Dienstag , 27. September 2016
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Weil sie zu deformiert ist, kann die gefundene Fliegerbombe nicht entschärft werden. Deshalb soll sie in den Abendstunden gesprengt werden. Foto: nh
Weil sie zu deformiert ist, kann die gefundene Fliegerbombe nicht entschärft werden. Deshalb soll sie in den Abendstunden gesprengt werden. Foto: nh

+++Bombenfund: Blindgänger erfolgreich gesprengt+++

Nach dem erneuten Fund einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, haben der Sprengmeister Thomas Krause und sein Team den Blindgänger um 20.50 Uhr unschädlich gemacht. Es war der dritte Blindgänger innerhalb weniger Tage, der im Sondierungsgebiet An der Wittenberger Bahn gefunden wurde. Rund 500 Anwohner mussten von Feuerwehr und Polizei evakuiert werden. Der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen blieb für insgesamt 25 Minuten voll gesperrt. Im Rahmen der Räumung und Verpflegung der evakuierten Anwohner waren rund 250 Helfer von Feuerwehr, ASB, DRK, AgL, KVG, Kirchen, Hansestadt Lüneburg und der Polizei im Einsatz.

+++ Stand: 20.59 Uhr: 

Die Fliegerbombe aus dem zweite Weltkrieg wurde um 20.50 Uhr erfolgreich gesprengt. Alle Sperrungen sind aufgehoben, die Anwohner können zurück in ihre Wohnungen.

+++ Stand: 20.52 Uhr 

Die Evakuierung der Anwohner ist abgeschlossen. Die Sprengung der Fliegerbombe steht jetzt kurz bevor.

+++ Stand: 19.50 Uhr

Der letzte Zug auf der Strecke Lüneburg-Uelzen wird voraussichtlich um 20.30 Uhr fahren. Ab 20.40 Uhr ist die Bahnstrecke gesperrt. Die Evakuierung von insgesamt rund 500 Anwohnern läuft.

+++ Stand: 18.30 Uhr

Die Ausweichquartiere in der St. Ursula-Schule und dem Gemeindehaus der St.-Stephanus-Gemeinde sind ab jetzt geöffnet.  Alle Anwohner, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, werden gebeten, dies bis spätestens 20 Uhr zu tun. Je schneller das Gebiet evakuiert ist, desto früher kann die Sprengung durchgeführt werden.

+++ Stand: 18 Uhr 

Da die St.-Ursula-Schule als Ausweichquartier benötigt wird, müssen leider alle Sportveranstaltungen, die ab 17 Uhr in der Sporthalle geplant waren, abgesagt werden. Die Sportvereine werden darüber informiert.

Warum erst immer abends entschärft wird

Die Frage tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder auf: Warum werden die Blindgänger immer erst abends entschärft und nicht schon tagsüber? Die spezialisierten Kolleginnen und Kollegen von Hansestadt Lüneburg und Polizei haben die Argumente abgewogen und auch die Erfahrung der Polizei mit einfließen lassen. Fast alles spricht dafür, die Bombe abends zu entschärfen:

– Der Verkehr auf der Straße ist viel geringer.

– Arztpraxen und Einkaufsläden, die im betroffenen Gebiet liegen, sind abends leer.

– Die Ausweichquartiere müssen frei sein.

– Die Polizei muss Einsatzkräfte auch aus größerer Entfernung heranholen, das braucht Zeit.

– Die Menschen, die evakuiert werden müssen, haben mehr Zeit sich darauf einzustellen und müssen nicht überhastet von jetzt auf gleich die Wohnungen verlassen. So bleibt auch genügend Zeit, um sich bei Freunden oder Verwandten einzuquartieren.

