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Schon 2009 vom Rat beschlossen, soll die energetische Sanierung des Rathauses der Samtgemeinde Elbmarsch in Marschacht jetzt realisiert werden. Geplant sind drei Bauabschnitte.
Schon 2009 vom Rat beschlossen, soll die energetische Sanierung des Rathauses der Samtgemeinde Elbmarsch in Marschacht jetzt realisiert werden. Geplant sind drei Bauabschnitte.

Jetzt ist das Rathaus dran

pet Marschacht. ,,So gut wie null“ sei die Dämmung des Rathauses der Samtgemeinde Elbmarsch in Marschacht, erklärt Bürgermeister Rolf Roth (SPD). Und: ,,Wenn wir draußen 0 Grad haben, werden unter dem Dach des eingeschossigen Eingangsbereichs 5 Grad gemessen. Das geht so natürlich nicht.“ Bekannt ist das seit Langem, schon mehrfach war auch die energetische Sanierung des Gebäudes aus den 1970er-Jahren vorgesehen in diesem Jahr soll es endlich losgehen.

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Samtgemeinde stellte Architekt Thomas Block (Winsen) das Projekt vor. Er ist zurzeit mit den Ausschreibungen beschäftigt, die bald veröffentlicht werden sollen. Durchgeführt werden soll das Projekt, das die Energierechnung der Samtgemeinde kräftig entlasten soll, in drei Bauabschnitten.

Geplant ist, den ersten Abschnitt noch in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Dafür sind bereits 100000 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt. Die beiden weiteren Bauabschnitte, so wünscht es sich Bürgermeister Roth, sollen 2015 und 2016 verwirklicht werden.

Vor fünf Jahren, im März 2009, war die Sanierung des Rathauses in Marschacht bereits vom Rat beschlossen worden, 150000 Euro wurden in den Haushalt eingestellt aber finanzielle Probleme stoppten das Vorhaben. Ein Bauantrag war damals bereits gestellt worden. ,,Den haben wir in der Zwischenzeit verlängert“, so Rolf Roth.

Im ersten Bauabschnitt, der die links und rechts vom verglasten Mitteltrakt liegenden Gebäudeteile umfasst, sollen möglichst bald die alten Fenster entfernt und durch moderne Kunststofffenster mit Dreifachverglasung ersetzt werden. Außerdem sollen die Hohlräume im Mauerwerk mit Dämmmaterial ausgeblasen werden. ,,Wir hoffen, dass 100000 Euro dafür ausreichen“, so Bürgermeister Roth. Architekt Block schätzt die Kosten auf 115000 Euro.

Im zweiten Bauabschnitt soll dann der verglaste Mittelteil des Gebäudes, der Eingangs- und Wartebereich sowie Einwohnermeldeamt umfasst, in Angriff genommen werden. Mit dem Austausch der Fenster ist es hier nicht getan. Geplant ist, den Gebäudeteil im Erdgeschoss in Richtung Elbuferstraße zu vergrößern, dann im vorderen Teil ein Obergeschoss aufzusetzen.

Der Bereich muss komplett neu aufgebaut werden, das soll in Holzrahmenbauweise passieren. Wegen des feuchten Bodens wird, so Thomas Block, eine aufwändige Gründung mit vier Pfählen notwendig sein.

Der im Obergeschoss entstehende neue Platz soll unter anderem für Sozialräume für das Verwaltungspersonal genutzt werden.

Schließlicht ist voraussichtlich für 2016 der Umbau des Ostflügels des Gebäudes geplant. Entstehen soll dabei ein rund 60 Quadratmeter großer Sitzungsraum, der zum Beispiel für Ausschusssitzungen genutzt werden kann. Bürgermeister Rolf Roth: ,,Dort könnte auch Technik, die in Sitzungen oft benötigt wird, fest installiert werden.“