender Straßen und Häuser sind von einer Evakuierung betroffen:

– Am Schwalbenberg 14, 16, 18

– Am Schierbrunnen 2, 4

– Blümchensaal komplett

– Am Kaltenmoor 1 – 21

– Kurt-Schumacher-Straße 1 – 15

– Bülowstraße komplett

– Brahmbusch 1 – 6, 16 – 20

– Deutsch-Evern-Weg 10 – 12

– An der Roten Bleiche 8 – 9

– Rotenbleicher Weg komplett

– Feldstraße 2a

– Willy-Brandt-Straße 10

– Stresemannstraße 2 – 8

– Vor dem Roten Tore 37 – 63, 38 – 72a

Die Stadt hat für die Bewohner Räumlichkeiten in der St. Ursula-Schule, St. Ursula-Weg, und im Johanneum, Theodor-Heuss-Straße, ab 20 Uhr als Notunterkunft eingerichtet. Parallel wird die Stadt Lüneburg in Kürze unter der Telefonnumer 04131-3093-100 eine Hotline schalten.

Bislang gibt es keine Einschränkungen des Bahnverkehrs zwischen Hamburg–Lüneburg–Uelzen. Für die Zeit der Entschärfung wird auch der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen in beide Richtung voll gesperrt.

 

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Foto: us
Das Gelände An der Wittenberger Bahn. Foto: us

2 Kommentare

  1. Den ersten Satz besser noch Mal gegenlesen.

  2. gerhard wessel

    Es ist gut ausgegangen. Nicht selbstverständlich. Dank für Mut, Einsatz & Können.