Eine solche Evakuierung bringt leider immer Unannehmlichkeiten und Stress für die Betroffenen mit sich, erst recht, wenn auch kleine Kinder, alte Menschen oder Tiere betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle so früh wie möglich darauf einstellen können. Quelle: Lüneburg.de

+++ Stand: 16.30 Uhr 

Die metronom Eisenbahngesellschaft teilt mit, dass die Sperrung der Bahnstrecke Uelzen-Lüneburg voraussichtlich ab 19.40 Uhr zu erwarten ist. Zwischen Bienenbüttel und Lüneburg wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

+++ Stand: 15.50 Uhr

Folgende Straßen werden ab 19.30 Uhr gesperrt:

– die Willy-Brandt-Straße zwischen Scharff-Kreuzung und Amselbrücke inklusive aller Einfahrten aus dem Roten Feld auf die Willy-Brandt-Straße

– vom Munstermannskamp aus kann man nicht mehr auf die Willy-Brandt-Straße abbiegen

– von der Konrad-Adenauer-Straße Ecke Deutsch-Evern-Weg Richtung Friedrich-Ebert-Brücke/stadteinwärts

– auch von der Stresemannstraße aus geht es nicht mehr in Richtung Friedrich-Ebert-Brücke / Willy-Brandt-Straße weiter

– der Schwalbenberg bleibt zugänglich bis zur Ecke Dahlenburger Landstraße

– auf der Dahlenburger Landstraße, stadtauswärts, kann man nicht mehr in die ersten fünf Straßen, die nach rechts abzweigen, abbiegen

– auch zahlreiche andere kleinere Straßen direkt innerhalb des Evakuierungsgebietes sind betroffen.

Alle Autofahrer werden darum gebeten, den Evakuierungsbereich weiträumig zu umfahren.

Die Bahnstrecken Richtung Hamburg und Richtung Hannover bleiben so lange offen, bis die Entschärfung wirklich beginnen kann. Die Sperrung erfolgt also erst unmittelbar vor der Räumung, damit die Einschränkungen so gering wie möglich bleiben.

+++ Stand: 13.50 Uhr 

Die Stadt hat ein Info-Telefon zum neuesten Bombenfund An der Wittenberger Bahn eingerichtet:  04131 309-3100

+++ Stand: 13.40 Uhr:

Folgende Straßen und Hausnummern müssen für die Bombensprengung geräumt werden:

– Rotenbleicher Weg 16-46 + 65-67

– Kefersteinstr. 2a

– Wilschenbrucher Weg 86b, 88a, 90a

– An der Roten Bleiche 1, 5, 7a, 8, 9, 10 + 11

– An der Wittenberger Bahn 8 + 29

– Pirolweg 10 + 12 ohne Clage

– Igelweg 1a

– Bülowstraße komplett

– Brambusch 1-8, 10, 14-20

– Dt. Evern Weg 6-14

– Kurt-Schumacher-Str. 1, 19, 3, 3a, 5, 5a, 7, 9a, 11, 13, 15

– Blümchensaal komplett

– Am Kaltenmoor 1-16

– Am Schwalbenberg 18

– Am Schierbrunnen 2 + 4 inkl. BBS

– Willy-Brandt-Straße 2 + 10, 72b, 72c

– Friedrich-Ebert-Brücke 1

– Stresemannstraße 2-8

– Feldstraße 2a

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In einem Radius von 500 Metern um den Fundort der Fliegerbombe müssen die Anwohner evakuiert werden. Grafik:Polizei

Die Hansestadt Lüneburg hat wieder für all jene, die sich nicht bei Freunden oder Verwandten einquartieren können, zwei Ausweichquartiere eingerichtet. Wer westlich der Ilmenau wohnt und die Wohnung verlassen muss, kann in der St.-Ursula-Schule (neben der neuen Musikschule) unterkommen und wer östlich der Ilmenau wohnt und nicht zu Hause bleiben darf, findet dieses Mal im Gemeindehaus der St.-Stephanus-Gemeinde (St.-Stephanus-Platz) in Kaltenmoor Unterschlupf. Geöffnet sind die Unterkünfte ab 18:30 Uhr.

 

+++ Stand: 13.26 Uhr 

Wie bei den vergangenen Bombenfunden, soll auch der heute entdeckte Blindgänger gesprengt werden. Aufgrund starker Deformierungen ist eine Entschärfung der Bombe nicht möglich.

