Donnerstag , 29. September 2016
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Oberstleutnant Tim Grünewald, Bürgermeister Eduard Kolle und Künstlerin Ruth im Maltrickhaus mit einem Teil der Pakete, die in diesen Tagen nach Afghanistan, in den Kosovo und nach Mali gehen.
Oberstleutnant Tim Grünewald, Bürgermeister Eduard Kolle und Künstlerin Ruth im Maltrickhaus mit einem Teil der Pakete, die in diesen Tagen nach Afghanistan, in den Kosovo und nach Mali gehen.

Osterpäckchen aus der Heimat

pet Lüneburg. Es ist schon eine gute Tradition. In jedem Jahr, jeweils vor Ostern und vor Weihnachten, werden bei der Stadt Lüneburg Päckchen gepackt, die dann an die im Auslandseinsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten aus Lüneburg verschickt werden. Jetzt haben Bürgermeister Eduard Kolle und Künstlerin Ruth im Maltrickhaus in der Theodor-Körner-Kaserne knapp 30 Päckchen übergeben.

,,Die Päckchen gehen an Soldaten auf drei Kontinenten“, erzählt Oberstleutnant Tim Grünewald, Kommandeur der Lüneburger Aufklärer. Lüneburger Soldaten sind zurzeit in Afghanistan, im Kosovo und in Mali stationiert. Mit den Päckchen wolle Lüneburg zeigen, wie sehr sich die Menschen in der Hansestadt mit ihren Soldaten und deren Familien verbunden fühlen, sagt Kolle.

Ein Osterhase, ein Glas Nuss-Nugat-Creme, Heidehonig und Süßes sind traditionell Bestandteile der Päckchen. Oberbürgermeister Ulrich Mädge schreibt: ,,Aus der Politik und der Bevölkerung spüren Sie womöglich nicht immer den Rückhalt, den Sie sich wünschen und der Ihrem Einsatz gebührt. Doch Sie können gewiss sein, die Hansestadt Lüneburg steht hinter ihren Soldatinnen und Soldaten und ist stolz auf das, was Sie tagtäglich leisten.“

Ganz neu in diesem Jahr: eine persönliche Grußkarte, die die aus Österreich stammende und in Lüneburg lebende Künstlerin Ruth im Maltrickhaus gestaltet hat. Für jede einzelne der Karten hat die Künstlerin zwei bis drei Stunden Zeit aufgewendet, hat gezeichnet, gemalt und geschrieben.

Die Bilder im Innenteil der Karte sind handgezeichnete Unikate. ,,Hier schicke ich Dir ein Glühen, es soll Dir Glück bringen, damit Du ohne Wunden bleibst“, heißt es dort zu einer gezeichneten Flamme. Und die Künstlerin wünscht den Soldaten: ,,Viel Kraft, um alles zu tragen.“