 

+++ Stand: 13.16 Uhr

Die metronom Eisenbahngesellschaft geht davon aus, dass die Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen aufgrund der Bombenentschärfung ab etwa 20.45 Uhr / 21 Uhr gesperrt werden muss.

Zwischen Bienenbüttel und Lüneburg wird ein Ersatzverkehr mit Bussen vorbereitet.

 

Lüneburg. Erneut ist heute Morgen ein Blindgänger auf dem Gelände des Neubaugebietes Ilmenaugarten An der Wittenberger Bahn  gefunden worden. Es ist bereits die dritte 70-Kilogramm-Fliegerbombe binnen weniger Tage. Die Polizei sperrte den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Noch heute Abend soll die Bombe entschärft werden. Polizei, Stadt und Rettungsdienste bereiten wie bei den vorangegangenen Malen eine Evakuierung des umliegenden Gebietes vor. Die Evakuierungs- und Sperrbereiche im 500 m-Radius werden vermutlich nicht identisch, jedoch ähnlich mit denen der letzten Bombenräumung sein. Welche Wohnungen und Häuser ab etwa 19 Uhr geräumt werden müssen, wird in Kürze mitgeteilt.

8 Kommentare

  1. Wird da überhaupt jemand wohnen wollen? Immer, wenn die Kinder mit Förmchen und Schaufel nach draussen gehen, nervös werden ist ja auch kein Zustand.

  2. Spannend ist die Frage, wie bei Baustopp ( bedeutet für mich als Laien: Bau stopp) eine Bombe gefunden werden kann… Mit der Wünschelrute?

    • Die wurde nicht bei Bauarbeiten gefunden, dort sucht zur Zeit eine Spezialfirma gezielt nach Blindgängern. Die durchsuchen das ganze Gelände. Wird also spannend bleiben in den nächsten Monaten.

    • Ja das hatte ich auch als erstes gelesen.Vor Aktualisierung der Seite.Das habe ich mich auch gefragt.Vielleicht haben die gleich Widerspruch eingelegt,denn sofortiger Baustop,heißt bei mir auch sofort.Vielleicht verstehen nur wir das nicht?Aber keine Sorge nicht jeder hätte dort überhaupt eine Baugenehmigung bekommen.Siehe Frommestr. und die Schäden dort jetzt schon und dann stelle man sich vor der Sallier hätte nen Dummen gefunden der dort baut,katastropal

  3. Ich finde es super, dass Eltern sich um ihre Kinder sorgen, aber wie z.B. bei dem o.g. Kommentar (wenn hoffentlich wohl auch nicht so ernst gemeint), finde ich die damit verbundene Übervorsicht und dramatische Achtung vor Allem schon sehr übertrieben und zweifelhaft.
    Kinder scheinen immer wieder ein gern vorgeschobener Grund zu sein, wenn andere Argumente nicht mehr ausreichend gefunden werden können.

  4. Na super,auf ein neues.Ich würde da eh nicht wohnen wollen,vielleicht machen Sie die Seite zur Bahn ja ohne Fenster und begrünen das………Dafür darf ich heute Abend wieder auswandern.Ich glaube auch nicht dass Kinder die ausgraben könnten.Und solange die in der Erde liegen sind die ungefährlich,will nicht wissen wie viele in den Gartenkolonien liegen.Das weiß man doch nach der Alliertenkarte genau das im jetzigen Baugebiet etliche liegen.Warum erteilt man dann eine Baugenehmigung?Nur weil sich Investoren eine goldene Nase verdienen wollen,siehe Uni

  5. Danke an unsere Freunde in Rettmer, wo wir schon ein Dauerabo auf der Couch haben!! 😉
    3x innerhalb von 10 Tage ist wirklich eine Zumuntung – besonders wenn man am nächsten Tag wieder nach Hamburg ins Büro muss. Aber trotzdem ist mir lieber, das Gelänge wird nun komplett sondiert, alle Blindgänger werden entfernt und dann ist (hoffentlich) irgendwann Ruhe.
    Eine vorgehensweise wie in Hannover (da war die Vorgehensweise offensichtlich: an einem Wochenende mehrere ausgraben und entschärfen) würde ich mir als Betroffene natürlich auch wünschen!